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Donnerstag, 30. August 2012

# 139 # Rezension zu "Die 6. Geisel" von James Patterson - Band 6 der Club der Ermittlerinnen


James Patterson

Die 6. Geisel

Erschienen am: 08.03.2010
Verlag: Blanvaelt
Ausgabeart: Taschenbuch
Kategorien: Belletristik / Krimi & Thriller
Seiten: 384
Preis € (D) 8,95 | € (A) 9,20 | SFR 13,50
ISBN: 978-3-442-37228-7

Klappentext: Nackte Angst herrscht in den Straßen San Franciscos: Kinder und Nannys wohlhabender Eltern verschwinden. Lieutenant Lindsay Boxer quält dieselbe Frage wie alle: Was ist mit ihnen geschehen? Und: Wer wird das nächste Opfer sein? Bis die Leiche eines Kindermädchens auftaucht. Fieberhaft sucht Lindsay mit ihren Freundinnen vom »Women’s Murder Club« nach dem psychopatischen Mörder. Da wird ihre Freundin und Pathologin Claire von einem Amokschützen niedergeschossen. Welchen Hinweis geben seine Worte: »Sie sind schuld! Sie hätten mich daran hindern müssen …«?

Meine Meinung: James Patterson erzählt in seinem 6. Buch um den Club der Ermittlerinnen verschiedene, voneinander unabhängige Geschichten. Am Anfang habe ich mich gefragt, wo die Zusammenhänge sind. Jetzt weiß ich, es gibt keine. Zwar erzählt Patterson die Story abwechselnd und versucht mit seinen Cliffhangern Spannung zu erzeugen, doch die kommt bei mir leider nicht an. Zugegeben, seine Bücher lesen sich flüssig, aber das war es auch schon. Von der Serie habe ich mir eine Menge versprochen, vor allem Spannung und einen guten Plot. Leider sind die Bücher des Autors sehr durchwachsen und leider auch oberflächlich geschrieben.
Doch um was geht es in der 6. Folge der Serie um das Frauenquartett, die einst auf eigene Faust Recherchen und Ermittlungen zu bestimmten Verbrechen angestellt haben?
Zum einen wird Claire Washborn Opfer eines Amokläufers, der auf einer Fähre wahllos um sich herum schießt, zum anderen muss Detective Lindsay Boxer ein entführtes Mädchen finden und einen Kinderhändlerring aushebeln.
Yuki, die dritte im Bunde ist in der Verhandlung um den Amokläufer involviert. Nur Cindy, die Journalistin kommt etwas zu kurz.
Das einzige, was ich interessant fand, waren die Geschichten um die 4 Frauen. Wenigstens die haben sich in der Serie etwas weiter entwickelt.
Anmerken wollte ich noch, dass der Titel „Die 6.Geisel“ überhaupt nichts mit dem Inhalt zu tun hat. Von daher frage ich mich, wie man auf so einen Titel kommt.

Meine Bewertung:

Donnerstag, 26. Juli 2012

# 120 # Rezension zu "Die 5. Plage" von James Patterson - Band 5 der Club der Ermittlerinnen

James Patterson

Die 5. Plage

Erschienen am: 09.06.2008
Verlag: Blanvalet
Ausgabeart: Taschenbuch
Kategorien: Belletristik / Krimi & Thriller
Seiten: 384
Preis € (D) 7,95 | € (A) 8,20 | SFR 11,90
ISBN: 978-3-442-37037-5

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Klappentext: Der »Women’s Murder Club« hat ein neues Mitglied: Yuki Castellano hat noch vor kurzem Lieutenant Lindsay Boxer brillant vor Gericht verteidigt. Jetzt ist die Rechtsanwältin selbst auf Lindsays Hilfe angewiesen. Ihre Mutter ist das jüngste Opfer in einer Reihe mysteriöser Todesfälle im San Francisco Hospital. Versucht der eiskalte Dr. Garza eigene Fehldiagnosen zu kaschieren? Oder hinterlässt ein perfider Serienmörder seine blutige Spur im Krankenhaus? Gier oder Wahnsinn – wer verbreitet das tödliche Chaos?

