Sonntag, 18. Dezember 2011

James Patterson - Totenmesse


Titel: Totenmesse
Autor: James Patterson

Medium: Taschenbuch
Seiten: 352
Verlag: Goldmann
Preis: 8,95 €
ISBN: 978-3-442-46669-6

Klappentext: Amerika trauert: Die First Lady ist plötzlich und unerwartet an einem allergischen Schock gestorben. Zur Beerdigungsfeier in der New Yorker St. Patricks Kathedrale reisen die Mächtigen und Wichtigen aus aller Welt an. Während der Messe passiert das Unfassbare: Ein Kommando stürmt die Kirche und nimmt 34 Trauergäste als Geiseln. Ein Fall für Deeskalationsspezialist Mike Bennett. Doch Mike plagen private Probleme, da seine Frau im Sterben liegt. Und die Situation in der Kathedrale droht zu eskalieren …

Meine Meinung: James Patterson hat seinen Titel „Totenmesse“ nicht treffender wählen können. Denn Mike Bennett muss nicht nur versuchen, die prominenten Trauergäste, die während einer Messe als Geiseln genommen worden sind, unversehrt aus der Kathedrale zu bringen, er muss auch noch um das Leben seiner Frau, bei der der Krebs soweit fortgeschritten ist, dass ihr nur noch wenige Tage zum Leben bleiben, bangen. Als Vater von 10 adoptierten Kindern hat er sein früheres Betätigungsfeld als Spezialist für Verhandlungen bei Geiselnahmen aufgegeben und ist zum Morddezernat der New Yorker Polizei gewechselt. Trotzdem wurde er zu der Geiselnahme in der St. Patricks Kathedrale gerufen und das zu Recht. Denn in letzter Sekunde konnte er ein Desaster vermeiden, das sein übereifriger Kollege hervorgerufen hat.
James Patterson lässt den Leser nicht nur die Fortschritte bei den Verhandlungen zur Geiselnahme, sondern auch ganz emotional das Ende um das Leben von Maeve, Mikes Frau verfolgen und das ausgerechnet zur Weihnachtszeit.
Der Autor hat seine Geschichte in zwei Handlungssträngen aufgebaut. Zum einen geht es um die Geiselnahme und zum anderen um das private Umfeld von Mike Bennett. Dabei springt er abwechselnd von einer Handlung zur anderen und lässt teilweise seine Geschichte in der Ich-Perspektive aus der Sicht von Mike erzählen.
Obwohl meines Erachtens einige Längen aufgetreten sind, dominiert trotzdem die Spannung. Seinen Prolog beginnt Patterson recht rasant und fesselnd. Danach tritt erst einmal eine kleine Spannungsflaute ein um dann wieder mit Tempo den Spannungsbogen aufzubauen. Seine Figuren hat der Autor gut dargestellt, die Charaktere überzeugen. Lediglich die Entlarvung der Geiselnehmer kam mir dann doch etwas zu überraschend.
Pattersons Aufbau des Buches gefällt mir besonders gut. Die kurzen Kapitel mit durchschnittlich 2-4 Seiten, die mit dem Perspektiv- und Handlungswechsel verbunden sind, erhöhen nicht nur den Lesegenuss, sondern lassen den Leser auf das Kommende fiebern. So ist es auch ganz einleuchtend, dass man das Buch nicht aus den Händen legen kann, bevor nicht auch die Täter gefasst sind.
Insgesamt fand ich die Handlung etwas gedrückt, denn auf die Beweggründe der Geiselnehmer wurde nur kurz eingegangen. Zudem fand ich die Sterbebegleitung bei Maeve, die mich übrigens sehr emotional berührt hat, zu gedrungen.

Fazit: Dies war mein erstes Buch, das ich von James Patterson gelesen habe, aber mit Sicherheit nicht mein Letztes. Da Mike Bennett noch in den Folgebüchern „Blutstrafe“, „Sühnetag“ und „Todesstunde“ ermittelt, werden diese wohl nicht lange auf sich warten lassen.

Meine Bewertung:
Seitenanzahl: 352

Samstag, 17. Dezember 2011

Lance Armstrong - Tour des Lebens





Tour des Lebens
von Lance Armstrong mit Sally Jenkins

Wie ich den Krebs besiegte und die Tour de France gewann

Verlag: Bastei Lübbe
Sparte: Dokumentation

ISBN-13 978-3-404-61470-7

335 Seiten

Preis: 8,95 EUR 




Klappentext: Er war der kommende Mann im internationalen Radrennsport mit einem 1,25 Millionen-Dollar-Vertrag in der Tasche. Dann kam der Krebs: Hodenkrebs - mit Metastasen in der Lunge und zwei Tumoren im Gehirn. Überlebenschance: nahezu keine. Lance Armstrong erzählt seine unglaubliche und tief bewegende Geschichte, die aus ihm einen anderen Menschen gemacht hat. Eine Geschichte von Zusammenbruch und Durchhaltewillen, von Verrat und Freundschaft, von Verzweiflung und Liebe, von der Hölle der      Chemotherapie und dem Zusammenbruch aller Lebenspläne – eine Geschichte, die mit der Rückkehr ins Leben endet und den Siegen der Tour des France 1999 und 200.

Meine Meinung: Das Buch „Tour des Lebens“ von Lance Armstrong erschien erstmals im Juni 2001, kurz bevor er seinen 3. Sieg der Tour de France in Angriff nahm. Das dann noch weitere 4 Siege folgen würden, davon war zum Zeitpunkt des Erscheinens seines Buches niemand ausgegangen, am wenigsten er selbst. Und genau hier zeigt sich, welchen Siegeswillen Lance Armstrong besitzt. Denn er hat nicht nur 7 Mal die Tour de France gewonnen, sondern hat seinen größten Sieg im Kampf mit dem Krebs errungen. Und dies beschreibt er in seinem Buch auf ganz emotionale Art und Weise. Bereits 2001 hatte ich diese Dokumentation schon einmal gelesen, weil ich einfach ein großer Fan von Lance Armstrong bin und am allermeisten mich seine Geschichte im Kampf mit und gegen den Krebs beeindruckt hatte.
Lance Armstrong schreibt sehr detailliert, wie bei ihm der Krebs diagnostiziert wurde, wie er mit Familie, d.h. seine Mutter, die alleinerziehend war und seiner Freundin, den Kampf gegen die mörderische Krankheit aufgenommen hat, wie seine Freunde ihn haben fallen lassen und nur wenige, die an einer Hand abzuzählen waren, ihn bei seiner Genesung unterstützt haben. Obwohl ihm nur eine Überlebungschance von weniger als 3 % eingeräumt worden ist, hat er mit viel Willenskraft und Glaube an sich selbst dies Tortor überlebt. Metastasen, Tumore, Embolien, unzählige chirurgische Eingriffe, Bestrahlungen und Chemotherapien konnten ihm nichts anhaben, er hat gekämpft wie ein Stier.
Schritt für Schritt bewegt sich Lance Armstrong zurück ins Leben, fängt an der Seite seines langjährigen Freundes wieder mit dem Training an und gewinnt schließlich 1999 zum ersten Mal die Tour de France.
Wer sich im Radsport etwas auskennt stolpert in seinem Buch über viele bekannte Namen von Radsportlern und Teams. Lance Armstrong hat nicht nur die schönen Seiten des Radsports beleuchtet, sondern auch, was sich hinter dem Vorhang abspielt.
Auch wenn zum heutigen Zeitpunkt Lance Armstrong nachgesagt wird, er hätte während seiner Radsportkarriere gedopt, was bis heute nicht nachgewiesen werden konnte, bleibt er für mich ein Held. Und ganz besonders jetzt, wo ich weiß, welche Strapazen er in seinem Leben schon begegnen musste.

