Donnerstag, 31. Mai 2012

Lesestatistik Monat Mai 2012

Der Mai hat mir ebenfalls wieder einige Highlights beschert. Absolut begeistert war ich von dem heiß ersehnten 2. Buch des Autors Michael Hübner - Sterbestunde, aber auch Stephanie Fey´s Buch Die Gesichtslosen hat mich nicht weniger begeistert. Enttäuscht war ich von dem Buch Nathalie küsst von David Forenkinos. Davon hatte ich mir mehr versprochen.
Und hier kommt meine Leseliste:
  1. James Patterson - Die 2.Chance - 384 Seiten Rezension
  2. Andreas Winkelmann - Hänschen klein - 416 Seiten Rezension 
  3. Andrea Kane - Ewig bist du mein - 428 Seiten Rezension
  4. James Patterson - Der 3. Grad - 288 Seiten Rezension
  5. David Foenkinos - Nathalie küsst - 239 Seiten Rezension 
  6. Andreas Laudan - Das Geflecht - 368 Seiten Rezension
  7. Lisa Jackson - Desire - 560 Seiten Rezension
  8. Michael Hübner - Sterbestunde - 448 Seiten Rezension
  9. Christoph Koch - Sternhagelglücklich - 288 Seiten Rezension
  10. Stephanie Fey - Die Gesichtslosen - 368 Seiten Rezension 
  11. Andreas Franz - Das Syndikat der Spinne - 640 Seiten Rezension 
  12. Chris Carter - Der Kochenbrecher - 416 Seiten Rezension
  13. Andreas Franz/Daniel Holbe - Todesmelodie - 432 Seiten Rezension 
  14. Gisa Klönne - Der Wald ist Schweigen - 400 Seiten Rezension
  15. Sven Koch - Der Purpurdrache - 464 Seiten Rezension
  16. Tommy Jaud - Vollidiot - 288 Seiten Rezension
  17. Andreas Franz - Kaltes Blut - 560 Seiten Rezension
Gelesene Bücher bisher: 67
gelesene Bücher im Mai: 17
gesamt 2012: 84
Gelesene Seiten bisher: 27.043
gelesene Seiten im Mai: 6.987
gesamt 2012: 34.040

durchschnittlich gelesene Seiten pro Buch bisher: 403 Seiten/67 Bücher
durchschnittlich gelesene Seiten pro Buch im Mai: 411 Seiten/17 Bücher
gesamt 2012: 403 Seiten/67 Bücher
durchschnittlich gelesene Seiten pro Tag bisher: 223 Seiten/121 Tage
durchschnittlich gelesene Seiten pro Tag im April: 225 Seiten/31 Tage
gesamt 2012: 223 Seiten/152 Tage

Mein SuB am 31.12.2011: 57 Bücher + 4 RE 
hinzugekommene Bücher seit 01.01.2012: 35 (bis April) +  10 (im Mai)
Mein SuB am 30.04.2012: 32 Bücher + 1 RE
neuer SuB-Bestand am 31.05.2012: 27 Bücher + 2 RE

Challenge-Statistik

Langzeit-Challlenges:

Deutschsprachige Autoren: 47 Autoren mit 77 Bücher
Debüt 2011/2012: 15 von 25 Debütromane
Mira-Verlags-Challenge: 17 von 15 Bücher 
Blanvalet-Challenge: 16 von 20 Bücher
2 von 12 Verlage-Challenge: bisher 15 Verlage mit 27 Bücher
100 Bücher-Challenge: noch 16 Bücher
Seiten-Zähl-Challenge: noch 5.960 Seiten von 40.000 Seiten
Wälzer-Challenge: 13 Bücher
ABC-Challenge: 24 von 26 Buchstaben
Serien-Challenge: 11 begonnene Serien - 4 Serien im Endstand
Liebe ist Challenge: 17 von 19 Buchstaben
12 nochmal gelesen:  6 von 12 Bücher

Kurzzeit-Challenge

keine



    # 84 # Rezension zu "Kaltes Blut" von Andreas Franz - Band 6 der Julia Durant-Reihe

    Andreas Franz

    Kaltes Blut

    Erschienen am: 01.10.2003
    Verlag: KnaurTaschenbuch Verlag
    Ausgabeart: Taschenbuch
    Kategorien: Belletristik / Krimi & Thriller
    Seiten: 560
    Preis € (D) 9,99
    ISBN: 978-3-426-62173-8

