Donnerstag, 8. März 2012

# 36 # Rezension zu "Blinder Instinkt" von Andreas Winkelmann


Andreas Winkelmann

Blinder Instinkt

Erschienen: 17.01.2011
Verlag: Goldmann
Ausgabeart: Taschenbuch
Kategorien: Belletristik / Krimi & Thriller
Seiten: 416
Preis € (D) 8,99 | € (A) 9,30 | SFR 13,50
ISBN: 978-3-442-47338-0

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Klappentext: Ein heißer Sommertag. In einem verwilderten Garten sitzt ein junges Mädchen auf einer Schaukel. Alles um es herum leuchtet in strahlenden Blütenfarben, doch das Mädchen nimmt nichts davon wahr, es ist blind. Dafür spürt es ganz deutlich, dass sich ihm jemand nähert, jemand, von dem etwas zutiefst Böses ausgeht. Es versucht noch wegzulaufen – vergeblich … Jahre später wird Kommissarin Franziska Gottlob zu einem Wohnheim für Kinder gerufen. Wieder ist ein junges Mädchen verschwunden. Das Kind ist blind. Und vom Täter fehlt jede Spur.

Meine Meinung: Ist es ein Deja vu? 10 Jahre ist es her, als das kleine blinde Mädchen, namens Sina verschwand. Die Polizei sucht schon lange nicht mehr nach ihr, denn wahrscheinlich ist sie tot. Jetzt wurde Sarah aus einem Wohnheim entführt und irgendwie gleichen sich die Fälle, denn auch Sarah ist erst 8 Jahre und genau wie Sina rothaarig und blind.
Mit dem Fall ist Kommissarin Franziska Gottlob betraut. Ihre Spur führt über den alten Fall mit Sina. In dem Zusammenhang lernt sie Sinas Bruder, den frisch gebackenen Boxeuropameister, Max Ungemach, kennen, der ihr äußerst sympathisch ist. Nach einem Gespräch zwischen Max und der Kommissarin beginnt Max Ermittlungen auf eigene Faust, denn er hat nun endlich wieder Hoffnung, mit der Sache abschließen zu können.

Mit seinem Thriller "Blinder Instinkt" hat Andreas Winkelmann den richtigen Instinkt für ein hervorragendes Werk gezeigt. Von Beginn an wurde ich in den Sog der Handlung gezogen, der mich auch bis zum Schluss nicht los ließ.
Seinen Plot hat der Autor auf mehreren Handlungssträngen aufgebaut, die von Kapitel zu Kapitel wechselten. Neben den Ermittlungen, die das Team Franziska Gottlob und Paul Adamek leiten, erfährt der Leser in den Nebenhandlungen einiges über das Privatleben der Protagonisten. Dabei beschreibt der Autor recht emotional seine Charaktere, die sehr authentisch wirken.
Obwohl der Leser ziemlich früh spürt in welche Richtung die Ermittlungen laufen und wer sich hinter den Entführungen verbirgt, bleibt das Ganze durch immer wieder kehrende Wendungen und Überraschungen spannend.
Die Auflösung des Falls findet zwar unspektakulär und vorhersehbar statt, hat mich aber trotzdem nicht gelangweilt.
Alles in allem ist "Blinder Instinkt" ein Thriller mit Hochspannungseffekt.

Meine Bewertung:

Dienstag, 6. März 2012

# 35 # Rezension zu "Der 1. Mord" von James Patterson

James Patterson

Der 1. Mord

Erschienen am: 11.06.2007
Verlag: Blanvalet
Ausgabeart: Taschenbuch
Kategorien: Belletristik / Krimi & Thriller
Seiten: 352
Preis € (D) 8,95 | € (A) 9,20 | SFR 13,50
ISBN: 978-3-442-36919-5

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Klappentext: Ein grausamer Doppelmord erschüttert San Francisco! Ein Fall für Inspector Lindsay Boxer, den einzigen weiblichen Detective bei der Mordkommission, und den „Club der Ermittlerinnen“. Obwohl die Reporterin Cindy Thomas, die Pathologin Claire Washburn, die Staatsanwältin Jill Bernhardt und Lindsay Boxer dabei gegen alle professionellen Regeln verstoßen: Sie müssen untereinander mit offenen Karten spielen - denn sie suchen einen Mörder, der Geschmack am Töten gefunden hat. Aber dann übersieht Lindsay Boxer dieses eine kleine Detail, das sie ihr Leben kosten kann ...

Meine Meinung: Als einzige weibliche Detektivin des San Franciscoer Police Department muss sich Lindsay Boxer unter ihrem Männerteam immer beweisen. Schwächeln ist nicht erlaubt. Schon gar nicht, wenn man, wie Lindsay an einer tödlichen Krankheit leidet. Als ihr auch noch ein männlicher Kollege zur Verstärkung zugewiesen wird um bei den neuesten Mordfällen ihr unter die Arme zu greifen, wirkt sie äußerst beleidigt. Der Doppelmord an einem Brautpaar gibt Lindsay und ihrem neuen Partner Chris Raleigh einige Rätsel auf. Als sich das Ganze wie ein Deja vu wiederholt, scheint Lindsay nur noch ihre neu gewonnene Freundin Cindy Thomas und ihre langjährige Freundin Claire Washburn helfen zu können. Gemeinsam gründen sie den „Club der Ermittlerinnen“ und beginnen fortan ihre Ermittlungen auf eigene Faust und unabhängig der Polizeiermittlungen, jedoch mit den Erkenntnissen aus der Arbeit von Polizei, Pathologie und Presse.

