Sonntag, 23. Dezember 2012

# 183 # Rezension zu "Die Pestmagd" von Brigitte Riebe



Brigitte Riebe

Die Pestmagd

Erschienen am: 01.10.2012
Verlag:
Der Club Bertelsmann
Ausgabeart:
Gebunden mit Schutzumschlag
Kategorien:
Belletristik / Historische Romane
Seiten: 544
Preis € (D) 19,99 | € (A) 20,40
Bestellnummer: 122983125

Zur Leseprobe   Beim Verlag/Amazon kaufen

Klappentext: „Wer fürchtet sich vorm Schwarzen Mann? Niemand! Und wenn er kommt? Dann laufen wir!“ Wer kennt nicht das Kinderlied, das sich auf die Pest – den „Schwarzen Tod“ - bezieht, die mehr als 300 Jahre lang in Europa wütete und der man nur durch Flucht entkam … Köln im Jahre 1540. Die schöne und rätselhafte Johanna Arnheim wird nach dem Tod ihres Mannes heftig von dessen Bruder umworben. Als sie ihn zurückweist, schlägt seine Vernarrtheit in Hass um. Inzwischen hat die Pest die ersten Opfer gefordert, und es entsteht große Unruhe in der Stadt. Hilfe erhofft man sich von dem weit gereisten Mediziner und Pest-Spezialisten Vincent de Vries, dessen Theorien vielerorts allerdings als zu modern und unchristlich gelten. Der Bader Ludwig empfiehlt ihm Johanna als Haushälterin, ohne zu wissen, dass die beiden sich einst geliebt und durch ein fatales Missverständnis verletzt und enttäuscht getrennt haben. Als dann noch die Krämerin Ita auf der Bildfläche erscheint, die einiges über Johannas...

Meine Meinung: Der Glasmaler Severin Arnheim ist viel zu früh verstorben. Obwohl er seiner Frau Johanna Haus und Hof hinterlassen und mit seinem Weinhandel versucht hat, ein zweites Standbein – auch für sie - aufzubauen, gelingt es der jungen Witwe nicht, sich mit dem Geschäft durchzusetzen. Die Probleme, die sich ihr damit in den Weg stellen, sind für sie als Frau allein nicht zu bewältigen. Mit ihrem letzten Ersparnissen, das sie für den Kauf eines Pferdes verwendet, welches wiederum von der Bruderschaft gefordert wird um den Weinhandel betreiben zu können, rangiert sie sich fast selbst ins Aus. Nachdem Johanna auch noch ihrem Schwager unmissverständlich zu verstehen gegeben hat, dass sie an ihn nicht interessiert ist, macht er ihr das Leben zur Hölle. Er bezichtigt sie des Gattenmordes, um so an ihr Erbe, dem Lilienhaus, zu kommen. Von da an beginnt für Johanna eine Odyssee ums Überleben.

Brigitte Riebe hat mit „Die Pestmagd“ an den historischen Ereignissen aus dem Jahr 1540, in dem Köln von der Pest heimgesucht worden ist, angeknüpft und dieses in ihrem neuesten Buch verarbeitet. Den Einstieg in die Handlung fand ich zu Beginn der Geschichte ziemlich verwirrend und langatmig, was aber meiner Meinung nach durch die kurzen Handlungsstränge und den damit verbundenen viel zu schnellen Wechseln der Perspektiven hervorgerufen worden ist. Leider schleppte sich die Handlung durch die Längen und den wenigen Geschehnissen im ersten Teil des Buches auch lange vor sich hin. Erst im zweiten Teil fand ich den Zugang zu dem Werk, das bis dahin mit belanglosen Alltagsgeschichten einher ging. Doch hat man erst einmal diesen Teil hinter sich gebracht, wird man schließlich doch noch mit einer äußerst spannenden Geschichte belohnt.
Man lernt im Verlauf der Erzählung Johanna und ihr Schicksal besser kennen, das gezeichnet ist von einer tödlich überstandenen Krankheit, einer unverstandenen Liebe und dem Tod eines zu ihr sehr nahe stehenden Menschen. Als sie schließlich von ihrem künftigen Ehemann vor den Toren Freiburgs aufgelesen wurde, begann für Johanna ein neuer und sorgloser Lebensabschnitt. Doch ausgerechnet als ihr Ehemann starb und ihr alles genommen worden ist, was sie besaß; sie des Gattenmordes bezichtigt worden ist, begegnet sie ihrer ersten Liebe wieder. Im Kerker sitzend und vor dem Henker wartend wird Johanna schließlich auf besondere Art begnadigt. Als Pestmagd soll sie ihr Leben im Pesthaus fristen und den Todgeweihten helfen.
Dort begegnet sie auch dem Medicus Vincent de Vries wieder, der eine besondere Bedeutung für sie hat. Als Mediziner und Dozent versucht er die Ursache der Pest zu ergründen, was ihn aber nicht so recht gelingen will, da die Seuche noch zu unerforscht ist. Dafür scheint er aber enorme Fortschritte mit der Erforschung der sogenannten Franzosenkrankheit zu machen, an deren auch eine Vielzahl der Kölner erkrankt ist. Gerade Diejenigen, die sich in den Hurenhäusern herum treiben, waren davor nicht geschützt.
Vincent de Vries ist eigentlich auch die Figur, die zu den übrigen Protagonisten in irgendeiner Weise in einer Beziehung zu ihnen steht. Da die Handlung von einer überschaubaren Anzahl von Protagonisten getragen wird; ist es auch ziemlich leicht, die Beziehungen zu den einzelnen Figuren untereinander zuordnen zu können. Das macht das Ganze allerding auch sehr vorhersehbar.
Während des Lesens trifft der Leser auch immer wieder auf historische Persönlichkeiten, die die Autorin geschickt in ihre Handlung eingebaut hat. Obwohl ich viele Redewendungen sehr neumodisch empfand, hat mich das Buch, abgesehen vom ersten Teil, sehr gut unterhalten. Brigitte Riebes Schreibstil ist flüssig, sie kann spannend und fesselnd erzählen, verliert sich allerdings aber auch viel zu sehr in bedeutungslosen Begebenheiten, die für den Leser sehr ermüdend sein können.
Da mich das Buch inhaltlich und spannungsmäßig zweiteilte, erhält es in meiner Bewertung für den ersten Teil 2 von 5 und für den zweiten Teil 5 von 5 Sternen.