    Klappentext: In einem wohlhabenden Frankfurter Vorort herrschen Entsetzen und Fassungslosigkeit: Die 15jährige Selina ist aus dem Reitstall, in dem sie sich mit Vorliebe aufhielt, nicht nach Hause zurückgekehrt und wird kurz darauf ermordet aufgefunden. Kommissarin Julia Durant und ihre Kollegen stehen vor einem Rätsel, das noch undurchdringlicher wird, als sich herausstellt, dass Selina schwanger war...

    Meine Meinung: Andreas Franz lässt in "Kaltes Blut" seine Ermittlerinnen Julia Durant und Frank Hellmer im Frankfurter High Society Viertel wieder in einem verstrickten Fall ermitteln. Nachdem die 15 jährige Selina, die nach einem Reittraining nicht nach Hause zurückgekehrt ist, tot aufgefunden wurde und sich bei der Obduktion herausstellte, dass sie schwanger war, stehen Durant und Hellmer vor einem Rätsel.
    Wie in jedem "Franz" folgen auch hier in kurzen Abständen weitere Gewaltverbrechen mit Todesfolge. Mit den Ermittlungen treten die Kommissare lange Zeit auf der Stelle, da sie immer wieder mit der Verschwiegenheit der Anwohner und der Mitglieder des Reitvereines konfrontiert werden. Im Verlauf der Handlung wird dann allerdings schnell klar, bei wem es sich um den Täter handelt. Bis dieser jedoch endgültig entlarvt wird, vergeht eine Menge Zeit, die gekonnt durch verschieden eingebaute Schauplätze verkürzt wird.
    Andreas Franz hat seinen Schreibstil im Vergleich zu den ersten 5 Bänden wesentlich verbessert. Seine gewohnten Formulierungen wie z.B. "die zu Schlitzen verengten Augen" u.ä. sind fast völlig verschwunden. Was geblieben ist, sind die flüssigen und fesselnden Momente seiner Krimis. Wie immer hat er auch dieses Mal wieder eine spannende Atmosphäre geschaffen, die es einem nicht ermöglicht, das Buch aus der Hand zu legen. Wenn auch hin und wieder einige Längen auftreten und man ab und an das Gefühl bekommt, der Sachverhalt sei zu konstruiert, wird man schnell eines Besseren belehrt. Seine detaillierten Recherchen zur Polizeiarbeit und die Beschreibung der Schauplätze holen einem schnell in die Realität zurück.

    Fazit: Im Vergleich zu seinen bisherigen Büchern hat Andreas Franz in „Kaltes Blut“ ein klein wenig geschwächelt. Trotzdem hat er mir mit seinem Werk wieder sehr unterhaltsame und spannende Stunden verschafft.

    Meine Bewertung:

    Mittwoch, 30. Mai 2012

    # 83 # Rezension zu "Vollidiot" von Tommy Jaud


    Tommy Jaud

    Vollidiot

    Erschienen am: 19.01.2006
    Verlag: Fischer Taschenbuch Verlag
    Ausgabeart: Taschenbuch
    Kategorien: Belletristik / Humor
    Seiten: 288
    Preis € (D)  7,99 | € (A) 8,30 | SFR 11,90
    ISBN: 978-3-596-16360-1

    Leseprobe  Beim Verlag/Amazon kaufen



    Klappentext: Nicht alle Männer sind Idioten. Einige sind Vollidioten.
    Irgendwas läuft neuerdings schief bei Simon, und zwar gründlich. Manchmal würde dieser Vollidiot sogar gerne alles richtig machen – aber genau dann geht alles richtig schön daneben. Die richtige Frau steht zum Beispiel zum falschen Zeitpunkt vor der Saunatür, die kroatische Putzfrau will ihn anderweitig verkuppeln, und seine Chefin muss ihn leider irgendwann feuern. Wird Simon mit Hilfe von Schlemmerfilets, Dale-Carnegie-Büchern und guten Freunden am Ende doch noch zum erträglichen Chaoten?

