Sonntag, 18. November 2012

# 176 # Rezension zu "Allerliebste Schwester" von Wiebke Lorenz



Wiebke Lorenz

Allerliebste Schwester

Erschienen am: 26.10.2010
Verlag:
Blessing
Ausgabeart:
Hardcover/Taschenbuch
Kategorien:
Belletristik / Krimi & Thriller
Seiten: 240
Preis € (D) 8,99 | € (A) 9,30 | SFR 13,50
ISBN: 978-3-453-43566-7

Klappentext: Drei Jahre ist es her, dass Eva unter rätselhaften Umständen ihre Zwillingsschwester verlor. Danach nahm Evas Leben eine von vielen als ungeheuerlich empfundene Wendung: Sie heiratete den Witwer, den Ehemann der verstorbenen Marlene. Allmählich haben sich die Menschen in ihrer Umgebung an dieses Arrangement gewöhnt, doch ihr selbst kommt es wie ein Frevel vor. Immer öfter erscheint ihr Marlene in verstörend realen Tag träumen. Eva droht allen Halt zu verlieren, bis eines Tages in der Buchhandlung, in der sie als Aushilfe arbeitet, ein Mann auftaucht, der ihre Schwester gekannt hat. Auf sonderbare Weise fühlt sie sich zu diesem Unbekannten hingezogen. Kann er ihr helfen, das Rätsel um Marlenes Tod zu lösen?

Meine Meinung: Gerade erst hat Eva den Verlust um ihre Zwillingsschwester Marlene verwunden, schlägt das Schicksal erneut auf sie ein. Viel zu früh wurde ihr Sohn Lukas geboren, der alleine nicht lebensfähig war. Jetzt kämpft sie mit ihrem Schmerz, den ihr Ehemann Tobias nicht versteht. Für ihn ist es eine abgeschlossene Sache, sei es der Tod um seine erste Frau oder das totgeborene Baby. Doch Eva kommt damit nicht zurecht. Immer häufiger erscheint ihr Marlene, spricht mit ihr, gibt ihr Anweisungen, wie sie sich zu verhalten habe. Tobias hingegen wird misstrauisch, lässt sie kaum noch aus den Augen. Als Eva ihn verlassen will, kommt Tobias Vater zuhilfe und stellt sie mit Medikamenten ruhig.

Nachdem ich von Wiebke Lorenz das Buch "Alles muss versteckt sein" gelesen habe, wollte ich unbedingt noch mehr von ihren Werken kennen lernen. Das Buch "Allerliebste Schwester" ähnelt sehr dem Schreibstil von oben genanntem Buch. Obwohl sich dieses nicht ganz flüssig lesen lässt, ist es spannend und fesselnd.
Die Autorin hat ihr Augenmark auf Eva, die Zwillingsschwester von Marlene gelegt. Nach dem Tod ihrer Schwester ist sie psychisch angeknackst, leidet sogar unter schizophrenen Zuständen, denn immer wieder erscheint ihr Marlene, sitzt bei ihr und unterhält sich mit ihr. Erst als ihr Medikamente verabreicht werden, lösen sich die Wahnvorstellungen bei ihr auf.
Tobias, Evas Ehemann, ist eine Figur, die nicht ganz greifbar ist. Sein Äußeres wird kaum beschrieben, sodass die Vorstellung, wie er aussehen mag, völlig offen ist. Um seine Frau Eva ist er allerdings bemüht, bekundet ständig seine Liebe zu ihr und erhofft sich reichen Kindersegen, der sich bei Marlene, seiner ersten Frau, partout nicht einstellen wollte.
Eva, die versucht hinter die geheimnisvollen Dinge ihrer Schwester zu gelangen, wird eher zufällig mit dem Verehrer ihrer Schwester konfrontiert, woraus sich nach einiger Zeit ebenfalls eine enge Verbundenheit zwischen Eva und Simon ergibt.
Die Auflösung der ganzen Geschichte und des rätselhaften Todes um Marlene wird schließlich im Epilog näher beschrieben, deren Wendung dazu zwar nicht ganz überraschend kam aber trotzdem sehr aufschlussreich war.

Die Autorin:Wiebke Lorenz
Wiebke Lorenz, geboren 1972 in Düsseldorf, studierte in Trier Germanistik, Anglistik und Medienwissenschaft und lebt heute in Hamburg. Sie arbeitet journalistisch für Zeitschriften wie „Cosmopolitan“, schreibt Drehbücher für TV-Filme. Ihre Romane „Liebe, Lügen, Leitartikel“ (2000), „Was? Wäre? Wenn?“ (2003) und "Allerliebste Schwester" (Blessing 2010) waren bei Kritik und Publikum höchst erfolgreich. 



© Iris Terzka

Quellen:
Cover: Verlag Blessing
Klappentext: Verlag Blessing
Autorenporträt: Verlag Blessing
Foto: © Iris Terzka


Meine Bewertung



Mittwoch, 14. November 2012

# 175 # Rezension zu "Schwarze Piste" von Andreas Föhr


Andreas Föhr

Schwarze Piste

Erschienen am: 02.11.2012
Verlag:
Knaur Taschenbuch Verlag
Ausgabeart:
Klappenbroschur
Kategorien:
Belletristik / Krimi & Thriller
Seiten: 432
Preis € (D) 14,99 | € (A) 15,50
ISBN: 978-3-426-21353-2

Zur Leseprobe   Beim Verlag/Amazon kaufen

Onkel Simon ist tot. Seine Asche verstreut Polizeiobermeister Kreuthner feierlich auf dem Wallberg – einer jungen Skifahrerin mitten ins Gesicht. Als Wiedergutmachung fährt Kreuthner mit ihr die berüchtigte schwarze ­Piste ab, die er angeblich bestens kennt. Nur wenig später stapfen sie in der Dunkelheit durch den Schnee und stolpern fast über die gefrorene Leiche einer Frau …
Ein neuer Fall für Kommissar Wallner und Polizeiobermeister Leonhardt Kreuthner!