Fazit: Ein Buch, das ich uneingeschränkt empfehlen kann.

Meine Bewertung:


Seitenanzahl: 335

Donnerstag, 15. Dezember 2011

Anke Bahr/Lotte Kinskofer - Hermann für Frau Mann


Anke Bahr Lotte Kinskofer

Hermann für Frau Mann

Roman

229 Seiten
Erschienen: Juli 2011
Taschenbuch
ISBN 978-3-8392-1205-9
9,90 €
Klappentext: Wie backe ich einen Traummann?
Lilly Mann aus Freiburg sucht einen Partner für ihre Mutter Eva. Besser gesagt: einen Aufpasser. Die Psychologie-Studentin will ins Ausland, hat aber kein Vertrauen in Frau Mama, denn die ist eine plan- und allzu sorglose Hippie-Frau. Lillys Einstellung lautet dagegen: Nichts ohne meine Kontrolle!
Zur gleichen Zeit versucht auch Eva, einen Mann zu formen: Sie möchte Simon, dem Sandkastenfreund ihrer Tochter, zeigen, wie man echter Kerl wird, denn sie findet, dass er immer mehr zu Lillys Schoßhündchen verkommt.
Was als turbulentes Verwirrspiel beginnt, droht in einem handfesten Beziehungschaos zu enden …

Meine Meinung: Das Autorenpaar Anke Bahr und Lotte Kinskofer hat mit ihren Roman „Hermann für Frau Mann“ ein etwas originelles und eigentümliches Werk präsentiert. Erzählt wird die Geschichte zwischen Lilly und Eva. Lilly ist Psychologiestudentin und möchte ihr Auslandpraktikum in Schweden absolvieren. Das angebotene Stipendium lockt zwar ungemein, jedoch macht sie sich Sorgen um ihre Mutter Eva. Die Kinderzahnärztin Eva lebt das Leben wie es ist, macht sich keine Gedanken um das was sie tut, sie genießt ganz einfach.
Um das Leben für beide während der Zeit in Schweden erträglicher zu machen, beabsichtigt Lilly für ihre Mutter Eva einen Mann zu finden, der sie unter Kontrolle behält.
Aber auch Eva macht sich Gedanken um ihre Tochter Lilly. Was dabei heraus kommt versuchen die beiden Autorinnen auf recht amüsante Weise zu erzählen.

Die Geschichte wird sowohl aus der Sicht von Eva als auch von Lilly erzählt. Dabei kommt sehr gut zum Ausdruck welche Ängste Lilly bewegen und wie sich die Bedenken Evas zur Beziehung von Simon und ihrer Tochter äußern. Nahezu glänzend stellen Bahr und Kinskofer das chaotische Verhältnis zwischen Mutter und Tochter dar. In kurzen Kapiteln schildern sie die jeweiligen Lebensumstände der Protagonisten.
Mit Ironie und Witz werden bestimmte Situationen offenbart. Auch wenn manches sehr aufgesetzt und an den Haaren herbei gezogen klingt ist es ein sehr unterhaltsames Buch.

Meine Bewertung:
Seitenanzahl: 229

Ein herzliches Dankeschön geht auch an den 


Gmeiner Verlag
für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

Mittwoch, 14. Dezember 2011

Arnos Strobel - Der Trakt

Arno Strobel

Der Trakt

Psychothriller
Taschenbuch
Fischer Taschenbuch Verlag

Preis  (D) 8,95
ISBN: 978-3-596-18631-0
368 Seiten

Klappentext: »Und wer bist du wirklich?« Der Weg durch den nächtlichen Park, der Überfall – all das weiß sie noch, als sie aus dem Koma erwacht. Ihre Erinnerung ist völlig klar: Sie heißt Sibylle Aurich, ist 34 Jahre alt, lebt mit Mann und Kind in Regensburg. Sie scheint fast unversehrt. Und doch beginnt mit ihrem Erwachen eine alptraumhafte Suche nach sich selbst. Zwar hat Sibylle ihr Gedächtnis behalten, die Welt aber hat offenbar die Erinnerung an Sibylle verloren: Ihr Mann kennt sie nicht, von ihrem eigenen Hochzeitsfoto starrt ihr das Gesicht einer Fremden entgegen, und niemand hat je von ihrem Sohn Lukas gehört! Wurde er entführt? Hat er nie existiert? Und wem kann sie überhaupt noch trauen?

Meine Meinung: Es gibt tatsächlich noch Autoren, die es schaffen, in ihren Psychothrillern ohne blutrünstiges Gemetzel auszukommen. Arno Strobel ist so einer. Und das Fantastische an seinem Werk „Der Trakt“ ist auch noch, dass es gut ist. Arno Strobel hat mich von Beginn an in seinen Bann gezogen. Er baut seine Geschichte ganz allmählich auf und hält den Spannungsbogen über den gesamten Plot hinweg aufrecht. Er erzählt die Geschichte von Sibylle Aurich, die vor 2 Monaten entführt worden ist damit an ihr Experimente durchgeführt werden können. So scheint es zumindest. Zudem bildet sich Sibylle ein, einen Sohn zu haben, der Lukas heißt. Doch sowohl ihr Mann, ihre Freunde und auch ihr Arbeitgeber können sie, nachdem sie sich befreien konnte, nicht erkennen. Welche Qualen Sibylle bei ihrer Odyssee nach ihrer Identität durchmachen muss, schildert Arno Strobel auf  beeindruckende und spannende Weise.
Arno Strobel erzählt seine Handlung sowohl aus der Perspektive von Sibylle als auch aus der Sicht von Hans. Hans ist eine Person, die sich nur hin und wieder zu erkennen gibt und Sibylle stets auf der Spur ist. Stück für Stück entlarvt der Autor die Peiniger von Sibylle. Bis zu diesem Zeitpunkt ist die Verwirrung recht groß und man ist sich nicht sicher, wer zu den „Guten“ und wer zu „Bösen“ gehört. Auch wenn der Plot zur Auflösung hin etwas sciencefictionmäßiges an sich hat, ist er trotzdem in sich schlüssig.