    Meine Meinung: Seine Traumfrau arbeitet genau gegenüber. Simon Peters, der tagtäglich zu Starbucks hinüber schmachtet, wo seine Angebetete als Verkäuferin tätig ist, würde am liebsten gleich mit ihr eine Familie gründen. Doch wie soll er sie ansprechen? Seine Freunde haben natürlich einen Plan und Simon ist die Schlüsselfigur darin. Mit großen Mühen gelingt es dem fast Dreißigjährigen den ersten Schritt zu wagen. Die Einladung zu einem Rockkonzert mit seiner Liebsten öffnet ihm jedoch die Augen, sodass jeglicher Charme von ihr abfällt.

    In "Vollidiot" lernt man den 29-jährigen Simon, der sein Leben im T-Punkt dahin siechen sieht, als verklemmten, tollpatschigen aber sympathischen jungen Mann, der so fast jedes Fettnäpfchen mitnimmt was es zu erwischen gibt, kennen. Mit Simon Peters hat der Autor eine Figur geschaffen, über den man nicht nur schmunzeln kann sondern ihn auch bedauern muss. Tommy Jaud hat so einen ausgeklügelten, fantastischen und komischen Schreibstil, dass man gar nicht anders als lachen kann. Die Inszenierungen, wie sich Peters von einer Katastrophe in die nächste katapultiert, macht einfach nur Spaß zu lesen.

    Fazit: Wer schwarzen Humor mag und auch bei Dingen, die noch so peinlich sind, lachen kann, hat mit "Vollidiot" die richtige Wahl getroffen.

    Der Autor: Tommy Jaud
    Tommy Jaud wurde im Juli 1970 im fränkischen Mekka der Automobil-Zulieferindustrie Schweinfurt geboren. Nach dem Abbruch eines Germanistik-Studiums in Bamberg zog Jaud nach Köln. Dort arbeitete er fürs Fernsehen und war unter anderem Creative Producer von Anke Engelkes Kultsendung ›Ladykracher‹.
    2004 schließlich schrieb Jaud seinen ersten Roman ›Vollidiot‹. Warum, weiß er bis heute nicht, beim Fernsehen hat's ihm nämlich gefallen. ›Vollidiot‹ stand monatelang auf den Bestsellerlisten, und auch sein nächster »Hammer von Gegenwartsroman« (DER SPIEGEL) ›Resturlaub. Das Zweitbuch‹ kletterte auf Platz 2 der Jahresbestsellerliste. Es folgte die ›Vollidiot‹-Fortsetzung ›Millionär‹, die 2007 aus dem Stand Platz 1 der SPIEGEL-Bestsellerliste erreichte, ebenso wie Jauds letztes Buch ›Hummeldumm. Das Roman‹ im Frühjahr 2010. Jaud schrieb auch die Drehbücher zu den Kinokomödien ›Vollidiot‹ und ›Resturlaub‹.

    Meine Bewertung: 
     

    Sonntag, 27. Mai 2012

    # 82 # Rezension zu "Purpurdrache" von Sven Koch


    Sven Koch

    Purpurdrache

    Erschienen am: 13.12.2010
    Verlag: Knaur Taschenbuch Verlag
    Ausgabeart: Taschenbuch
    Kategorien: Belletristik / Krimi & Thriller
    Seiten: 464
    Preis € (D) 8,99
    ISBN: 978-3-426-50662-9

    Klappentext: »Der Drache ist erwacht!« Diese anonyme Botschaft versetzt den Journalisten Marlon Kraft in höchste Alarmbereitschaft. Der Purpurdrache, der vor drei Jahren für ein schreckliches Geiseldrama verantwortlich war, hat Marlons Leben immer noch fest im Griff. Als mehrere Frauen aus Krafts Umfeld bestialisch ermordet werden, ermittelt dessen bester Freund Marcus zusammen mit der Polizeipsychologin Alexandra – und die beiden stoßen auf ungeheuerliche Verwicklungen im Zeichen des Drachen. Sind die Morde das Werk eines Wahnsinnigen? Das eines eiskalten Killers? Oder könnte es sein, dass Marlon selbst zum unberechenbaren Psychopathen mutiert?

