Freitag, 10. Mai 2013

# 16 # Neues im Bücherregal

Zwei neue spannende Bücher sind bei mir eingeflogen und ein Jugendbuch. Außerdem wollte ich mein Repertoire an Historischen Büchern aufstocken. Da habe ich ja eine Menge Nachholebedarf.


(71) Klappentext: Im Dün, unterhalb von Burg Scharfenstein, wird ein totes Mädchen gefunden. In ihrem aufreizenden Kleid wirkt die Tote im Eichsfeld völlig fehl am Platz. Die Spuren führen dann schließlich auch ins Erfurter Rotlichtmilieu. Während der Ermittlungen überschlagen sich die Ereignisse. Frank Rothe muss erkennen, dass seine Tochter Jessica in den Fall verwickelt ist. Nun gilt es zu entscheiden, ob er als Vater handeln soll und die Ermittlungen bremst oder als Polizist. Sven Krämer, seine hitziger Freund und Kollege in Erfurt, will mit dem Kopf durch die Wand, aber Rothe findet von unerwarteter Seite Unterstützung. - Nach "Tod im 'Eichsfeld" (Sutton Verlag), das den Thüringer Krimipreis gewann, setzt sich die Frank-Rothe-Reihe mit dem 2. Band "Loverboy" fort.

(72) Klappentext: Ein altes Haus soll abgerissen werden. Da entdecken die Arbeiter etwas Grauenhaftes im Keller: einen Käfig aus Menschenknochen. Und darin ein verwahrlostes Kind. Wer ist dieser Junge? Wer hat ihm das angetan? Mit ihren Ermittlungen stören Kommissar Phil Brennan und Profilerin Marina Esposito einen kaltblütigen Menschensammler, der seit mehr als dreißig Jahren einem grausamen Ritual folgt. Und dieser Killer duldet keine Einmischung. Er will den Jungen zurück.


(73) Klappentext: Anno 1415: Hätte der Medicus eine Frau sein dürfen?
Sie ist Ärztin, sie ist Jüdin, und sie ist auf der Flucht vor ihrem brutalen Ehemann: Sara hat viele Geheimnisse, die sie vor den Gauklern verbirgt, mit denen sie 1415 den Rhein entlang zieht. Auch der junge Ritter Ezzo schweigt über den Auftrag der ungarischen Königin, der ihn zu den Gauklern geführt hat. Und der irische Mönch Ciaran bewahrt in seiner Harfe das Vermächtnis des Ketzers John Wyclif, das die Kirche unbedingt vernichten will.
Alle drei geraten auf dem Konzil von Konstanz in Machtintrigen, die sie in große Gefahr stürzen. Denn sie hüten ein Geheimnis, das die Welt von Kaiser und Papst erschüttern kann.


(74) Klappentext: Eine Liebe in unserer Zeit zwischen Michaela und Adrian und eine (verbotene) Liebe im Mittelalter zwischen der 14-jährigen Johanna und dem Spielmann Laurenz. Spannend, amüsant, authentisch wird erzählt, wie Michaela versucht, den richtigen Jungen für ihr erstes Mal zu finden. Parallel dazu die Geschichte eines verliebten Mädchens im Mittelalter mit all den Einschränkungen der damaligen Zeit.
 


 

Donnerstag, 9. Mai 2013

# 65 # Constanze Wilken: Die Tochter des Tuchhändlers


Constanze Wilken
Die Tochter des Tuchhändlers

Erschienen am: 13.05.2008
Verlag: Goldmann
Ausgabeart: Taschenbuch mit Klappe
Kategorien: Belletristik/Historischer Roman
Seiten: 608
Preis: € 9,99
ISBN: 978-3-442-46667-2

Klappentext: Die Ehe von Beatrice Rimortelli, der Tochter eines lucchesischen Tuchhändlers, mit Federico Buornardi steht unter einem ungünstigen Stern, denn am Vorabend ihrer Hochzeit wird im Dom ein päpstlicher Legat ermordet. Schon kurz nach der Heirat muss Beatrice erkennen, dass ihr Ehemann viele Geheimnisse und eine Geliebte hat. Federicos Palazzo wird für seine Frau eher zum Gefängnis als zum Heim. Nur in Federicos Bruder Tomeo findet Beatrice einen Freund – und bald mehr. Aber Tomeo, Soldat bei den kaiserlichen Truppen, muss zurück in den Krieg…

Meine Meinung: Beatrice Rimortelli ist die Tochter eines gut situierten Tuchhändlers, die mit dem wesentlich älteren Federico Buornardi verheiratet werden soll. Doch die bevorstehende Hochzeit wird von einem bösen Ereignis überschattet. Im Dom von San Martino wurde der Leichnam des päpstlichen Legat aufgefunden. Schnell steht fest, dass dieser ermordet worden ist und man an der nackten Leiche obendrein die Spuren der Franzosenkrankheit erkennen konnte.
Nach der Hochzeit mit Federico zieht sich Beatrice in ihr Schneckenhäuschen zurück als ihr bewusst wird, dass sich ihr Mann auch mit einigen anderen Geliebten vergnügt. Scheinbar mit ihrem Schicksal abgefunden muss sie später feststellen, dass Federico noch weitere Geheimnisse vor ihr hat. Federico scheint sogar in einem Wust von Intrigen verstrickt zu sein, die das Ausmaß bei ihr nicht erkennen lassen. Als er jedoch zusammen mit ihrer Tochter und ihrem Vermögen flieht, steht Beatrice völlig mittellos und alleine da und sucht in Federicos Bruder Halt.