Fazit: Wer „Splitter“ von Sebastian Fitzek mag, wird auch „Der Trakt“ von Arno Strobel mögen. Ein durch und durch gelungenes Werk, das Freude und Hoffnung auf weitere Thriller von ihm machen wird.

Meine Bewertung: 
Seitenanzahl: 368

Montag, 12. Dezember 2011

Die blanvalet-Verlags-Challenge


So, nun komme ich auch endlich dazu, von der blanvalet-Verlags-Challenge zu berichten. Sie wurde von Kerry vom Lesenden-Katzenpersonal gestartet und geht auch über das ganze Jahr 2012. Ziel der Challenge ist, so viele Bücher wie möglich, mindestens jedoch 20 Bücher vom blanvalet-Verlag zu lesen. Aber hier sind die Regeln im Einzelnen.

Die Regeln:
  • Im Zeitraum vom 01.01. - 31.12.2012 sollen mindestens 20 Bücher des blanvalet-Verlags gelesen und rezensiert werden (es muss der Verlag auf dem Buchcover erkennbar sein).
  • Wer teilnehmen möchte, hinterlässt bitte einen Kommentar unter diesem Post.
  • Ein späterer Einstieg in die Challenge ist kein Problem, jedoch zählen erst die ab der Anmeldung rezensierten Bücher! Es lohnt sich also, sich vorher anzumelden und es einfach zu probieren.
  • Jeder Teilnehmer berichtet auf seinem Blog über die Challenge, das Challenge-Logo kann gerne mitgenommen werden. Bitte hinterlasst anschließend einen Link zu eurem Post.
  • Alle Teilnehmer führen diese Challenge auf ihrem eigenen Blog durch, in dem sie den Post / die Seite, hier bitte den Direkt-Link mitteilen, mindestens 1 x im Monat aktualisieren.
  • Die gelesenen Bücher dieser Challenge können auch gerne mit anderen Challenges kombiniert werden.
Der Gewinn:
Der blanvalet-Verlag konnte als Sponsor für die Challenge gewonnen werden. Er hat sich bereit erklärt, den 3 Gewinnern der Challenge einen Preis zur Verfügung zu stellen. Gewinner der Challenge sind diejenigen Teilnehmer, die die meisten Bücher gelesen und rezensiert haben, jedoch nicht weniger als die vorgegebenen 20 Bücher. Sollte ein Gleichstand vorliegen, entscheidet das Los. Es lohnt sich also, mehr als 20 Bücher zu lesen und zu rezensieren.

Verwaltung:
Kerry wird diese Challenge betreuen und  regelmäßig einmal im Monat ein Update schreiben, damit zu  erkennen ist, an welcher Stelle man gerade unter den Teilnehmer in Richtung Siegertreppchen steht. Gerne steht sie auch für Fragen und Anregungen zur Verfügung.

Meine Bücherliste:

1. Karin Slaughter - Entsetzen Rezension
2. Kathy Reichs - Knochenlese Rezension
3. Tess Gerritsen - Die Chirurgin Rezension
4. Christoph Koch - Ich bin dann mal offline Rezension
5. Tess Gerritsen - Der Meister Rezension
6. Tess Gerritsen - Trügerische Ruhe Rezension
7. Tess Gerritsen - Todsünde Rezension
8. Tess Gerritsen - Schwesternmord Rezension
9. James Patterson - Der 1. Mord Rezension
10. Tess Gerritsen - Scheintot Rezension
11. Tess Gerritsen - Blutmale Rezension
12. Vincent Kliesch - Der Prophet des Todes Rezension
13. Tess Gerritsen - Kalte Herzen Rezension
14. James Patterson - Die 2.Chance Rezension
15. James Patterson - Der 3. Grad Rezension
16. Christoph Koch - Sternhagelglücklich Rezension
17. Claudia Puhlfürst - Sündenkreis Rezension
18. James Patterson - Die 4. Frau Rezension
19. Claudia Puhlfürst - Ungeheuer Rezension
20. Claudia Puhlfürst - Sensenmann Rezension
21. James Patterson - Die 5. Plage Rezension
22. James Patterson - Die 6. Geisel Rezension
 

Josh Bazell - Schneller als der Tod

Josh Bazell

Schneller als der Tod

Krimi

  
Taschenbuch


Preis (D) 9,99 €
 
ISBN: 978-3-596-18416-3

319 Seiten

Klappentext: Pietro ist clever und smart und war Killer für die New Yorker Mafia. Er stieg aus und glaubt sich sicher – er ist erstens im Zeugenschutzprogramm und zweitens Arzt in einem Krankenhaus. Bis einer der alten Feinde eingeliefert wird. Diagnose: Krebs im Endstadium. Wenn er stirbt, ist Pietro geliefert. Die nächsten acht Stunden im Tollhaus der Klinik werden zum atemlosen Wettkampf um sein Leben...»Schneller als der Tod« ist ein adrenalingeladener Thriller mit Dialogen, so scharf geschliffen wie ein Skalpell. Josh Bazell schreibt extrem cool und schockierend unterhaltsam – so zynisch und komisch, als hätte Tarantino bei Dr. House Regie geführt..

Meine Meinung: Pietro Brnwa bzw. Dr. Peter Brown ist Assistenzarzt in einer großen Klinik von New York, genau genommen in Manhattan. Er hat sich seinen größten Wunsch, den er seit seinem 9. Lebensjahr hat, erfüllt und ist nun Arzt. Als ehemaliger Killer der Mafia, genießt er seinen neuen Status, dem er einem Zeugenschutzprogramm zu verdanken hat. Doch seine Deckung bleibt nicht lange im Verborgenen. Ausgerechnet seinem Mafiaboss Eddy Squillante soll er mitteilen, dass er Krebs im Endstadium hat. Doch Eddy erkennt ihn sofort und gibt ihn zum „Abschuss“ frei.

Josh Bazell hat seine Geschichte „Schneller als der Tod“ in zwei verschiedenen Handlungssträngen, aus Sicht von Pietro in der Ich-Perspektive erzählt. Den Wechsel zwischen den Handlungen in der Vergangenheit und der Gegenwart fand ich teilweise etwas verwirrend.