Die Autorin: Brigitte Riebe
Brigitte Riebe, 1953 in München geboren, ist promovierte Historikerin und arbeitete lange Zeit als Verlagslektorin. Brigitte Riebe ist verheiratet und lebt mit ihrem Mann in München.

Weitere Bücher der Autorin:

  • Die Braut von Assisi
  • Schwarze Frau vom Nil
  • Die Prophetin vom Rhein
  • Die Hüterin der Quelle


Quellen:
Cover: Der Club Bertelsmann
Klappentext: Der Club Bertelsmann
Autorenporträt: Der Club Bertelsmann
Foto:Brigitte Riebe


Meine Bewertung:

  
An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich
für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars
bei



und dem



bedanken.


Dienstag, 18. Dezember 2012

# 182 # Rezension zu "Die Tore des Himmels" von Sabine Weigand



Sabine Weigand

Die Tore des Himmels

Erschienen am: 09.10.2012
Verlag:
Krüger
Ausgabeart:
Gebundene Ausgabe
Kategorien:
Belletristik / Historische Romane
Seiten:608
Preis € (D) 19,99 | € (A) 20,60 | SFR 28,90
ISBN: 978-3-8105-2665-6


Zur Leseprobe   Beim Verlag/Amazon kaufen

Klappentext: Regentin, Rebellin, Heilige: wer war Elisabeth von Thüringen wirklich?
Sabine Weigands Roman um die berühmteste Frau des deutschen Mittelalters.
Seit ihrer Kindheit ist die junge Adlige Gisa die Vertraute von Elisabeth, der Landgräfin von Thüringen. Sie weiß, wie zerrissen Elisabeth ist zwischen ihrer Liebe zum machtbewussten Landgrafen Ludwig und ihrer Suche nach einem gottgefälligen, einfachen Leben. Gisa erlebt, wie Elisabeth gegen den Hof aufbegehrt, welche Unruhe ihre Spenden, ihre Fürsorge für die Armen auslöst. Sie sieht auch, wie der jüngere Bruder des Landgrafen mit unzufriedenen Adligen paktiert und sie gegen den Stauferkaiser Friedrich II. aufbringen will. Gisas drückendstes Geheimnis dreht sich um die verbotenen Treffen einer Ketzersekte, die sie belauscht hat. Als Elisabeth 1226 dem fanatischen Inquisitor Konrad von Marburg begegnet und ihr Leben radikal strengsten Glaubensregeln unterwirft, gerät Gisas Welt völlig aus den Fugen. Wie weit kann sie Elisabeth zur Seite stehen, ohne selbst unterzugehen?

Meine Meinung: Elisabeth, Tochter des ungarischen Königs, ist gerade erst einmal 4 Jahre alt als sie mit ihrem zukünftigen Mann Heinrich, ältester Sohn des Landgrafen Hermann von Thüringen, verlobt wird. Mit einer beträchtlichen Mitgift wird die als äußerlich hässlich bezeichnete Braut unter die Obhut der Landgräfin Sophia gegeben, damit sie sowohl in ihrem künftigen Land aufwachsen als auch Land und Leute besser kennen lernen kann. Ihr zur Seite steht die Vertraute Guda aus Ungarn mit deutschen Wurzeln und Gisa, die die Landgräfin als Waise ebenfalls in ihre Obhut als Spielgefährtin für ihre Tochter Agnes nahm.
Als Elisabeth und Heinrich sich im heiratsfähigen Alter befinden, geschieht ein unfassbares Unglück. Heinrich stirbt nach einem Jagdunfall, sodass die Zukunft von Elisabeth ungewiss scheint. Doch sie hat sich schon lange in den zweitältesten Sohn des Landgrafen, Ludwig, verliebt, daher ist die Hochzeit der Beiden naheliegend, um auch die schon angerührte Mitgift nicht zurück geben zu müssen. Elisabeth und Ludwig führen eine glückliche Ehe, die mit 3 Kindern gesegnet wird. Doch Elisabeth befindet sich ständig in einem Zwiespalt mit sich und ihrem Glauben. Immer öfter spürt sie, dass sie sich Gott hingezogen fühlt aber auch den Armen und Kranken. Zum Ärgernis von Heinrich Raspe, dem dritten Sohn des Landgrafen, wirft Elisabeth mit ihrem Geld und Schmuck nur so um sich, allerdings nur um den Bedürftigen zu helfen. Mit der Zeit eskaliert das Zusammenleben zwischen Elisabeth und Heinrich Raspe während ihr Gatte sich auf einen weiteren Kreuzzug befindet. Elisabeth bricht mit ihrer Welt, dem Adel und dem Reichtum und führt kurze Zeit später nur noch ein armseliges Leben.