Constanze Wilken hat einen historischen Roman präsentiert, der mich sprachlich leider gar nicht mitreißen konnte. Ihre Ausführungen fand ich langatmig und kaum spannend, sodass ich eine Unmenge an Zeit zum Lesen des Buches benötigte.
Obwohl der historische Hintergrund sehr interessant und informativ war, fehlte mir der Kick an der Handlung. Auch wenn man spürt, dass die Autorin außerordentlich viel zu ihrer Story recherchiert hat, konnte mich das Ganze nicht berühren.
Die Figuren sind farblos, langweilig und klischeehaft dargestellt. Dadurch war es mir auch kaum möglich gewesen, mich für die eine oder andere Figur zu begeistern. Der Versuch, Sympathie für die verweichlichte Beatrice zu finden, schlug bei mir völlig fehl. Allerdings haben mir die Beschreibungen und Darstellungen der Schauplätze sehr gut gefallen, sie erzeugten so ein bisschen mediterranes Flair.

Die Autorin: Constanze Wilken
Constanze Wilken, geboren 1968 in St. Peter-Ording, wo sie auch heute wieder lebt, studierte Kunstgeschichte, Politologie und Literaturwissenschaften in Kiel und promovierte an der University of Wales in Aberystwyth. Constanze Wilken wurde als Autorin großer Frauenromane bekannt, bevor sie mit »Die Tochter des Tuchhändlers« ihren ersten sehr erfolgreichen historischen Roman geschrieben hat. Weitere Titel der Autorin sind bei Goldmann in Vorbereitung.


Meine Bewertung:
Quellen:
Cover: Goldmann Verlag
Klappentext: Goldmann Verlag
Kurzbiografie: Goldmann Verlag

Mittwoch, 8. Mai 2013

Lesung mit Sebastian Fitzek



Ich glaube, jeder der schon einmal bei einer Lesung von und mit Sebastian Fitzek war, wird mir bestätigen können, dass das ein Erlebnis ist. Und dieses Erlebnis durfte ich heute genießen, welches ich zwei ganz, ganz netten Menschen zu verdanken habe, die es mir ermöglicht haben, daran teilnehmen zu dürfen. Deshalb möchte ich mich an dieser Stelle ganz herzlich bei Frau Daum von der Verlagsgruppe Droemer Knaur und bei Herrn Harnecker von der Buchhandlung Hugendubel in Erfurt bedanken.

Pünktlich mit Anbruch der Dämmerung begab sich Sebastian Fitzek in den Zuschauerraum der Buchhandlung um seinen „Nachtwandler“ vorzustellen. So spannend wie sein Buch, war auch die (An)Spannung im Publikum. Mehr als 100 Gäste haben schon frühzeitig versucht, sich eine gute Ausgangsposition zu verschaffen, in dem sie ganz in der Nähe des Autoren-Lesetisches sitzen wollten. 


20.20 Uhr - es ging los. Nicht, das Herr Fitzek gleich die Gelegenheit zum (Vor)Lesen nutzte, nein, er heizte seinem Publikum erst einmal tüchtig ein. Ganz locker und völlig losgelöst unterhielt er sein Publikum, erzählte Episoden aus seiner Zeit, als gerade sein Debütroman mit einer 4.000 er Auflage veröffentlicht worden ist und er ziemlich stolz darauf war. Doch als er erfuhr, was dies für ein Schnitt bei ca. 5.500 Filialen in Deutschland war, wurde er schon stutzig. Sebastian Fitzek zeigte, dass er nicht nur ein begnadeter Psychothrillerautor, sondern auch ein absolut guter Unterhalter ist. Seine humoristischen Einlagen sorgten zeitweise dafür, dass ich aufgrund meines „stillen“ Lachens mich einfach nicht mehr beruhigen konnte.


Natürlich war ich auch von seinem Vorlesen beeindruckt, denn Sebastian Fitzek hat eine sehr angenehme Erzähl- und Vorlesestimme. Aus vier verschiedenen Kapiteln las er einige Passagen vor und endete an einer entscheidenden Stelle, von der man natürlich wissen wollte, wie sie enden würde.

Nach mehr als 90 Minuten bester Unterhaltung nahm sich der Autor schließlich noch viel Zeit um auf die Fragen seiner Leser zu antworten aber auch eine Vielzahl an Büchern zu signieren, so auch meins.



Sebastian Fitzek ist wirklich ein ganz sympathischer Mensch, der einem viel Herzlichkeit entgegen bringt und so gar keine Allüren zeigt. Wer bis dahin noch kein Fan von ihm war, ist es spätestens nach der Lesung.

An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich bedanken - beim Verlag Knaur HC 

der mich als Gast zu dieser Lesung eingeladen hat.
 

Quellen:
Autorenfoto: © FinePic / München / Helmut Henkensiefken

Dienstag, 7. Mai 2013

# 15 # Neues im Bücherregal

Altes und Neues oder Historisches und Spannendes werden meine nächsten Lesetage begleiten und gleichzeitig mein Bücherregal weiter füllen.

