Montag, 19. Dezember 2011

Die Serien-Challenge bei Jasmin-Bücherliebe

Ich bin ja für jede Art von Challenges empfänglich, wenn sie in meine Lieblingsgenre passen und so ist es auch nicht verwunderlich, dass ich mich bei der Serien-Challenge bei Jasmin - Bücherliebe angemeldet habe.

Da ich zudem ein Serienfreak bin, ist diese Challenge für mich wie maßgeschneidert. Wer auch Lust dazu hat, kann sich hier anmelden.

Die Regeln von Jasmin sind sehr lesefreundlich, die ich mir bei ihr kopiert habe:

Die Challenge findet vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012 statt! Einstieg jederzeit möglich!

Jeder kann für sich selbst entscheiden, wieviele Serien er lesen/beenden möchte.
Wer mitmachen möchte hinterlässt einfach einen Kommentar.

Karin Slaughter - Detectiv Will Trent
  1. Verstummt
  2. Entsetzen - Rezension
Brenda Novak -
  1.  Trust Me - Blutiges Grauen Rezension
  2.  
  3. Watch me - Blutige Spur Rezension
Brenda Novak -
  1.  Totgeschwiegen Rezension

Volker Klüpfel/Michael Kobr - Kommissar Kluftinger
  1. Milchgeld
  2. Erntedank Rezension
  3. Seegrund Rezension
  4. Laienspiel Rezension 
Andreas Föhr - Kommissar Wallner/Polizeiobermeister Kreuthner
  1. Der Prinzessinnenmörder Rezension
  2. Schafkopf Rezension
Erica Spindler - Stacy Killian Reihe
  1. Im Schatten des Mörders
  2. Spiel mit dem Tod
  3. Tote Stille - Rezension
Erica Spindler - Kitt Lundgren/M.C. Riggio
  1. Der Engelmörder - Rezension
  2. Stoßgebet - Rezension
Tess Gerritsen - Jane Rizzoli/Maura Isles
  1. Die Chirurgin - Rezension
  2. Der Meister - Rezension
  3. Todsünde - Rezension  
  4. Schwesternmord - Rezension  
  5. Scheintot - Rezension 
  6. Blutmale - Rezension
  7. Grabkammer
  8. Totengrund
  9. Grabesstille - Rezension 
Andreas Franz / Daniel Holbe- Julia Durant Reihe 
  1. Jung, blond, tot - Rezension
  2. Das achte Opfer - Rezension
  3. Letale Dosis - Rezension  
  4. Der Jäger - Rezension
  5. Das Syndikat der Spinne - Rezension  
  6. Kaltes Blut - Rezension
  7. Das Verlies - Rezension
  8.  
  9.  
  10.  
  11. Todesmelodie - Rezension
 Peter James - Superintendent Roy Grace
  1.  
  2.  
  3.  
  4.  
  5. Und morgen bist du tot - Rezension
  6. Du sollst nicht sterben - Rezension 
Claudia Puhlfürst - Lara Birkenfeld-Reihe
  1. Ungeheuer - Rezension
  2. Sensenmann - Rezension
  3. Sündenkreis - Rezension
James Patterson - Der Club der Ermittlerinnen
  1. Der 1. Mord - Rezension  
  2. Die 2. Chance - Rezension
  3. Der 3. Grad - Rezension  
  4. Die 4. Frau - Rezension
  5. Die 5. Plage - Rezension 

    Sonntag, 18. Dezember 2011

    James Patterson - Totenmesse


    Titel: Totenmesse
    Autor: James Patterson

    Medium: Taschenbuch
    Seiten: 352
    Verlag: Goldmann
    Preis: 8,95 €
    ISBN: 978-3-442-46669-6

    Klappentext: Amerika trauert: Die First Lady ist plötzlich und unerwartet an einem allergischen Schock gestorben. Zur Beerdigungsfeier in der New Yorker St. Patricks Kathedrale reisen die Mächtigen und Wichtigen aus aller Welt an. Während der Messe passiert das Unfassbare: Ein Kommando stürmt die Kirche und nimmt 34 Trauergäste als Geiseln. Ein Fall für Deeskalationsspezialist Mike Bennett. Doch Mike plagen private Probleme, da seine Frau im Sterben liegt. Und die Situation in der Kathedrale droht zu eskalieren …

    Meine Meinung: James Patterson hat seinen Titel „Totenmesse“ nicht treffender wählen können. Denn Mike Bennett muss nicht nur versuchen, die prominenten Trauergäste, die während einer Messe als Geiseln genommen worden sind, unversehrt aus der Kathedrale zu bringen, er muss auch noch um das Leben seiner Frau, bei der der Krebs soweit fortgeschritten ist, dass ihr nur noch wenige Tage zum Leben bleiben, bangen. Als Vater von 10 adoptierten Kindern hat er sein früheres Betätigungsfeld als Spezialist für Verhandlungen bei Geiselnahmen aufgegeben und ist zum Morddezernat der New Yorker Polizei gewechselt. Trotzdem wurde er zu der Geiselnahme in der St. Patricks Kathedrale gerufen und das zu Recht. Denn in letzter Sekunde konnte er ein Desaster vermeiden, das sein übereifriger Kollege hervorgerufen hat.
    James Patterson lässt den Leser nicht nur die Fortschritte bei den Verhandlungen zur Geiselnahme, sondern auch ganz emotional das Ende um das Leben von Maeve, Mikes Frau verfolgen und das ausgerechnet zur Weihnachtszeit.
    Der Autor hat seine Geschichte in zwei Handlungssträngen aufgebaut. Zum einen geht es um die Geiselnahme und zum anderen um das private Umfeld von Mike Bennett. Dabei springt er abwechselnd von einer Handlung zur anderen und lässt teilweise seine Geschichte in der Ich-Perspektive aus der Sicht von Mike erzählen.
    Obwohl meines Erachtens einige Längen aufgetreten sind, dominiert trotzdem die Spannung. Seinen Prolog beginnt Patterson recht rasant und fesselnd. Danach tritt erst einmal eine kleine Spannungsflaute ein um dann wieder mit Tempo den Spannungsbogen aufzubauen. Seine Figuren hat der Autor gut dargestellt, die Charaktere überzeugen. Lediglich die Entlarvung der Geiselnehmer kam mir dann doch etwas zu überraschend.
    Pattersons Aufbau des Buches gefällt mir besonders gut. Die kurzen Kapitel mit durchschnittlich 2-4 Seiten, die mit dem Perspektiv- und Handlungswechsel verbunden sind, erhöhen nicht nur den Lesegenuss, sondern lassen den Leser auf das Kommende fiebern. So ist es auch ganz einleuchtend, dass man das Buch nicht aus den Händen legen kann, bevor nicht auch die Täter gefasst sind.
    Insgesamt fand ich die Handlung etwas gedrückt, denn auf die Beweggründe der Geiselnehmer wurde nur kurz eingegangen. Zudem fand ich die Sterbebegleitung bei Maeve, die mich übrigens sehr emotional berührt hat, zu gedrungen.