Elisabeth von Thüringen ist als Heilige der Katholischen Kirche kein unbeschriebenes Blatt. Als Landgräfin mit ungarischen Wurzeln ist sie ihren eigentlichen Aufgaben, das Land mit zu regieren, nie nachgekommen. Die Autorin Sabine Weigand schildert sehr anschaulich, wie sich Elisabeth im Laufe der Jahre entwickelt hat und stellt ihre Zerrissenheit zwischen dem Wohlstand auf dem Hof und ihrem Glauben Jesus Christus zu folgen, ausdrucksvoll dar. Erst als sie ihrem späteren Beichtvater Konrad von Marburg begegnet, wird sie sich ihrer wahren Bestimmung bewusst. Mit einer gewissen Gier an Selbstverachtung und Folgsamkeit kehrt sie dem Hofadel von Eisenach den Rücken und lebt zunächst in ärmlichen Verhältnissen. Ihre Hofdamen Guna, Gisa und Isentrud folgen ihr und versuchen, teilweise auch erfolglos, Elisabeth von unüberlegten Handlungen zurück zu halten.
Gerade Gisa scheint von allen die Vernünftigste zu sein und findet mit ihrer Neugier und guten Kombinationsgabe so manches Unglück zu verhindern. Ihre zunächst enge Verbundenheit mit dem Sohn des Landgrafen, Heinrich Raspe, scheint ihr jedoch später einmal zum Verhängnis zu werden.
Auch wenn die Autorin in ihrem Nachwort Gisa als eine fiktive Figur bezeichnet hat, war sie für mich eine der sympathischsten Figuren in diesem Roman überhaupt. Aber auch Ritter Raimund von Kaulburg, in dem Gisa Zeit ihres Lebens verliebt war, ist für mich eine der nennenswertesten Figuren, der als Waffenmeister seinem Landgrafen diente, aber auch den Armen, wie beispielsweise Primus, eine Chance gab.
Primus, dem gleich zu Beginn der Handlung der Prolog gewidmet wurde, stellt das Symbol der Armen dar. Als nichteheliches Kind, von einem Unbekannten gezeugt, zeigt er mit viel Witz und Intelligenz, wie er sich, als einer der Ärmsten von Eisenach, durch das Leben kämpft und auch die Familie versucht durchzubringen.
Immer wieder zeigt die Autorin die krassen Gegensätze zwischen Arm und Reich, zwischen Adel und Bettlern auf. Obwohl ich die Handlungen von Elisabeth teilweise gar nicht nachvollziehen konnte und ich so manches Mal mehr Unverständnis als Logik darin sah, wurde sie doch als Heilige bezeichnet. Sie verstand es nicht mit ihrem Vermögen umzugehen, schmiss es gedankenlos um sich, half nur wenigen Bedürftigen obwohl sie, ihr Geld gezielt eingesetzt, mehr Menschen hätte helfen können. Doch Elisabeth schien es an Intelligenz zu fehlen, sie handelte aus dem Bauch heraus, oftmals zum Ärgernis ihrer Freundinnen, dem Hofadel oder auch Konrad von Marburg, dem sie bedingungslos vertraute.
Elisabeth, die als Verstoßene von Eisenach später das Marburger Hospital gründete, in dem sie selbst als Spitalschwester arbeitete, lebte bis zu ihrem Tod im Alter von 24 Jahren dort.
Sabine Weigand hat ihren Roman auf mehreren Handlungssträngen aufgebaut und aus verschiedenen Perspektiven bestimmter Figuren erzählt. Spannend und fesselnd schildert sie das Leben im Mittelalter Anfang des 13. Jahrhunderts und gibt auch einiges über die durchgeführten Kreuzzüge des Papstes und des Kaisers preis. Interessant fand ich auch, dass sich bestimmte Figuren, wie beispielsweise der Markgraf Dietrich von Meißen, hier wieder fanden, die ich schon aus anderen historischen Romanen von anderen Autoren kennen lernen durfte.

Fazit: „Die Tore des Himmels“ ist ein gut recherchierter und spannend aufgezeigter historischer Roman, der auf alle Fälle lesenswert ist.

Der Autor: Sabine Weigand
Sabine Weigand stammt aus Franken. Sie ist Historikerin und arbeitet als Ausstellungsplanerin für Museen. Dokumente aus Nürnberg waren der Ausgangspunkt ihres Romans ›Das Perlenmedaillon‹, das wahre Schicksal einer Osmanin am Hof August des Starken liegt dem Roman ›Die Königsdame‹ zugrunde. In ›Die Seelen im Feuer‹ bilden die Hexenakten von Bamberg die historische Romanvorlage, bei ihrem ersten Roman ›Die Markgräfin‹ war es die reale Geschichte der Plassenburg bei Kulmbach, bei ›Die silberne Burg‹ die Bestallungsurkunde einer jüdischen Ärztin.
Foto: Thekla Ehling

Andere empfehlenswerte historische Romane der Autorin:

  • Die Königsdame
  • Die Markgräfin
  • Die silberne Burg
Quellen:
Cover: Verlag Krüger (Fischerverlage)
Klappentext: Verlag Krüger (Fischerverlage)
Autorenporträt: Verlag Krüger (Fischerverlage)
Foto: Thekla Ehling


Meine Bewertung:
 


An dieser Stelle möchte ich mich
recht herzlich beim
Verlag: Krüger

für die Bereitstellung dieses
Rezensionsexemplars bedanken.

Sonntag, 16. Dezember 2012

# 28 # Neues im Bücherregal

Da ich momentan nicht so richtig zum Lesen komme, gibt es auch nicht so viel Nachschub. Trotzdem ziehen wieder zwei Bücher bei mir ein.


Klappentext: Regentin, Rebellin, Heilige: wer war Elisabeth von Thüringen wirklich?
Sabine Weigands Roman um die berühmteste Frau des deutschen Mittelalters.
Seit ihrer Kindheit ist die junge Adlige Gisa die Vertraute von Elisabeth, der Landgräfin von Thüringen. Sie weiß, wie zerrissen Elisabeth ist zwischen ihrer Liebe zum machtbewussten Landgrafen Ludwig und ihrer Suche nach einem gottgefälligen, einfachen Leben. Gisa erlebt, wie Elisabeth gegen den Hof aufbegehrt, welche Unruhe ihre Spenden, ihre Fürsorge für die Armen auslöst. Sie sieht auch, wie der jüngere Bruder des Landgrafen mit unzufriedenen Adligen paktiert und sie gegen den Stauferkaiser Friedrich II. aufbringen will. Gisas drückendstes Geheimnis dreht sich um die verbotenen Treffen einer Ketzersekte, die sie belauscht hat. Als Elisabeth 1226 dem fanatischen Inquisitor Konrad von Marburg begegnet und ihr Leben radikal strengsten Glaubensregeln unterwirft, gerät Gisas Welt völlig aus den Fugen. Wie weit kann sie Elisabeth zur Seite stehen, ohne selbst unterzugehen?