James Patterson beginnt seine Handlung ohne große Vorgeschichte. Der Leser wird sofort mit dem ersten, recht brutalen Doppelmord konfrontiert, der sich später auf ähnliche Weise wiederholt. Mit seiner einfachen und leichten Sprache beginnt er seinen Spannungsbogen relativ gut aufzubauen, der zwar zunächst auf einem Niveau bleibt, aber ab dem 2. Drittel des Buches durch seine überraschenden Wendungen mehr und mehr zunimmt.
Die Idee des Buches ist nicht neu, ein Mörder handelt auf der Grundlage eines Autorenwerkes; die Beweggründe bleiben jedoch bis zum Schluss offen und werden erst im Epilog kurz angeschnitten.
Natürlich kamen auch hier altbewährte Klischees nicht zu kurz, wie gescheiterte Ehen oder das Anbahnen einer Liebesromanze.
Trotzdem fand ich Spaß am Lesen, wobei mich die kurzen Kapitel, mit nicht mehr als 5 Seiten, fließend durch das Buch lotsten.
„Der 1. Mord“ von James Patterson ist zwar kein großes Meisterwerk, trotzdem bin ich neugierig auf die folgenden Bände der Serie um den „Club der Ermittlerinnen“.

Meine Bewertung:


Sonntag, 4. März 2012

# 34 # Rezension zu "Jung, blond, tot" von Andreas Franz


Andreas Franz

Jung, blond, tot

Erschienen am: 10.04.2000
Verlag: Knaur Taschenbuch Verlag
Ausgabeart: Taschenbuch
Kategorien: Belletristik / Krimi & Thriller
Seiten: 512
Preis € (D) 9,99
ISBN: 978-3-426-61788-5

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Klappentext: Eine Serie mysteriöser Mädchenmorde beunruhigt die Bevölkerung von Frankfurt/Main. Alle Ermordeten sind blond. Der Mörder vergewaltigt seine Opfer, tötet sie und vollzieht sodann ein Ritual, bei dem er die Haare der Mädchen zu zwei Zöpfen mit roten Schleifchen bindet. Die Polizei steht vor einem Rätsel. Fast hilflos jagen Kommissarin Durant und ihre Kollegen scheinbar hinter einem Phantom her – bis ein nahezu unglaublicher Zufall den Täter enttarnt.

Meine Meinung: Sie sind jung, sie sind blond und nun sind sie tot. Mädchen, nicht älter als 17 Jahre geraten in das Visier des Serienmörders, der völlig emotionslos und völlig wahllos tötet. Die meisten von ihnen kommen aus besserem Haus und verkehren in den besten Kreisen. Doch das scheint sie vor diesem Wahnsinnigen nicht zu schützen. Er vergewaltigt sie, verstümmelt sie und arrangiert sie wiederum ganz liebevoll. Er lässt sie zurück mit roten Schleifen in den Haaren und scheint sich anschließend wieder unter das Frankfurter Volk zu mischen, als wäre nichts gewesen. Er hinterlässt an seinen Tatorten kaum Spuren, sodass die Polizei lange Zeit im Dunkeln tappt, bevor Julia Durant, die neue Mitarbeiterin in der Mordkommission, einen ersten Ansatz eines Ermittlungserfolgs findet.

 „Jung, blond, tot“ ist der erste Band von Andreas Franz Serie mit der Ermittlerin Julia Durant, den der Knaur Verlag schon im Jahr 2000 veröffentlicht hat. Schauplatz dieser ersten Mordserie, in dem junge, blonde Mädchen getötet werden, ist Frankfurt am Main.
Die hübsche Kommissarin Julia Durant, die vor 2 Jahren aus München nach Frankfurt gewechselt ist und zunächst in der Sitte tätig war, wird schließlich in Bergers Team der Mordkommission zu seiner Leitperson. Ihr Instinkt und ihr Ehrgeiz bringen den gewünschten Erfolg. Obwohl in diesem ersten Fall viele Klischees verarbeitet werden, wie z.B. gescheiterte Ehen, zerstörte Beziehungen, Polizistenmachos, rauchende und trinkende Polizisten mit vielen Freiheiten, ist die Handlung gut durchdacht. Hin und wieder kommen zwar Zweifel an der Glaubwürdigkeit, da die Ermittlungen von Durant ziemlich unspektakulär und übertrieben wirken. Gerade wenn Frau Durant im Alleingang und mit einer gewissen Leichtigkeit eine organisierte Kriminalität entwurzeln will und die beteiligten Personen ihr wohlwollend entgegenkommen, stellen sich die Fragen der Glaubwürdigkeit.
Aber nichts desto trotz bereitet dieser Krimi, durch den flüssigen und spannenden Schreibstil des Autors, ein tolles Lesevergnügen.

Fazit: Es ist das erste Buch von Andreas Franz, das ich bereits zum zweiten Mal nach fast 12 Jahren gelesen habe, trotzdem wurde mir nicht langweilig dabei.

Meine Bewertung:

Samstag, 3. März 2012

# 33 # Rezension zu "Shimmer" von Hilary Norman


Hilary Norman

Shimmer

Erschienen am: 24.07.2010
Verlag: Bastei Lübbe
Ausgabeart: Taschenbuch
Kategorien: Belletristik / Krimi & Thriller
Seiten: 301
Preis € (D) 8,99 | € (A) 9,30
ISBN: 978-3-404-16484-4

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Klappentext: Ein Toter in einem Boot vor der Küste von Miami. Eine Leiche mit zerkratzter Haut und mit Bleiche übergossen. Ein seltsamer Mann in der Nacht, silbern von Kopf bis Fuß und schimmernd wie ein Engel des Todes. Ein Mann, der davon träumt, unverletzlich zu sein. Und den Schmerz, den er in seinem Innern verschlossen hat, an andere weiterzugeben.