Allgemein finde ich den Schreibstil von Bazell etwas gewöhnungsbedürftig. Seine Kraftausdrücke fand ich ziemlich unpassend. Entweder habe ich den falschen Humor oder ich habe Bazell nicht verstanden. Über die „humoristischen“ Einlagen konnte ich nämlich überhaupt nicht lachen. Zumal das Thema, welches er verarbeitet hat, für derartige Witze gar nicht geeignet ist.

Aber nichts desto trotz habe ich mich durch die Seiten gearbeitet und habe dabei eine neue Erfahrung, was Schreibstil und Humor betrifft, gemacht. Positiv zu erwähnen ist auf alle Fälle, die Erläuterung verschiedener Begriffe als Fußnote auf den jeweiligen Seiten. So braucht man bei den ganzen medizinischen Fachbegriffen wenigstens nicht zu googeln.

Meine Bewertung:
Seitenanzahl: 319

Samstag, 10. Dezember 2011

Gaby Hauptmann - Hängepartie



Titel: Hängepartie
Autor: Gaby Hauptmann
Preis: 9,95 Euro
Taschenbuch
320 Seiten
Verlag: Piper
ISBN-978-3-492-27179-0

Klappentext: „Der will doch nur spielen“
Wer will schon einen impotenten Mann fürs Leben? Carmen jedenfalls nicht – sie spürt noch immer das Prickeln im Bauch, ihr ist es ernst mit David. Aber der will nur spielen, am Computer, und scheint auf Carmen gar nicht mehr scharf zu sein. Vielleicht muss sie ihn wieder scharf machen?, denkt Carmen. Und fliegt spontan nach New York. Aber auch Steffen hat sein Gründe für diesen Trip …

Meine Meinung: Wie lange ist es her, dass ich den 1. Teil  mit Carmen und David gelesen habe? Es sind 16 Jahre! Doch ich kann mich noch gut an den Inhalt erinnern, also muss das Buch gar nicht so schlecht gewesen sein. Umso größer war meine Erwartungshaltung von der Fortsetzung des Romans, der „Hängepartie“. Doch leider hat sich meine Erwartungshaltung nicht erfüllt. Etwas enttäuschend oder mein Humor bzw. Anspruch an die Bücher hat sich seither geändert.
Carmen Legg ist inzwischen 45, aber noch immer anziehend wie und je. Ihre roten Haare sind auf alle Fälle erst einmal der Hingucker, aber das scheint David gar nicht mehr zu interessieren. Denn er hat scheinbar nur noch Augen für seinen Computer, an dem er Stunden äußerst konzentriert sitzt. Aber nicht um zu Arbeiten, sondern um zu Spielen. Und das kann Carmen schon mal auf die Palme bringen. Da nützt es auch nichts, wenn sie sich ihren heißen Body anzieht. Das geht an David spurlos vorbei.
Doch Carmen will nicht aufgeben. Indem sie einen Abstecher nach New York unternimmt um David und sich einen Abstand zu verschaffen, glaubt sie die Liebe und das Begehren in ihm wieder aufflammen lassen zu können. Doch nicht nur David sondern auch Carmen nutzt die Gelegenheit sich zu beweisen, dass sie noch begehrenswert sind.
Zurück im Alltagsleben ist nichts mehr, wie es einmal war. Carmen muss schließlich erkennen, dass die Beziehung mit David nicht mehr funktioniert.

Gaby Hauptmann hat die Beziehung zwischen Carmen und David nach 10 Jahren des Zusammenlebens neu beleuchtet. Dabei hat sie es nicht versäumt, so ziemlich jedes Klischee zu beschreiten, dass es zwischen einem Pärchen und seiner Beziehung so geben kann.
Ehrlich gesagt, langweiliger konnte sie das Buch nicht gestalten. Eine richtige Handlung habe ich vermisst, ständige Wiederholungen machten das ganze Werk nur noch langatmiger. Carmens Probleme sind für mich mehr als banal. Mit solchem Beziehungsstress, wie dieser dargestellt worden ist, kann ich mich nicht identifizieren, ich fand das ganze tatsächlich nur kitschig und zickig.
Auch die ganzen Verstrickungen zwischen den einzelnen Personen sind an den Haaren herbei gezogen und keineswegs nachvollziehbar. Gerade einmal das Ende der Geschichte, das auf ein Happy End hoffte, fand ich nicht rekonstruiert sondern authentisch.

Meine Bewertung:
Seitenanzahl: 320

Aktion 12 nochmal lesen bei Petra von Seitenweise



Petra von Seitenweise hat folgende Idee: Sie will ab Januar 2012 jeden Monat eines ihrer alten Bücher lesen und natürlich rezensieren, was sie vor Jahren noch nicht gemacht hat. Alleine macht so etwas immer wenig Spaß und so hat sie zum Mitmachen aufgerufen. Mir gefällt diese Idee und ich hatte mich schon vor einiger Zeit dazu angemeldet, aber noch nicht darüber berichtet, was ich jetzt nachholen möchte.

Wer noch Lust dazu hat, kann sich hier anmelden.

 Meine gelesenen Bücher:
  1. Andreas Franz - Jung, blon, tot Rezension
  2. Andreas Franz - Das achte Opfer Rezension
  3. Andreas Franz - Letale Dosis Rezension  
  4. Andreas Franz - Der Jäger Rezension
  5. Andreas Franz - Das Syndikat der Spinne Rezension  
  6. Andreas Franz - Kaltes Blut Rezension
  7. Andreas Franz - Das Verlies Rezension  
  8. Andreas Franz - Teuflisches Versprechen Rezension

Helmut Barz - WestEnd Blues

Westend Blues

Ein Katharina-Klein-Krimi aus Frankfurt am Main
Sutton Krimi / Hessen
384 Seiten 
Maße: 125 x 196 mm
Broschur
ISBN: 978-3-86680-484-5


Klappentext: Der Partner tot, sie selbst vom Dienst suspendiert, zur Babysitterin degradiert, des Mordes beschuldigt und von einem rachsüchtigen Drogenboss gejagt: Genau der richtige Zeitpunkt für die Frankfurter Kommissarin Katharina Klein, sich in den völlig falschen Mann zu verlieben. Eigentlich hat Katharina Klein, Hauptkommissarin bei der Frankfurter Kriminalpolizei, genug eigene Probleme: In einer eskalierten Polizeiaktion wurde ihr Partner getötet; und sie selbst hat zwei Menschen erschossen.