Meine Meinung: Ist es Glück oder Pech? Wieder einmal findet Polizeiobermeister Kreuthner ganz zufällig eine Leiche und hat auch noch gleich die Schwester der Toten bei sich. Als wäre das nicht schon genug, bleibt ihm auch 2 Tage später der Fund der zweiten Leiche, ebenfalls ganz zufällig, anhängig. Obwohl man anfänglich noch von einem Suizid ausgegangen ist, weiß man nun, dass bei der Drapierung der zweiten Leiche analog der Ersten doch Mord dahinter stecken muss. Leo Kreuthner ist zuversichtlich, dass er nur auf unkonventionelle Art und Weise hinter die Geheimnisse der Morde und des Mörders kommen kann, ganz zum Bedauern seines Chefs, Kommissar Wallner, der sich mittlerweile eher auf das Kinderhüten spezialisiert hat.

Andreas Föhr hat nun schon zum vierten Mal seine Kommissare Kreuther und Wallner ermitteln lassen und das wieder mit einer Portion Glück, Zufall und nicht ganz astreinen Ermittlungsmethoden. Seine Handlung beginnt er mit einem Rückblick auf das Geschehen vor 3 Jahren um dann abrupt auf die Gegenwart mit den eigenartigen Mordfällen zu schwenken. Obwohl man anfangs nicht sicher ist, womit man es zu tun bekommen wird, wird einem dann schnell klar, wohin die „Reise“ geht.
Die Morde, die in dem idyllischen kleinen Örtchen Miesbach in Bayern passieren, haben natürlich einen bestimmten Grund, Geld und zwar sehr viel Geld. So gibt es dann auch schnell eine Reihe von Verdächtiger, aber keinen potentiellen Mörder. Dieser wird erst ziemlich spät entlarvt, trotz dass man als Leser schon sehr frühzeitig die entscheidenden Hinweise erkennt. Am liebsten hätte man dann bei den Ermittlungen nachhelfen können, obwohl diese, ganz speziell bei Polizeiobermeister Kreuthner, nicht ganz koscher waren.
Die Handlung ist gut und schlüssig aufgebaut, auch wenn einige Längen dazwischen den Lesegenuss etwas schmälerten. Doch dafür wurde man mit einem leichten, ironischen Humor belohnt. Die im bayerischen Dialekt eingeworfenen Dialoge fand ich nicht so übertreiben, sodass man auch hier noch Spaß am Lesen hatte. Etwas mehr hätte ich mir allerdings an Spannung gewünscht, denn die blieb irgendwie aus. Aber alles in allem hat mich die „Schwarze Piste“ wieder einmal sehr gut unterhalten und ließ auch hin und wieder einen Schmunzler zu.

Der Autor: Andreas Föhr
Andreas Föhr, Jahrgang 1958, gelernter Jurist, arbeitete einige Jahre bei der Rundfunkaufsicht und als Anwalt. Seit 1991 verfasst er erfolgreich Drehbücher für das Fernsehen, mit Schwerpunkt im Bereich Krimi. Zusammen mit Thomas Letocha schrieb er u.a für „SOKO 5113“, „Ein Fall für zwei“ und „Der Bulle von Tölz“. Für seinen Debütroman „Der Prinzessinnenmörder“ ist Andreas Föhr mit dem begehrten Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnet worden. Mit „Karwoche“ landete Föhr sofort unter den Top 20 der Spiegel-Bestsellerliste. Andreas Föhr lebt bei Wasserburg. 
©Torsten Silz

Reihenfolge:
Band 1 - Der Prinzessinnenmörder
Band 2 - Schafkopf
Band 3 - Karwoche
Band 4 - Schwarze Piste

Quellen:
Cover: Knaur Verlag
Klappentext: Knaur Verlag
Autorenporträt: Knaur Verlag
Foto: ©Torsten Silz

Meine Bewertung

 
An dieser Stelle möchte ich mich
recht herzlich beim


für die Bereitstellung dieses
Rezensionsexemplars bedanken.

Montag, 12. November 2012

# 25 # Neues im Bücherregal

Und wieder habe ich vier Bücher gefunden, die unbedingt gelesen werden müssen. Darunter zwei Neuerscheinungen (Andreas Föhrs - Schwarze Piste und Dietrich Fabers - Der Tod macht Schule). Von Wiebke Lorenz habe ich vor kurzem "Alles muss versteckt sein" gelesen, wovon ich sehr begeistert war, deshalb wollte ich ein weiteres Buch von ihr lesen. Und natürlich zieht noch ein historisches Buch bei mir ein, denn ich muss wissen, wie es mit der Hebamme Marthe weiter geht.

Klappentext: Onkel Simon ist tot. Seine Asche verstreut Polizeiobermeister Kreuthner feierlich auf dem Wallberg – einer jungen Skifahrerin mitten ins Gesicht. Als Wiedergutmachung fährt Kreuthner mit ihr die berüchtigte schwarze ­Piste ab, die er angeblich bestens kennt. Nur wenig später stapfen sie in der Dunkelheit durch den Schnee und stolpern fast über die gefrorene Leiche einer Frau …
Ein neuer Fall für Kommissar Wallner und Polizeiobermeister Leonhardt Kreuthner! 