    Fazit: Dies war mein erstes Buch, das ich von James Patterson gelesen habe, aber mit Sicherheit nicht mein Letztes. Da Mike Bennett noch in den Folgebüchern „Blutstrafe“, „Sühnetag“ und „Todesstunde“ ermittelt, werden diese wohl nicht lange auf sich warten lassen.

    Meine Bewertung:
    Seitenanzahl: 352

    Samstag, 17. Dezember 2011

    Lance Armstrong - Tour des Lebens





    Tour des Lebens
    von Lance Armstrong mit Sally Jenkins

    Wie ich den Krebs besiegte und die Tour de France gewann

    Verlag: Bastei Lübbe
    Sparte: Dokumentation

    ISBN-13 978-3-404-61470-7

    335 Seiten

    Preis: 8,95 EUR 




    Klappentext: Er war der kommende Mann im internationalen Radrennsport mit einem 1,25 Millionen-Dollar-Vertrag in der Tasche. Dann kam der Krebs: Hodenkrebs - mit Metastasen in der Lunge und zwei Tumoren im Gehirn. Überlebenschance: nahezu keine. Lance Armstrong erzählt seine unglaubliche und tief bewegende Geschichte, die aus ihm einen anderen Menschen gemacht hat. Eine Geschichte von Zusammenbruch und Durchhaltewillen, von Verrat und Freundschaft, von Verzweiflung und Liebe, von der Hölle der      Chemotherapie und dem Zusammenbruch aller Lebenspläne – eine Geschichte, die mit der Rückkehr ins Leben endet und den Siegen der Tour des France 1999 und 200.

    Meine Meinung: Das Buch „Tour des Lebens“ von Lance Armstrong erschien erstmals im Juni 2001, kurz bevor er seinen 3. Sieg der Tour de France in Angriff nahm. Das dann noch weitere 4 Siege folgen würden, davon war zum Zeitpunkt des Erscheinens seines Buches niemand ausgegangen, am wenigsten er selbst. Und genau hier zeigt sich, welchen Siegeswillen Lance Armstrong besitzt. Denn er hat nicht nur 7 Mal die Tour de France gewonnen, sondern hat seinen größten Sieg im Kampf mit dem Krebs errungen. Und dies beschreibt er in seinem Buch auf ganz emotionale Art und Weise. Bereits 2001 hatte ich diese Dokumentation schon einmal gelesen, weil ich einfach ein großer Fan von Lance Armstrong bin und am allermeisten mich seine Geschichte im Kampf mit und gegen den Krebs beeindruckt hatte.
    Lance Armstrong schreibt sehr detailliert, wie bei ihm der Krebs diagnostiziert wurde, wie er mit Familie, d.h. seine Mutter, die alleinerziehend war und seiner Freundin, den Kampf gegen die mörderische Krankheit aufgenommen hat, wie seine Freunde ihn haben fallen lassen und nur wenige, die an einer Hand abzuzählen waren, ihn bei seiner Genesung unterstützt haben. Obwohl ihm nur eine Überlebungschance von weniger als 3 % eingeräumt worden ist, hat er mit viel Willenskraft und Glaube an sich selbst dies Tortor überlebt. Metastasen, Tumore, Embolien, unzählige chirurgische Eingriffe, Bestrahlungen und Chemotherapien konnten ihm nichts anhaben, er hat gekämpft wie ein Stier.
    Schritt für Schritt bewegt sich Lance Armstrong zurück ins Leben, fängt an der Seite seines langjährigen Freundes wieder mit dem Training an und gewinnt schließlich 1999 zum ersten Mal die Tour de France.
    Wer sich im Radsport etwas auskennt stolpert in seinem Buch über viele bekannte Namen von Radsportlern und Teams. Lance Armstrong hat nicht nur die schönen Seiten des Radsports beleuchtet, sondern auch, was sich hinter dem Vorhang abspielt.
    Auch wenn zum heutigen Zeitpunkt Lance Armstrong nachgesagt wird, er hätte während seiner Radsportkarriere gedopt, was bis heute nicht nachgewiesen werden konnte, bleibt er für mich ein Held. Und ganz besonders jetzt, wo ich weiß, welche Strapazen er in seinem Leben schon begegnen musste.

    Fazit: Ein Buch, das ich uneingeschränkt empfehlen kann.