Quelle: Cover und Klappentext - Krüger Verlag


Klappentext: Clara Flockheimer und ihre kleine Tochter wollen ihr Leben auf Mallorca verbringen – zusammen mit Andrés, dem charmanten, leidenschaftlichen Spanier, dessen Restaurant Clara mit ihren Ideen zu neuer Blüte verhelfen soll. Doch Andrés scheint nur noch Augen für Maria José zu haben, die verführerische Köchin seines neuen Restaurants – das sieht Clara sich natürlich nicht lange mit an … 



 Quelle: Cover und Klappentext - Verlag Piper

Freitag, 14. Dezember 2012

Letzter Zwischenstand - 2 von 12 Verlage - Challenge

Der letzte Zwischenbericht zur 2 von 12 Verlage Challenge ist fällig. Viele von Euch haben diese Challenge schon lange erfolgreich beendet und nur noch wenige stehen davor, diese auch erfolgreich abzuschließen. Am 31. Dezember 2012 ist dann Schluss, dann habt ihr noch bis Ende Januar Zeit die letzten Rezensionen zu schreiben. 

Erfolgreich beendet haben die Challenge schon:


Herzlichen Glückwunsch! Ihr seid auf alle Fälle schon einmal im Lostopf.

Allen anderen wünsche ich noch viel Spaß für die letzte Hürde. Einige brauchen ja nur noch ein Buch zu lesen oder zu rezensieren und dann haben sie auch die 2 geforderten Bücher von 12 Verlagen geschafft.

Sollte ich jemanden vergessen haben, bitte melden.

Verlosen werde ich am Ende der Challenge einen Amazon - Gutschein im Wert von 
15,00 EUR. Vielleicht ist das nochmal eine kleine Motivationshilfe.

L.G.
Sabine

Montag, 10. Dezember 2012

Challenge Deutschsprachiger Autoren 2013

Ich freue mich riesig, dass die Challenge der deutschsprachigen Autoren in die zweite Runde geht. Sylvia von Herzbücher hat sie wieder ins Leben gerufen. Und hier sind die Regeln:






Die Regeln

- Die Challenge läuft vom 1. Januar 2013 bis 15. Januar 2014

- Es dürfen ausschließlich Bücher von deutschsprachigen Autoren gelesen werden, d.h. von Autoren, die ihr Manuskript in deutscher Sprache verfassten.


- Es zählen gedruckte Bücher, eBooks und Hörbücher.


- Zu jedem Buch muss eine Rezension geschrieben werden.


-
Neu: Mindestanforderung: 10 Bücher. Pro 10 rezensierte Bücher erhalten die TeilnehmerInnen 1 Los. (Schafft ihr beispielsweise 20 Bücher, dann seid ihr nach Challenge-Ende mit 2 Losen im Lostopf. Habt ihr dagegen nur 19 Bücher rezensieren können, reicht es leider nur für 1 Los.)

- Die Rezensionen dürfen auch für andere Challenges verwendet werden.


- Wer teilnehmen möchte, meldet sich per Kommentar bei Sylvia unter diesem Post oder per Mail an herzbuecher[at]gmx.de an.


- Eine spätere Anmeldung ist möglich, allerdings zählen dann erst die ab dem Tag der Anmeldung rezensierten Bücher.


- Jede/r Teilnehmer/in erstellt auf seinem/ihrem Blog einen Challenge-Post oder eine Challenge-Seite und schickt mir den Link zu. Zu diesem Zweck darf das Logo gerne mitgenommen werden.


- Alle TeilnehmerInnen führen die Challenge auf ihrem eigenen Blog durch, indem sie den Challenge-Post bzw. die Challenge-Seite regelmäßig aktualisieren. Überdies wäre es für mich sehr hilfreich, wenn ihr mir einmal pro Monat euren Zwischenstand und nach Challenge-Ende den Endstand per Kommentar unter einem Post oder per Mail an herzbuecher[at]gmx.de meldet. Damit mir die Zuordnung leichter fällt, nennt bitte stets eure Teilnehmer-Nummer.


- Falls ihr keinen Blog besitzt, könnt ihr trotzdem mitmachen. Meldet euch einfach per eMail (herzbuecher[at]gmx.de) bei mir.


Auch Sylvia stiftet einen Preis und zwar ein Wunschbuch im Wert von 15 EUR.