    Meine Meinung: Drei Jahre ist es her, als Marlon Kraft der Journalist der Neuen Westfalenpost in ein Geiseldrama verwickelt wurde. Und noch immer leidet er unter dessen Folgen.
    Jetzt, als die verstümmelte und zerstückelte Leiche einer jungen Frau in einem Mähdrescher gefunden wurde, holen ihn die Erinnerungen wieder ein. Denn der damalige mutmaßliche Geiselnehmer, Jürgen Roth, der sich auch der Purpurdrache nannte, scheint ihm Emails zu schicken, in dem er Marlon mitteilt, dass der Purpurdrache wieder erwacht sei.
    Die Tote ist zudem keine andere als die Ex-Freundin von Marlon.
    Marlon gerät schnell in das Visier der Ermittler. Auch Marcus, Ermittler und obendrein langjähriger Freund von Marlon Kraft, hält ihn für den Verdächtigen. Nachdem weitere Morde geschehen, die auf Marlon als Täter hinweisen, beginnt Marlon mit eigenen Recherchen.

    "Purpurdrache" ist der Debütroman von Sven Koch und der Beginn einer Serie mit der Polizeipsychologin Alexandra von Stietencron, die durch ein Projekt neu in das Ermittlerteam der Mordkommission aufgenommen worden ist. Marcus hat sich für Alex besonders eingesetzt und sie, aufgrund ihrer hervorragenden Referenzen in sein Team geholt.
    Der Autor beginnt seinen Plot ziemlich spannend, lässt aber dann im Verlauf der Handlung etwas nach. Gut durchdachte Handlungsstränge lassen den Leser zwar immer wieder auf überraschende Wendungen stoßen, allerdings gibt es auch viele Szenen, in denen der Verlauf vorhersehbar ist.
    Das Schema der Story ähnelt sehr dem üblichen Krimi- und Thrillerverlauf. Die Geschichte ist einfach mit zu vielen Morden überladen, in dem kein richtiges Muster zu erkennen ist. Auch bleibt die Auflösung der Taten etwas auf der Strecke. Es wirkt zu weit hergeholt und nicht nachvollziehbar.

    Da ich bereits im Vorfeld die 2. Folge der Serie (nichtsahnend) gelesen habe, fällt es mir schwer über den ersten Band „Purpurdrache“ eine Einschätzung zu geben: In seinem 2. Fall „Brennen muss die Hexe“ wurde namentlich vom Mörder berichtet, sodass mir vieles, beim Lesen von „Purpurdrache“ in dem Zusammenhang schon klar war.

    Meine Bewertung:

    Freitag, 25. Mai 2012

    # 81 # Rezension zu "Der Wald ist Schweigen" von Gisa Klönne - Band 1 der Judith Krieger-Reihe


    Gisa Klönne

    Der Wald ist Schweigen
    Judith Kriegers erster Fall

    Erschienen am: 01.10.2006
    Verlag: Ullstein
    Ausgabeart: Taschenbuch
    Kategorien: Belletristik / Krimi & Thriller
    Seiten: 400
    Preis € (D) 9,99 | € (A) 10,30 | SFR 14,90
    ISBN: 978-3-548-26334-2


    Klappentext: Es könnte idyllisch sein: Ein entlegenes Tal im Bergischen Land, ein einsames Forsthaus und ein Aschram, in dem sympathische Aussteiger ihr Glück suchen. Da findet die junge Försterin Diana Westermann auf einem Hochsitz eine von Krähen zerfressene Leiche. Der Fall wird der Kölner Kommissarin Judith Krieger übertragen – als letzte Möglichkeit, zu ihren einst legendären Fähigkeiten als Ermittlerin zurückzufinden…

    Meine Meinung: Diana Westermann ist Revierleiterin in einem Waldstück des Bergischen Landes. Während ihrer Joggingtour findet sie die von Krähen verstümmelte Leiche eines jungen Mannes, der nackt im Hochsitz liegt. Die erste Inaugenscheinnahme des Leichnams ergibt, dass es sich um keinen natürlichen Tod handeln kann, denn der Körper ist mit Schrot durchsät. Während die Kommissarin Judith Krieger mit ihren Ermittlungen beginnt, stößt sie auf weitere Ungereimtheiten und an ihre eigenen Grenzen.