    Meine Bewertung:


    Seitenanzahl: 335

    Donnerstag, 15. Dezember 2011

    Anke Bahr/Lotte Kinskofer - Hermann für Frau Mann


    Anke Bahr Lotte Kinskofer

    Hermann für Frau Mann

    Roman

    229 Seiten
    Erschienen: Juli 2011
    Taschenbuch
    ISBN 978-3-8392-1205-9
    9,90 €
    Klappentext: Wie backe ich einen Traummann?
    Lilly Mann aus Freiburg sucht einen Partner für ihre Mutter Eva. Besser gesagt: einen Aufpasser. Die Psychologie-Studentin will ins Ausland, hat aber kein Vertrauen in Frau Mama, denn die ist eine plan- und allzu sorglose Hippie-Frau. Lillys Einstellung lautet dagegen: Nichts ohne meine Kontrolle!
    Zur gleichen Zeit versucht auch Eva, einen Mann zu formen: Sie möchte Simon, dem Sandkastenfreund ihrer Tochter, zeigen, wie man echter Kerl wird, denn sie findet, dass er immer mehr zu Lillys Schoßhündchen verkommt.
    Was als turbulentes Verwirrspiel beginnt, droht in einem handfesten Beziehungschaos zu enden …

    Meine Meinung: Das Autorenpaar Anke Bahr und Lotte Kinskofer hat mit ihren Roman „Hermann für Frau Mann“ ein etwas originelles und eigentümliches Werk präsentiert. Erzählt wird die Geschichte zwischen Lilly und Eva. Lilly ist Psychologiestudentin und möchte ihr Auslandpraktikum in Schweden absolvieren. Das angebotene Stipendium lockt zwar ungemein, jedoch macht sie sich Sorgen um ihre Mutter Eva. Die Kinderzahnärztin Eva lebt das Leben wie es ist, macht sich keine Gedanken um das was sie tut, sie genießt ganz einfach.
    Um das Leben für beide während der Zeit in Schweden erträglicher zu machen, beabsichtigt Lilly für ihre Mutter Eva einen Mann zu finden, der sie unter Kontrolle behält.
    Aber auch Eva macht sich Gedanken um ihre Tochter Lilly. Was dabei heraus kommt versuchen die beiden Autorinnen auf recht amüsante Weise zu erzählen.

    Die Geschichte wird sowohl aus der Sicht von Eva als auch von Lilly erzählt. Dabei kommt sehr gut zum Ausdruck welche Ängste Lilly bewegen und wie sich die Bedenken Evas zur Beziehung von Simon und ihrer Tochter äußern. Nahezu glänzend stellen Bahr und Kinskofer das chaotische Verhältnis zwischen Mutter und Tochter dar. In kurzen Kapiteln schildern sie die jeweiligen Lebensumstände der Protagonisten.
    Mit Ironie und Witz werden bestimmte Situationen offenbart. Auch wenn manches sehr aufgesetzt und an den Haaren herbei gezogen klingt ist es ein sehr unterhaltsames Buch.

    Meine Bewertung:
    Seitenanzahl: 229

    Ein herzliches Dankeschön geht auch an den 


    Gmeiner Verlag
    für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

    Mittwoch, 14. Dezember 2011

    Arnos Strobel - Der Trakt

    Arno Strobel

    Der Trakt

    Psychothriller
    Taschenbuch
    Fischer Taschenbuch Verlag

    Preis  (D) 8,95
    ISBN: 978-3-596-18631-0
    368 Seiten

    Klappentext: »Und wer bist du wirklich?« Der Weg durch den nächtlichen Park, der Überfall – all das weiß sie noch, als sie aus dem Koma erwacht. Ihre Erinnerung ist völlig klar: Sie heißt Sibylle Aurich, ist 34 Jahre alt, lebt mit Mann und Kind in Regensburg. Sie scheint fast unversehrt. Und doch beginnt mit ihrem Erwachen eine alptraumhafte Suche nach sich selbst. Zwar hat Sibylle ihr Gedächtnis behalten, die Welt aber hat offenbar die Erinnerung an Sibylle verloren: Ihr Mann kennt sie nicht, von ihrem eigenen Hochzeitsfoto starrt ihr das Gesicht einer Fremden entgegen, und niemand hat je von ihrem Sohn Lukas gehört! Wurde er entführt? Hat er nie existiert? Und wem kann sie überhaupt noch trauen?

    Meine Meinung: Es gibt tatsächlich noch Autoren, die es schaffen, in ihren Psychothrillern ohne blutrünstiges Gemetzel auszukommen. Arno Strobel ist so einer. Und das Fantastische an seinem Werk „Der Trakt“ ist auch noch, dass es gut ist. Arno Strobel hat mich von Beginn an in seinen Bann gezogen. Er baut seine Geschichte ganz allmählich auf und hält den Spannungsbogen über den gesamten Plot hinweg aufrecht. Er erzählt die Geschichte von Sibylle Aurich, die vor 2 Monaten entführt worden ist damit an ihr Experimente durchgeführt werden können. So scheint es zumindest. Zudem bildet sich Sibylle ein, einen Sohn zu haben, der Lukas heißt. Doch sowohl ihr Mann, ihre Freunde und auch ihr Arbeitgeber können sie, nachdem sie sich befreien konnte, nicht erkennen. Welche Qualen Sibylle bei ihrer Odyssee nach ihrer Identität durchmachen muss, schildert Arno Strobel auf  beeindruckende und spannende Weise.
    Arno Strobel erzählt seine Handlung sowohl aus der Perspektive von Sibylle als auch aus der Sicht von Hans. Hans ist eine Person, die sich nur hin und wieder zu erkennen gibt und Sibylle stets auf der Spur ist. Stück für Stück entlarvt der Autor die Peiniger von Sibylle. Bis zu diesem Zeitpunkt ist die Verwirrung recht groß und man ist sich nicht sicher, wer zu den „Guten“ und wer zu „Bösen“ gehört. Auch wenn der Plot zur Auflösung hin etwas sciencefictionmäßiges an sich hat, ist er trotzdem in sich schlüssig.

    Fazit: Wer „Splitter“ von Sebastian Fitzek mag, wird auch „Der Trakt“ von Arno Strobel mögen. Ein durch und durch gelungenes Werk, das Freude und Hoffnung auf weitere Thriller von ihm machen wird.

    Meine Bewertung: 
    Seitenanzahl: 368

    Montag, 12. Dezember 2011

    Die blanvalet-Verlags-Challenge


    So, nun komme ich auch endlich dazu, von der blanvalet-Verlags-Challenge zu berichten. Sie wurde von Kerry vom Lesenden-Katzenpersonal gestartet und geht auch über das ganze Jahr 2012. Ziel der Challenge ist, so viele Bücher wie möglich, mindestens jedoch 20 Bücher vom blanvalet-Verlag zu lesen. Aber hier sind die Regeln im Einzelnen.