(66) Klappentext: Machtkampf, Liebe, Zauberbann: der dramatische Historienroman
Mit der jungen Apothekertochter Johanna schauen wir in eine Welt, in der der Hexenglaube Wirklichkeit ist. Wie viele andere wird sie verdächtigt, mit Zauberei zu tun zu haben. Sie schwebt in höchster Gefahr. Gelingt ihr die Flucht ins weltoffene Amsterdam? Bekommen die Bürger von Bamberg Hilfe bei Kaiser und Papst, um das Brennen zu beenden? Packend und historisch genau beschwört Sabine Weigand das Schicksal einer jungen Frau zur Zeit der Hexenverfolgung in Deutschland herauf.


(67) Klappentext: Ein Toter im Dom. Eine falsche Reliquie. Eine Frau auf der Suche nach der Wahrheit. Aachen, anno 1412: Der Geselle Klas liegt erschlagen im Dom. Verdächtigt wird sein Meister, der Reliquienhändler Reinold Markwardt. Dessen Frau Marysa glaubt an eine Verschwörung. Unterstützt von dem Mönch Christophorus stößt sie bei ihren Nachforschungen auf einen Handel mit gefälschten Reliquien. Doch ihre Feinde sind mächtig: Marysa wird der Ketzerei angeklagt und soll auf dem Scheiterhaufen verbrannt werden. Und die Zeit arbeitet gegen Christophorus…

(68) Klappentext: Die Ehe von Beatrice Rimortelli, der Tochter eines lucchesischen Tuchhändlers, mit Federico Buornardi steht unter einem ungünstigen Stern, denn am Vorabend ihrer Hochzeit wird im Dom ein päpstlicher Legat ermordet. Schon kurz nach der Heirat muss Beatrice erkennen, dass ihr Ehemann viele Geheimnisse und eine Geliebte hat. Federicos Palazzo wird für seine Frau eher zum Gefängnis als zum Heim. Nur in Federicos Bruder Tomeo findet Beatrice einen Freund – und bald mehr. Aber Tomeo, Soldat bei den kaiserlichen Truppen, muss zurück in den Krieg … 

(69) Klappentext: Seit Jahren haben sich die Studienfreunde Timo, Philipp, Yasmin und Leonie aus den Augen verloren. Als sie sich im Internet wiederbegegnen, verabreden sie sich für ein Wiedersehen auf Hiddensee. Doch das Treffen endet mit einem grauenvollen Verbrechen: In einer stürmischen Septembernacht werden drei Menschen erschossen, eine Frau wird schwer verletzt und fällt ins Koma.
Zwei Jahre nach dem Massaker beginnt die Journalistin Doro Kagel, den Fall neu aufzurollen. Nach und nach kommt sie den tatsächlichen Geschehnissen jener Nacht auf die Spur, und bald keimt in ihr ein schrecklicher Verdacht auf … 


(70) Klappentext: Der Schauspieler Günther Assmann glaubt sich vor dem internationalen Durchbruch. Hinter den Kulissen hat er viel dafür getan: intrigiert, gelogen, betrogen. Als kurz vor der entscheidenden Premiere seine Kinder Marius und Rebecca verschwinden, zerbricht die schöne Welt von Schein und Sein – und ein perfides Spiel beginnt. Der Entführer will kein Geld, sondern stellt Rätselaufgaben. Die Lösung soll Assmann auf der Bühne darbieten, sonst sterben die Kinder. Viel Zeit bleibt ihm nicht: Rebecca benötigt lebenswichtige Medikamente. Um sie zu retten, muss Kommissar Ehrlinspiel den Fall so schnell wie möglich lösen ...


Montag, 6. Mai 2013

# 64 # Elisabeth Herrmann: Das Kindermädchen


Elisabeth Herrmann
Das Kindermädchen

Erschienen am: 01.11.2007
Verlag: Rotbuch
Ausgabeart: Taschenbuch
Kategorien: Belletristik / Krimi/Thriller
Seiten: 448
Preis € (D) 8,95
ISBN: 978-3-442-46455-5

Klappentext: Joachim Vernau ist ganz oben in der Berliner Gesellschaft angekommen. Er steht kurz davor, in die wohlhabende und einflussreiche Familie der von Zernikows einzuheiraten, nicht ahnend, dass ihre Ehrbarkeit nicht viel mehr als Fassade ist. Als eine ukrainische Frau auftaucht und behauptet, die von Zernikows hätten im Zweiten Weltkrieg eine Zwangsarbeiterin beschäftigt, lässt das Familienoberhaupt sie kurzerhand hinaus werfen. Wenig später wird sie tot aus dem Landwehrkanal geborgen. Vernau beginnt unangenehme Fragen zu stellen und kommt nicht nur der Identität der Frau sondern auch dem lukrativen Geschäft mit enteigneter Kunst auf die Spur …

Meine Meinung: Sein Glück scheint vollendet zu sein, als die Verlobung mit der Berliner Senatorin Sigrun Zernikow bekannt gegeben wird, wäre da nicht ein winziges Problem, was Natalja Tscherednitschenkowa hieße. Doch eigentlich ist es nicht das Problem von Joachim Vernau, sondern seines zukünftigen Schwiegervaters Utz. Und eigentlich ist auch das kein größeres Problem, es geht ja nur um eine Unterschrift. Eine Unterschrift unter einem Dokument, wonach Natalja dann Anspruch auf eine Entschädigung hätte. Eine Entschädigung für eine Leistung, die sie während des Zweiten Weltkrieges erbracht hat. Denn Natalja war Zwangsarbeiterin in der wohlhabenden Familie Zernikow und als Kindermädchen für Utz eingesetzt. Nachdem aber die Freundin von Natalja – Olga Warschenkowa, die extra nach Berlin gereist war um die Unterschrift einzufordern, tot aus einem Landwehrkanal geborgen wird und wenig später die Tochter von Natalja - Milla die gleiche Forderung aufmacht, beginnt sich Joachim dafür zu interessieren und verspricht ihr zu helfen. Zusammen mit seiner guten Bekannten und Freundin Marie-Luise beginnen sie der Sache auf den Grund zu gehen, um Unfassbares ans Tageslicht zu bringen.