Meine Meinung: Eins vorab: Dieses Mal konnte mich James Patterson mit seinem 5. Fall, den der Club der Ermittlerinnen mit aufzuklären versuchte, überzeugen.
Wie immer lässt auch dieses Mal der Autor Lieutenant Lindsay Boxer wieder in mehreren Fällen ermitteln, wobei jeder Fall für sich betrachtet, ein abgeschlossener ist. Zum einen hat sie eine Serie von Morden an jungen Edelprostituierten aufzuklären, deren Mörder die Leichen stets in hochwertigen Autos drapiert und zum anderen die unzähligen mysteriösen Todesfälle im San Francisco Hospital, deren Opfer zwischen 5 und 83 Jahren sind. Unter den Todesfällen befindet sich auch Yuki Castellanos Mutter, die nach einem Herzanfall und einer hervorragenden Genesung plötzlich verstarb. Lindsay, die ebenfalls sehr betroffen von den Todesumständen ist, verspricht ihrer Freundin Yuki, inzwischen 4. Mitglied im Club der Ermittlerinnen, zu helfen. Doch was sie aufzudecken hat, ist ein undurchsichtiger Sumpf von Bürokratie, Verschwörungen und gemeinschaftlichen Verbrechen.

Einmal mehr sind sich die Frauen des Clubs einig, sich der Sache mit den mysteriösen Todesfällen anzunehmen, jede für sich auf ihre Art. Claire Washburn, die Pathologin des Quartetts stellt als Erste Ungereimtheiten an einem Leichnam fest und involviert Lindsay, die nun handfeste Beweise, einer nicht ordnungsgemäßen Behandlung von Ärzten im Hospital, vortragen kann. Cindy, die Journalistin verfolgt tagtäglich den Prozess, des wegen der Todesfälle angeklagten Hospitals und kommt auch hier auf neue Erkenntnisse. Nur Yuki scheint nach dem Tod ihrer Mutter etwas aus der Spur geraten zu sein.

Zu meiner Überraschung hat sich James Patterson in seinem 5. Thriller, der über den Club der Ermittlerinnen handelt, gegenüber seinen Vorgängerfolgen erheblich steigern können. Sein Erzählstil ist dieses Mal temporeich und spannend. Nach wie vor finde ich auch die Einteilung des Buches in die kleinen Kapitel sehr leserfreundlich.
Ich hoffe, dass James Patterson dieses Stil in seinen kommenden Folgen beibehalten kann und freue mich schon auf die nächste Fortsetzung.

Der Autor: James Patterson
James Patterson, geboren 1949, war Kreativdirektor bei einer großen amerikanischen Werbeagentur. Seine Thriller um den Kriminalpsychologen Alex Cross machten ihn zu einem der erfolgreichsten Bestsellerautoren der Welt. Inzwischen erreicht auch jeder Roman seiner packenden Thrillerserie um Detective Lindsay Boxer und den „Women´s Murder Club“ regelmäßig die Spitzenplätze der internationalen Bestsellerlisten. James Patterson lebt mit seiner Familie in Palm Beach und Westchester, N.Y.