Meine Leseliste:
  1. Jan Seghers - Ein allzu schönes Mädchen - 480 Seiten
  2. Jan Seghers - Die Braut im Schnee - 480 Seiten
  3.  Nicole Speyer - Die Hexe von Nassau - 640 Seiten
  4. Joel Tan - Die Frau des Ratsherrn - 672 Seiten  
  5. Joel Tan - Die Tochter des Ratsherrn - 608 Seiten
  6. Gaby Hauptmann - Ticket ins Paradies - 320 Seiten  
  7. Andrea Schacht - Das Spiel des Sängers - 640 Seiten 
  8. Andrea Schacht - Mit falschem Stolz - 416 Seiten 
  9. Inge Löhnig - Verflucht seist du - 432 Seiten 
  10. Oliver Pötzsch - Die Henkerstochter - 512 Seiten 
  11. Oliver Pötzsch - Die Henkerstochter und der schwarze Mönch - 528 Seiten 
  12. Oliver Pötzsch - Die Henkerstochter und der König der Bettler - 592 Seiten 
  13. Oliver Pötzsch - Der Hexer und die Henkerstochter - 624 Seiten
  14. Eva Ehley - Frauen lügen - 368 Seiten  
  15. Eva Ehley - Männer schweigen - 400 Seiten
  16. Loki Schmidt - Auf dem roten Teppich und fest auf der Erde - 223 Seiten 
  17. Oliver Geyer - Sommerhaus, jetzt! - 288 Seiten  
  18. Andreas Franz - Tödliches Lachen - 448 Seiten 
  19. Andreas Franz - Das Todeskreuz - 528 Seiten
  20. Janet Clark - Rachekind - 512 Seiten 
  21. Janet Clark - Ich sehe dich - 432 Seiten
  22. Richard Hagen - Ihr unschuldiges Herz - 448 Seiten 
  23. Sabine Ebert - Blut und Silber - 731 Seiten 
  24. Sabine Ebert - 1813 Kriegsfeuer - 928 Seiten
  25. Kerstin Apel - Der Kreuzworträtselmord - 160 Seiten 
  26. Iny Lorentz - Das Vermächtnis der Wanderhure - 720 Seiten
  27. Iny Lorentz - Die Tochter der Wanderhure - 720 Seiten 
  28. Iny Lorentz - Töchter der Sünde - 784 Seiten
  29. Hanna Winter - Seelenriss - 320 Seiten 
  30. Petra Schier - Das Haus in der Löwengasse - 352 Seiten 
  31. Petra Schier - Die Gewürzhändlerin - 544 Seiten 
  32. Petra Schier - Die Stadt der Heiligen - 352 Seiten
  33. Petra Schier - Die Eifelgräfin - 576 Seiten
  34. Andreas Gruber - Rachesommer - 416 Seiten  
  35. Andreas Gruber - Todesfrist - 416 Seiten
  36. Stephanie Fey - Die Verstummten - 432 Seiten 
  37. Edna Schuchardt - Friesenfeuer - 160 Seiten  
  38. Edna Schuchardt - Friesentod - 158 Seiten
  39. Rebecca Gable - Das Lächeln der Fortuna - 1.200 Seiten 
  40. Rebecca Gable - Die Hüter der Rose - 1.120 Seiten
  41. Arno Strobel - Der Sarg - 384 Seiten 
  42. Arno Strobel - Castello Christo - 320 Seiten
  43. Andreas Franz/Daniel Holbe - Tödlicher Absturz - 480 Seiten 
  44. Elisabeth Herrmann - Das Dorf der Mörder - 480 Seiten 
  45. Elisabeth Herrmann - Schattengrund - 416 Seiten 
  46. Elisabeth Herrmann - Das Kindermädchen - 448 Seiten
  47. Emma Bieling - Rapunzel auf Rügen - 255 Seiten 
  48. Sabine Martin - Die Henkerin - 560 Seiten 
  49. Sabine Martin - Die Tränen der Henkerin - 512 Seiten
  50. Katharina Peters - Dünenmord - 287 Seiten 
  51. Katharina Peters - Herztod - 288 Seiten
  52. Sebastian Fitzek - Der Nachtwandler - 320 Seiten 
  53. Andreas Winkelmann - Höllental - 352 Seiten 
  54. Ursula Neeb - Das Geheimnis der Totenmagd - 432 Seiten 
  55. Ursula Neeb - Die Hurenkönigin - 400 Seiten 
  56. Ursula Neeb - Die Hurenkönigin und der Venusorden - 352 Seiten
  57. Zoe Beck - Das alte Kind - 304 Seiten 
  58. Zoe Beck - Der frühe Tod - 304 Seiten 
  59. Zoe Beck - Das zerbrochene Fenster - 368 Seiten
  60. Nika Lubitsch - Der 7. Tag - 192 Seiten 
  61. Tanja Weber - Oberland - 313 Seiten 
  62. Beate Maly - Die Hebamme von Wien - 496 Seiten 
  63. Beate Maly - Die Hebamme und der Gaukler - 416 Seiten 
  64. Beate Maly - Das Sündenbuch - 480 Seiten 
  65. Beate Maly - Die Zeichenkünstlerin von Wien - 464 Seiten 
  66. Michael Hübner - Todesdrang - 320 Seiten 
  67. Constanze Wilken - Die Tochter des Tuchhändlers - 608 Seiten 
  68. Petra Busch - Zeig mir den Tod - 432 Seiten 
  69. Astrid Seehaus - Loverboy - 346 Seiten 
  70. Astrid Seehaus - Der Spielmann - 192 Seiten 
  71. Sabine Weigand - Die Seelen im Feuer - 528 Seiten
  72. Sabine Weigand - Die silberne Burg - 528 Seiten 
  73. Sabine Weigand - Die Könogsdame - 464 Seiten 
  74. Sabine Weigand - Die Markgräfin - 480 Seiten
  75. Eric Berg - Das Nebelhaus - 416 Seiten 
  76. Guido Rohm - Untat - 140 Seiten 
  77. Christiane Fux - In stiller Wut - 304 Seiten 
  78. Lena Johannson - Große Fische - 304 Seiten
  79. Claudia Puhlfürst - Das sechste Herz - 384 Seiten 
  80. Christian Limmer - Saubär - 304 Seiten 
  81. Charlotte Thomas - Der König der Komödianten - 704 Seiten 
  82. Marc Raabe - Der Schock - 400 Seiten 
  83. Gunnar Kunz - Dunkle Tage - 192 Seiten 
  84. Gunnar Kunz - Organisation C - 212 Seiten
  85. Gunnar Kunz - Inflation - 216 Seiten 
  86. Gunnar Kunz - Zeppelin 126 - 240 Seiten
  87. Johanna Marte Jakob - Das Geheimnis der Äbtissin - 464 Seiten 
  88. Volker Klüpfel/Michael Kobr - Rauhnacht - 368 Seiten  
  89. Volker Klüpfel/Michael Kobr - Schutzpatron - 432 Seiten
  90. Johanna Geiges - Das Geheimnis der Medica - 512 Seiten 
  91. Sabine Klewe - Der Seele weißes Blut - 352 Seiten 
  92. Sabine Klewe - Die weißen Schatten der Nacht - 352 Seiten 
  93. Astrid Fritz - Das Aschenkreuz - 320 Seiten 
  94. Siegfried Langer - Sterbenswort - 336 Seiten 
  95. Vincent Kliesch - Bis in den Tod hinein - 400 Seiten 
  96. Sven Koch - Dünengrab - 416 Seiten 
  97. Christian Gude - Kammerspiel - 245 Seiten 
  98. Deana Zinßmeister - Das Hexenmal - 510 Seiten 
  99. Deana Zinßmeister - Der Hexenturm - 448 Seiten 
  100. Deana Zinßmeister - Der Hexenschwur - 416 Seiten
  101. Stephan Ludwig - Zorn-Wo kein Licht - 416 Seiten 
  102. Matthias P. Gibert - Pechsträhne - 374 Seiten 
  103. Bernd Franzinger - Pilzsaison - 441 Seiten 
  104. Bernd Franzinger - Goldrausch - 339 Seiten 
  105. Bernd Franzinger - Ohnmacht - 377 Seiten
  106. Heike Denzau - Die Tote am Deich - 239 Seiten 
  107. Heike Denzau - Marschfeuer - 237 Seiten
  108. Mechthild Lanfermann - Wer ohne Liebe ist - 480 Seiten 
  109. Nane Lenard - SchattenHaut - 352 Seiten 
  110. Claudia Vilshöfer - Schrei in der Dunkelheit - 320 Seiten 
  111. Mechthild Borrmann - Wenn das Herz im Kopf schlägt - 237 Seiten