Meine Meinung: Hätte ich vorher gewusst, dass es sich bei „Shimmer“ von Hilary Norman um eine Serie handelt und dies schon der 3. Teil ist, hätte ich natürlich mit dem 1. Band begonnen. So habe ich mich zunächst durch ein undurchsichtiges Wirrwarr kämpfen müssen, bei dem ich keine Zusammenhänge erkennen konnte. Vieles nahm Bezug auf die Vergangenheit, die ich in diesem Einzelwerk nicht fand. Die Autorin hat wahrscheinlich vorausgesetzt, dass einem die Vorgängerbücher inhaltlich nicht unbekannt seien, obwohl ein Hinweis weder auf dem Cover, dem Klappentext noch bei einer sonstigen Inhaltsangabe des Buches zu finden war. Schade, denn nur so ist zu erklären, warum der Lesegenuss bei mir ausblieb.
Das Buch, das in kleine kurze Kapitel mit ca. 5 Seiten, aber auch kürzer, eingeteilt ist, lässt sich leicht und locker lesen. Die Handlung wird aus verschiedenen Perspektiven dargestellt und wurde auf mehreren Strängen aufgebaut. Spannungsmäßig fand ich den Plot sehr durchwachsen, eher langatmig als spannend.

Fazit: Eigentlich sollte der Hinweis einer Serie auf dem Buch sichtbar sein, um nicht enttäuscht zu werden. Ich werde mir gelegentlich Band 1 und 2 noch besorgen und sehen, ob sich dann, wenn ich dann noch mal Band 3 lese, der Lesegenuss eher einstellt.

Meine Bewertung:

Lesestatistik Monat Februar 2012

Meine Leseausbeute im Februar war zwar nicht ganz so gut wie im Januar, trotzdem bin ich ganz zufrieden.
Meine Highlights (weil ich mich nicht für ein Buch entscheiden konnte) unter diesen Büchern waren dieses Mal:

Totgeschwiegen von Brenda Novak und Trügerische Ruhe von Tess Gerritsen.

Enttäuschend fand ich die Bücher: Tante Inge haut ab von Dora Heldt und Laienspiel von Volker Klüpfel/Michael Kobr.

Und hier nun meine Lesestatistik:

1. Steve Mosby - Der 50/50 Killer - 496 Seiten - Rezension
2. Christoph Koch - Ich bin dann mal offline - 272 Seiten - Rezension
3. Tess Gerritsen - Der Meister - 416 Seiten - Rezension
4. Volker Klüpfel/Michael Kobr - Laienspiel - 368 Seiten - Rezension 
5. Brenda Novak - Totgeschwiegen - 432 Seiten - Rezension 
6. Dora Heldt - Tante Inge haut ab - 340 Seiten - Rezension
7. Steve Mosby - Schwarze Blumen - 400 Seiten - Rezension
8. Tess Gerritsen - Trügerische Ruhe - 416 Seiten - Rezension
9. Paul Johnston - White Devil: Tödliche Liste - 480 Seiten - Rezension 
10. Jeffery Deaver - Letzter Tanz - 448 Seiten - Rezension 
11. Michael Robotham - Dein Wille geschehe - 592 Seiten - Rezension 
12. Tess Gerritsen - Todsünde - 420 Seiten - Rezension
13. Tess Gerritsen - Schwesternmord - 416 Seiten - Rezension 

Gelesene Bücher bisher: 19
gelesene Bücher im Februar: 13
gesamt 2012: 32
Gelesene Seiten bisher: 7.559
gelesene Seiten im Februar: 5.492
gesamt 2012: 13.051

durchschnittlich gelesene Seiten pro Buch bisher: 397 Seiten/19 Bücher
durchschnittlich gelesene Seiten pro Buch im Februar: 422 Seiten/13 Bücher
gesamt 2012: 408 Seiten/32 Bücher
durchschnittlich gelesene Seiten pro Tag bisher: 243 Seiten/31 Tage
durchschnittlich gelesene Seiten pro Tag im Februar: 189 Seiten/29 Tage
gesamt 2012: 217 Seiten/60 Tagen

Mein SuB am 31.12.2011: 57 Bücher + 4 RE 
hinzugekommene Bücher seit 01.01.2012: 9 (bis Januar) + 9 (im Februar)
Mein SuB am 31.01.2012: 47 Bücher + 3 RE
neuer SuB-Bestand am 29.02.2012: 45 Bücher + 1 RE


Challenge-Statistik

Langzeit-Challlenges:

Deutschsprachige Autoren: 35 Autoren mit 53 Bücher
Debüt 2011/2012: 12 von 25 Debütromane
Mira-Verlags-Challenge: 14 von 15 Bücher 
Blanvalet-Challenge: 8 von 20 Bücher
2 von 12 Verlage-Challenge: bisher 8 Verlage mit 13 Bücher
100 Bücher-Challenge: noch 68 Bücher
Seiten-Zähl-Challenge: noch 26.949 Seiten
Wälzer-Challenge: 4 Bücher
ABC-Challenge: 13 von 26 Buchstaben
Serien-Challenge: 8 begonnene Serien
Liebe ist Challenge: 10 von 19 Buchstaben
12 nochmal gelesen:  0 von 12 Bücher

Kurzzeit-Challenge

Pagebattle: 1.584 Seiten





Dienstag, 28. Februar 2012

# 6 # Neues im Bücherregal


Zwei weitere Bücher haben bei mir Einzug gehalten, damit komme ich im Februar auf 9 Neuzugänge.

 Ein Toter in einem Boot vor der Küste von Miami. Eine Leiche mit zerkratzter Haut und mit Bleiche übergossen. Ein seltsamer Mann in der Nacht, silbern von Kopf bis Fuß und schimmernd wie ein Engel des Todes. Ein Mann, der davon träumt, unverletzlich zu sein. Und den Schmerz, den er in seinem Innern verschlossen hat, an andere weiterzugeben.