    Die Regeln:
    • Im Zeitraum vom 01.01. - 31.12.2012 sollen mindestens 20 Bücher des blanvalet-Verlags gelesen und rezensiert werden (es muss der Verlag auf dem Buchcover erkennbar sein).
    • Wer teilnehmen möchte, hinterlässt bitte einen Kommentar unter diesem Post.
    • Ein späterer Einstieg in die Challenge ist kein Problem, jedoch zählen erst die ab der Anmeldung rezensierten Bücher! Es lohnt sich also, sich vorher anzumelden und es einfach zu probieren.
    • Jeder Teilnehmer berichtet auf seinem Blog über die Challenge, das Challenge-Logo kann gerne mitgenommen werden. Bitte hinterlasst anschließend einen Link zu eurem Post.
    • Alle Teilnehmer führen diese Challenge auf ihrem eigenen Blog durch, in dem sie den Post / die Seite, hier bitte den Direkt-Link mitteilen, mindestens 1 x im Monat aktualisieren.
    • Die gelesenen Bücher dieser Challenge können auch gerne mit anderen Challenges kombiniert werden.
    Der Gewinn:
    Der blanvalet-Verlag konnte als Sponsor für die Challenge gewonnen werden. Er hat sich bereit erklärt, den 3 Gewinnern der Challenge einen Preis zur Verfügung zu stellen. Gewinner der Challenge sind diejenigen Teilnehmer, die die meisten Bücher gelesen und rezensiert haben, jedoch nicht weniger als die vorgegebenen 20 Bücher. Sollte ein Gleichstand vorliegen, entscheidet das Los. Es lohnt sich also, mehr als 20 Bücher zu lesen und zu rezensieren.

    Verwaltung:
    Kerry wird diese Challenge betreuen und  regelmäßig einmal im Monat ein Update schreiben, damit zu  erkennen ist, an welcher Stelle man gerade unter den Teilnehmer in Richtung Siegertreppchen steht. Gerne steht sie auch für Fragen und Anregungen zur Verfügung.

    Meine Bücherliste:

    1. Karin Slaughter - Entsetzen Rezension
    2. Kathy Reichs - Knochenlese Rezension
    3. Tess Gerritsen - Die Chirurgin Rezension
    4. Christoph Koch - Ich bin dann mal offline Rezension
    5. Tess Gerritsen - Der Meister Rezension
    6. Tess Gerritsen - Trügerische Ruhe Rezension
    7. Tess Gerritsen - Todsünde Rezension
    8. Tess Gerritsen - Schwesternmord Rezension
    9. James Patterson - Der 1. Mord Rezension
    10. Tess Gerritsen - Scheintot Rezension
    11. Tess Gerritsen - Blutmale Rezension
    12. Vincent Kliesch - Der Prophet des Todes Rezension
    13. Tess Gerritsen - Kalte Herzen Rezension
    14. James Patterson - Die 2.Chance Rezension
    15. James Patterson - Der 3. Grad Rezension
    16. Christoph Koch - Sternhagelglücklich Rezension
    17. Claudia Puhlfürst - Sündenkreis Rezension
    18. James Patterson - Die 4. Frau Rezension
    19. Claudia Puhlfürst - Ungeheuer Rezension
    20. Claudia Puhlfürst - Sensenmann Rezension
    21. James Patterson - Die 5. Plage Rezension
    22. James Patterson - Die 6. Geisel Rezension
     

    Josh Bazell - Schneller als der Tod

    Josh Bazell

    Schneller als der Tod

    Krimi

      
    Taschenbuch


    Preis (D) 9,99 €
     
    ISBN: 978-3-596-18416-3

    319 Seiten

    Klappentext: Pietro ist clever und smart und war Killer für die New Yorker Mafia. Er stieg aus und glaubt sich sicher – er ist erstens im Zeugenschutzprogramm und zweitens Arzt in einem Krankenhaus. Bis einer der alten Feinde eingeliefert wird. Diagnose: Krebs im Endstadium. Wenn er stirbt, ist Pietro geliefert. Die nächsten acht Stunden im Tollhaus der Klinik werden zum atemlosen Wettkampf um sein Leben...»Schneller als der Tod« ist ein adrenalingeladener Thriller mit Dialogen, so scharf geschliffen wie ein Skalpell. Josh Bazell schreibt extrem cool und schockierend unterhaltsam – so zynisch und komisch, als hätte Tarantino bei Dr. House Regie geführt..

    Meine Meinung: Pietro Brnwa bzw. Dr. Peter Brown ist Assistenzarzt in einer großen Klinik von New York, genau genommen in Manhattan. Er hat sich seinen größten Wunsch, den er seit seinem 9. Lebensjahr hat, erfüllt und ist nun Arzt. Als ehemaliger Killer der Mafia, genießt er seinen neuen Status, dem er einem Zeugenschutzprogramm zu verdanken hat. Doch seine Deckung bleibt nicht lange im Verborgenen. Ausgerechnet seinem Mafiaboss Eddy Squillante soll er mitteilen, dass er Krebs im Endstadium hat. Doch Eddy erkennt ihn sofort und gibt ihn zum „Abschuss“ frei.

    Josh Bazell hat seine Geschichte „Schneller als der Tod“ in zwei verschiedenen Handlungssträngen, aus Sicht von Pietro in der Ich-Perspektive erzählt. Den Wechsel zwischen den Handlungen in der Vergangenheit und der Gegenwart fand ich teilweise etwas verwirrend.

    Allgemein finde ich den Schreibstil von Bazell etwas gewöhnungsbedürftig. Seine Kraftausdrücke fand ich ziemlich unpassend. Entweder habe ich den falschen Humor oder ich habe Bazell nicht verstanden. Über die „humoristischen“ Einlagen konnte ich nämlich überhaupt nicht lachen. Zumal das Thema, welches er verarbeitet hat, für derartige Witze gar nicht geeignet ist.

    Aber nichts desto trotz habe ich mich durch die Seiten gearbeitet und habe dabei eine neue Erfahrung, was Schreibstil und Humor betrifft, gemacht. Positiv zu erwähnen ist auf alle Fälle, die Erläuterung verschiedener Begriffe als Fußnote auf den jeweiligen Seiten. So braucht man bei den ganzen medizinischen Fachbegriffen wenigstens nicht zu googeln.