Sonntag, 9. Dezember 2012

Blanvalet - Challenge 2013

Mein Challenge-Fieber ist nach wie vor noch vorhanden und deshalb mache ich auch gern wieder bei der Blanvalet-Challenge beim Lesenden Katzenpersonal mit. Wie schon in 2012 sind die Regeln auch in 2013 gleich, die wie folgt aussehen:

 





Die Regeln:
  • Im Zeitraum vom 01.01. - 31.12.2013 sollen mindestens 20 Bücher des blanvalet-Verlags gelesen und rezensiert werden (es muss der Verlag auf dem Buchcover erkennbar sein).
  • Wer teilnehmen möchte, hinterlässt bitte einen Kommentar unter diesem Post.
  • Ein späterer Einstieg in die Challenge ist kein Problem, jedoch zählen erst die ab der Anmeldung rezensierten Bücher! Es lohnt sich also, sich vorher anzumelden und es einfach zu probieren.
  • Jeder Teilnehmer berichtet auf seinem Blog über die Challenge, das Challenge-Logo kann gerne mitgenommen werden. Bitte hinterlasst anschließend einen Link zu eurem Post.
  • Alle Teilnehmer führen diese Challenge auf ihrem eigenen Blog durch, in dem sie den Post / die Seite, hier bitte den Direkt-Link mitteilen, mindestens 1 x im Monat aktualisieren.
  • Die gelesenen Bücher dieser Challenge können auch gerne mit anderen Challenges kombiniert werden. 
Ehrgeiz und Lesesucht werden von Kerry wieder belohnt werden, von daher ist die Motivation doch vorhanden, oder? 

Macht doch einfach mit. Je mehr dabei sind, umso spannender wird es. 

Meine Leseliste:
  1. Joel Tan - Die Frau des Ratsherrn - 672 Seiten 
  2. Joel Tan - Die Tochter des Ratsherrn - 608 Seiten  
  3. Andrea Schacht - Das Spiel des Sängers - 640 Seiten
  4. Spencer Quinn - Auf sie mit Gebell - 352 Seiten
  5. Oliver Geyer - Sommerhaus, jetzt! - 288 Seiten 
  6. Richard Hagen - Ihr unschuldiges Herz - 448 Seiten 
  7. Karin Slaughter - Tote Augen - 576 Seiten 
  8. Andrea Schacht - Mit falschem Stolz - 416 Seiten 
  9. Claudia Puhlfürst - Das sechste Herz - 384 Seiten 
  10. Sandra Brown - Unschuldiges Begehren - 256 Seiten 
  11. Vincent Kliesch - Bis in den Tod hinein - 400 Seiten 
  12. James Patterson - Die 7 Sünden - 384 Seiten  
  13. Karin Slaughter - Belladonna - 480 Seiten 
  14. Karin Slaughter - Letzte Worte - 512 Seiten
  15. Karin Slaughter - Harter Schnitt - 512 Seiten

Dienstag, 4. Dezember 2012

# 181 # Rezension zu "Der Fluch der Hebamme" von Sabine Ebert - Band 4 der Hebammen-Saga



Sabine Ebert

Der Fluch der Hebamme

Erschienen am: 02.10.2010
Verlag:
Knaur Taschenbuch Verlag
Ausgabeart:
Taschenbuch
Kategorien:
Belletristik / Historische Romane
Seiten: 720
Preis € (D) 10,99 | € (A) 11,30 | SFR 15,90
ISBN: 978-3-426-50606-8