Quelle: Cover und Klappentext: Knaur Verlag

Klappentext: Drei Jahre ist es her, dass Eva unter rätselhaften Umständen ihre Zwillingsschwester verlor. Danach nahm Evas Leben eine von vielen als ungeheuerlich empfundene Wendung: Sie heiratete den Witwer, den Ehemann der verstorbenen Marlene. Allmählich haben sich die Menschen in ihrer Umgebung an dieses Arrangement gewöhnt, doch ihr selbst kommt es wie ein Frevel vor. Immer öfter erscheint ihr Marlene in verstörend realen Tag träumen. Eva droht allen Halt zu verlieren, bis eines Tages in der Buchhandlung, in der sie als Aushilfe arbeitet, ein Mann auftaucht, der ihre Schwester gekannt hat. Auf sonderbare Weise fühlt sie sich zu diesem Unbekannten hingezogen. Kann er ihr helfen, das Rätsel um Marlenes Tod zu lösen?

Quelle: Cover und Klappentext: Heyne Verlag

KlappentextNeukölln im Vogelsberg Kommissar Henning Bröhmann führt mit der Direktorin der Gesamtschule Schotten gerade ein ernstes Gespräch über seine versetzungsgefährdete Tochter, da durchschlägt ein Stein das Fenster des Büros. Nach dem ersten Schrecken wiegelt die Pädagogin ab: Dumme-Jungen-Streich, alles im Griff – Einmischung nicht erwünscht. Kurz darauf ist sie tot. Jemand hat sie brutal erstochen. Henning ist entschlossen, diesen Fall zu lösen. Dabei herrscht im Kommissariat gerade dicke Luft. Unter anderem muss das Team sich mit einem unsagbar dämlichen Praktikanten herumschlagen, den Polizeipräsident Bröhmann i. R. seinem Sohn ungefragt ins Nest gesetzt hat: Der Mann war Lokaljournalist, und er will den ultimativen Krimi-Bestseller schreiben. Auch privat hat Henning mehr als genug Ärger: mit der immer wilder pubertierenden Tochter, mit deren schmierigem neuem Freund. Und dann ist da noch die Schulpsychologin Stefanie Assmann: sehr klug, sehr attraktiv – man versteht sich gut, ein bisschen zu gut vielleicht, denn Kommissar wie Psychologin sind ja verheiratet. Was für eine Dummheit er begangen hat, wird Henning schlagartig klar, als der mutmaßliche Täter per DNA-Probe ermittelt wird … Mit nervenzerfetzendem Bonus-Material: Enthält Ausschnitte des Thrillers von Bröhmanns Praktikanten. Prädikat: unterirdisch!

Quelle: Cover und Klappentext: Verlag Rowohlt

Mark Meißen im Jahre 1173: Marthe und ihr Mann Christian könnten glücklich und zufrieden im durch den Silberbergbau erblühten Christiansdorf leben, doch da erreichen sie schlimme Neuigkeiten: Heinrich der Löwe ist von seiner Pilgerfahrt ins Heilige Land zurückgekehrt, und mit ihm Christians ärgster Feind. Erneut ist der Meißner Markgraf Otto von Wettin in die Kämpfe gegen den mächtigen Herzog von Sachsen und Bayern verwickelt. Und er ernennt ausgerechnet Christians Feind zum Vogt des Silberdorfes. Christian will seine Frau in Sicherheit bringen. Doch sie wird von einem fanatischen Medicus denunziert und muss sich vor einem Kirchengericht verantworten. Verzweifelt sucht Christian nach ihr, aber sie scheint spurlos verschwunden

Quelle: Cover und Klappentext: Knaur Taschenbuch Verlag

Sonntag, 11. November 2012

# 174 # Rezension zu "Die Kastellanin" von Iny Lorentz - Band 2 der Wanderhuren-Reihe



Iny Lorentz

Die Kastellanin

Erschienen am: 01.04.2006
Verlag:
Knaur Taschenbuch Verlag
Ausgabeart:
Taschenbuch
Kategorien:
Belletristik / Historische Romane
Seiten: 608
Preis € (D) 10,99(A) 11,40 |
ISBN: 978-3-426-63170-9

Klappentext: Marie lebt zufrieden mit ihrem Ehemann Michel Adler, den sie innig liebt. Ihr Glück scheint vollkommen, als sie ein Kind erwartet. Doch dann muss Michel in den Kampf gegen die aufständischen Hussiten ziehen. Er beweist so viel Mut, dass er zum Ritter geschlagen wird – und verschwindet nach einem grausamen Gemetzel spurlos.
Nachdem er für tot erklärt wird, ist Marie ganz auf sich allein gestellt und sieht sich täglich neuen Demütigungen ausgesetzt. Schließlich bleibt ihr nur ein Ausweg: Sie muss von ihrer Burg fliehen. Marie hat die Hoffnung nicht aufgegeben, dass Michel noch leben könnte, und schließt sich als Marketenderin einem neuen Heerzug an. Es beginnt das Abenteuer ihres Lebens. Wird sie den geliebten Mann jemals wieder finden?