Als der junge Daniel, von seinem Vater geführt, den geheimen "Friedhof der Vergessenen Bücher" betritt, ahnt er nicht, daß in diesem unwirklich scheinenden Labyrinth sein Leben eine drastische Wende nehmen wird. Er darf sich ein Buch auswählen, für das er allein die Verantwortung trägt. Das Buch, das er sich greift, Der Schatten des Windes von einem gewissen Julián Carax, wird ihn sein ganzes zukünftiges Leben nicht mehr loslassen.

Daniel, der allein mit seinem Vater im grauen Barcelona der Franco-Ära aufwächst, ist fasziniert von der Geschichte, die er liest. Er macht sich auf die Suche nach dem geheimnisvollen Autor, will wissen, wer dieser Mensch war, was ihm widerfahren ist, warum nur noch so wenige Exemplare seiner Bücher erhalten sind. Was als neugieriges Spiel beginnt, wird rasch zur Bedrohung, als ein Mann mit narbiger Ledermaske auftaucht, der hinter Daniels Exemplar her ist. Das Unheimliche bekommt beängstigend konkrete Gestalt.

Daniels Leben gerät mehr und mehr in den Bann des mysteriösen Autors, von dem keiner weiß, warum jemand all seine Bücher bis aufs letzte Exemplar zu vernichten sucht. Alle Menschen, denen Daniel begegnet, auch die Frauen, in die er sich verliebt, scheinen nur Figuren in diesem großen Spiel zu sein. Sie alle haben es darauf abgesehen, Daniel in die Irre zu führen. Aus seinem Lieblingsroman wächst ihm die Realität ...

Montag, 27. Februar 2012

Meine Ergebnisse der Kurzzeit-Challenge Pagebattle bei Binzi

Binzi hat ja diese wunderbare Kurzzeit-Challenge  Pagebattle ins Leben gerufen, die genau 9 Tage dauerte.Ausgerechnet in dieser Woche kam ich nicht so häufig zum Lesen. Trotzdem kann ich auf ein beachtliches Ergebnis zurück schauen.

Gelesen habe ich:

am 18.02.2012 die restlichen 160 Seiten von 
Jeffery Deavers - Letzter Tanz
bis 20.02.2012 - 592 Seiten von
Michael Robotham - Dein Wille geschehe
bis 24.02.2012 - 416 Seiten von
Tess Gerritsen - Todsünde
bis 26.02.2012 - 416 Seiten von
Tess Gerritsen - Schwesternmord

Gesamtbilanz: 1.584 Seiten

Sonntag, 26. Februar 2012

# 32 # Rezension zu "Schwesternmord" von Tess Gerritsen

Tess Gerritsen

Schwesternmord

Erschienen am: 11.12.2006
Verlag: Blanvalet
Ausgabeart: Taschenbuch
Kategorien: Belletristik / Krimi & Thriller
Seiten: 416
Preis € (D) 8,95 | € (A) 9,20 | SFR 13,50
ISBN: 978-3-442-36615-6

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Klappentext: Vor dem Haus der Pathologin Maura Isles wird eine Frau erschossen – die Maura bis aufs Haar gleicht! Detective Jane Rizzoli ist erleichtert, als ihre Kollegin kurze Zeit später von einem Kongress zurückkehrt. Bei der Leiche handelt es sich offensichtlich um Mauras Zwillingsschwester – von deren Existenz sie selbst nichts wusste. Gemeinsam mit dem einfühlsamen Detective Rick Ballard beginnt Maura nachzuforschen – und gerät dabei in einen blutigen Albtraum: Sie stößt auf Skelette von ermordeten Schwangeren, deren Babys spurlos verschwunden sind. Doch erst als Jane Rizzoli einen anderen Fall untersucht, findet sie den Schlüssel zum Tod von Mauras Schwester …

Meine Meinung: "Das bin ich" - so das Entsetzen der Pathologin Dr. Maura Isles, als sie die Tote sieht. Und tatsächlich besteht mehr Ähnlichkeit zwischen Dr. Isles und der Toten, als zunächst vermutet. Maura, die als kleines Kind adoptiert wurde, hatte keine Ahnung von einer leiblichen Verwandten, schon gar nicht von einer Zwillingsschwester, wie sich kurze Zeit nach Auffinden der Leiche herausstellen sollte.
Maura beginnt auf eigene Faust Nachforschungen anzustellen und wird dabei von ihrer Freundin Jane Rizzoli, die mittlerweile im 8. Monat schwanger ist, unterstützt. Von ihren Entdeckungen ist Maura Isles nur wenig begeistert, scheint doch ihre leibliche Mutter in einer Mordserie verstrickt zu sein, bei der immer schwangere Frauen ums Leben kamen.

Wieder einmal hat Tess Gerritsen mit "Schwesternmord" einen äußerst spannenden Thriller vorgelegt. Ihre Erfahrungen als langjährige Internistin kommen auch in diesem Werk nicht zu kurz. Dem Leser wird sehr detailgetreu geschildert, wie Obduktionen verlaufen und was dabei zu Tage kommt. In ihrem gewohnt spannenden und fesselnden Stil erzählt die Autorin über das Schicksal ihrer Protagonisten. Nicht zu kurz kommt dabei das Privatleben von Jane Rizolli, die mittlerweile geheiratet hat und ihr erstes Kind erwartet.