Meine Bewertung

                      

Dienstag, 17. Juli 2012

# 115 # Rezension zu "Die 4. Frau" von James Patterson - Band 4 der Club der Ermittlerinnen

James Patterson

Die 4. Frau

Erschienen am: 09.10.2007
Verlag: Blanvalet
Ausgabeart: Taschenbuch
Kategorien: Belletristik / Krimi & Thriller
Seiten: 384
Preis € (D) 7,95 | € (A) 8,20 | SFR 11,90
ISBN: 978-3-442-36756-6


Klappentext: Lieutenant Lindsay Boxer steht unter Anklage: Selbst von zwei Kugeln getroffen, hat sie in Notwehr eine jugendliche Mörderin erschossen. Auf der Flucht vor der Hetzkampagne der Presse zieht Lindsay Boxer sich ins idyllische Half Moon Bay zurück. Als dort ein Mord geschieht und alles auf einen Serientäter deutet, setzt sich ein Alptraum nahtlos fort, der Lindsay seit ihrem allerersten Mordfall nie mehr losgelassen hat …

Meine Meinung: Mit der „4. Frau“ glaubt man, dass der „Club der Ermittlerinnen“ wieder in Aktion tritt und möglicherweise nach dem Mord an der Staatsanwältin sich die neue Verbündete der noch verbliebenen 3 Freundinnen findet. Doch es kam nicht ganz so.
Lieutenant Lindsay Boxer ist gleich in zwei verschiedenen Fällen involviert. Zum einen muss sie sich für den Tod eines jungen Mädchens nach einer Schießerei vor Gericht verantworten, bei dem auch der Bruder schwer verletzt worden ist und seitdem querschnittsgelähmt im Rollstuhl sitzt und zum anderen bekommt sie es mit einem Fall zu tun, der mehr als 10 Jahre zurück liegt und seither ungelöst im Archiv schlummert.
Während Lindsay vom Dienst beurlaubt wurde, bereitet sie sich gemeinsam mit ihrer Anwältin, der jungen Halb-Asiatin Yuki, auf ihre Verhandlung vor. Da das Medieninteresse an dem Fall so hoch ist, nimmt Lindsay eine Auszeit und fährt zu ihrer Schwester nach Half Moon Bay, um Abstand vom Fall und dem Medienrummel zu gewinnen. Dort wird sie mit einer Serie von Mordfällen konfrontiert, die genau die Handschrift des Mörders trägt, der vor 10 Jahren schon einmal zugeschlagen hat. Lindsay, die ihre Hilfe dem dortigen Polizeichef anbietet, ist alles andere als begeistert und so beginnt sie mit ihren eigenen Ermittlungen, die sie nicht nur in die Fänge des mutmaßlichen Mörders sondern auch zum Erfolg führt.

James Patterson hat sich mit seinem 4. Fall um Lieutenant Lindsay Boxer dieses Mal mehr auf die Abwicklung des Prozesses um seine Protagonistin konzentriert. Sehr umfangreich und detailliert schildert er den Verlauf der Verhandlungen, sodass die Mordfälle, an denen Lindsay mitwirkt, etwas in den Hintergrund geraten.
Ich muss ehrlich gestehen, wäre ich nicht so besessen alle Bücher einer Serie lesen zu müssen, hätte ich wahrscheinlich dieses Buch abgebrochen. Viel zu unglaubwürdig sind die ganzen Geschehnisse dargestellt worden, die für Meindafürhalten auch viel zu oberflächlich beschrieben sind. Die Einfachheit, wie sich langjährig gesuchte Mörder schließlich durch Mithilfe einer sehr fragwürdigen und sehr jungen Person, gefangen nehmen lassen, grenzt schon an ein Märchen für Erwachsene.

Allein der einfache Schreibstil und das gute Vorankommen beim Lesen der Handlung, bedingt durch die angenehm kurz gehaltenen Kapitel, haben mich das Buch bis zum Ende lesen lassen.
Einen Spannungsbogen habe ich komplett vermisst. Zum Schluss hat mich eigentlich nur noch interessiert, wer denn die 4. Frau im Team der Ermittlerinnen wird.

Fazit: Ein einfacher und durchschnittlicher Krimi/Thriller, der etwas unspektakulär verläuft, aber gut zu lesen ist.