Meine Meinung: Marie und Michel sind glücklich. Seit nunmehr 10 Jahren leben sie auf der Burg Rheinsobern und verwalten das dortige Gut. Das Einzige, was ihnen noch zum Glück fehlt, ist ein Kind. Marie glaubt jedoch, dass sie keine Kinder mehr gebären kann, da sie jahrelang, als sie ihr Brot noch als Wanderhure verdiente, die wirksamsten Verhütungsmittel gegen eine Schwangerschaft genommen hat. Ihrer Freundin Hiltrud hingegen, die als freie Bäuerin im Dorf lebt, blieb der Kindersegen nicht aus. Doch ausgerechnet als Michel in den Kampf mit Kaiser Sigismund ziehen muss, um die Krone seines Böhmerlandes zu verteidigen, bemerkt Marie ihre Schwangerschaft. Lange Zeit wartet sie auf die Rückkehr ihres Michels, als ihr von ihren Burgnachfolgern mitgeteilt wird, dass Michel im Kampf gefallen sei. Unter widrigen Bedingungen wird Marie von der neuen Burgherrin Kunigunde aus ihren Räumen verbannt und ausgeraubt. Zudem wird ihr von Kunigunde nahegelegt, sofort wieder zu heiraten, damit sie an das restliche Vermögen und Ländereien von Marie gelangt. Kurz vor ihrer Niederkunft gelingt Marie die Flucht aus der Burg und sucht Unterschlupf bei ihrer Freundin Hiltrud. Lange Zeit reift in Marie der Plan, ihren Michel zu suchen, da sie nicht an seinen Tod glaubt. Als Marketenderin versucht sie den Anschluss an ein Heer zu bekommen, das gegen die Hussiiten in den Krieg ziehen will. Nur so glaubt sie auf die Spur von Michel zu kommen. Unter schlimmsten Bedingungen und ständig der Gefahr um Leib und Leben aufgesetzt, beginnt für Marie und ihrer Tochter eine harte und schreckliche Zeit.

„Die Kastellanin“, die nahtlos an das Geschehen des 1.Bandes „Die Wanderhure“ anknüpft, hat mich wieder bestens unterhalten. Man erfährt von dem bürgerlichen Aufstieg der Marie und ihrem Michel und dem Leben auf der Burg. Der Einstieg in die Fortsetzung der Geschichte fand ich zwar etwas ermüdend, doch im Verlauf der Handlung wurden die Ereignisse immer zahlreicher und überschlugen sich regelrecht. Dabei wurde auch nicht mit brutalen Szenen gespart, sei es die Handlungen die sich auf den Krieg und Ausplünderungen der Dörfer bezogen oder die Szenen um das Töten von Dorfbewohnern aus Spaß bzw. den immer wieder geschilderten Vergewaltigungen von Frauen. Bis auf das klischeehafte Ende erschien mir die Story plausibel und authentisch.
Die Geschichte, die auf historischem Hintergrund basiert wurde spannend und fesselnd erzählt und ist im Anhang des Buches nachvollziehbar dargestellt.

Die Autoren: Iny Lorentz
Hinter dem Namen Iny Lorentz verbirgt sich ein Münchner Autorenpaar, dessen erster historischer Roman "Die Kastratin" die Leser auf Anhieb begeisterte. Mit "Die Wanderhure" gelang ihnen der Durchbruch; der Roman erreichte ein Millionenpublikum. Seither folgt Bestseller auf Bestseller. Die Romane von Iny Lorentz wurden in zahlreiche Länder verkauft.
 Foto: ©FinePic / Helmut Henkensiefken
Die Reihenfolge der Wanderhuren-Reihe:

Band 3: Das Vermächtnis der Wanderhure
Band 4: Die Tochter der Wanderhure
Band 5: Töchter der Sünde

Quellen:
Cover: Knaur Taschenbuch Verlag
Klappentext: Knaur Taschenbuch Verlag
Kurzbiografie: Knaur Taschenbuch Verlag
Foto: ©FinePic / Helmut Henkensiefken


Meine Bewertung:


Mittwoch, 7. November 2012

# 173 # Rezension zu "Winterkartoffelknödel" von Rita Falk



Rita Falk

Winterkartoffelknödel

Erschienen am: 01.10.2010
Verlag:
Deutscher Taschenbuch Verlag
Ausgabeart:
Taschenbuch
Kategorien:
Belletristik / Krimi & Thriller
Seiten: 240
Preis € (D) 8,95 | € (A) 9,40 | SFR 13,20
ISBN: 978-3-423-24810-6

Klappentext: Der erste Fall für Franz Eberhofer ist ein ganz bizarrer. Da ist diese Geschichte mit den Neuhofers. Die sterben ja an den komischsten Dingen. Mutter Neuhofer: erhängt im Wald. Vater Neuhofer (Elektromeister): Stromschlag. Jetzt ist da nur noch der Hans. Und wer weiß, was dem noch bevorsteht ... Normalerweise schiebt Dorfpolizist Franz Eberhofer in Niederkaltenkirchen eine ruhige Kugel. Aber jetzt: Vierfachmord! Stress pur! Zum Glück kocht die Oma den hammermäßigsten Schweinebraten, wo gibt. Und das beste Bier gibt‘s eh beim Wolfi.

Meine Meinung: Rita Falk lässt Franz Eberhofer seinen ersten Fall nach seiner Versetzung aus München in sein Heimatdorf lösen. Und hier bekommt es der Polizist gleich mit einem vierfachen Mord zu tun. Während die Geschichte aus der Perspektive des Franz in der ICH-Form erzählt wird, geschehen noch andere merkwürdige Dinge im Dorf. Obwohl die Mordfälle eher nebenbei aufgeklärt werden, erfährt der Leser nur wenig von den Ermittlungen.
"Winterkartoffelknödel" ist ein bayerischer Provinzkrimi, in dem die Bayern wieder einmal nicht gut weg kommen und wie schon des Öfteren auch von anderen Schriftstellern als Deppen dargestellt werden.
An diesem Punkt habe ich das Gefühl, dass der Leser nicht ernst genommen und auf das gleiche Niveau wie die Protagonisten gestellt wird. Für die Bayern tut es mir immer unendlich leid, dass sie in diese Schublade gedrängt werden. Ich fand in der ganzen Handlung auch nicht eine Stelle, die ich amüsant oder witzig fand, im Gegenteil. Der Humor, der für dieses Buch so hoch angepriesen war, ist wirklich gut versteckt. Ich habe ihn nicht gefunden und war bitter enttäuscht von der gesamten Geschichte.

