Sonntag, 5. Februar 2012

# 22 # Rezension zu "Der Meister" von Tess Gerritsen


Tess Gerritsen

Der Meister

Erschienen am: 08.08.2005
Verlag: Blanvalet
Ausgabeart: Taschenbuch
Kategorien: Belletristik / Krimi & Thriller
Seiten: 416
Preis € (D) 8,95 | € (A) 9,20 | SFR 13,50
ISBN: 978-3-442-36284-4

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Klappentext: Detective Jane Rizzoli wird in ein Bostoner Villenviertel gerufen, wo sie die Leiche des Arztes Richard Yeager vorfindet. Die Untersuchung ergibt, dass Gail Yeager vor den Augen ihres Mannes vergewaltigt wurde, bevor der Täter ihm die Kehle durchschnitt. Der perverse Mord erinnert Jane an den »Chirurgen«, einen psychopathischen Serienkiller, den sie ein Jahr zuvor verhaftete – nachdem sie ihm beinahe selbst zum Opfer gefallen wäre. Der »Chirurg« sitzt im Gefängnis, aber der neue Mord trägt eindeutig seine Handschrift. Und Jane weiß, dass er noch eine Rechnung mit ihr offen hat …

Meine Meinung: Es ist gerade ein Jahr her, als Detective Jane Rizzoli den Psychopathen und Serienmörder Warren Hoyt dingfest machen konnte. Jetzt sitzt er im Gefängnis, doch Jane leidet noch immer an den Folgen seiner Misshandlung. Zudem muss sie sich auch immer wieder aufs Neue bei ihren männlichen Kollegen des Bostoner Polizei Departments behaupten. Trotzdem ist ihr Urteilsvermögen gefragt, sogar außerhalb ihres Zuständigkeitsbereiches. Als Detective Korsak vom Newtoner Department Jane Rizolli um ihre Mithilfe bei einem Mordfall bittet, ahnt sie noch nicht, worum es geht. Der 36 jährige Dr. Richard Yeager wurde in seinem Haus ermordet. Ihm wurde die Kehle durchschnitten; von seiner Frau fehlt jede Spur. Alle Anzeichen weisen auf einem Nachahmungstäter des „Chirurgen“ hin, denn im Schlafzimmer wurde die Nachtwäsche von Gail Yeager genauso arrangiert vorgefunden, wie es sich damals der „Chirurg“ angewöhnt hatte.
Nur wenige Tage später stößt die Polizei auf einen weiteren grausamen Fund, der zu aller Leidwesen nicht der Einzige bleiben wird. Und so ganz nebenbei holt Jane ihre Vergangenheit wieder ein, denn auch von Warren Hoyt gibt es Neuigkeiten.

Tess Gerritsen beginnt ihren „Meister“ schon mit einem wahnsinnig fesselnden Prolog, der auf Spannung pur deutet. Die Autorin knüpft nahtlos an den Geschehnissen aus dem 1. Band von „Die Chirurgin“ um den Psychopathen Warren Hoyt an und lässt auch weitere Einblicke in das Leben von Jane Rizzoli, Detectiv des Bostoner Police Departments, zu.
Ihre Story hat Gerritsen zunächst auf verschiedenen Handlungssträngen aufgebaut, die sich im Verlauf der Handlung abwechseln und schließlich zu einer Einheit werden. Mit ihren medizinischen und forensischen Kenntnissen lässt die Autorin den Leser gekonnt an den Ereignissen rund um die Morde, insbesondere an den Autopsien der Opfer teil haben. Von Anfang an spürt man die Spannung, die sich durch den gesamten Plot zieht, auch wenn der Weg bis zum Ende der Story mit einer Vielzahl von Toten gepflastert ist. Das Tempo der Geschichte ist enorm hoch, man wird praktisch von einem tödlichen Schauplatz zum nächsten katapultiert. Zum Aufatmen bleibt deshalb keine Zeit. Obwohl viel Brutalität mitspielt und viele blutrünstige Szenen zu finden sind, finde ich die Story nicht überladen. Besonders gefällt mir aber, dass sich Tess Gerritsen in der 2. Folge der Serie umfassender mit der Protagonistin Jane Rizzoli beschäftigt. Man erfährt wesentlich mehr über ihr Privatleben sowie den Folgen ihrer psychischen Verletzung, die ihr der Serienmörder Warren Hoyt beigefügt hat.

Fazit: „Der Meister“ ist wirklich ein meisterliches Werk, der ein tolles Lesevergnügen bereitet hat. Doch bevor man sich dem 2.Band widmet, sollte man auf alle Fälle die erste Folge „Die Chirurgin“ gelesen haben. 

Meine Bewertung:

Kommentare:

  1. Das Buch klingt doch echt gut. Vielleicht sollte ichd as auch lesen.

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  2. Erst dachte ich: Upps... das Buch kenne ich noch gar nicht! Aber weit gefehlt.. natürlich kenne ich es. ich lese Tess Gerritsen wirklich gerne und habe dieses Buch direkt nach dem Chirurgen gelesen. Mir hat es fast genauso gut gefallen. ;)

    LG

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  3. Ich sehe, ich sollte wirklich endlich einmal ein Buch von Tess Gerritsen lesen . . . .

    lG Favola

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