Elisabeth Herrmann hat in ihren Roman „Das Kindermädchen“ ein, für deutsche Verhältnisse, unangenehmes Thema aufgegriffen, was sich Zwangsarbeit während des Hitlerregimes nennt. Der Protagonist Joachim Vernau ist mehr oder weniger das eigentliche Opfer der gesamten Handlung. Mehrfach bringt er sich in Lebensgefahr, nur um die Machenschaften der Familie, in die er einheiraten will, aufzudecken. Während seiner Recherchen muss er feststellen, dass hinter der Fassade der Familie von Zernikow, insbesondere der Freifrau Irene von Zernikow, eine abgrundtiefe Bosheit steckt, dass sie mit dem faschistischen System sympatisiert und daraus profitiert haben.

Die Geschichte besteht aus mehreren Handlungssträngen und wird hauptsächlich aus der Perspektive des Anwalts Joachim Vernau in der Ich-Perspektive erzählt. Obwohl ich anfangs nur schwer in die Handlung einsteigen konnte, hat sie mich im Anschluss dafür umso mehr mitgerissen. Elisabeth Herrmann hat ihre Story ganz allmählich aufgebaut und ihren Spannungsbogen immer weiter angezogen, der zum Finale hin seinen Höhepunkt erreicht. Zu keinem Zeitpunkt kamen Längen auf. Die Autorin hat für ihren Roman sehr gut recherchiert und die Hintergründe der Zwangsarbeit in der NS-Zeit dargelegt. Ebenso hat sie die verschiedenen Machenschaften aufgezeigt, speziell wie sich manche Familien die Kunst Anderer angeeignet und damit einen profitablen Handel betrieben haben. Dass diese Gier der gut betuchten und angesehenen Familien Berlins auch noch in der Neuzeit des 21.Jahrhunderts vorhanden ist, war aus dem Plot nur unschwer erkennbar und  kaum verwunderlich.
Elisabeth Herrmann hat es wieder einmal geschafft, mich mit ihrem Roman, der der Beginn einer Serie mit dem Anwalt Joachim Vernau ist, voll in ihren Bann zu ziehen. Ihre Protagonisten überzeugen auf ganzer Ebene, ebenso ihr Schreibstil, der nicht nur spannend und fesselnd sondern auch sehr amüsant sein kann.

Die Autorin:
Elisabeth Herrmann wurde 1959 in Marburg/Lahn geboren. Sie machte Abitur auf dem Frankfurter Abendgymnasium und arbeitete nach ihrem Studium als Fernsehjournalistin beim RBB, bevor sie mit ihrem Roman "Das Kindermädchen" ihren Durchbruch erlebte. Fast alle ihre Bücher wurden oder werden derzeit verfilmt: Die Reihe um den Berliner Anwalt Vernau mit Jan Josef Liefers vom ZDF, "Zeugin der Toten" mit Anna Loos in der Hauptrolle. Für dieses Buch erhielt sie den Radio-Bremen- Krimipreis und den Deutschen Krimipreis 2012. Elisabeth Herrmann lebt mit ihrer Tochter in Berlin.

Meine Bewertung:


Reihenfolge der Joachim-Vernau-Reihe:

  1. Das Kindermädchen
  2. Die siebte Stunde
  3. Die letzte Instanz

Quellen:
Cover: Rotbuch Verlag
Klappentext: Rotbuch Verlag
Autorenporträt: Goldmann Verlag
Foto: © Maximilian Lautenschläger

Sonntag, 5. Mai 2013

# 63 # Andreas Gruber: Todesfrist

Andreas Gruber
Todesfrist

Erschienen am: 18.03.2013
Verlag: Goldmann
Ausgabeart: Taschenbuch
Kategorien: Belletristik/Krimi/Thriller
Seiten: 416
Preis: € 9,99
ISBN: 978-3-442-47866-8


Klappentext: »Wenn Sie innerhalb von 48 Stunden herausfinden, warum ich diese Frau entführt habe, bleibt sie am Leben. Falls nicht – stirbt sie.« Mit dieser Botschaft beginnt das perverse Spiel eines Serienmörders. Er lässt seine Opfer verhungern, ertränkt sie in Tinte oder umhüllt sie bei lebendigem Leib mit Beton. Verzweifelt sucht die Münchner Kommissarin Sabine Nemez nach einer Erklärung, einem Motiv. Erst als sie einen niederländischen Kollegen hinzuzieht, entdecken sie zumindest ein Muster: Ein altes Kinderbuch dient dem Täter als grausame Inspiration – und das birgt noch viele Ideen ...
Meine Meinung: Die Mutter von Sabine Nemez wird vermisst. Doch Sabine erfährt es erst, als es schon zu spät ist, denn ihr Vater hat mit dem Verschwinden seiner geschiedenen Frau eine eigenartige Botschaft und einen ominösen Hinweis erhalten. Innerhalb von 48 Stunden sollte er heraus finden, warum seine Geschiedene entführt worden ist und vor allem weshalb. Die Polizei einzuschalten wäre nicht möglich gewesen, denn dann wäre sie sofort ermordet worden. Schließlich wird nur noch der gefolterte Leichnam von Sabines Mutter gefunden. Während ihrer eigenmächtigen Recherchen erfährt Sabine, dass es bereits ähnliche Fälle in Deutschland gab und nur wenig später taucht der erfolgreiche Fallanalytiker des BKA, Maarten S. Sneijder, auf. Mit seiner Hilfe soll das LKA in München dem Psychopathen auf die Spur kommen.