Die Autorin: Rita Falk
Rita Falk, Jahrgang 1964, hat sich mit ihrer Provinzkrimiserie um den Dorfpolizisten Franz Eberhofer (Winterkartoffelknödel, Dampfnudelblues und Schweinskopf al dente) in die Herzen ihrer Leser geschrieben. Von sich selber sagt die Autorin, dass sie die schönste Zeit ihres Lebens in Oberbayern verbracht hat. Dort hat sie ihre Kindheit verbracht, wuchs bei der Oma auf. Dem ihr so vertrauten Landstrich ist Rita Falk auch als Erwachsene treu geblieben. Sie lebt heute in München. Rita Falk ist mit einem Polizisten verheiratet und hat drei erwachsene Kinder.
© Susanne Schleyer/autorenarchiv.de
Quellen:
Cover: Verlag dtv
Klappentext: Verlag dtv
Autorenporträt: Verlag dtv
Foto: Susanne Schleyer/autorenarchiv.de
 

Meine Bewertung:

Montag, 5. November 2012

# 172 # Rezension zu "Der Kater, meine Nachbarn und ich" von Maria Ernestam



Maria Ernestam

Der Kater, meine Nachbarn und ich

Erschienen am: 29.10.2012
Verlag:
btb
Ausgabeart:
Genundene Ausgabe
Kategorien:
Belletristik / Roman
Seiten: 128
Preis € (D) 12,99 | € (A) 13,40 | SFR 18,90
ISBN: 978-3-442-75385-7

Zur Leseprobe  Beim Verlag/Amazon kaufen

Klappentext: Mit dem Umzug aufs Land haben sich Sara und Björn einen Traum erfüllt. Endlich weg aus dem engen Mietshaus in der Stadt, endlich weg von den spießigen Nachbarn, die jeden ihrer Schritte beobachteten. Mit dabei: Ihre Katze Mischka, die bereits vorsichtig den märchenhaft verwilderten Garten ihres neuen Hauses in Südschweden auskundschaftet. Doch schnell legt sich ein Schatten über das anfängliche Idyll. Denn das so freundliche Ehepaar von nebenan mit dem akkurat gestutzten Rasen und dem eigensinnigen Kater, der Mischka partout nicht zu dulden scheint, entpuppt sich schon bald als ziemlich sonderlich ...

Meine Meinung: Das neueste Buch von Maria Ernestam „Der Kater, meine Nachbarn und ich“ besticht nicht nur mit seinem beeindruckenden Cover, das in die Romanserie „Das verborgene Haus“ und „Der geheime Brief“ der Autorin passt, sondern auch mit seinen gerade einmal 128 Seiten in gebundener Ausgabe und großem Schriftbild.
Erzählt wird eine recht einfache und normale Alltagsgeschichte, die von einem kleinen Dorf nahe Malmö in Schweden handelt.
Björn und Sara, die nun endlich aufs Land gezogen sind und versuchen dort heimisch zu werden, werden von ihren Nachbarn, Gott sei Dank, gut aufgenommen. Doch der Schein trübt, denn ihre Nachbarn entpuppen sich schnell als Diejenigen, die sie nicht vorgeben zu sein. Eifersüchteleien der Nachbarin machen das Leben von Sara schwer. Auch Mischka, die Katze, die sich anfangs recht wohl in ihrer neuen Umgebung gefühlt hat, kommt kaum noch aus ihrem Versteck unter dem Sofa hervor, denn der Nachbarskater macht ihr das neue Revier streitig.
Nach einem Einbruch in Saras und Björns Haus scheint die Lage mit den Nachbarn zu eskalieren, als sich ganz unverhofft die Situation und das ganze Dilemma auflösen.
Obwohl der Schreibstil der Autorin ziemlich hart und ruppig ist, lässt sich das schmale Buch in kurzer Zeit weg lesen und sorgt für eine gute Unterhaltung. Mit den Protagonisten bin ich zwar nicht ganz so warm geworden, da die Geschichte dafür etwas zu kurz ist und nur das ganz normale Alltagsleben widerspiegelt und somit nichts Besonderes darstellt.

Die Autorin: Maria Ernestam
Maria Ernestam, geboren 1959, begann ihre Laufbahn als Journalistin. Sie hat lange Jahre als Auslandskorrespondentin für verschiedene schwedische Zeitungen in Deutschland gelebt, daneben eine Ausbildung als Tänzerin, Sängerin und Schauspielerin absolviert. Mittlerweile sind fünf hoch gelobte Romane von ihr erschienen. Für "Die Röte der Jungfrau" erhielt sie den Französischen Buchhändlerpreis. "Der geheime Brief" und "Das verborgene Haus" waren in Skandinavien Bestseller und standen auch in Deutschland wochenlang auf der Spiegel-Bestsellerliste. Maria Ernestam lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Stockholm.
© Richard Ryan


Quellen:
Klappentext: Verlag btb
Cover: Verlag btb
Autorenporträt: Verlag btb
Foto: Richard Ryan


Meine Bewertung:

 
An dieser Stelle möchte ich mich
recht herzlich beim
Verlag: btb

für die Bereitstellung dieses
Rezensionsexemplars bedanken.