    Meine Bewertung:
    Seitenanzahl: 319

    Samstag, 10. Dezember 2011

    Gaby Hauptmann - Hängepartie



    Titel: Hängepartie
    Autor: Gaby Hauptmann
    Preis: 9,95 Euro
    Taschenbuch
    320 Seiten
    Verlag: Piper
    ISBN-978-3-492-27179-0

    Klappentext: „Der will doch nur spielen“
    Wer will schon einen impotenten Mann fürs Leben? Carmen jedenfalls nicht – sie spürt noch immer das Prickeln im Bauch, ihr ist es ernst mit David. Aber der will nur spielen, am Computer, und scheint auf Carmen gar nicht mehr scharf zu sein. Vielleicht muss sie ihn wieder scharf machen?, denkt Carmen. Und fliegt spontan nach New York. Aber auch Steffen hat sein Gründe für diesen Trip …

    Meine Meinung: Wie lange ist es her, dass ich den 1. Teil  mit Carmen und David gelesen habe? Es sind 16 Jahre! Doch ich kann mich noch gut an den Inhalt erinnern, also muss das Buch gar nicht so schlecht gewesen sein. Umso größer war meine Erwartungshaltung von der Fortsetzung des Romans, der „Hängepartie“. Doch leider hat sich meine Erwartungshaltung nicht erfüllt. Etwas enttäuschend oder mein Humor bzw. Anspruch an die Bücher hat sich seither geändert.
    Carmen Legg ist inzwischen 45, aber noch immer anziehend wie und je. Ihre roten Haare sind auf alle Fälle erst einmal der Hingucker, aber das scheint David gar nicht mehr zu interessieren. Denn er hat scheinbar nur noch Augen für seinen Computer, an dem er Stunden äußerst konzentriert sitzt. Aber nicht um zu Arbeiten, sondern um zu Spielen. Und das kann Carmen schon mal auf die Palme bringen. Da nützt es auch nichts, wenn sie sich ihren heißen Body anzieht. Das geht an David spurlos vorbei.
    Doch Carmen will nicht aufgeben. Indem sie einen Abstecher nach New York unternimmt um David und sich einen Abstand zu verschaffen, glaubt sie die Liebe und das Begehren in ihm wieder aufflammen lassen zu können. Doch nicht nur David sondern auch Carmen nutzt die Gelegenheit sich zu beweisen, dass sie noch begehrenswert sind.
    Zurück im Alltagsleben ist nichts mehr, wie es einmal war. Carmen muss schließlich erkennen, dass die Beziehung mit David nicht mehr funktioniert.

    Gaby Hauptmann hat die Beziehung zwischen Carmen und David nach 10 Jahren des Zusammenlebens neu beleuchtet. Dabei hat sie es nicht versäumt, so ziemlich jedes Klischee zu beschreiten, dass es zwischen einem Pärchen und seiner Beziehung so geben kann.
    Ehrlich gesagt, langweiliger konnte sie das Buch nicht gestalten. Eine richtige Handlung habe ich vermisst, ständige Wiederholungen machten das ganze Werk nur noch langatmiger. Carmens Probleme sind für mich mehr als banal. Mit solchem Beziehungsstress, wie dieser dargestellt worden ist, kann ich mich nicht identifizieren, ich fand das ganze tatsächlich nur kitschig und zickig.
    Auch die ganzen Verstrickungen zwischen den einzelnen Personen sind an den Haaren herbei gezogen und keineswegs nachvollziehbar. Gerade einmal das Ende der Geschichte, das auf ein Happy End hoffte, fand ich nicht rekonstruiert sondern authentisch.

    Meine Bewertung:
    Seitenanzahl: 320

    Aktion 12 nochmal lesen bei Petra von Seitenweise



    Petra von Seitenweise hat folgende Idee: Sie will ab Januar 2012 jeden Monat eines ihrer alten Bücher lesen und natürlich rezensieren, was sie vor Jahren noch nicht gemacht hat. Alleine macht so etwas immer wenig Spaß und so hat sie zum Mitmachen aufgerufen. Mir gefällt diese Idee und ich hatte mich schon vor einiger Zeit dazu angemeldet, aber noch nicht darüber berichtet, was ich jetzt nachholen möchte.

    Wer noch Lust dazu hat, kann sich hier anmelden.

     Meine gelesenen Bücher:
    1. Andreas Franz - Jung, blon, tot Rezension
    2. Andreas Franz - Das achte Opfer Rezension
    3. Andreas Franz - Letale Dosis Rezension  
    4. Andreas Franz - Der Jäger Rezension
    5. Andreas Franz - Das Syndikat der Spinne Rezension  
    6. Andreas Franz - Kaltes Blut Rezension
    7. Andreas Franz - Das Verlies Rezension  
    8. Andreas Franz - Teuflisches Versprechen Rezension

    Helmut Barz - WestEnd Blues

    Westend Blues

    Ein Katharina-Klein-Krimi aus Frankfurt am Main
    Sutton Krimi / Hessen
    384 Seiten 
    Maße: 125 x 196 mm
    Broschur
    ISBN: 978-3-86680-484-5


    Klappentext: Der Partner tot, sie selbst vom Dienst suspendiert, zur Babysitterin degradiert, des Mordes beschuldigt und von einem rachsüchtigen Drogenboss gejagt: Genau der richtige Zeitpunkt für die Frankfurter Kommissarin Katharina Klein, sich in den völlig falschen Mann zu verlieben. Eigentlich hat Katharina Klein, Hauptkommissarin bei der Frankfurter Kriminalpolizei, genug eigene Probleme: In einer eskalierten Polizeiaktion wurde ihr Partner getötet; und sie selbst hat zwei Menschen erschossen.