Der Autor: James Patterson
James Patterson sagt von sich selbst: "Ich bin schnell. Ich bin ein Ja-Nein-Typ, ich hasse Vielleichts." Und er ist tatsächlich so schnell, dass er an mehreren Romanen gleichzeitig arbeitet und pro Jahr mitunter fünf Titel auf Platz 1 der Bestsellerlisten landet. Begonnen hat seine Karriere, als er mit 27 Jahren den "Edgar Allan Poe Award" für seinen ersten Roman "Die Toten wissen gar nichts" bekam. Seitdem arbeitet er pausenlos an den Thrillern der "Alex-Cross"-Reihe oder schreibt über Detektiv Lindsay Boxer und den "Women's Murder Club". Hinzu kommen weitere Romane sowie Sach- und Kinderbücher. Patterson hat Englische Literatur studiert und war einige Jahre Chef einer Werbeagentur. Heute lebt er mit seiner Familie in Palm Beach City, Florida.

Meine Bewertung


Mittwoch, 9. Mai 2012

# 71 # Rezension zu "Der 3.Grad" von James Patterson - Band 3 der Club der Ermittlerinnen

James Patterson

Der 3. Grad

Erschienen am: 11.06.2007
Verlag: Blanvalet
Ausgabeart: Taschenbuch
Kategorien: Belletristik / Krimi & Thriller
Seiten: 288
Preis € (D) 7,95 | € (A) 8,20 | SFR 11,90
ISBN: 978-3-442-36921-8

Klappentext: Mitten in San Francisco geht ein Wohnhaus in Flammen auf. Menschen sterben, ein Baby wird vermisst. Es ist der Anfang einer schrecklichen Terrorserie.
Detective Lindsay Boxer und der Club der Ermittlerinnen nehmen die Spur des wahnsinnigen Killers auf - und ahnen nicht, dass sie direkt in ihre Mitte führt … Der dritte Fall für Lindsay Boxer, den einzigen weiblichen Detective bei der Mordkommission von San Francisco, und ihre Freundinnen vom Club der Ermittlerinnen: raffiniert, unvorhersehbar und so spannend wie nie zuvor.

Meine Meinung: Mehrere Attentate mit vielen Toten erschüttern die Bürger von San Francisco. Abgesehen hat es der oder die Mörder auf die Reichen und Mächtigen. Die Vorgehensweise und Absichten scheinen zu Beginn der Handlung erst einmal im Unklaren zu liegen. Doch Lindsay Boxer, Lieutenant der Mordkommission kommt zusammen mit ihren Freundinnen, dem Club der Ermittlerinnen, der Sache auf den Grund.

Von James Patterson habe ich noch nicht all zu viel gelesen. Der 3.Grad, ist die dritte Folge über den Club der Ermittlerinnen und mein 4.Buch, welches ich von diesem Autor gelesen habe.
Die Handlung ist eigentlich viel zu komplex um sie in knapp 290 Seiten abarbeiten zu können. Dafür gibt es meiner Meinung nach zu viele Tote in dem Plot. Auf die Spur der Verbrecher gelangt natürlich wieder nur der Club der Ermittlerinnen und natürlich wieder eher zufällig.
Dass sich in Zeiten des Terrorismus, gerade nach dem 11.09.2001, sich nur ein paar Ermittler der Mordkommission und 2 FBI-Agenten an die Klärung der Attentate auf die Mächtigen von Wirtschaft und Politik beteiligen und ermitteln ist schon recht unglaubwürdig, noch dazu wenn man wieder ganz zufällig auf die Motive und den Verbrecher stößt.

Fazit: Bewertungen sind ja immer subjektiv. Der Eine findet vielleicht ein Buch gut, der Andere hingegen ist enttäuscht. Der 3.Grad konnte mich leider nicht wirklich überzeugen.