Sonntag, 4. November 2012

# 171 # Rezension zu "Das Geheimnis der Hebamme" von Sabine Ebert - Band 1 der Hebammen-Serie



Sabine Ebert

Das Geheimnis der Hebamme

Erschienen am: 01.11.2006
Verlag:
Knaur Taschenbuch Verlag
Ausgabeart:
Taschenbuch
Kategorien:
Belletristik / Historische Romane
Seiten: 672
Preis € (D) 10,99
ISBN: 978-3-426-63412-0

Klappentext: Weil sein Sohn tot geboren wurde, will Burgherr Wulfhart der jungen Hebamme Marthe Hände und Füße abschlagen lassen. Nur mit knapper Not gelingt ihr die Flucht aus ihrem Dorf. Um zu überleben, schließt sie sich einer Gruppe fränkischer Siedler an, die ostwärts in die Mark Meißen ziehen, um sich dort in noch unerschlossenem Gebiet ein neues, besseres Leben aufzubauen. Anführer der Siedler ist der Ritter Christian, der mehr und mehr von Marthe und ihrem Heilwissen fasziniert ist. Doch dies erregt auch die Aufmerksamkeit von Christians erbittertstem Feind, einem einflussreichen Ritter in Diensten des Meißner Markgrafen Otto von Wettin. Da wird in Christians Dorf Silber gefunden …

Meine Bewertung: Marthe ist noch jung, gerade einmal 14 Jahre alt, aber schon als Hebamme tätig und im Umgang mit Kräutern, Salben und deren Mixturen äußerst bewandert. Als sie jedoch bei ihrer Burgherrin nur noch ein totes Kind gebähren kann, wird sie vom Burgherr Wulfarth gejagt. Aus Rache lässt er Marthes Ziehmutter Serafina töten und ihr Haus abbrennen. Völlig mittellos begibt sich Marthe auf die Flucht und versucht den Anschluss an eine Gruppe zu finden, die östlich ihrer Heimat eine neue Bleibe suchen will. Ritter Christian, der die Siedler führt, stellt Marthe auf eine harte Bewährungsprobe, denn nicht Jeder darf sich der Gemeinschaft anschließen.
Von ihrem Wesen fasziniert, erlaubt Christian sich den Siedlern anzuschließen. Während ihrer mehrwöchigen Reise, die von Überfällen und dem Tod begleitet wird, erreichen sie schließlich ihr Ziel und beginnen sofort mit dem Bestellen von Feldern und Bauen von Hütten. Doch so glückselig, wie sich die erste Zeit in dem neu errichteten Christiansdorf gestaltet, bleibt es bei Weitem nicht. Durch den Fund eines Bodenschatzes wird Markgraf Otto ziemlich gierig nach dem wertvollen Gestein und schürt durch sein Handeln eine Fehde zwischen den verfeindeten Rittern Christian und Randolf an.

Sabine Ebert führt uns mit dem Band 1 der Hebammenserie in das 12. Jahrhundert und lässt uns am Leben der Armen und der Reichen teilhaben. Mit Marthe hat sie eine Protagonistin geschaffen, die schon in ihren jungen Jahren jede Menge Fähigkeiten besitzt, auf die sogar ein Arzt in der heutigen Zeit neidisch werden könnte. Ihre Kenntnisse im Umgang mit Kräutern, Salben und Tinkturen, aber auch ihre Fähigkeiten als Wehmutter (Hebamme) oder ihre heilenden Hände lässt Marthe zu jedem Kranken und Bedürftigen eilen. Marthe verkörpert mehr als einen Beruf. In der heutigen Zeit wäre sie eine ausgezeichnete Ärztin, Hebamme, Orthopädin, Physiotherapeutin, Hellseherin und Astrologin. So bleibt es auch nicht aus, das sich eine ganze Heerschar von Männern und angehenden Männern in Marthe verlieben bzw. sie sehr begehren. Aber auch der Neid, Missgunst und Eifersucht rufen einige Frauen der Gemeinschaft auf den Plan. Dass das Leben in der damaligen Zeit kein Zuckerschlecken war, zeigt die Autorin dem Leser sehr deutlich. Frauen der untersten Schicht wurden von den Männern der oberen Schicht behandelt, als wären sie ein Gegenstand, den man nach Benutzung wegwirft, mit einer Ausnahme natürlich, Christian.
Obwohl die Autorin eine Menge Klischees bedient, ist der Roman durchweg spannend und fesselnd. Die Story hat einen bedeutenden geschichtlichen Hintergrund, den sie überzeugend dargestellt hat. Eigentlich hatte ich, dem Titel nach zu urteilen, geglaubt, dass ich über das Leben und die Arbeit der Hebammen im 12. Jahrhundert mehr erfahre. Aber das wurde eher am Rande erwähnt.

Die Autorin: Sabine Ebert
Sabine Ebert wurde in Aschersleben geboren, ist in Berlin aufgewachsen und hat in Rostock Sprach- und Lateinamerikawissenschaften studiert. In ihrer Wahlheimat Freiberg arbeitete sie als Journalistin für Presse, Funk und Fernsehen. Sie schrieb einige Sachbücher zur Freiberger Regionalgeschichte, doch berühmt wurde sie mit ihren historischen Romanen, die alle zu Bestsellern wurden.


©Detlev Müller
Reihenfolge der Hebammen-Serie:
Band 1: Das Geheimnis der Hebamme
Band 2: Die Spur der Hebamme
Band 3: Die Entscheidung der Hebamme
Band 4: Der Fluch der Hebamme
Band 5: Der Traum der Hebamme

Quellen:
Cover: Knaur Verlag
Klappentext: Knaur Verlag
Autorenporträt: Knaur Verlag
Foto: Detlef Müller


Meine Bewertung:

Samstag, 3. November 2012

# 24 # Neues im Bücherregal

Inzwischen habe ich meine Vorliebe für historische Romane entdeckt, was man an meinem neuen Büchervorrat sieht.