Klappentext: Freiberg 1189: Fast fünf Jahre sind seit Christians Tod vergangen. Marthe und Lukas leiden immer noch unter dem Verlust des Geliebten und Freundes und müssen ihre Gefühle füreinander neu bestimmen. Doch das ist nicht die einzige Sorge, die ihr Leben überschattet, denn es naht der Tag, an dem der grausame Albrecht, der älteste Sohn des Markgrafen Otto, die Regentschaft über die Mark Meißen übernehmen wird. Marthe und Lukas können nicht fliehen: Sie müssen Christians Vermächtnis erfüllen – und sich um die mittlerweile fast erwachsenen Kinder kümmern. Die sechzehnjährige Clara soll heiraten, obwohl sie heimlich in den jüngeren Sohn des Markgrafen verliebt ist, und Thomas träumt davon, sich Kaiser Barbarossas Kreuzzug ins Heilige Land anzuschließen …

Meine Meinung: Inzwischen ist Marthe schon 5 Jahre mit Lukas verheiratet und auch Nachwuchs ist eingetroffen. Während die älteren Kinder von Marthe und Christian teilweise aus dem Haus sind, leben Lukas 3 Söhne im Steinhaus.
Das Christinasdorf hat Stadtrecht erhalten und nennt sich nun Freiberg. Immer mehr Menschen ziehen in die reiche Silberstadt und auch Albrecht, Ottos ältester Sohn und Erbe der Mark Meißen, ebenfalls. Sein Anliegen ist es allerdings die Menschen zu unterdrücken und das ganze Silber für sich zu beanspruchen. Seinen Vater hat er kurzerhand in Döben festgehalten und erpresst ihn, das Erbe noch vor seinem Ableben ihm zu übertragen. Dazu ist ihm jedes Mittel recht. Seine engsten Gefährten unterstützen ihn dabei und schrecken auch nicht vor weiterem Mord zurück. Selbst Christians und Raimunds Söhne Thomas und Roland können dem Barbaren nicht entkommen und werden auf der Burg festgehalten. Doch Mithilfe eines Verbündeten schaffen sie es, zu fliehen. Da sie nicht in der Mark Meißen bleiben können, beschließen sie, sich dem Kreuzzug von Kaiser Barbarossa in das Heilige Land anzuschließen. 
Wutentbrannt will sich Albrecht an der Familie von Lukas und Marthe rächen und beschließt zunächst, deren Tochter Clara mit einem von seinen Rittern zu vermählen.

Sabine Ebert hat mich mit ihrer Hebammen-Serie voll in den Bann gezogen. Jede einzelne Folge, die ich bisher gelesen habe, war für mich ein echter Lesegenuss und so gibt es eigentlich nichts, was ich daran bemängeln könnte. Die Handlung ist wie immer fesselnd und der historische Hintergrund gut recherchiert und eingebracht.
In mehreren Handlungssträngen erzählt sie zum einen die Geschichte um Marthe und Lukas, wobei sich diese dann auch noch einmal in separate Stränge teilen und zum anderen die Geschichte um Thomas und Roland. Aber auch das Geschehen rund um den Markgrafensohn Albrecht hat seine eigene Handlung.
Thomas und Roland, die sich nach einer Gefangennahme auf der Flucht befinden, schließen sich dem Kreuzzug von Kaiser Barbarossa in das Heilige Land an. Dieser Kreuzzug, der sich einst mit mehr als 70.000 Rittern, Knappen, Reisigen und sonstigen Leuten in das Heilige Land aufmachte, wurde nicht nur von Krieg, hinterhältigen Angriffen, Hunger, Krankheiten, Seuchen und Tod begleitet. Die Entbehrungen, Wetterkapriolen und auch die vielen Verletzungen die als Begleiterscheinung Jeden trafen, forderte von ihnen alles ab.
Zeitgleich mussten auch Marthe und Lukas um ihr Leben bangen, denn das Bündnis mit ihrem Schwiegersohn Reinhard wurde durch ihren Erzfeind Rutger, Randolfs Sohn, aufgedeckt.
Obwohl Albrecht gnadenlos mit Verrätern ist und schon lange nach dem Leben von Marthe und Lukas trachtet, hält ihn eine Äußerung von Marthe zurück, sie zu töten.

Spannend, rasant und sehr detailliert erzählt die Autorin, wie es in der damaligen Zeit zuging und wie die Menschen mit den Ungerechtigkeiten, mit Krieg und Plünderungen umgingen. Die Beschreibungen der Orte lassen den Leser tief in das Geschehen eintauchen, sodass man das Gefühl bekommt, mittendrin zu sein. Ihre Figuren haben alle einen hohen Wiedererkennungswert, denn ihre Charaktere sind unverwechselbar.

Wie schon die Vorgängerbücher ist auch der vierte Teil der Hebammenserie wieder ein gelungenes Buch, das nicht nur sehr unterhaltsam ist, sondern auch mit seinem historischen Hintergrund absolut glänzt.


Die Autorin: Sabine Ebert 
Sabine Ebert wurde in Aschersleben geboren, ist in Berlin aufgewachsen und hat in Rostock Sprach- und Lateinamerikawissenschaften studiert. In ihrer Wahlheimat Freiberg arbeitete sie als Journalistin für Presse, Funk und Fernsehen. Sie schrieb einige Sachbücher zur Freiberger Regionalgeschichte, doch berühmt wurde sie mit ihren historischen Romanen, die alle zu Bestsellern wurden.



 ©Detlev Müller
Reihenfolge der Hebammen-Serie:
Band 1: Das Geheimnis der Hebamme
Band 2: Die Spur der Hebamme
Band 3: Die Entscheidung der Hebamme
Band 4: Der Fluch der Hebamme
Band 5: Der Traum der Hebamme

Quellen:
Cover: Knaur Taschenbuch Verlag
Klappentext: Knaur Taschenbuch Verlag
Autorenporträt: Knaur Taschenbuch Verlag
Foto: ©Detlev Müller

Meine Bewertung:

Montag, 3. Dezember 2012

# 27 # Neues im Bücherregal

3 Bücher, die auf meiner Lesewunschliste standen, sind bei mir eingezogen. Und wie nicht anders zu vermuten, macht sich das Genre der Historischen Romane jetzt breit bei mir.