Meine Bewertung:

Samstag, 25. Februar 2012

# 31 # Rezension zu "Todsünde" von Tess Gerritsen


Tess Gerritsen

Todsünde

Erscheinungstermin: 15.05.2006
Verlag: Blanvalet
Ausgabeart: Taschenbuch
Kategorien: Belletristik / Krimi & Thriller
Seiten: 416
Preis € (D) 8,95 | € (A) 9,20 | SFR 13,50
ISBN: 978-3-442-35459-6

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Klappentext: Weihnachten naht, und in Boston herrscht klirrende Kälte. In einem Kloster nahe der Stadt ist die Novizin Camille Maginnes brutal erschlagen worden. Bei der Autopsie findet die Pathologin Maura Isles heraus, dass die junge Frau kurze Zeit vor ihrem Tod entbunden haben muss – doch von dem Kind fehlt jede Spur. Dann wird eine zweite Frauenleiche gefunden, bei der Maura Anzeichen für eine frühere Lepra-Erkrankung feststellt. Detective Jane Rizzoli, die mit den Ermittlungen betraut wird, und Maura Isles vermuten eine Verbindung der beiden Fälle. Und die Entdeckung eines grausamen Geheimnisses gibt Jane und Maura auf schreckliche Weise Recht …

Meine Meinung: Jane Rizzoli hat es dieses Mal gleich mit mehreren Morden und einem Mordversuch zu tun.
Zum einen wird eine Novizin in einem Kloster ermordet aufgefunden; einige Meter weiter liegt die schwerverletzte Schwester Ursula. Während Dr. Maura Isles die junge Novizin Camille obduziert stellt sie fest, dass sie gerade erst ein Neugeborenes zur Welt gebracht haben muss. Doch von dem Neugeborenen fehlt jede Spur.
Wenig später wird eine weitere weibliche Leiche gefunden, die ohne Hände und Füße und mit einem völlig zerstörten Gesicht zurück gelassen worden ist. Detectiv Jane Rizzoli und die Rechtsmedizinerin Dr. Maura Isles glauben an eine Verbindung zwischen den Morden.

Mit dem 3. Band der Serie um Detectiv Jane Rizzoli hat Tess Gerritsen ein solides Werk geschaffen. Wenngleich dieser Thriller nicht ganz an den Glanzleistungen ihrer Vorgänger heran reicht, ist der Plot nicht weniger interessant und spannend.
Zwar beginnt Gerritsen ihr Buch mit einem etwas verwirrenden Prolog, dessen Inhalt sich sogar nicht mit dem Verlauf der Handlung in den ersten beiden Dritteln deckt, doch dann enthüllt sie im letzten Drittel die Zusammenhänge zwischen den Vorfällen bzw. Morden. In der Nebenhandlung wird das Privatleben der beiden Protagonisten Jane Rizzoli und Maura Isles beleuchtet, das voller Zweifel und Problemen steckt.
Natürlich wird der Leser auch hier wieder mit vielen medizinischen Begriffen konfrontiert, wobei die Autorin es nicht versäumt, auch diese ausführlich zu erläutern.

Fazit: Todsünde ist auf alle Fälle wieder lesenswert und für Serienfans ein unbedingtes Muss.

Meine Bewertung:

Montag, 20. Februar 2012

# 30 # Rezension zu "Dein Wille geschehe" von Michael Robotham


Michael Robotham

Dein Wille geschehe

Erschienen am: 18.10.2010
Verlag: Goldmann
Ausgabeart: Taschenbuch
Kategorien: Belletristik / Krimi & Thriller
Seiten: 592
Preis € (D) 9,99 | € (A) 10,30 | SFR 14,90
ISBN: 978-3-442-47458-5

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Klappentext: Auf der Clifton Bridge in Bristol steht eine nackte Frau, ein Handy am Ohr. Sie wirkt ferngesteuert, willenlos – und springt in den Tod. Wurde die Frau von ihrem Anrufer in den Selbstmord getrieben? Als eine Freundin der Toten erfroren aufgefunden wird, unbekleidet und mit einem Handy zu ihren Füßen, versteht Psychotherapeut Joe O’Loughlin, dass hier ein Experte für Menschenmanipulation am Werk sein muss. Gemeinsam mit Detective Inspector Vincent Ruiz versucht er dem „Seelenbrecher“ auf die Spur zu kommen und ahnt nicht, dass er selbst bereits ins Visier des Mörders geraten ist …

Meine Meinung: Der an Parkinson erkrankte Joe O´Loughlin, jetzt Psychotherapeut im Ruhestand, doziert stundenweise an der Universität Bath und wird eigentlich nur wegen eines Freundschaftsdienstes in einen Kriminalfall verwickelt. Er soll eine Frau, die völlig nackt auf der Clifton Bridge in Bristol steht, vom Todessprung abhalten. Offensichtlich telefoniert diese Frau schon seit einer geraumen Zeit mit einem Unbekannten, der sie scheinbar zum Springen nötigt. Obwohl Joe alles versucht, sie vom Gegenteil zu überzeugen, gelingt es ihm nicht, sie aufzuhalten. Einige Tage später wird auch die Freundin und Geschäftspartnerin der Frau tot aufgefunden. Auch sie ist nackt und hat vermutlich vor ihrem Tod lange telefoniert, denn vor der Toten liegt das Handy mit leerem Akku.
Joe erkennt die Zusammenhänge rasch und kann auch die Polizei davon überzeugen, dass es sich bei beiden Fällen um keine Selbstmorde handelt. Joe bezieht seinen Freund, den ehemaligen Detective Inspector Vincent Ruiz in seine privaten Ermittlungen mit ein und muss später feststellen, dass auch er selbst und seine Familie Opfer dieses Psychopathen werden.