    Gisa Klönne hat mit ihrem Debütroman „Der Wald ist Schweigen“ einen gelungenen und spannenden Kriminalroman präsentiert, den man gut in einem Zug lesen kann. Der Fokus des Krimis liegt eindeutig auf der Protagonistin und Kommissarin Judith Krieger, die etwas eigenwillig an die Ermittlungen herangeht und von ihrem Jungkommissar Manfred Korzilius überrumpelt wird. Zumindest kommt der Eindruck so bei Judith an und wird auch den Lesern entsprechend so vermittelt. Judith Krieger, die einst ihrer Erfolge wegen hoch gelobt wurde, kämpft immer noch mit einem Schuldgefühl, einer Schuld, die sie sich am Tod ihres besten Freundes und Kollegen gibt. Und so ist es auch nicht ganz abwegig, dass ihr bei den Ermittlungen Fehler unterlaufen bzw. ihr Fehler „angehangen“ werden.
    Mit ihrem späteren verordneten Zwangsurlaub kommt Judith nicht klar und ermittelt auf eigene Faust weiter. Dass ihr ausgerecht Manni, ihr größter „Konkurrent“ sie dabei unterstützt und auch bei den Chefs deckt, macht ihn im Verlauf der Handlung sympathisch. Dagegen wirkt die ehrgeizige Judith etwas unbeholfen und charakterlich nicht gefestigt.
    Die Handlung ist gut durchdacht, auch mit einigen Klischees gespickt, aber spannungsmäßig auf einem hohen Niveau gehalten. Manches wirkt zwar sehr ausführlich beschrieben, doch es kommt keine Langeweile auf, da der Leser immer wieder mit neuen Szenen überrascht wird.

    Fazit: Von Gisa Klönne und ihrem Debütroman „Der Wald ist Schweigen“ bin ich positiv überrascht worden und freue mich auf die weiteren Fortsetzungsfolgen.

    Meine Bewertung:


    Dienstag, 22. Mai 2012

    # 80 # Rezension zu "Todesmelodie" von Andreas Franz/Daniel Holbe - Band 11 der Julia Durant-Reihe


    Andreas Franz/Daniel Holbe

    Todesmelodie

    Erschienen am: 02.05.2012
    Verlag: Knaur Taschenbuch Verlag
    Ausgabeart: Taschenbuch
    Kategorien: Belletristik / Krimi & Thriller
    Seiten: 432
    Preis € (D) 9,99 | € (A) 10,30 | SFR 14,90
    ISBN: 978-3-426-63944-3

    Zur Leseprobe   Bei Amazon kaufen

    Klappentext: Gleich der erste Fall nach ihrer Rückkehr in den aktiven Dienst verlangt Julia Durant, die immer noch unter dem Trauma ihrer Entführung leidet, wieder alles ab: In einem WG-Zimmer wird eine Studentin aufgefunden. Sie wurde grausam gequält und schließlich getötet, am Tatort läuft der Song „Stairway to Heaven“. Verbissen ermittelt das K11 die mutmaßlichen Verdächtigen, und das Gericht verurteilt sie zu hohen Haftstrafen. Zwei Jahre lang wähnen sich alle in dem Glauben, dass der Gerechtigkeit Genüge getan wurde. Doch dann taucht ein weiterer toter Student auf, und wieder spielt dasselbe Lied …

    Meine Meinung: Nach einer mehr als einjährigen Auszeit, die sich Julia Durant nach ihrer schrecklichen Entführung gegönnt hat, ist sie zurück in Frankfurt. 4 Wochen im Innendienst hat sie hinter sich gebracht und nun darf sie wieder Vorort ermitteln. Doch sie steht gleich einem schweren Fall gegenüber, der sie auch an ihr eigenes Martyrium vor einem Jahr erinnert.

    Eine junge Studentin wurde nach einer Party tot aufgefunden, wahrscheinlich von mehreren Männern vergewaltigt und schließlich mit einem Schnitt durch die Kehle getötet.
    Die Ermittlungen liefen in verschiedene Richtungen und enden ganz abrupt. Zwei Jahre später stehen Frank Hellmer und seine Kollegin Sabine Kaufmann vor einem ähnlichen Fall, nur dass dieses Mal die Leiche männlich ist.