Klappentext: Weil sein Sohn tot geboren wurde, will Burgherr Wulfhart der jungen Hebamme Marthe Hände und Füße abschlagen lassen. Nur mit knapper Not gelingt ihr die Flucht aus ihrem Dorf. Um zu überleben, schließt sie sich einer Gruppe fränkischer Siedler an, die ostwärts in die Mark Meißen ziehen, um sich dort in noch unerschlossenem Gebiet ein neues, besseres Leben aufzubauen. Anführer der Siedler ist der Ritter Christian, der mehr und mehr von Marthe und ihrem Heilwissen fasziniert ist. Doch dies erregt auch die Aufmerksamkeit von Christians erbittertstem Feind, einem einflussreichen Ritter in Diensten des Meißner Markgrafen Otto von Wettin. Da wird in Christians Dorf Silber gefunden … Der Auftakt einer Siedler-Saga vor dem Hintergrund der Auseinandersetzung zwischen Barbarossa und Heinrich dem Löwen.

Quelle: Cover und Klappentext: Knaur Taschenbuch Verlag

Klappentext: Marie lebt zufrieden mit ihrem Ehemann Michel Adler, den sie innig liebt. Ihr Glück scheint vollkommen, als sie ein Kind erwartet. Doch dann muss Michel in den Kampf gegen die aufständischen Hussiten ziehen. Er beweist so viel Mut, dass er zum Ritter geschlagen wird – und verschwindet nach einem grausamen Gemetzel spurlos.
Nachdem er für tot erklärt wird, ist Marie ganz auf sich allein gestellt und sieht sich täglich neuen Demütigungen ausgesetzt. Schließlich bleibt ihr nur ein Ausweg: Sie muss von ihrer Burg fliehen. Marie hat die Hoffnung nicht aufgegeben, dass Michel noch leben könnte, und schließt sich als Marketenderin einem neuen Heerzug an. Es beginnt das Abenteuer ihres Lebens. Wird sie den geliebten Mann jemals wieder finden? 


Quelle: Cover und Klappentext: Knaur Taschenbuch Verlag

Klappentext: Nachdem der Eberhofer Franz seinen Dienst bei der Münchner Polizei quittieren musste und in sein niederbayerisches Heimatdorf Niederkaltenkirchen strafversetzt wurde, schiebt er eine ruhige Kugel. Seine Streifegänge führen ihn immer zum Wolfi auf ein Bier oder an den Küchentisch seiner stocktauben Großmutter. Sehr erholsam, bei all dem Zoff mit einem hanfanbauenden Vater (Alt-68er), der ihn mit Beatles-Dauerbeschallung noch in den Wahnsinn treibt. Aber manchmal muss der Eberhofer Franz auch in ziemlich grausigen Todesfällen ermitteln. So wie bei seinem ersten Fall: Da ist diese Geschichte mit den Neuhofers, die an den komischsten Dingen sterben. Mutter Neuhofer: erhängt im Wald. Vater Neuhofer (Elektromeister): Stromschlag. Jetzt ist da nur noch der Hans. Und wer weiß, was dem bevorsteht ...

Quelle: Cover und Klappentext: Deutscher Taschenbuch Verlag


Klappentext: Mit dem Umzug aufs Land haben sich Sara und Björn einen Traum erfüllt. Endlich weg aus dem engen Mietshaus in der Stadt, endlich weg von den spießigen Nachbarn, die jeden ihrer Schritte beobachteten. Mit dabei: Ihre Katze Mischka, die bereits vorsichtig den märchenhaft verwilderten Garten ihres neuen Hauses in Südschweden auskundschaftet. Doch schnell legt sich ein Schatten über das anfängliche Idyll. Denn das so freundliche Ehepaar von nebenan mit dem akkurat gestutzten Rasen und dem eigensinnigen Kater, der Mischka partout nicht zu dulden scheint, entpuppt sich schon bald als ziemlich sonderlich

Quelle: Cover und Klappentext:  Verlag btb

 

Donnerstag, 1. November 2012

Lesestatistik Oktober 2012

Der Lesemonat Oktober war wieder einmal sehr durchwachsen. Doch es gab auch wieder einige Highlights. Beeindruckt haben mich einige Bücher, besonders aber Macho Man von Moritz Netenjakob, Die Wanderhure von Iny Lorentz, Böser Wolf von Nele Neuhaus
Mein allergrößtes Highlight ist aber, dass ich meinen SuB vollständig auf Null gefahren habe. Jetzt kann ich mir wieder unbeschwert Bücher zu legen.
Hier meine Leseliste:
  1. Wiebke Lorenz - Alles muss versteckt sein - 352 Seiten - Rezension
  2. Moritz Netenjakob - Macho Man - 288 Seiten - Rezension 
  3. Sina Beerwald - Hypnose - 400 Seiten - Rezension  
  4. Moritz Netenjakob - Der Boss - 320 Seiten - Rezension
  5. Nane Lenard - SchattenTod - 320 Seiten - Rezension
  6. John Grisham - Die Bruderschaft - 448 Seiten - Rezension
  7. Cecilia Ahern - P.S. Ich liebe Dich - 414 Seiten - Rezension
  8. Sebastian Fitzek / Michael Tsokos - Abgeschnitten - 400 Seiten - Rezension
  9. Wolfgang Berger - Heidelberger Requiem - 256 Seiten - Rezension 
  10. Birgit Lautenbach/Johann Ebend - Totenseelen - 224 Seiten - Rezension
  11. Nele Neuhaus - Böser Wolf - 480 Seiten - Rezension                    
  12. Stephan Ludwig - Zorn Vom Lieben und Sterben - 368 Seiten - Rezension   
  13. Iny Lorentz - Die Wanderhure - 624 Seiten - Rezension
  14. Helmut Barz - Dolphin Dance - 446 Seiten - Rezension 
  15. Tess Gerritsen - Leichenraub - 448 Seiten - Rezension
  16. Ursula Poznanski - Die Verratenen - 464 Seiten - Rezension                                                                                                                             Gelesene Bücher bisher: 154
    gelesene Bücher im September: 16
    gesamt 2012: 170
    Gelesene Seiten bisher: 59.850
    gelesene Seiten im September: 6.252
    gesamt 2012: 66.102
    Mein SuB am 31.12.2011: 57 Bücher + 4 RE 
    hinzugekommene Bücher seit 01.01.2012: 91  +  11 im Oktober
    Mein SuB am 30.09.2012: 5 Bücher + 0 RE
    neuer SuB-Bestand am 31.10.2012: 0 - mein SuB ist abgebaut *Jubel*