Michael Robotham hat mit „Dein Wille geschehe“ einen recht eigenartigen und ungewöhnlichen Psychothriller geschrieben. Der Plot ist auf verschiedenen Erzählsträngen aufgebaut und in der Ich-Perspektive sowohl aus der Sicht des Psychologen als auch aus der Sicht des Psychopathen erzählt. Die Spannung ist durchweg hoch gehalten, sodass der Lesegenuss nicht ausbleibt. Der Leser fiebert mit dem an Parkinson erkrankten Psychologen Joe O´Loughlin mit, der nicht nur durch seine Krankheit Einschränkungen in seiner Bewegung hinnehmen muss, sondern auch in seinem Familienleben, dass offensichtlich enorm darunter leidet. Die Charaktere sind stark ausgeprägt. Man spürt regelrecht die Sympathien und Antipathien der Figuren und möchte so manches Mal in bestimmten Situationen eingreifen. Doch besonders hat mir die Darstellung des Psychopathen gefallen. Der Autor hat es geschafft, das Auftreten dieser Figur authentisch darzustellen. Tritt der Psychopath in Aktion, steigt die Spannung gleich ganz rasant an.
Michael Robotham hat einen recht außergewöhnlichen Schreibstil. Mit seinen kurzen Sätzen wirkt die Erzählweise etwas abgehakt, aber nicht uninteressant. Nur wenige Autoren können mit diesem Schreibstil umgehen, Robotham kann es.

Fazit: „Dein Wille geschehe“ ist ein spannender und lesenswerter Psychothriller mit vielen Wendungen und Überraschungen. Von mir gibt es dafür eine klare Kaufempfehlung. 

Meine Bewertung:

Kurzzeitchallenge bei Binzi

Viel zu spät, aber doch noch rechtzeitig habe ich diese Kurzzeit-Challenge bei Binzi entdeckt. Es ist eine Seitenzähl-Challenge, die genau 9 Tage geht und die sie Pagebattle genannt hat. 

Es geht einfach nur um Spaß und darum, reichlich an Seiten zu verzehren. Ich werde jedenfalls mein Bestes geben, ich versuche es zumindest.


Samstag, 18. Februar 2012

# 29 # Rezension zu "Letzter Tanz" von Jeffery Deaver

Jeffery Deaver

Letzter Tanz


Erschienen am: 01.07.2002
Verlag: Goldmann
Ausgabeart: Taschenbuch
Kategorien: Belletristik / Krimi & Thriller
Seiten: 448
Preis € (D) 9,90 | € (A) 10,20 | SFR 14,90
ISBN: 978-3-442-44571-4

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Klappentext: Ein kaltblütiger Mörder hält Detective Lincoln Rhyme in Atem. Das einzige Erkennungsmerkmal des Killers ist seine Tätowierung - sie zeigt den Tod und ein Mädchen tanzend auf einem Sarg. Rhyme glaubt den Mörder zu kennen, und sollte sich sein Verdacht bestätigen, kennt er nur noch einen Gedanken: Rache - aus ganz persönlichen Gründen...

Meine Meinung: Phillip Hansen ist ein berüchtigter Waffenhändler. Bisher hat er es immer wieder verstanden, sich seiner Verantwortung zu entziehen. Als nun die Luft für ihn enger wird, entledigt er sich seinen Beweisstücken - offensichtlich während eines Flugs über dem Meer. Doch bei seinem Manöver haben ihn zwei Zeugen beobachtet, von denen er sich dringend befreien muss. Hansen engagiert den zuverlässigsten Auftragskiller den es gibt, denn er führt seine Aufträge um jeden Preis aus. Der Auftragskiller, der unter dem Namen „Der Totentänzer“ bekannt ist, ist auch Lincoln Rhyme bestens bekannt.

Jeffery Deavers „Letzter Tanz“ ist der 2. Band der Serie um Lincoln Rhyme und Amelia Sachs. Rhyme, der nach einem Unfall querschnittsgelähmt ist und nur noch Kopf und Schultern bewegen kann, wird nicht das erste Mal mit dem Tänzer, dem dubiosen Auftragskiller konfrontiert. Beide sind hochintelligent und stellen sich gegenseitig den Herausforderungen.
Die Polizistin Amelia Sachs, die Rhyme als Naturtalent sieht, ist nicht nur hübsch sondern auch sehr ehrgeizig und wissbegierig. Beide, Rhyme und Sachs stellen in diesem Plot das geniale Ermittlerduo dar.
Die Story hat Deaver sehr detailliert dargestellt. Alles ist bis in ihre kleinste Einzelheit beschrieben. Dem einen gefällt es, dem andern nicht. Für mich hat sich das Ganze etwas zu konstruiert, langatmig und wenig überzeugend dargestellt. Die Charaktere wirken aufgesetzt und übertrieben.
Die Einteilung des Buches in kleine Kapitel, die im Verlauf der Handlung mit dem Countdown Stunde 1 von 45 usw. beginnen, haben in mir keine großartige Spannung erzeugt. Eigentlich habe ich während der gesamten Handlung auf das Packende und Fesselnde gewartet, was sich einfach nicht einstellen wollte.


Meine Bewertung:

Donnerstag, 16. Februar 2012

# 28 # Rezension zu "White Devil: Tödliche Liste" von Paul Johnston

Paul Johnston

White Devil: Tödliche Liste

Erschienen: Mai 2008
Verlag: Mira Taschenbuch Verlag
Ausgabeart: Taschenbuch
Kategorien: Belletristik / Krimi & Thriller
Seiten: 480
Preis € (D) 7,95 | € (A) 8,20 | SFR 11,90
ISBN: 978-3-89941-462-2


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Klappentext: Mitten in einer Schreibblockade erhält der ehemalige Bestsellerautor Matt Wells eine Reihe zuerst harmloser E-Mails von einem ergebenen Fan, der ihn bittet, einen besonderen Roman für ihn zu schreiben. Höchst engagiert beginnt Matt mit der Arbeit - doch bald muss er feststellen, dass er mitten in einem Albtraum gelandet ist. Der Mann, der sich White Devil nennt, ist ein eiskalter Killer. Geschickt versteht er es, an den Tatorten alle Zeichen so hinzudrehen, dass Matt als der Täter erscheint.
Mit der Polizei auf den Fersen und seiner Familie in höchster Gefahr, muss Matt alles riskieren, um sich und seine Lieben zu schützen. Doch White Devil ist irgendwo da draußen - und er beobachtet jeden seiner Schritte.