Meine Bewertung:


Mittwoch, 2. Mai 2012

# 68 # Rezension zu "Die 2.Chance" von James Patterson - Band 2 der Club der Ermittlerinnen

James Patterson

Die 2.Chance

Erschienen am: 11.06.2007
Verlag: Blanvalet
Ausgabeart: Taschenbuch
Kategorien: Belletristik / Krimi & Thriller
Seiten: 384
Preis € (D) 8,95 | € (A) 9,20 | SFR 13,50
ISBN: 978-3-442-36920-1

Klappentext: Vier eiskalte Morde. Jeder einzelne von ihnen höchst raffiniert geplant und präzise ausgeführt: Ein neuer Fall für den „Club der Ermittlerinnen“! Mit Wut, Witz und viel Erfahrung ermittelt Lieutenant Lindsay Boxer zusammen mit der Reporterin Cindy Thomas, der Pathologin Claire Washburn und der Staatsanwältin Jill Bernhardt. Bis sich die Vendetta eines rachsüchtigen Polizistenmörders plötzlich gegen die vier Ermittlerinnen selbst richtet …
Ein Scharfschütze schießt wahllos vor einer Kirche in eine Gruppe Kinder. Ein kleines Mädchen stirbt ...
Eine Witwe wird erhängt aufgefunden. War es Selbstmord aus Verzweiflung oder ein Unfall …
Ein Streifenpolizist wird zu einem ganz alltäglichen Einsatz gerufen, doch am Zielort wartet eine tödliche Falle auf ihn ...
Ein Lieutenant der Mordkommission stirbt nach einem Einkauf im Supermarkt durch eine Kugel ...
Eine eiskalt geplante Mordserie erschüttert San Francisco: Die Opfer waren zwar unterschiedlich alt und wurden mit verschiedenen Waffen getötet, allen gemeinsam aber ist, dass sie Verbindungen zur Polizei hatten. Lieutenant Lindsay Boxer, der einzige weibliche Detective bei der Mordkommission San Franscico, nimmt diesen Fall sehr persönlich, denn die Blutspur führt in die eigenen Reihen. Ein neuer Fall also für ihre Freundinnen, den „Club der Ermittlerinnen“: Mit Wut, Witz und Erfahrung setzen sich die Staatsanwältin Jill Bernhardt, die Journalistin Cindy Thomas und die Pathologin Claire Washburn auf die Fährte des Killers und lassen sie sich selbst dann nicht stoppen, als die oberen Etagen in der Polizeihierarchie Lindsays Arbeit behindern. Dann aber richtet sich die blutige Vendetta des mysteriösen Täters auf die vier Ermittlerinnen selbst. Bald benötigt der „Club der Ermittlerinnen“ nur noch zwei Dinge: ein bisschen Glück zum Überleben - und eine 2. Chance ...

Meine Meinung: James Patterson lässt mit „Die 2.Chance“ seinen Club der Ermittlerinnen das 2.Mal ermitteln. Allen voran die frisch gebackene und als Lieutenant beförderte Lindsay Boxer. Dieses Mal haben sie eine besonders schwere Nuss zu knacken und der Autor schafft es, den Leser mit immer wieder überraschenden Wendungen an den Fall zu binden. Die Mordopfer scheinen der ersten Betrachtung nach nichts miteinander zu verbinden und trotzdem haben sie etwas gemeinsam, ihren Mörder.
Mit Hilfe ihrer Freundinnen Jill die Staatsanwältin, Cindy die Reporterin und Claire die Pathologin kommen sie allmählich dem Irren auf die Spur. Doch auch die Freundinnen bleiben von dem Psychopathen nicht unverschont. Das Motiv des Mörders scheint ebenso schnell gefunden zu sein, wie später sein mutmaßlicher Mörder. Hass treibt ihn voran. Hass auf die Polizei, Hass auf bestimmte Menschengruppen.
Doch auch als der Mörder gefunden zu sein scheint, sagt Lindsays Bauchgefühl etwas anderes.
James Patterson hat seinen Spannungsbogen ganz allmählich aufgebaut und ihn zum Höhepunkt am Ende seines Plots gebracht, sodass es einem unmöglich erscheint, das Buch aus den Händen zu legen. Mit seiner einfachen Sprache und seinem fesselnden Schreibstil liest man sich mühelos durch die kurz gehaltenen Kapitel.
Obwohl ich so manches an der Handlung konstruiert und nur angerissen empfand, hat mich sein Werk gut unterhalten.