    Doch als ihre Nachbarin ermordet wird, muss Katharina deren Tochter, die vierjährige, altkluge Laura, bei sich aufnehmen; und bald schon setzt die Kommissarin alles daran, das Versprechen, das sie dem kleinen Mädchen gibt, einzulösen und den Mörder von Lauras Mutter zu finden.Unerwartete Hilfe erhält Katharina vom arroganten, undurchsichtigen und leider viel zu attraktiven Gerichtsmediziner Andreas Amendt – mit dem sie mehr verbindet, als gut für sie ist. Aber alles zu seiner Zeit: Erst muss sie Laura noch in den Kindergarten bringen …

    Katharina Klein liebt Oldtimer, Waffen und Zeichentrickfilme. Und sie hasst Morde: Um die Schuldigen zu überführen, riskiert sie, wenn nötig, Kopf und Kragen.

    Meine Meinung:  „WestEnd Blues“ ist der Debütroman von Helmut Barz, mit dem er als „Gewinner des Bloody Cover 2010“ ausgezeichnet worden ist. Gleichzeitig hat er mit diesem Buch den Start in eine neue Krimiserie mit der Ermittlerin Kathatrina Klein gegeben. Katharina Klein, ist Halbkoreanerin, die ohne ihre Waffen nicht richtig angezogen zu sein scheint und sehr erstaunlichen Ermittlungsmethoden nachgeht, die nicht unbedingt gesetzeskonform sind. Dafür wirkt sie aber umso sympathischer. Gerade als es um die Ermittlung des Mordes an ihren Partner geht, kennt Katharina nichts. Obwohl vom Dienst suspendiert, ermittelt sie auf eigene Faust weiter. Doch Katharina hat noch ein weiteres Problem, denn auch ihre Nachbarin Melanie ist ermordet worden und deren Tochter, die 4 jährige Laura lebt zunächst bei ihr. Völlig überfordert, aber trotzdem sehr locker, meistert sie auch diese Situation.

    Helmut Barz hat es einfach verstanden, mit seinem Debüt einen spannenden Krimi, mit viel Witz und Ironie zu kreieren. Sein Schreibstil ist flüssig und lässt sich gut in einem Zug lesen. Seinen Figuren wirken authentisch, obwohl ich manchmal den Eindruck hatte, dass gerade Katharina zu übertrieben dargestellt worden ist. Wo sie auftaucht, bricht buchstäblich das Chaos aus. Dafür kommt meines Erachtens der Pathologe etwas zu farblos und steif an. 

    Ich bin begeisterte Leserin von Krimis aus der Frankfurter Region, insbesondere dem Taunus. Leider kamen hier die Ausführungen etwas zu kurz, was ich sehr schade finde. Nichts desto trotz, ist der Krimi ein lesenswertes Werk. Da ich bereits auch den 2. Fall mit Katharina Klein gelesen habe, kann ich hier eine absolute Kaufempfehlung aussprechen, allerdings der Reihe nach, denn sonst kommt beim umgekehrten Lesen das Vergnügen etwas zu kurz. Im 2. Fall „African Boogie“ wird nämlich der Fall aus „WestEnd Blues“ kurz dargestellt. 

    Fazit: Ich freue mich schon auf den 3. Fall mit Katharina Klein und hoffe, dass dieser nicht mehr so lange auf sich warten lässt.

    Meine Bewertung:
    Seitenanzahl: 384

    Vielen Dank an den Sutton-Verlag (bei mir um die Ecke)



    für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

    Donnerstag, 8. Dezember 2011

    Lesemarathon von Freitag bis Sonntag 'Update VI"

    Mareike (Book-Challenge) hat den nächsten Lesemarathon für kommendes Wochenende geplant und damit sie das Ganze nicht alleine durchziehen muss, schließe ich mich dem wieder an.
    Der Marathon beginnt dieses Mal früher, als beim letzten Mal. Ich werde wahrscheinlich erst ab dem Abend zum Lesen kommen.
    Start ist Fr, 9.12.11 um 0 Uhr
    Ende ist So, 11.12.11 um 24 Uhr
    Sie schreibt:
    Regeln gibt es nicht. Ihr könnt einsteigen, wann ihr wollt und aufhören wann ihr wollt. Toll wäre es natürlich, wenn ihr auf eurem Blog ein wenig davon berichtet, was ihr lest und mir hier Bescheid gebt, dass ihr mitmachen möchtet. Ich freue mich über jeden Mitstreiter, der seinen SUB vor Weihnachten noch verkleinern möchte.
    Also ich nehme mir vor, folgende Bücher zu lesen:

    1. Helmut Barz - WestEnd Blues - 384 Seiten fertig
    2. Gaby Hauptmann - Hängepartie  320 Seiten fertig
    3. John Bazell - Schneller als der Tod 319 Seiten

    wenn ich weiter komme, dann nehme ich mir noch

    4. Arno Strobel - Der Trakt 339 Seiten

    vor. Auf dem ersten Blick ist ja alles machbar. Mal sehen wie weit ich kommen werde.

    Update 1: 20.30 Uhr habe ich mein Buch heraus geholt. Knapp 200 seiten muss ich noch von Helmut Barz - WestEnd Blues lesen. Ich hoffe, dass ich ziemlich weit kommen werde, obwohl mich schon jetzt die Müdigkeit nach einem langen Arbeitstag gepackt hat. Allerdings packt mich auch der Ehrgeiz, das Buch zu Ende zu lesen, denn es warten schon einige neue bücher auf mich. Doch zuvor möchte ich schon noch meinen SuB so gut es geht, abbauen.

    Update 2: Samstag 9:30 Uhr Gestern abend bin ich mit meinem Buch "WestEnd Blues" noch bis zu Seite 285 gekommen. Heute morgen habe ich den Rest gelesen und gleich die Rezi dazu geschrieben. Wenn ich damit warte, wäre die Lust dafür vorbei. Deshalb mache ich das immer gleich.
    Jetzt ist ein bisschen Hausarbeit angesagt, dann muss ich noch mal zur Post (ein Buch abholen *lol*) und am Nachmittag werde ich mit der "Hängepartie" fortfahren.