Klappentext: »Wer fürchtet sich vorm Schwarzen Mann? Niemand! Und wenn er kommt? Dann laufen wir ...« Köln, 1540, zur Zeit des verheerenden Peststerbens. Die junge Witwe Johanna Arnheim wird von ihrem eifersüchtigen Schwager verleumdet und landet wegen Gattenmordes im Frankenturm. Der Tod scheint ihr gewiss - doch dem Arzt Vincent gelingt ein Freispruch unter der Bedingung, dass sie sich als Magd im Pesthaus verdingt. Johanna selbst hat die Beulenpest überlebt, doch dann holt ein Geheimnis ihrer Vergangenheit sie ein und droht alles zu zerstören - auch ihre zarte, verloren geglaubte Liebe zu Vincent.

Quelle: Cover und Klappentext - Bertelsmann Club

Klappentext: Desillusioniert kehrt Marthes Sohn Thomas im Herbst 1191 vom Kreuzzug zurück. Doch auch in der Heimat findet er keinen Frieden, denn dort herrscht der grausame Albrecht über die Mark Meißen. Als dieser seinen Bruder Dietrich, an dessen Seite Thomas im Heiligen Land gekämpft hat, angreift, bleibt beiden keine andere Wahl, als erneut zu den Waffen zu greifen. Die Lage scheint aussichtslos, deshalb muss Dietrich ein Zweckbündnis mit dem Landgrafen von Thüringen eingehen. Dafür fordert dieser die Verlobung Dietrichs mit seiner Tochter. Ein hoher Preis, denn Dietrich liebt seit langem heimlich Marthes Tochter Clara…

 Quelle: Cover und Klappentext - Knaur Taschenbuch Verlag

Klappentext "Mit Knicksen konnte ich nicht dienen." - Die Bilanz eines reichen Lebens. Wer packt dem Kanzler die Koffer, wenn er auf Reisen geht? Wie schmecken gekochte Pferdesehnen, die bei einem Pekinger Staatsbankett serviert werden? Was bietet man Jehan Sadat, die sich plötzlich zum Besuch im Reihenhaus ansagt? Mit Charme und Humor erzählt Loki Schmidt aus ihrem Leben - ob vor oder hinter den Kulissen der Macht.Aus einem Arbeiterhaushalt in die Welt der Mächtigen und Monarchen - Loki Schmidt, Frau eines bedeutenden Bundeskanzlers und Naturschützerin von Rang, erinnert sich: Wie änderte sich ihr Leben mit dem Eintritt ihres Mannes in die Politik? Welche Aufgaben musste sie als Gattin eines Ministers und Regierungschefs bewältigen? Was hat sie aus den Möglichkeiten gemacht, die sich ihr auf der Bühne der Öffentlichkeit boten? Sie hat viel zu erzählen - von Ellenbogenstößen der Ceausescus in die Rippen des Kanzlerpaares und übelriechenden Briefen an ihre Adresse, von Frikadellen à la Adenauer und einer aufmüpfigen Farah Diba am persischen Hof. Trotz allem Glanz und Gloria ist sich Loki Schmidt treu geblieben.

Quelle: Cover und Klappentext - Goldmann Verlag

Sonntag, 2. Dezember 2012

Lesestatistik November 2012

Im letzten Monat hatte ich leider nicht so viel Zeit zum Lesen, was sich in meiner Statistik auch bemerkbar gemacht hat. Trotzdem habe ich einige tolle Bücher gelesen, die aus meinem neuen Lieblingsgenre der Historischen Romane stammten. Von der "Hebammen-Serie" bin ich inzwischen total besessen, von denen ich die ersten 3 Folgen regelrecht in mich hinein verschlungen habe. 


Und hier kommt meine Lesestatistik:

  1. Sabine Ebert - Das Geheimnis der Hebamme - 672 Seiten - Rezension
  2. Maria Ernestam - Der Kater, meine Nachbarn und ich - 128 Seiten - Rezension
  3. Rita Falk - Winterkartoffelknödel - 240 Seiten - Rezension 
  4. Iny Lorentz - Die Kastellanin - 608 Seiten - Rezension
  5. Andreas Föhr - Schwarze Piste - 432 Seiten - Rezension
  6. Wiebke Lorenz - Allerbeste Schwester - 240 Seiten - Rezension 
  7. Dietrich Faber - Der Tod macht Schule - 288 Seiten - Rezension
  8. Sabine Ebert - Die Spur der Hebamme - 672 Seiten - Rezension
  9. Sabine Ebert - Die Entscheidung der Hebamme - 672  Seiten - Rezension
  10. Eckart von Hirschhausen - Die Leber wächst mit ihren Aufgaben - 224 Seiten - Rezension

Gelesene Bücher bisher: 170
gelesene Bücher im November: 10
gesamt 2012: 180
Gelesene Seiten bisher: 66.102
gelesene Seiten im November: 4.176
gesamt 2012: 70.278


Challenge-Statistik
Langzeit-Challlenges:
Blanvalet-Challenge: 22 von geforderten 20 Bücher
2 von 12 Verlage-Challenge: bisher 24 Verlage mit 40 Bücher
100 Bücher-Challenge: aktueller Stand 180 Bücher
Seiten-Zähl-Challenge: 70.278 Seiten von 65.000 Seiten
Wälzer-Challenge: 25 Bücher
ABC-Challenge: 24 von 26 Buchstaben
Serien-Challenge: 11 begonnene Serien - 5 Serien im Endstand
12 nochmal gelesen:  7 von 12 Bücher
Debüt-Challenge: 2012/2013: 6 von geforderten 20 Bücher

Kurzzeit-Challenge

Oldie Challenge: 16 Bücher
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