Doch als ihre Nachbarin ermordet wird, muss Katharina deren Tochter, die vierjährige, altkluge Laura, bei sich aufnehmen; und bald schon setzt die Kommissarin alles daran, das Versprechen, das sie dem kleinen Mädchen gibt, einzulösen und den Mörder von Lauras Mutter zu finden.Unerwartete Hilfe erhält Katharina vom arroganten, undurchsichtigen und leider viel zu attraktiven Gerichtsmediziner Andreas Amendt – mit dem sie mehr verbindet, als gut für sie ist. Aber alles zu seiner Zeit: Erst muss sie Laura noch in den Kindergarten bringen …

Katharina Klein liebt Oldtimer, Waffen und Zeichentrickfilme. Und sie hasst Morde: Um die Schuldigen zu überführen, riskiert sie, wenn nötig, Kopf und Kragen.

Meine Meinung:  „WestEnd Blues“ ist der Debütroman von Helmut Barz, mit dem er als „Gewinner des Bloody Cover 2010“ ausgezeichnet worden ist. Gleichzeitig hat er mit diesem Buch den Start in eine neue Krimiserie mit der Ermittlerin Kathatrina Klein gegeben. Katharina Klein, ist Halbkoreanerin, die ohne ihre Waffen nicht richtig angezogen zu sein scheint und sehr erstaunlichen Ermittlungsmethoden nachgeht, die nicht unbedingt gesetzeskonform sind. Dafür wirkt sie aber umso sympathischer. Gerade als es um die Ermittlung des Mordes an ihren Partner geht, kennt Katharina nichts. Obwohl vom Dienst suspendiert, ermittelt sie auf eigene Faust weiter. Doch Katharina hat noch ein weiteres Problem, denn auch ihre Nachbarin Melanie ist ermordet worden und deren Tochter, die 4 jährige Laura lebt zunächst bei ihr. Völlig überfordert, aber trotzdem sehr locker, meistert sie auch diese Situation.

Helmut Barz hat es einfach verstanden, mit seinem Debüt einen spannenden Krimi, mit viel Witz und Ironie zu kreieren. Sein Schreibstil ist flüssig und lässt sich gut in einem Zug lesen. Seinen Figuren wirken authentisch, obwohl ich manchmal den Eindruck hatte, dass gerade Katharina zu übertrieben dargestellt worden ist. Wo sie auftaucht, bricht buchstäblich das Chaos aus. Dafür kommt meines Erachtens der Pathologe etwas zu farblos und steif an. 

Ich bin begeisterte Leserin von Krimis aus der Frankfurter Region, insbesondere dem Taunus. Leider kamen hier die Ausführungen etwas zu kurz, was ich sehr schade finde. Nichts desto trotz, ist der Krimi ein lesenswertes Werk. Da ich bereits auch den 2. Fall mit Katharina Klein gelesen habe, kann ich hier eine absolute Kaufempfehlung aussprechen, allerdings der Reihe nach, denn sonst kommt beim umgekehrten Lesen das Vergnügen etwas zu kurz. Im 2. Fall „African Boogie“ wird nämlich der Fall aus „WestEnd Blues“ kurz dargestellt. 

Fazit: Ich freue mich schon auf den 3. Fall mit Katharina Klein und hoffe, dass dieser nicht mehr so lange auf sich warten lässt.

Meine Bewertung:
Seitenanzahl: 384

Vielen Dank an den Sutton-Verlag (bei mir um die Ecke)



für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

Donnerstag, 8. Dezember 2011

Lesemarathon von Freitag bis Sonntag 'Update VI"

Mareike (Book-Challenge) hat den nächsten Lesemarathon für kommendes Wochenende geplant und damit sie das Ganze nicht alleine durchziehen muss, schließe ich mich dem wieder an.
Der Marathon beginnt dieses Mal früher, als beim letzten Mal. Ich werde wahrscheinlich erst ab dem Abend zum Lesen kommen.
Start ist Fr, 9.12.11 um 0 Uhr
Ende ist So, 11.12.11 um 24 Uhr
Sie schreibt:
Regeln gibt es nicht. Ihr könnt einsteigen, wann ihr wollt und aufhören wann ihr wollt. Toll wäre es natürlich, wenn ihr auf eurem Blog ein wenig davon berichtet, was ihr lest und mir hier Bescheid gebt, dass ihr mitmachen möchtet. Ich freue mich über jeden Mitstreiter, der seinen SUB vor Weihnachten noch verkleinern möchte.
Also ich nehme mir vor, folgende Bücher zu lesen:

1. Helmut Barz - WestEnd Blues - 384 Seiten fertig
2. Gaby Hauptmann - Hängepartie  320 Seiten fertig
3. John Bazell - Schneller als der Tod 319 Seiten

wenn ich weiter komme, dann nehme ich mir noch

4. Arno Strobel - Der Trakt 339 Seiten

vor. Auf dem ersten Blick ist ja alles machbar. Mal sehen wie weit ich kommen werde.

Update 1: 20.30 Uhr habe ich mein Buch heraus geholt. Knapp 200 seiten muss ich noch von Helmut Barz - WestEnd Blues lesen. Ich hoffe, dass ich ziemlich weit kommen werde, obwohl mich schon jetzt die Müdigkeit nach einem langen Arbeitstag gepackt hat. Allerdings packt mich auch der Ehrgeiz, das Buch zu Ende zu lesen, denn es warten schon einige neue bücher auf mich. Doch zuvor möchte ich schon noch meinen SuB so gut es geht, abbauen.

Update 2: Samstag 9:30 Uhr Gestern abend bin ich mit meinem Buch "WestEnd Blues" noch bis zu Seite 285 gekommen. Heute morgen habe ich den Rest gelesen und gleich die Rezi dazu geschrieben. Wenn ich damit warte, wäre die Lust dafür vorbei. Deshalb mache ich das immer gleich.
Jetzt ist ein bisschen Hausarbeit angesagt, dann muss ich noch mal zur Post (ein Buch abholen *lol*) und am Nachmittag werde ich mit der "Hängepartie" fortfahren.

Update 3: Samstag 18:00 Uhr. Seit ca. 14.00 Uhr lese ich mit Unterbrechungen an meiner "Hängepartie".  Eigentlich hatte ich mir von dem Buch etwas mehr versprochen, denn vor vielen, vielen Jahren habe ich die 1.Folge von diesem Fortsetzungsroman "Suche impotenten Mann fürs Leben" gelesen und war wesentlich begeisterter davon gewesen. "Hängepartie" zieht sich ganz schön. Aber ich bin ja Gott sei Dank gleich durch damit. Dann kommt noch die Rezi und das nächste Buch wartet ja schon.