    Update 3: Samstag 18:00 Uhr. Seit ca. 14.00 Uhr lese ich mit Unterbrechungen an meiner "Hängepartie".  Eigentlich hatte ich mir von dem Buch etwas mehr versprochen, denn vor vielen, vielen Jahren habe ich die 1.Folge von diesem Fortsetzungsroman "Suche impotenten Mann fürs Leben" gelesen und war wesentlich begeisterter davon gewesen. "Hängepartie" zieht sich ganz schön. Aber ich bin ja Gott sei Dank gleich durch damit. Dann kommt noch die Rezi und das nächste Buch wartet ja schon.

    Update 4: Samstag 20.30 Uhr. Ich bin jetzt fertig mit der "Hängepartie". Das Buch fand ich etwas enttäuschend. Ich lese jetzt weiter mit John Bazells "Schneller als der Tod".

    Update 5: Sonntag 7:45 Uhr. Seit etwa 1 1/2 Stunden bin ich am Lesen von "Schneller als der Tod". Ich finde das Buch jetzt nicht so toll, deshalb befürchte ich, dass es sich mit dem Lesen auch eine ganze Weile hinziehen wird. Wenn mich ein Buch nicht so fesselt, brauche ich gewöhnlich die doppelte und dreifache Zeit am Lesen. Mal sehn, vielleicht ändert sich ja noch meine Meinung dazu.

    Update 6:  Sonntag 16:45 Uhr So richtig komme ich mit dem Buch "Schneller als der Tod" nicht voran. Ich habe mir vielmehr davon versprochen. Es zieht sich einfach und dabei sind es gerade mal ein bisschen mehr als 300 Seiten. Aber wenn es nicht flutscht, dann brauche cih auch ewig dafür. Es wird wohl dann bei den 3 Büchern für´s Wochenende bleiben.

    Mittwoch, 7. Dezember 2011

    Antoinette van Heughten - Mutterliebst

    Antoinette van Heughten 
    Mutterliebst

    ISBN 978-3-89941-939-9
    8,99 EUR [D]

    Mira-Taschenbuch-Verlag

    Leseprobe  


    Bei Amazon kaufen


    Klappentext: Ist ihr Sohn wirklich ein Mörder? Die erfolgreiche Rechtsanwältin Danielle Parkman kann das einfach nicht glauben. Sicher, das Verhalten ihres autistischen Sohnes Max war im Laufe der Jahre immer schlimmer geworden. Deswegen hatte sie sich in ihrer Verzweiflung ja auch an die renommierte Maitland-Klinik in Des Moines gewandt. Deren Diagnose lautete: Ihr Sohn ist tief gestört und gefährlich. Nun liegt Max bewusstlos und blutend neben einem Patienten, der brutal erstochen wurde. Alles deutet darauf hin, dass er die Tat begangen hat. Alles außer diesem Gefühl in Danielles Herzen. Gefangen zwischen Zweifeln und Angst versucht sie, die Unschuld ihres Sohnes zu beweisen. Was sie dabei entdeckt, lässt sie allerdings an ihrer eigenen geistigen Gesundheit zweifeln.

    Meine Meinung: Was für ein Thriller - einer der wirklich unter die Haut geht. Antoinette van Heughten hat es geschafft, dass ich teilweise mit angehaltenem Atem gelesen habe. Spannend und fesselnd präsentiert sie ihren Debütroman „Mutterliebst“. Mit viel Gefühl stimmt sie den Leser auf die Handlung mit dem autistischen und psychisch gestörten 16-jährigen Max und seiner Mutter Danille ein und baut so ganz allmählich den Spannungsbogen auf, der bis zum Finale und Auflösung des Falls auf hohem Niveau bleibt. Max, dem der Mord an einem Patienten vorgeworfen wird, der ebenfalls psychische Störungen aufweist, wird unter strenger Sicherungsverwahrung mit Medikamenten behandelt, die ihm das Leben in der Klinik zur Hölle werden lassen. Danielle versucht unterdessen auf jede mögliche Art und Weise ihrem Sohn zu helfen, was teilweise zu fatalen Folgen führen wird.
    Antoinette van Heughten, eine ehemalige Anwältin, die nicht nur in den USA, sondern auch schon in Deutschland und Skandinavien praktiziert hat, lässt in ihrem Justizthriller den Leser tiefen Einblick in das Rechtssystem der Staaten gewähren. Obwohl nicht nur eine Fülle von juristischen sondern auch medizinischen Begriffen und Informationen erörtert werden, schwächt die Handlung zu keinem Zeitpunkt ab. Immer wieder wird man mit neuen Ausführungen konfrontiert, die einen erschaudern lassen. Die Aufklärung des Mordes sowie die Beweisfindung sind von vielen Überraschungen begleitet und für weniger hartgesottene Leser bestimmt nicht einfach zu verkraften.
    Die Autorin hat ihre Figuren sehr glaubwürdig dargestellt. In jeden Einzelnen konnte ich mich ohne Mühen hinein versetzen. Selbst die kleine Liebesgeschichte, die abrupt endet, ist ergreifend und qualvoll.

    Fazit: Ein bewegender und emotional geladener Thriller, der Lust auf mehr macht.

    Meine Bewertung:
    Seitenanzahl: 348


    An dieser Stelle möchte ich mich beim
    Mira-Taschenbuch-Verlag 


    für die Bereitstellung des einzigartigen 
    Rezensionsexemplares bedanken.

    Bei Lari gibt es ein tolles Adventsgewinnspiel und eine neue Challenge

    Schaut doch mal bei Lari´s Bücherkiste vorbei. Dort gibt es nicht nur ein tolles Adventsgewinnspiel mit wunderschönen Preisen, sondern sie hat auch eine neue Challenge.

    Regeln:
    1. Die Challenge geht vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012.
    2. Jeder, der einen Blog hat, darf teilnehmen.
    3. Man überlegt sich einen Satz, der mit "Liebe ist ..." beginnt. Zum Beispiel: Liebe ist gegenseitiges Vertrauen.
    Im Laufe des Jahres versucht man nun Bücher zu lesen, die einen der jeweiligen Anfangsbuchstaben haben. Beispiel: Ich benötige ein "L", also lese und rezensiere ich das Buch "Lucian" von Isabel Abedi. Somit habe ich schon einen Buchstaben fertig. Und dann immer so weiter, bis ihr euren Satz komplett mit Buchtiteln gefüllt habt.
    4. Die Anzahl der Bücher ist beliebig, je nach dem wie lang euer Satz ist.
    5. Jede Art von Buch geht, es müssen also nicht nur Liebesromane sein, die ihr hierfür lest und rezensiert. Aber es gilt nur die in dem Zeitraum geschriebene Rezension.
    6. Am Ende der Challenge wird es natürlich etwas zu gewinnen geben, verlost wird dann unter allen Teilnehmern.