Andreas Gruber beginnt seinen Plot mit einem fulminanten Einstieg, bei dem ich glaubte, dass diese Spannung durchweg halten würde. Doch schon kurz nach dem Prolog fiel der Spannungsbogen ab, sodass ich meine Enttäuschung kaum noch zurück halten konnte. Es folgten einige langatmige Ermittlungsversuche der Polizei; zudem wurde ich mit der beim Kriminaldauerdienst in München angestellten Sabine Nemez überhaupt nicht warm. Ihr anfängliches arrogantes und zu selbstsicheres Auftreten ließ das Lesevergnügen nicht aufkommen. Doch nach dem ersten Viertel des Buches zog der Autor rasant an und legte sozusagen die doppelte Menge an Spannung in seine Handlung. Mit dem Erscheinen des aus den Niederlanden stammenden Fallanalytikers Maarten S. Sneijder kam wieder etwas Schwung in die Handlung, die Gott sei Dank kaum vorhersehbar war. Auch wenn seine Art etwas nervte, vor allem wenn er sich ständig mit akuten Kopfschmerzen herum zu plagen hatte und dies bei jeder Möglichkeit zu lesen war, schloss ich ihn später doch noch in mein Herz. Denn Sneijder ist bei Weitem nicht das Ekelpaket, wie es dargestellt worden ist.
Sneijder, der zunächst keine Mitarbeiter bei seinen Ermittlungen duldet, nimmt nur wenig später die 26 jährige Sabine Nemez in sein Team, das lediglich aus ihm besteht, auf. Denn Sabine hat einen entscheidenden Hinweis auf den mutmaßlichen Mörder gegeben, der inzwischen nachweislich mindestens 3 Opfer zu Tode gequält hat. Der Unbekannte tötet genau nach den Vorlagen des Struwelpeters, einem Kinderbuch aus alten Zeiten.
Aber der Mörder beschränkt sich nicht nur auf München, querbeet durch Deutschland führt seines Todesreise und schließlich bis nach Wien, wo sich bereits eine Psychiaterin mit ihm unfreiwillig beschäftigt.
Andreas Gruber hat es nach einer gemächlichen Einstiegsphase wieder richtig krachen lassen. Mit seinen Reimen aus dem Struwelpeterbuch kam nicht nur zeitweise Furcht auf, sondern man fieberte auch mit den Opfern mit, dass sie rechtzeitig gefunden werden würden. Dass dabei die Mühlen der Polizei, vor allem in dem beschaulichen Wien, ziemlich langsam mahlen, wurde hier auf eine besondere Art dargestellt.
Der Autor hat es verstanden, anhand der Vorgaben des Kinderbuches eine überzeugende Story zu präsentieren, der es, abgesehen von dem beschaulichen Beginn, weder an Spannung noch an Glaubwürdigkeit fehlte.

Der Autor: Andreas Gruber
Andreas Gruber, geboren 1968 in Wien, studierte an der dortigen Wirtschaftsuniversität und arbeitet halbtags für einen Pharma-Konzern. Mit seiner Familie und vier Katzen lebt er in Grillenberg in Niederösterreich. Er ist zweifacher Gewinner des Vincent Preises und dreifacher Gewinner des Deutschen Phantastik Preises. .




Meine Bewertung:


Quellen:
Cover: Goldmann Verlag
Klappentext: Goldmann Verlag
Autorenporträt: Goldmann Verlag
Foto: © Andreas Gruber

Samstag, 4. Mai 2013

Krimi/Thriller Cover-Challenge Zwischenstand April 2013

Monika vom  Lesenden Katzenpersonal hat ja die Krimi/Thriller Cover Challenge ins Leben gerufen, die inzwischen seit 4 Monaten im Gange ist. Ziel ist es, aus 30 vorgegebenen Buchcovern, mindestens 15 Bücher zu lesen, auf der eine der Vorgaben, wie beispielsweise, dass sich ein Skelett auf dem Cover befindet, zu lesen.
Nach 4 Monaten sieht meine Bilanz so aus:

Januar
Nr. 09.… auf dem ein Tier abgebildet ist
Richard Hagen - Ihr unschuldiges Herz
Nr. 25.… auf dem nichts außer Schrift abgebildet wurde 
Michael Robotham - Amnesie

Februar
Nr. 01.… auf dem ein Kreuz zu sehen ist  
Edna Schuchardt - Friesenfeuer 
Nr. 02.… auf dem Wald oder Bäume zu sehen sind  
Andreas Franz - Tödliches Lachen
Nr. 16.… auf dem eine Blume zu sehen ist  
Karin Slaughter - Tote Augen  
Nr. 17.… auf dem Wasser zu sehen ist  
Rachesommer - Andreas Gruber
Nr. 27.… auf dem Lichter zu sehen sind  
Janet Clark - Rachekind  
Nr. 28.… auf dem eine Treppe abgebildet wurde
Andreas Franz - Das Todeskreuz 