Update 4: Samstag 20.30 Uhr. Ich bin jetzt fertig mit der "Hängepartie". Das Buch fand ich etwas enttäuschend. Ich lese jetzt weiter mit John Bazells "Schneller als der Tod".

Update 5: Sonntag 7:45 Uhr. Seit etwa 1 1/2 Stunden bin ich am Lesen von "Schneller als der Tod". Ich finde das Buch jetzt nicht so toll, deshalb befürchte ich, dass es sich mit dem Lesen auch eine ganze Weile hinziehen wird. Wenn mich ein Buch nicht so fesselt, brauche ich gewöhnlich die doppelte und dreifache Zeit am Lesen. Mal sehn, vielleicht ändert sich ja noch meine Meinung dazu.

Update 6:  Sonntag 16:45 Uhr So richtig komme ich mit dem Buch "Schneller als der Tod" nicht voran. Ich habe mir vielmehr davon versprochen. Es zieht sich einfach und dabei sind es gerade mal ein bisschen mehr als 300 Seiten. Aber wenn es nicht flutscht, dann brauche cih auch ewig dafür. Es wird wohl dann bei den 3 Büchern für´s Wochenende bleiben.

Mittwoch, 7. Dezember 2011

Antoinette van Heughten - Mutterliebst

Antoinette van Heughten 
Mutterliebst

ISBN 978-3-89941-939-9
8,99 EUR [D]

Mira-Taschenbuch-Verlag

Leseprobe  


Bei Amazon kaufen


Klappentext: Ist ihr Sohn wirklich ein Mörder? Die erfolgreiche Rechtsanwältin Danielle Parkman kann das einfach nicht glauben. Sicher, das Verhalten ihres autistischen Sohnes Max war im Laufe der Jahre immer schlimmer geworden. Deswegen hatte sie sich in ihrer Verzweiflung ja auch an die renommierte Maitland-Klinik in Des Moines gewandt. Deren Diagnose lautete: Ihr Sohn ist tief gestört und gefährlich. Nun liegt Max bewusstlos und blutend neben einem Patienten, der brutal erstochen wurde. Alles deutet darauf hin, dass er die Tat begangen hat. Alles außer diesem Gefühl in Danielles Herzen. Gefangen zwischen Zweifeln und Angst versucht sie, die Unschuld ihres Sohnes zu beweisen. Was sie dabei entdeckt, lässt sie allerdings an ihrer eigenen geistigen Gesundheit zweifeln.

Meine Meinung: Was für ein Thriller - einer der wirklich unter die Haut geht. Antoinette van Heughten hat es geschafft, dass ich teilweise mit angehaltenem Atem gelesen habe. Spannend und fesselnd präsentiert sie ihren Debütroman „Mutterliebst“. Mit viel Gefühl stimmt sie den Leser auf die Handlung mit dem autistischen und psychisch gestörten 16-jährigen Max und seiner Mutter Danille ein und baut so ganz allmählich den Spannungsbogen auf, der bis zum Finale und Auflösung des Falls auf hohem Niveau bleibt. Max, dem der Mord an einem Patienten vorgeworfen wird, der ebenfalls psychische Störungen aufweist, wird unter strenger Sicherungsverwahrung mit Medikamenten behandelt, die ihm das Leben in der Klinik zur Hölle werden lassen. Danielle versucht unterdessen auf jede mögliche Art und Weise ihrem Sohn zu helfen, was teilweise zu fatalen Folgen führen wird.
Antoinette van Heughten, eine ehemalige Anwältin, die nicht nur in den USA, sondern auch schon in Deutschland und Skandinavien praktiziert hat, lässt in ihrem Justizthriller den Leser tiefen Einblick in das Rechtssystem der Staaten gewähren. Obwohl nicht nur eine Fülle von juristischen sondern auch medizinischen Begriffen und Informationen erörtert werden, schwächt die Handlung zu keinem Zeitpunkt ab. Immer wieder wird man mit neuen Ausführungen konfrontiert, die einen erschaudern lassen. Die Aufklärung des Mordes sowie die Beweisfindung sind von vielen Überraschungen begleitet und für weniger hartgesottene Leser bestimmt nicht einfach zu verkraften.
Die Autorin hat ihre Figuren sehr glaubwürdig dargestellt. In jeden Einzelnen konnte ich mich ohne Mühen hinein versetzen. Selbst die kleine Liebesgeschichte, die abrupt endet, ist ergreifend und qualvoll.

Fazit: Ein bewegender und emotional geladener Thriller, der Lust auf mehr macht.

Meine Bewertung:
Seitenanzahl: 348


An dieser Stelle möchte ich mich beim
Mira-Taschenbuch-Verlag 


für die Bereitstellung des einzigartigen 
Rezensionsexemplares bedanken.

Bei Lari gibt es ein tolles Adventsgewinnspiel und eine neue Challenge

Schaut doch mal bei Lari´s Bücherkiste vorbei. Dort gibt es nicht nur ein tolles Adventsgewinnspiel mit wunderschönen Preisen, sondern sie hat auch eine neue Challenge.

Regeln:
1. Die Challenge geht vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012.
2. Jeder, der einen Blog hat, darf teilnehmen.
3. Man überlegt sich einen Satz, der mit "Liebe ist ..." beginnt. Zum Beispiel: Liebe ist gegenseitiges Vertrauen.
Im Laufe des Jahres versucht man nun Bücher zu lesen, die einen der jeweiligen Anfangsbuchstaben haben. Beispiel: Ich benötige ein "L", also lese und rezensiere ich das Buch "Lucian" von Isabel Abedi. Somit habe ich schon einen Buchstaben fertig. Und dann immer so weiter, bis ihr euren Satz komplett mit Buchtiteln gefüllt habt.
4. Die Anzahl der Bücher ist beliebig, je nach dem wie lang euer Satz ist.
5. Jede Art von Buch geht, es müssen also nicht nur Liebesromane sein, die ihr hierfür lest und rezensiert. Aber es gilt nur die in dem Zeitraum geschriebene Rezension.
6. Am Ende der Challenge wird es natürlich etwas zu gewinnen geben, verlost wird dann unter allen Teilnehmern.


Vorschläge für Liebe ist ... Sätze hat sie auch.

1. Liebe ist eine Party zu zweit.
2. Liebe ist wunderschoen.
3. Liebe ist himmlisch.
4. Liebe ist Zweisamkeit.
5. Liebe ist alles zu teilen.
6. Liebe ist ein komisches Gefühl.
7. Liebe ist das Feuerwerk des Lebens.
8. Liebe ist die beste Medizin.
9. Liebe ist fuer jeden da.
10. Liebe ist der Kleber fuer ein gebrochenes Herz.
11. Liebe ist doppelte Freude.
12. Liebe ist das kostbarste Geschenk.
13. Liebe ist der Weg und das Ziel.
14. Liebe ist eine Seele in zwei Koerpern.
15. Liebe ist manchmal schmerzhaft.