Meine Meinung: Matt Wells ist ein erfolgreicher Schriftsteller, kämpft aber gerade mit einer Schreibblockade. Ihm fällt nichts ein. Sein letztes Buch war zudem eher ein Flop. Da hilft ihm sein treuester Fan, White Devil, so scheint es jedenfalls und gibt ihm Vorlagen für ein neues Buch. Nur, dass er das Buch für White Devil schreiben soll. Der Vorschuss von 5000 Pfund ist für ihn, so abgebrannt wie er ist, sehr Willkommen. Doch bald merkt Matt, dass die Morde, die gerade in London passieren, eng mit seinen bereits veröffentlichten Büchern zusammen hängen und der Verdacht, dass er der Täter sei, mehr als offensichtlich ist.

Paul Johnston erzählt seine Story in mehreren Handlungssträngen, wobei die Story aus Sicht von Matt in der Ich-Perspektive geschrieben ist. Spannungsmäßig finde ich das Werk des Autors sehr durchwachsen. Es beginnt relativ rasant, schwächt ab, lässt für kurze Zeit wieder eine Portion Spannung aufkommen um sie dann wieder so dahin siechen zu lassen. Der Inhalt der Story ist nicht neu, langweilig, teilweise sogar vorhersehbar. So habe ich mich leider von Seite zu Seite geschleppt, immer in der Hoffnung, dass noch eine überraschende Wendung kommen würde.
Die Protagonisten erscheinen mir ziemlich farblos und gestellt. Meines Erachtens überzeugen sie nicht, da keiner der Charaktere richtig ausgereift ist.
Für mich war der 1. Band über White Devil enttäuschend, da meine Erwartungshaltung aufgrund der guten Kritiken wahrscheinlich zu hoch angesetzt war.
Cover, Schriftgröße und Schriftbild finde ich im Gegensatz zum Inhalt wieder äußerst gelungen.


Meine Bewertung:

Mittwoch, 15. Februar 2012

# 5 # Neues im Bücherregal

Ich habe versucht, nicht in Versuchung zu geraten, aber der Versuch, Bücher zu widerstehen, gerade dann, wenn sie günstig zu haben sind, misslang. Und so sind wieder 4 Bücher in mein Regal eingezogen. Es sind keine Neuerscheinungen, doch dafür kann ich wenigstens einige von meiner Wunschliste streichen.

Ein grausamer Doppelmord erschüttert San Francisco! Ein Fall für Inspector Lindsay Boxer, den einzigen weiblichen Detective bei der Mordkommission, und den „Club der Ermittlerinnen“. Obwohl die Reporterin Cindy Thomas, die Pathologin Claire Washburn, die Staatsanwältin Jill Bernhardt und Lindsay Boxer dabei gegen alle professionellen Regeln verstoßen: Sie müssen untereinander mit offenen Karten spielen - denn sie suchen einen Mörder, der Geschmack am Töten gefunden hat. Aber dann übersieht Lindsay Boxer dieses eine kleine Detail, das sie ihr Leben kosten kann ...

Es sollte der schönste Tag in ihrem Leben werden - und es ist ihr letzter: In der Hochzeitsnacht wird ein junges Ehepaar in seiner Hotelsuite grausam ermordet. Inspector Lindsay Boxer, der einzige weibliche Detective bei der Mordkommission San Francisco, wird mit den Ermittlungen beauftragt. Und man stellt ihr einen Partner zu Seite: einen Polizisten mit besten Verbindungen ins Büro des Bürgermeisters, denn der Fall könnte politisch brisant werden. Lindsay Boxer aber plagen ganz andere Sorgen. Die Pathologin Claire Washburn entdeckt an den Leichen deutliche Hinweise auf die Identität des Täters, was jedem erfahrenen Polizisten Angst macht. Denn jeder Mörder versucht seine Spuren zu verwischen, nur ein Serienmörder nicht: der hinterlässt seine Handschrift - und zwar absichtlich! Tatsächlich bewahrheiten sich Lindsay schlimmste Befürchtungen. Weitere „Honeymoon“-Morde folgen, die Spuren häufen sich. Aber wer ist dieser Killer, der so heimtückisch und raffiniert mit der Polizei Katz und Maus spielt - und der noch lange nicht ans aufhören denkt? Erst der „Club der Ermittlerinnen verhilft Lindsay Boxer zum Durchbruch bei den Ermittlungen. Auch wenn Lindsay und ihre Freundinnen - die Reporterin Cindy Thomas, die Pathologon Claire Washburn und die Staatsanwältin Jill Bernhardt - dabei gegen alle professionelle Regeln verstoßen. Sie müssen untereinander mit offenen Karten spielen, um den Killer zu entlarven. Dann aber übersieht Lindsay dieses eine kleine und doch so wichtige Detail. Und das kann sie ihr Leben kosten ...