März
Nr. 15.… auf dem ein Fahrzeug zu sehen ist
Andreas Franz/Daniel Holbe - Tödlicher Absturz
Nr. 03.… auf dem ein Haus abgebildet ist   
Elisabeth Herrmann - Das Dorf der Mörder
Nr. 10.… auf dem eine weibliche Leiche abgebildet ist
Jan Seghers - Die Braut im Schnee

April
13.… auf dem ein Spielzeug eines Kindes abgebildet ist
Zoe Beck - Das alte Kind 
06.… auf dem Blut zu sehen ist
Nika Lubitsch - Der 7.Tag 
Nr. 30.… auf dem Verkehrswege zu sehen sind (Straßen, Gleise)
Elisabeth Herrmann - Schattengrund 

14 Vorgaben sind bereits erledigt, verbleibt noch mindestens 1 Vorgabe oder maximal 16.


04.… auf dem ein Mordwerkzeug abgebildet ist
05.… auf dem eine Zahl im Titel steht  

07.… das schwarz / weiß ist  
08.… das eine goldene Schrift hat


11.… auf dem eine männliche Leiche abgebildet ist  
12.… auf dem sich jemand maskiert hat  
 
14.… auf dem ein Skelett oder Skelettteile zu sehen ist  

18.… auf dem Schnee zu sehen ist  
19.… auf dem ein Herz abgebildet ist  
20.… auf dem nackte Füße zu sehen sind  
21.… auf dem eine Uhr zu sehen ist  
22.… auf dem ein Einrichtungsgegenstand eines Zimmers zu sehen ist
23.… auf dem Geld abgebildet ist  
24.… auf dem mind. ein Getränk abgebildet ist

26.… auf dem Schuhe zu sehen sind
 

29.… auf dem mind. eine Hand zu sehen ist

 


Freitag, 3. Mai 2013

# 62 # Michael Hübner: Todesdrang


Michael Hübner
Todesdrang

Erschienen am: 15.04.2013
Verlag: Goldmann
Ausgabeart: Taschenbuch
Kategorien: Belletristik / Krimi/Thriller
Seiten: 320
Preis € (D) 8,99 | € (A) 9,30
ISBN: 978-3-442-47903-0


Klappentext: Ein blutiger Amoklauf erschüttert Koblenz: In blinder Wut richtet der Eigentümer einer Softwarefirma seine Angestellten mit mehreren Schüssen hin. Sein Motiv bleibt rätselhaft. Einige Tage später loggt sich Dirk Bukowski, erfolgreicher Filialleiter einer Bank und glücklicher Familienvater, in ein soziales Netzwerk ein, als in einem Fenster plötzlich die Worte „Wünsch dir was!“ aufblinken. Dirk glaubt an einen harmlosen Werbegag und tippt nichts ahnend „Ich habe bereits alles!“ in die darunterliegende Eingabezeile. Und schon bald darauf beginnt der schlimmste Albtraum seines Lebens …

Meine Meinung: Es ist grausam, aber Wirklichkeit. Matthias Hartwick ist Amok gelaufen und hat 13 seiner Angestellten in den Tod gerissen um sich dann selbst zu richten. Doch das Spiel verlief nicht so wie geplant, nicht nach seinen Regeln. Den Regeln, den ein besessener Psychopath aufgestellt hat. Also, neues Spiel, neues Glück.
Doch was hat das Spiel mit Dirk Bukowski, einem erfolgreichen Bankangestellten, Ehemann und Familienvater zu tun? Er ist einer der Auserwählten, der für das Spiel in Frage kommt, das mit einer ganz banalen Aufforderung im Internet beginnt, einem nervenden Werbebanner, das, wenn man es schließt, sich immer wieder öffnet.
Insofern bleibt Dirk nichts anderes übrig, als darauf zu antworten. Kurz überlegt er noch, was er wohl auf dieses Angebot „Wünsch dir was!“ erwidern könnte, doch dann kommt seine, etwas anmaßende Antwort „Ich besitze bereits alles!“.
Wie elektrisiert nimmt sein Spielgegner diesen Hinweis auf, kann es kaum fassen und weiß genau, Dirk Bukowski ist sein neues Opfer.

Ich kann es auch kaum glauben. Er hat es wieder geschafft, mich in den Bann seiner Handlung zu ziehen. Michael Hübner hat auch mit seinem dritten Thriller wieder bewiesen, dass er ganz oben mitspielen kann, unter den Besten der Thrillerautoren.
Von Beginn an hat es der Autor fertiggebracht, eine Spannung aufzubauen, die den gesamten Plot durchweg hielt.
Obwohl der Beginn der Handlung, mit dem Amoklauf des Geschäftsführers einer erfolgreichen Softwarefirma, so gar nichts mit dem weiteren Verlauf des Geschehens zu tun zu haben scheint, verknüpfen sich dennoch die Fäden in seiner weiteren Ausführung ganz allmählich miteinander.
Mit seinem Protagonisten Dirk Bukowski hat der Autor eine Figur gewählt, der so alles darstellt, nicht nur den erfolgreichen Bankberater, der sogar stellvertretender Filialleiter ist, sondern auch Jemanden, der alles besitzt, den man um seine Karriere, seinen Besitz, seine Familie neidet, der sich seinen Mitmenschen, wenn vielleicht auch ungewollt, etwas zu arrogant zeigt. Seine stellenweise Überheblichkeit sorgt auch dafür, dass ich Dirk Bukowski anfänglich, obwohl er trotz allem auch bescheiden reagierte, wenig sympathisch fand.
Sein sogenannter Gegenspieler ist das ganze Gegenteil von Bukowski, gesellschaftlich nicht anerkannt ohne große Habe, keinen beruflichen Abschluss, fehlende Anerkennung, keine Familie.