Ich habe mich mal für Satz 9 entschieden.

Anmeldung ist hier möglich.

Laienspiel - Volker Klüpfel/Michael Kobr Rezension
Im Schatten der Götter - Sidney Sheldon Rezension
Entsetzen von Karin Slaughter - Rezension
Back to Black - Alexander Schuller/Nicole von Bredow Rezension
Erntedank von Volker Klüpfel/Michael Kobr - Rezension


Ich bin dann mal offline von Christoph Koch Rezension
Schafkopf von Andreas Föhr Rezension
Tote Stille von Erica Spindler - Rezension


Flieh, wenn du kannst von Joy Fielding - Rezension
Unter aller Sau von Christian Limmer - Rezension
Engelmörder von Erica Spindler Rezension
Resturlaub von Tommy Jaud - Rezension


Jung, blond, tot von Andreas Franz Rezension
Ewig bist du mein - Andrea Kane Rezension
Dein Wille geschehe von Michael Robotham Rezension
Engelsmühle von Andreas Gruber Rezension
Nathalie küsst von David Foenkinos Rezension


Desire von Lisa Jackson Rezension
Achte Opfer von Andreas Franz Rezension

Sidney Sheldon - Kirschblüten und Coca Cola

Klappentext: Masao aus Tokio ist achtzehn Jahre alt, als seine Eltern in Amerika bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kommen. Der Junge, nun Erbe eines riesigen Industrieimperiums, fliegt mit Onkel und Tante, seinen nächsten Verwandten nach Amerika, um die Asche seiner Eltern heimzuholen. Doch der liebe Onkel hat mit dem Neffen mörderische Pläne, das wird ihm überraschend klar. Auf seiner Flucht quer durch die Vereinigten Staaten gelingt es ihm oft nur knapp, den Häschern seines Onkels zu entkommen... 

Meine Meinung: Sidney Sheldon´s Bücher sind eigentlich immer der Garant für Gänsehaut und Spannung. Das Buch „Kirschblüten und Coca-Cola zähle ich eher mit 153 Seiten zu einer Kurzgeschichte, in dem der Autor in einem rasanten Tempo vom Tod der Eltern Masao´s, dem durchtriebenen  und gierigen Onkel Teruo, der Masao nach dem Leben trachtet und von den Fluchtversuchen Masao´s erzählt. Sidney Sheldon reißt in kurzen Zügen die jeweiligen Gegebenheiten an und begibt sich gleich zur Nächsten. Etwas zu abrupt stürzt er sich dabei von einer Situation in die Andere. Hier merkt man den deutlichen Unterschied zu seinen anderen Werken, die ausgeklügelt und enorm spannend sind.
Sein Schreibstil ist auch hier wieder flüssig, allerdings vermisse ich die gewohnte Spannung und das Fesselnde an seinem Buch. Erstaunt hat mich die Tatsache, dass in dem 1981 in den USA erstmals erschienenen Werk, von Computern die Rede ist, mit dem die Polizei schon arbeitete.

Fazit: Ich finde, es ist ein mittelmäßiges Werk, das einen Abend ausfüllen kann und von mir der Vollständigkeit halber gelesen worden ist. Allerdings ist es kein Buch, das man unbedingt haben muss.

Meine Bewertung:
Seitenanzahl: 153

Sidney Sheldon - Das nackte Gesicht

Klappentext: Alles scheint in bester Ordnung für Dr. Judd Stevens, den erfolgreichen und attraktiven New Yorker Arzt – bis plötzlich zwei schreckliche Morde sein Leben überschatten. Und als dann auch auf ihn ein Anschlag verübt wird, ist ihm eines klar: von Anfang an war er als Opfer ausersehen …
Ein Roman voll atemberaubender Spannung, der den Leser packt und nicht mehr loslässt.

Meine Meinung: Sidney Sheldon beginnt seine Geschichte „Das nackte Gesicht“ mit einem rasanten Einstieg. Schon das erste Kapitel lässt einen fulminanten Thriller erwarten. Judd Stevens, der als Psychoanalytiker in seiner Arbeit aufgeht und nichts als diese kennt, erfährt von den beiden Detektiven McGreavy und Angeli vom Mord eines seiner Patienten. Wenig später steht er auch noch der Leiche seiner Sprechstundenhilfe Carol gegenüber, um die er sich schon seit ihrem 16. Lebensjahr gekümmert hatte. Auch sie wurde Opfer eines Killers, der sie zudem noch auf das barbarischste gefoltert hat. Für die Polizei, insbesondere für McGreavy scheint Stevens der Hauptverdächtige zu sein. Um seine Unschuld zu beweisen, fertigt er ein Täterprofil des Mörders an und kommt dabei zu einem entmutigenden Ergebnis.

Wie im Fluge lässt sich sein Debütroman, der 1983 in Deutschland erstmals veröffentlicht worden ist, lesen. Und schon damals konnte man sagen, dass Sheldon einen brillanten Schreibstil, der flüssig, spannend und fesselnd ist, besaß. Seine Figuren sind authentisch, seine Charaktere bildhaft beschrieben. Würde man das Buch nicht lesen, würde man glauben, ein Film läuft ab.

Fazit: Viele der Werke von Sidney Sheldon habe ich bereits gelesen und selbst dieser kurze Debütroman hat mich überzeugt.

Meine Bewertung:
Seitenanzahl: 192

Montag, 5. Dezember 2011

100 Leser *freu* - halbjähriges Blogjubiläum - und eine Challenge



Ich kann´s kaum glauben. Mein Blog existiert seit heute genau ein halbes Jahr und genau zu dem Zeitpunkt kann ich mich über 100 Leser freuen. Eigentlich wäre jetzt die Zeit für ein Gewinnspiel, aber es ist Adventszeit und viele Adventskalendergewinnspiele machen gerade die Runde. 

Deswegen habe ich eine andere Idee. Ich werde mich zu Denjenigen gesellen, die eine Challenge ins Leben rufen, denn der Gedanke schwirrt mir schon lange im Kopf herum. Auch wenn die Challenges sich gerade wie irre vermehren. Schon zweimal habe ich einen Beitrag dazu vorbereitet und ihn dann doch wieder verworfen. Aber jetzt will ich es angehen und würde mich freuen, wenn ich dazu einige meiner Leser begeistern könnte.