    Vorschläge für Liebe ist ... Sätze hat sie auch.

    1. Liebe ist eine Party zu zweit.
    2. Liebe ist wunderschoen.
    3. Liebe ist himmlisch.
    4. Liebe ist Zweisamkeit.
    5. Liebe ist alles zu teilen.
    6. Liebe ist ein komisches Gefühl.
    7. Liebe ist das Feuerwerk des Lebens.
    8. Liebe ist die beste Medizin.
    9. Liebe ist fuer jeden da.
    10. Liebe ist der Kleber fuer ein gebrochenes Herz.
    11. Liebe ist doppelte Freude.
    12. Liebe ist das kostbarste Geschenk.
    13. Liebe ist der Weg und das Ziel.
    14. Liebe ist eine Seele in zwei Koerpern.
    15. Liebe ist manchmal schmerzhaft.

    Ich habe mich mal für Satz 9 entschieden.

    Anmeldung ist hier möglich.

    Laienspiel - Volker Klüpfel/Michael Kobr Rezension
    Im Schatten der Götter - Sidney Sheldon Rezension
    Entsetzen von Karin Slaughter - Rezension
    Back to Black - Alexander Schuller/Nicole von Bredow Rezension
    Erntedank von Volker Klüpfel/Michael Kobr - Rezension


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    Schafkopf von Andreas Föhr Rezension
    Tote Stille von Erica Spindler - Rezension


    Flieh, wenn du kannst von Joy Fielding - Rezension
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    Sidney Sheldon - Kirschblüten und Coca Cola

    Klappentext: Masao aus Tokio ist achtzehn Jahre alt, als seine Eltern in Amerika bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kommen. Der Junge, nun Erbe eines riesigen Industrieimperiums, fliegt mit Onkel und Tante, seinen nächsten Verwandten nach Amerika, um die Asche seiner Eltern heimzuholen. Doch der liebe Onkel hat mit dem Neffen mörderische Pläne, das wird ihm überraschend klar. Auf seiner Flucht quer durch die Vereinigten Staaten gelingt es ihm oft nur knapp, den Häschern seines Onkels zu entkommen... 

    Meine Meinung: Sidney Sheldon´s Bücher sind eigentlich immer der Garant für Gänsehaut und Spannung. Das Buch „Kirschblüten und Coca-Cola zähle ich eher mit 153 Seiten zu einer Kurzgeschichte, in dem der Autor in einem rasanten Tempo vom Tod der Eltern Masao´s, dem durchtriebenen  und gierigen Onkel Teruo, der Masao nach dem Leben trachtet und von den Fluchtversuchen Masao´s erzählt. Sidney Sheldon reißt in kurzen Zügen die jeweiligen Gegebenheiten an und begibt sich gleich zur Nächsten. Etwas zu abrupt stürzt er sich dabei von einer Situation in die Andere. Hier merkt man den deutlichen Unterschied zu seinen anderen Werken, die ausgeklügelt und enorm spannend sind.
    Sein Schreibstil ist auch hier wieder flüssig, allerdings vermisse ich die gewohnte Spannung und das Fesselnde an seinem Buch. Erstaunt hat mich die Tatsache, dass in dem 1981 in den USA erstmals erschienenen Werk, von Computern die Rede ist, mit dem die Polizei schon arbeitete.

    Fazit: Ich finde, es ist ein mittelmäßiges Werk, das einen Abend ausfüllen kann und von mir der Vollständigkeit halber gelesen worden ist. Allerdings ist es kein Buch, das man unbedingt haben muss.

    Meine Bewertung:
    Seitenanzahl: 153

    Sidney Sheldon - Das nackte Gesicht

    Klappentext: Alles scheint in bester Ordnung für Dr. Judd Stevens, den erfolgreichen und attraktiven New Yorker Arzt – bis plötzlich zwei schreckliche Morde sein Leben überschatten. Und als dann auch auf ihn ein Anschlag verübt wird, ist ihm eines klar: von Anfang an war er als Opfer ausersehen …
    Ein Roman voll atemberaubender Spannung, der den Leser packt und nicht mehr loslässt.

    Meine Meinung: Sidney Sheldon beginnt seine Geschichte „Das nackte Gesicht“ mit einem rasanten Einstieg. Schon das erste Kapitel lässt einen fulminanten Thriller erwarten. Judd Stevens, der als Psychoanalytiker in seiner Arbeit aufgeht und nichts als diese kennt, erfährt von den beiden Detektiven McGreavy und Angeli vom Mord eines seiner Patienten. Wenig später steht er auch noch der Leiche seiner Sprechstundenhilfe Carol gegenüber, um die er sich schon seit ihrem 16. Lebensjahr gekümmert hatte. Auch sie wurde Opfer eines Killers, der sie zudem noch auf das barbarischste gefoltert hat. Für die Polizei, insbesondere für McGreavy scheint Stevens der Hauptverdächtige zu sein. Um seine Unschuld zu beweisen, fertigt er ein Täterprofil des Mörders an und kommt dabei zu einem entmutigenden Ergebnis.

    Wie im Fluge lässt sich sein Debütroman, der 1983 in Deutschland erstmals veröffentlicht worden ist, lesen. Und schon damals konnte man sagen, dass Sheldon einen brillanten Schreibstil, der flüssig, spannend und fesselnd ist, besaß. Seine Figuren sind authentisch, seine Charaktere bildhaft beschrieben. Würde man das Buch nicht lesen, würde man glauben, ein Film läuft ab.

    Fazit: Viele der Werke von Sidney Sheldon habe ich bereits gelesen und selbst dieser kurze Debütroman hat mich überzeugt.

    Meine Bewertung:
    Seitenanzahl: 192
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