Doch mit dem Spiel, das sich der Unbekannte auf Leben und Tod ausgedacht hat, sollte sich alles ändern. Innerhalb kürzester Zeit wird Bukowskis Leben und Ruf ruiniert, zuerst in seiner Firma, dann bei seiner Frau. Auch wenn sie eingangs noch zu ihrem Mann hielt, entfremdete sie sich von ihm, konnte mit den Beschuldigungen gegen ihn nicht umgehen. In einer Kurzschlussreaktion flüchtet sie zusammen mit ihrem fast 6 jährigen Sohn Kevin - mit fatalen Folgen.
Als Bukowski schließlich noch in ein Mordkomplott verwickelt wird, reift in ihm die Rache. Selbst als Sven Becker, der altbekannte Kommissar der Koblenzer Mordkommission, den man schon in der „Sterbestunde“ kennen lernen durfte, auftaucht, bringt ihn dieser nicht von Bukowskis Weg ab.
Bukowski weiß, dass er auch einem Drang nachgeben muss, dass man ihn nie glauben wird, weil alle Beweise gegen ihn sprechen.

Michael Hübner zeigt in seinem Thriller, wie manipulier- und vor allem beeinflussbar ein Mensch ist, insbesondere durch und mit der Technik, die einem heute zur Verfügung steht. Dass dazu auch die sozialen Netzwerke gehören, ist meines Erachtens genauso tragisch. Mit seinem Werk hat mich der Autor absolut überzeugt, es ist spannend, fesselnd und hat den gewissen Nervenkitzel in sich. Und so manches Mal habe ich mich dabei erwischt, bei gewissen Situationen zu überlegen, was ich wohl an Dirk Bukowskis Stelle gemacht hätte.

Fazit: Todesdrang ist ein komplexer und tiefgründiger Thriller mit hohem Unterhaltungswert und vielen versteckten Botschaften, über die es sich lohnt, nachzudenken. Dieser Thriller bekommt von mir eine absolute Leseempfehlung.

Der Autor:
Michael Hübner, Jahrgang 1968, arbeitete als Keramiker, Logistiker und freiberuflicher Webdesigner, bevor er das Schreiben für sich entdeckte. Sein erster Thriller, »Stigma«, war ein großer Lesererfolg und wurde in zahlreichen Foren und Blogs gelobt. Hübners zweite Leidenschaft gilt der Fotografie und dem digitalen Bearbeiten von Bildern. Er lebt mit seiner Frau und drei Töchtern in der Nähe von Koblenz.





Meine Bewertung:

  
Quellen:
Cover: Goldmann Verlag
Klappentext: Goldmann Verlag
Autorenporträt: Goldmann Verlag
Foto: © Michael Hübner

Donnerstag, 2. Mai 2013

# 14 # Neues im Bücherregal

Eine schöne Mischung von Krimi und Thrillern ist wieder bei mir eingezogen, die ich euch nicht vorenthalten möchte.


(62) Klappentext: Detective Constable Alisha Barba ist zutiefst beunruhigt, als sie ihrer Freundin Cate nach Jahren wiederbegegnet. Die hochschwangere Cate ist davon überzeugt, dass jemand hinter ihrem ungeborenen Baby her ist. Alisha will ihrer verzweifelten Freundin helfen, doch nur wenig später liegt Cate im Koma – sie wurde von einem Auto angefahren. Nachdem die Polizei das Ereignis als Unfall abgehakt hat, beginnt Alisha, auf eigene Faust zu ermitteln, und gerät in einen Sumpf aus Sex und Gewalt ...

(63) Klappentext: Tödliches Rügen Auf der beschaulichen Insel Hiddensee wird eine männliche Leiche angespült. Routine für die Männer des Kommissariats Nordpommern – sie sind daher wenig begeistert von der anstehenden Ermittlung und überlassen diesen Job gerne einer neuen. Conny Lorenz, gerade aus Reinbek zugezogen, übernimmt und kommt schnell darauf, dass es sich um Mord handelt und dass die Spur nach Rügen führt. Der Tote heißt Robert Welzer und ist – ausgerechnet – ein Steuerprüfer, der offenbar einen Großbäcker ins Visier genommen hatte. Conny beschließt, sich auf Rügen genauer umzusehen – und findet weitere Geschäftsleute, die im Clinch mit dem Steuerprüfer lagen. Dann wird auf Welzers Freundin ein Anschlag verübt. Offenbar ist Conny Lorenz dem Täter gefährlich nahe gekommen. Eine neue Ermittlerin auf der Insel Rügen – und sie geht da hin, wo es am gefährlichsten ist.

(64) Klappentext: »Wenn Sie innerhalb von 48 Stunden herausfinden, warum ich diese Frau entführt habe, bleibt sie am Leben. Falls nicht – stirbt sie.« Mit dieser Botschaft beginnt das perverse Spiel eines Serienmörders. Er lässt seine Opfer verhungern, ertränkt sie in Tinte oder umhüllt sie bei lebendigem Leib mit Beton. Verzweifelt sucht die Münchner Kommissarin Sabine Nemez nach einer Erklärung, einem Motiv. Erst als sie einen niederländischen Kollegen hinzuzieht, entdecken sie zumindest ein Muster: Ein altes Kinderbuch dient dem Täter als grausame Inspiration – und das birgt noch viele Ideen ...