Meine Bewertung:

Dienstag, 6. März 2012

# 35 # Rezension zu "Der 1. Mord" von James Patterson

James Patterson

Der 1. Mord

Erschienen am: 11.06.2007
Verlag: Blanvalet
Ausgabeart: Taschenbuch
Kategorien: Belletristik / Krimi & Thriller
Seiten: 352
Preis € (D) 8,95 | € (A) 9,20 | SFR 13,50
ISBN: 978-3-442-36919-5

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Klappentext: Ein grausamer Doppelmord erschüttert San Francisco! Ein Fall für Inspector Lindsay Boxer, den einzigen weiblichen Detective bei der Mordkommission, und den „Club der Ermittlerinnen“. Obwohl die Reporterin Cindy Thomas, die Pathologin Claire Washburn, die Staatsanwältin Jill Bernhardt und Lindsay Boxer dabei gegen alle professionellen Regeln verstoßen: Sie müssen untereinander mit offenen Karten spielen - denn sie suchen einen Mörder, der Geschmack am Töten gefunden hat. Aber dann übersieht Lindsay Boxer dieses eine kleine Detail, das sie ihr Leben kosten kann ...

Meine Meinung: Als einzige weibliche Detektivin des San Franciscoer Police Department muss sich Lindsay Boxer unter ihrem Männerteam immer beweisen. Schwächeln ist nicht erlaubt. Schon gar nicht, wenn man, wie Lindsay an einer tödlichen Krankheit leidet. Als ihr auch noch ein männlicher Kollege zur Verstärkung zugewiesen wird um bei den neuesten Mordfällen ihr unter die Arme zu greifen, wirkt sie äußerst beleidigt. Der Doppelmord an einem Brautpaar gibt Lindsay und ihrem neuen Partner Chris Raleigh einige Rätsel auf. Als sich das Ganze wie ein Deja vu wiederholt, scheint Lindsay nur noch ihre neu gewonnene Freundin Cindy Thomas und ihre langjährige Freundin Claire Washburn helfen zu können. Gemeinsam gründen sie den „Club der Ermittlerinnen“ und beginnen fortan ihre Ermittlungen auf eigene Faust und unabhängig der Polizeiermittlungen, jedoch mit den Erkenntnissen aus der Arbeit von Polizei, Pathologie und Presse.

James Patterson beginnt seine Handlung ohne große Vorgeschichte. Der Leser wird sofort mit dem ersten, recht brutalen Doppelmord konfrontiert, der sich später auf ähnliche Weise wiederholt. Mit seiner einfachen und leichten Sprache beginnt er seinen Spannungsbogen relativ gut aufzubauen, der zwar zunächst auf einem Niveau bleibt, aber ab dem 2. Drittel des Buches durch seine überraschenden Wendungen mehr und mehr zunimmt.
Die Idee des Buches ist nicht neu, ein Mörder handelt auf der Grundlage eines Autorenwerkes; die Beweggründe bleiben jedoch bis zum Schluss offen und werden erst im Epilog kurz angeschnitten.
Natürlich kamen auch hier altbewährte Klischees nicht zu kurz, wie gescheiterte Ehen oder das Anbahnen einer Liebesromanze.
Trotzdem fand ich Spaß am Lesen, wobei mich die kurzen Kapitel, mit nicht mehr als 5 Seiten, fließend durch das Buch lotsten.
„Der 1. Mord“ von James Patterson ist zwar kein großes Meisterwerk, trotzdem bin ich neugierig auf die folgenden Bände der Serie um den „Club der Ermittlerinnen“.

Meine Bewertung:


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