    Challenge-Statistik

    Langzeit-Challlenges:
    Mira-Verlags-Challenge: 24 Bücher - gefordert 15 Bücher 
    Blanvalet-Challenge: 22 Bücher - gefordert 20 Bücher
    2 von 12 Verlage-Challenge: bisher 25 Verlage mit 46 Bücher
    100 Bücher-Challenge: aktueller Stand 170 Bücher
    Seiten-Zähl-Challenge: 66.102 Seiten - Vorgabe: 65.000 Seiten
    Wälzer-Challenge: 21 Bücher mit 11.846 Seiten
    ABC-Challenge: 25 von 26 Buchstaben
    Serien-Challenge: 11 begonnene Serien - 5 Serien im Endstand
    12 nochmal gelesen:  7 von 12 Bücher
    Debüt-Challenge: 2012/2013: 6 von geforderten 20 Bücher
    Aufgaben-Challenge: abgebrochen

    Kurzzeit-Challenge

    Oldie Challenge: 11 Bücher

Mittwoch, 31. Oktober 2012

# 170 # Rezension zu "Die Verratenen" von Ursula Poznanski



Ursula Poznanski

Die Verratenen (Band 1)

Erschienen am: Oktober 2012
Verlag:
Loewe
Ausgabeart:
Gebundene Ausgabe
Kategorien:
Belletristik / Dystopie
Seiten: 464
Preis € (D)18,95 | € (A) 19,50
ISBN: 978-3-7855-7546-8

Leseprobe  Beim Verlag/Amazon kaufen

Klappentext: Sie ist beliebt, privilegiert und talentiert. Sie ist Teil eines Systems, das sie schützt und versorgt. Und sie hat eine glänzende Zukunft vor sich – Rias Leben könnte nicht besser sein.
Doch dann wendet sich das Blatt: Mit einem Mal sieht sich Ria einer ihr feindlich gesinnten Welt gegenüber und muss ums Überleben kämpfen. Es beginnt ein Versteckspiel und eine atemlose Flucht durch eine karge, verwaiste Landschaft.
Verzweifelt sucht Ria nach einer Erklärung, warum ihre Existenz plötzlich in Trümmern liegt. Doch sie kann niemandem mehr vertrauen, sie ist ganz auf sich allein gestellt.

Meine Meinung: Mit „Die Verratenen“ habe ich mich zum zweiten Mal an eine Dystopie heran gewagt. Zu Beginn der Handlung fand ich nur schwer den Zugang, vor allem, mich mit einer so katastrophalen Welt auseinander zu setzen. Sicherlich kann man sich die Zukunft in den verschiedenen Farben ausmalen, aber warum immer so negativ? Geht die Tendenz wirklich dahin, dass jeder nur noch um sein eigenes Leben kämpfen muss? Ist die Natur wirklich nicht mehr zu retten?
Für mich hat dieses Genre leider nur einen negativen Touch und so fiel es mir schwer, mich auf die Geschichte mit und um Ria und die ganzen Verschwörungstheorien einzulassen. Die Story wird aus Sicht von Ria in der Ich-Perspektive erzählt und schildert die Flucht mit  weiteren Studenten, die von ihren Freunden verraten worden sind.
Ähnlich wie meine erste Dystopie, die ich von James Dashner gelesen habe, werden auch hier die Rollen verteilt, sodass es auch bei den „Verratenen“ Anführer und Untergebene gibt. Mit ihrer Namensgebung sind auch gleichzeitig die Rollen und deren Führungspositionen verteilt. Ria, die sich aus der Gruppe besonders durch ihre zwischenmenschlichen Beziehungen auszeichnet, bekommt eine besondere Rolle zugedacht. Das Leben in den verschiedenen Sphären scheint für die Betroffenen recht unproblematisch zu sein. Auch außerhalb der Sphären stößt man als Leser auf bekannte Komponenten aus der Gegenwart, die jedoch für die Protagonisten nicht zuordenbar sind.
Alles in allem ist der neueste Roman von Ursula Poznanski unterhaltsam, auch wenn man in dem Genre nicht so bewandert ist.

Autorenporträt: Ursula Poznanski
Ursula Poznanski, geboren in Wien, studierte sich einmal quer durch das Angebot der dortigen Universität, bevor sie nach zehn Jahren die Hoffnung auf einen Abschluss begrub und sich als Medizinjournalistin dem Ernst des Lebens stellte. Nach der Geburt ihres Sohnes begann sie Kinderbücher zu schreiben. Aufgrund des Erfolges ihres ersten Jugendbuchs „Erebos", das in mehr als 26 Sprachen übersetzt und u. a. den Deutschen Jugendliteraturpreis (Jugendjury) gewann, wagte sie den Sprung ins hauptberufliche Autorenleben. Mit ihrer Familie lebt sie im Süden von Wien.
© Doris Bretterbauer

Quellen:
Cover: Loewe Verlag
Klappentext: Loewe Verlag
Autorenporträt: Loewe Verlag
Foto: Doris Bretterbauer


Meine Bewertung:

 
An dieser Stelle möchte ich mich
recht herzlich beim
Verlag: Loewe


für die Bereitstellung dieses
Rezensionsexemplars bedanken.
Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...