(65) Klappentext: Ein blutiger Amoklauf erschüttert Koblenz: In blinder Wut richtet der Eigentümer einer Softwarefirma seine Angestellten mit mehreren Schüssen hin. Sein Motiv bleibt rätselhaft. Einige Tage später loggt sich Dirk Bukowski, erfolgreicher Filialleiter einer Bank und glücklicher Familienvater, in ein soziales Netzwerk ein, als in einem Fenster plötzlich die Worte „Wünsch dir was!“ aufblinken. Dirk glaubt an einen harmlosen Werbegag und tippt nichts ahnend „Ich habe bereits alles!“ in die darunterliegende Eingabezeile. Und schon bald darauf beginnt der schlimmste Albtraum seines Lebens …

Mittwoch, 1. Mai 2013

# 4 # Lesestatistik April 2013

Ein toller Lesemonat liegt  hinter mir und ich hatte wieder einige Highlights, die ich dieses Mal hauptsächlich im historischen Bereich gefunden habe. 





Und hier ist meine Leseliste:
  1. Sabine Martin - Die Tränen der Henkerin - 512 Seiten - 5 Bewertungspunkte
  2. Zoë Beck - Das alte Kind - 304 Seiten - 5 Bewertungspunkte
  3. Arno Strobel - Castello Christo - 320 Seiten - 3 Bewertungspunkte
  4. Nika Lubitsch - Der 7.Tag - 192 Seiten - 4 Bewertungspunkte 
  5. Iny Lorentz - Die Tochter der Wanderhure - 720 Seiten - 4 Bewertungspunkte 
  6. Tanja Weber - Oberland - 313 Seiten - 4 Bewertungspunkte
  7. Ursula Neeb - Die Hurenkönigin - 400 Seiten - 5 Bewertungspunkte 
  8. Zoë Beck - Der frühe Tod - 304 Seiten - 4 Bewertungspunkte
  9. Beate Maly - Die Hebamme aus Wien - 496 Seiten - 5 Bewertungspunkte
  10. Elisabeth Herrmann - Schattengrund - 416 Seiten - 5 Bewertungspunkte
  11. Petra Schier - Die Gewürzhändlerin - 544 Seiten - 5 Bewertungspunkte
  12. Eva Ehley - Männer schweigen - 400 Seiten - 3 Bewertungspunkte
  13. Iny Lorentz - Töchter der Sünde - 784 Seiten - 5 Bewertungspunkte
  14. Tess Gerritsen - Abendruh - 416 Seiten - 5 Bewertungspunkte
  15. Beate Maly - Die Hebamme und der Gaukler - 416 Seiten - 5 Bewertungspunkte
Und hier kommt noch etwas für meine Stadtistik:

Bücher/Seiten:

Anzahl der gelesenen Bücher in 2013 gesamt = (bisher 46) +  15 gesamt 61 Bücher     
Anzahl der gelesenen Seiten in 2013 gesamt = (bisher 21.510) +  6.537 Seiten gesamt 28.047 Seiten

gelesene Bücher bis 200 Seiten: (4) 
gelesene Bücher über 200 Seiten: (3) + 1
gelesene Bücher über 300 Seiten: (8) + 4
gelesene Bücher über 400 Seiten: (15) + 6
gelesene Bücher über 500 Seiten: (8) + 2
gelesene Bücher über 600 Seiten: (4)
gelesene Bücher über 700 Seiten: (2) + 2
gelesene Bücher über 900 Seiten: (1)
gelesene Bücher ab 1.000 Seiten: (1)

Anzahl der bisher gelesenen Genres:
Historische Romane: 15 + 7
Krimis: 11 + 5
Thriller: 15 + 3
Sachbücher: 1
Sonstige Romane: 4 

Challenges:
Debüt Challenge 2012/2013: 10 Bücher + 1 Buch
Deutschsprachige Autoren-Challenge 2013:  54 Bücher von 35 Autoren
Blanvalet Challenge 2013: 8 Bücher
Krimi/Thriller Cover Challenge 2013: 11 Bücher + 3 Bücher
Auf die hohe Kante-Challenge 2013: (56,75 €) +  20,50 €
Die Wälzer-Challenge: 11 Bücher mit 7.883 Seiten +  2 Bücher mit 1.504 Seiten gesamt  9.387 Seiten
Challenge Zukunft vs. Vergangenheit: 10 historische Romane mit 6.465 Seiten + 7 Bücher mit 3.872 Seiten = gesamt 10.337 Seiten

Blogger schenken Lesefreude - Meine Auslosung

Nun ist es soweit. Der Gewinner unter den 40 Bewerbern ist gezogen. Ich hätte nicht gedacht, dass sich so viele für den neusten Thriller von Chris Carter interessieren würden. Es tut mir zwar jetzt sehr leid für die übrigen 39 Mitbewerber, aber dafür werde ich in den kommenden Wochen noch einige Bücher verlosen, die sich bei mir doppelt angesammelt haben. Aber nun möchte ich zur Verkündung des Gewinners kommen. Es ist



Mein herzlichen Glückwunsch ........






 Tom der Lesefuchs von Tom´s Lesewelten


Sobald du mir deine Anschrift mitgeteilt hast,  das kannst du hier tun, geht das Buch auf die Reise. Ich wünsche dir viel Spaß damit.
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