Meine Challenge nennt sich 

2 von 12 - Die Verlage–Challenge 2012

Ziel ist es, in der Zeit vom 01.01.2012 bis 31.12.2012 jeweils 2 Bücher von 12 verschiedenen Verlagen zu lesen. Natürlich können es auch mehr sein. Dabei ist es völlig egal, welches Genre gelesen wird, wichtig ist nur, dass zu jedem gelesenen Buch eine Rezension geschrieben wird. Unter allen Teilnehmer/Innen verlose ich am Ende der Challenge mindestens einen Büchergutschein. Wie viele es letztendlich werden, hängt von der Anzahl der Teilnehmer/Innen ab.

 Hier kurz die Regeln im Überblick
  • Die Challenge läuft vom 01.01.2012 bis 31.12.2012
  • Teilnehmen kann jeder, der gerne möchte. Richtet auf eurem Blog einen Beitrag ein, den ihr monatlich aktualisiert. Das Banner könnt ihr mitnehmen und auf eurer Seite verlinken.
  • Es müssen jeweils 2 Bücher von 12 verschiedenen Verlagen gelesen werden. Die Wahl der Verlage ist euch überlassen. Hörbücher zählen nicht dazu.
  • Zu jedem Buch muss es eine Rezension geben.
  • Am Ende der Challenge gibt es unter allen Teilnehmer/Innen eine Verlosung. Mindestens einen Bücher/Warengutschein gibt es zu gewinnen. Die Anzahl der Gutscheine hängt von der Anzahl der Teilnehmer/Innen ab.
  • Anmelden kann man sich zu jeder Zeit. Bei eurer Anmeldung bitte die Verlinkung eures Blogs nicht vergessen. 

So nun hoffe ich, dass trotz der Vielzahl der Challenges noch der/die ein oder andere Lust auf meine Challenge hat.

P.S. Gegen etwas Werbung hätte ich auch nichts einzuwenden, dass macht mit vielen Beteiligten umso mehr Spaß.

Ich freue mich über nachfolgende Teilnahmen:

Kathi - Buchzauber
Marinas Bücherwelt
Sandra - Read and be yourself
Sarah - Lesen bildet
Natascha - Nami´s Lesetipps
Meara - Bibliophilia
Andrea - Bärchenbücherseite
Feyza - The Blogging books
Sweety - Sweetys Booksland
Patricia - In der Welt der Bücher
Liss - GoodReading
Selina - Meine Lesewelt
Lovely Girl
fireez
Miri
Ramona
Kathrin - Kathrins Bücherbude
Julia
Minis Bücherblog
Sunochan
Doreen


Meine eigene Liste:


1. Verlag:   Blanvalet 
  1. Karin Slaughter - Entsetzen - Rezension
  2. Kathy Reichs - Knochenlese - Rezension 
2. Verlag: Mira Taschenbuch Verlag
  1. Brenda Novak - Watch me - Blutige Spur Rezension
  2. Erica Spindler - Tote Stille Rezension
3. Verlag: Knaur Taschenbuch Verlag
  1. John Katzenbach - Der Professor Rezension
  2. Andreas  Föhr - Der Prinzessinnenmörder Rezension
4. Verlag: Piper
  1. Volker Klüpfel/Michael Kobr - Erntedank Rezension
  2. Volker Klüpfel/Michael Kobr - Seegrund Rezension
5. Verlag: Goldmann
  1. Alexander Schuller/Nicole von Bredow - Back to Black Rezension
  2. Sidney Sheldon - Im Schatten der Göter Rezension
6. Verlag: Ullstein
  1. Ulrike Herwig: Tante Martha im Gepäck Rezension
  2. Hanna Winter - Opfertod Rezension
7. Verlag: Fischer Taschenbuch Verlag
  1. Johann König - Der Königsweg Rezension
  2. Olaf Schubert - Wie ich die Welt retten würde Rezension
8. Verlag: dtv
  1. Dora Heldt - Tante Inge haut ab Rezension
  2. Lieneke Dijkzeul - Schweigende Sünde Rezension
9. Verlag: Bastei Lübbe
  1. Hilary Normen - Shimmer Rezension
  2. Cat Clarke - Vergissdeinnicht Rezension
10. Verlag: Sutton
  1. Berndt Schulz - Moderholz Rezension
  2. Astrid Seehaus - Tod im Eichsfeld  Rezension
11. Verlag: rororo
  1. Mirja Boes - Boese Tagebücher Rezension
  2. Andreas Laudan - Das Geflecht Rezension
12. Verlag: Limes
  1. Tess Gerritsen - Grabesstille Rezension  
  2. Tess Gerritsen - Leichenraub Rezension
13. Verlag: Suhrkamp
  1. Carlos Ruiz Zafon -Im Schatten des Windes Rezension
14. Verlag: Heyne
  1. Wulf Dorn - Trigger Rezension
  2. Stephanie Hey - Die Gesichtslosen Rezension
15. Verlag: Festa
  1. Andreas Gruber - Schwarze Dame Rezension
  2. Andreas Gruber - Die Engelsmühle Rezension
16.  Verlag: Niemeyer, Hameln
  1. Nane´Lenard - SchattenGift - Rezension
  2. Nane´Lenard - SchattenTod - Rezension

17. Verlag: Blessing
  1. Wiebke Lorenz - Alles muss versteckt sein - Rezension
  2. Wiebke Lorenz - Allerliebste Schwester - Rezension

18. Verlag: Kiepenheuer & Witsch
  1. Monika Peetz - Die Dienstagsfrauen Rezension
  2. Monika Peetz - Sieben Tage ohne Rezension
19. Verlag: Diana
  1. Bettina Unger - Du rockst, ich roll Rezension
  2. Claudia Vilshöfer - Nichts bleibt je vergessen Rezension
20. Verlag: Wunderlich
  1. Ursula Poznanski - Fünf Rezension
  2. Andreas Winkelmann - Wassermanns Zorn Rezension
21. Verlag: btb
  1. Maria Ernestam - 
  2. Mechthild Lanfermann - Wer im Trüben fischt Rezension

22. Verlag: List  
  1.  Siegfried Langer - Vater, Mutter, Tod Rezension

23. Verlag: Aufbau Taschenbuch Verklag
  1. Katharina Peters - Hafenmord Rezension
  2. Katharina Höftmann - Die letzte Sünde Rezension
24. Verlag: Prolibris
  1. Birgit Lautenbach/Johann Ebend - Hühnergötter Rezension

25. Verlag: Scherz
  1. Peter James - So gut wie tot Rezension
  2. Tommy Jaud - Resturlaub Rezension
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