    Mit der „Todesmelodie“ habe ich die Fortsetzung der Julia Durant-Reihe, die aus der Feder von Andreas Franz entstand und durch Daniel Holbe nun vollendet worden ist, sehnsüchtig erwartet. Wie immer hat mich auch dieses Mal das Werk begeistert. Ein besonderes Lob möchte ich dem Autor Daniel Holbe widmen, denn es ist weder am Schreibstil noch an den Charakteren auszumachen, in welcher Form der Autor das Werk von dem viel zu früh verstorbenen Andreas Franz beendet hat.
    Bekannter weise wurde der Plot wieder auf mehreren Handlungssträngen aufgebaut. Zum einen wird der Leser direkt in die Ermittlungsarbeiten der Frankfurter Mordkommission integriert und zum anderen in die Verhaltens- und Vorgehensweise des Mörders. Die Einblicke in das Gedankengut des Täters lässt einem im wahrsten Sinne des Wortes das Blut in den Adern gefrieren. Der Autor schildert, wie brutal und kaltblütig und ohne jegliche Gefühlsregung der Killer an sein Werk geht und seinen Alltag bestreitet als wäre nichts passiert. Im Gegenzug dazu zermürben sich die Kommissare ihre Köpfe um auf die Spur des Täters zu gelangen. Und ausgerechnet Julia Durant hat es am Schlimmsten erwischt, denn sie ist mal wieder am Schreibtisch gefesselt. Nichtsdestotrotz bleibt die Story spannend wie eh und je. Franz und sein Nachfolger Holbe haben das handwerkliche und schriftstellerische Geschick, die Spannung ganz allmählich aufzubauen und den Leser mitfiebern zu lassen.

    Was mir bei „Todesmelodie“ jedoch besonders positiv aufgefallen ist, ist die Art und Weise, wie sich der Schreibstil des Autors im Verlauf der Jahre verändert hat. Langatmige und zu detaillierte Szenen bzw. seitenlange, ermüdende Spekulationen oder Brainstorming über den Täter und Tathergang sind so gut wie nicht mehr vorhanden. Auch auf die überaus beliebten Eigenheiten der Durant verzichtet der Autor inzwischen vollkommen. Tomatensuppe, Salamibrot, Gurken und Bier oder die geliebten Galouises fehlen gänzlich ohne sie zu vermissen.
    Obwohl „Todesmelodie“ bereits die 11.Folge der Julia Durant-Reihe ist und man bereits viel über die einzelnen Figuren erfahren und kennen gelernt hat, lässt sich dieser Band ohne große Mühen auch als Einzelroman lesen. Die Autoren lassen durch kleine Episoden aus der Vergangenheit den Leser Einblick in das bisherige Geschehen nehmen, sodass auch neue Leser schnell den Einstieg in die beliebte Reihe finden.

    Meine Bewertung:

    An dieser Stelle möchte ich mich beim
    für die
    Bereitstellung des
    Rezensionsexemplares bedanken.

    Sonntag, 20. Mai 2012

    # 79 # Rezension zu "Der Knochenbrecher" von Chris Carter - Band 3 der Robert-Hunter-Serie


    Chris Carter

    Der Knochenbrecher

    Erschienen am: 11.05.2012
    Verlag: Ullstein Taschenbuch
    Ausgabeart: Taschenbuch
    Kategorien: Belletristik / Krimi & Thriller
    Seiten: 416
    Preis € (D) 9,99 | € (A) 10,30 | SFR 14,90
    ISBN: 978-3-548-28421-3


    Leseprobe         Bei Amazon kaufen

    Klappentext: Wenn es Nacht wird in Los Angeles gibt es einen Mann, der keinen Schlaf findet. Von Alpträumen geplagt, ist er auf der Suche nach seinem nächsten Opfer. Er ist ein kaltblütiger Killer. Nur einer kann ihn aufhalten: Robert Hunter –Polizist, Profiler, Held des LAPD. Er weiß, wo ersuchen muss. Die Jagd hat längst begonnen. Schlaf schön, L.A.!