Die junge Caitlin ist fünfzehn Jahre alt und wird sterben, wenn sie nicht schnellstens die lebensnotwendige neue Spenderleber erhält. Caitlins Mutter würde jeden Preis für das Leben ihrer Tochter zahlen, deshalb kontaktiert sie auch im Internet eine Firma, die für sie ein Spenderorgan finden kann. Auf dem Schwarzmarkt – zu einem exorbitanten Preis.
Nach einigen Tagen ruft die Firma an: Sie haben ein passendes Organ gefunden.
Zur gleichen Zeit sucht Detective Superintendent Roy Grace den Mörder dreier Teenager, deren Leichen in Brighton an Land gespült wurden. Als Roy Grace die Zusammenhänge begreift, heißt es, rasch zu handeln: Er muss eine verzweifelte Mutter aufhalten, die alles für ihr Kind tun würde, und er muss ein verängstigtes Straßenkind finden, dem alles genommen werden soll.
Peter James ist mit seinem fünften Buch in der Roy Grace-Reihe ein nervenaufreibender Thriller gelungen, an den seine Leser noch lange denken werden.

Ein heißer Sommertag. In einem verwilderten Garten sitzt ein junges Mädchen auf einer Schaukel. Alles um es herum leuchtet in strahlenden Blütenfarben, doch das Mädchen nimmt nichts davon wahr, es ist blind. Dafür spürt es ganz deutlich, dass sich ihm jemand nähert, jemand, von dem etwas zutiefst Böses ausgeht. Es versucht noch wegzulaufen – vergeblich … Jahre später wird Kommissarin Franziska Gottlob zu einem Wohnheim für Kinder gerufen. Wieder ist ein junges Mädchen verschwunden. Das Kind ist blind. Und vom Täter fehlt jede Spur.



In Philadelphia hat es ein eiskalter Mörder auf junge katholische Mädchen abgesehen. Er lehnt sich bei seinen Tötungsritualen an die Passion Christi an, und jedes der Opfer hält einen Rosenkranz in Händen. Kryptische Zeichen weisen zudem auf den Ort des nächsten Verbrechens hin. Für die beiden Kriminalbeamten Kevin Byrne und Jessica Balzano beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, denn das Osterfest steht kurz bevor, und für diesen Termin hat sich der Killer die Krönung seiner mörderischen Aktivitäten vorbehalten ...

Montag, 13. Februar 2012

# 27 # Rezension zu "Trügerische Ruhe" von Tess Gerritsen

Tess Gerritsen

Trügerische Ruhe


Erschienen am: 01.12.1999
Verlag: Blanvalet
Ausgabeart: Taschenbuch
Kategorien: Belletristik / Krimi & Thriller
Seiten: 416
Preis € (D) 8,00 | € (A) 8,30 | SFR 11,90
ISBN: 978-3-442-35213-5

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Klappentext: Als Dr. Claire Elliot mit ihrem Sohn Noah in den kleinen Ort Tranquility zieht, will sie vor allem eins: der Großstadthektik entfliehen. Aber schon bald wird die Ruhe der ländlichen Idylle durch eine Welle der Gewalt zerstört. Die plötzlichen Ausbrüche der Jugendlichen des Ortes fordern sogar Todesopfer. Auch Noah wird auf einmal aggressiv, und Claire bekommt Angst. Zusammen mit dem Polizeichef Lincoln Kelly beginnt sie nach den Ursachen der Gewalt zu forschen. Und dann machen Claire und Kelly eine grausame Entdeckung…

Meine Meinung: Was ist nur in dem kleinen Dörfchen Tranquility los? Die Jugendlichen scheinen dort total auszurasten, schrecken vor keinem Verbrechen zurück. Junge Menschen, denen man solche Taten, wie Amokläufe und Morde, nie zugetraut hätte.  Doch sie sind seit einiger Zeit auf der Tagesordnung. Selbst die Polizei ist nicht mehr Herr der Lage.
Dr. Claire Elliot, die erst seit 8 Monaten in dem einst so beschaulichen und idyllischen Örtchen lebt und versucht ihre Praxis in die Gänge zu bringen, stößt immer wieder auf Barrieren, die ihr die Einheimischen errichten. Aber sie ist die Einzige, die der Ursache dieses Verhaltens auf den Grund zu kommen scheint. Allerdings mit nicht vorhersehbaren Folgen, denn auch sie gerät ins Visier eines Verbrechers.

Mit dem Medizinthriller „Trügerische Ruhe“ hat Tess Gerritsen wieder ein spannendes und fesselndes Werk geschaffen. Zwar hat sie sich so manches Mal in tiefe und detaillierte medizinische Fachsimpelei verfangen, bei dem ein Laie leicht überfordert werden kann, trotzdem bleiben ihre Ausführungen interessant und wirken zu keinem Zeitpunkt langatmig. Von Beginn an hat sie ihren Plot mit Spannung durchsetzt und es geschafft, sie bis zum Schluss aufrecht zu erhalten. Die Story wird zunächst auf verschiedenen Handlungen aufgebaut, die mit dem Prolog im Jahr 1946 beginnt und danach in die Gegenwart wechselt. Aus unterschiedlichen Perspektiven werden dann die Geschehnisse um Dr. Claire Elliot und ihrem Sohn Noah, sowie die vielen kleinen Delikte und größere Verbrechen dargestellt. Ihre Handlung besticht zudem durch immer wieder kehrende Überraschungen und Wendungen, zuletzt während der Auflösung des Falls.
Die Erkenntnisse, die Dr. Elliot während ihrer Untersuchungen bei den Jungen, die die Tötungsdelikte begangen haben, erfährt, bringen sie und ihren Sohn selbst in Gefahr. Obendrein hat sie sich nicht nur mit der Verschwörung des Ortes gegen sie auseinander zu setzen, die versuchen ihre Existenz zu gefährden, sondern auch mit dem mangelnden Vertrauen des Polizisten Lincoln Kelly, den sie als Freund ansah.
Die Figuren der Autorin wirken zu keinem Zeitpunkt aufgesetzt, sie stellen sich realistisch und glaubwürdig dar.
Die Schreibweise ist wie gewohnt flüssig und packend. Es fällt einem einfach nur schwer, das Buch beiseite zu legen.

Meine Bewertung:

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