    Meine Meinung: Detectiv Robert Hunter und sein Partner Carlos Garcia vom Los Angeles Police Department haben es wieder mit einem Serienmörder zu tun, der es den beiden Detectivs nicht einfach macht. Wenn Hunter und Garcia auf Ermittlungstour sind, kann man gewiss sein, dass es sich um keine Bagatellverbrechen handelt. Ihr Einsatz ist immer dann gefragt, wenn besonders schwere und brutale Mordvergehen vorliegen und nicht auszuschließen ist, dass es bei nur einem Mordopfer bleibt.

    In einer ehemaligen Fleischerei finden Hunter und Garcia eine Frauenleiche deren Körperöffnungen zugenäht worden sind. Während der Obduktion, die Dr. Watson und sein Jungassistent Hannay in der Rechtsmedizin durchführen, wird im Inneren der Leiche ein metallischer Gegenstand gefunden, der absichtlich eingeführt und platziert worden ist. Bevor Watson erkennt, um was es sich dabei handelt, gibt es auch schon eine riesige Detonation. Sowohl Dr. Watson als auch sein Assistent Hannay kommen dabei ums Leben.
    Während Hunter, der den Verlust seines Kollegen und guten Freundes Dr. Watson nur schwer verkraften kann, mit seinen Ermittlungen zum Mordfall beginnt, wird bereits eine weitere Frau vermisst, die genau wie das erste Opfer in das Profil des Mörders passt.

    In „Der Knochenbrecher“ lässt Chris Carter zum dritten Mal sein Ermittlerduo Dr. Robert Hunter und Carlos Garcia in einem schweren Fall von Serienmorden ermitteln. Mit seinen ersten beiden Thrillern „Kruzifixkiller“ und „Der Vollstrecker“ hat Carter die Messlatte natürlich sehr hoch gelegt und die Erwartungshaltung für sein neues Werk ist demzufolge ebenso hoch.
    Auch in seinem dritten Roman beginnt der Autor seinen Plot wieder mit einem rasanten Tempo, der an Spannung nicht zu übertreffen ist. Allerdings schafft es Carter nicht ganz, dieses Tempo durchweg beizuhalten. Kleine Erholungsphasen mit - für Meindafürhalten - zu langen Befragungen von Verdächtigen lassen die Handlung während des ersten Buchdrittels spannungsmäßig abebben, sodass die Story dadurch nur schleppend in Gang kommt. Erst ab dem zweiten Drittel nimmt die Spannung wieder rasant zu, und zwar genau zu dem Zeitpunkt, als die zweite Leiche gefunden wird. Dass dann allerdings schon nach dem zweiten Drittel feststand, bei wem es sich um den Serienmörder handelt, war für mich etwas enttäuschend.
    Carter hat seine Geschichte auf mehreren Handlungssträngen aufgebaut, die abwechselnd von den Ermittlungen des Morddezernates, aber auch von einem privaten Ermittlungsunternehmen, das sich auf Vermisstenfälle spezialisiert hat, begleitet werden. Zudem runden weitere Handlungsstränge mit den Gedankengängen des Mörders aber auch der Opfer das Bild der Story ab. Selbst auf Rückblenden in die Vita des Serienmörders hat Carter nicht verzichtet, was der Geschichte noch eine gewisse Dramatik verleiht.
    Fast jeder Handlungsstrang endet mit einem Cliffhänger, das zum einen mitunter recht nervig wirkte, da keine Gedankenbilder zu Ende gebracht worden sind, aber auch zum anderen dazu führte, das Buch nicht aus der Hand legen zu können.
    Seine Figuren hat der Autor wieder hervorragend dargestellt. Sie wirken natürlich und authentisch. Auf die zu detaillierte Darstellung seines Protagonisten Robert Hunter hat Carter dieses Mal verzichtet.
    Enttäuscht war ich allerdings, dass sich die Protagonisten Hunter und Garcia überhaupt nicht weiter entwickelt haben. Immerhin handelt es sich hier um eine Serie und die Protagonisten treten sozusagen auf der Stelle.
    Was mir allerdings auch positiv aufgefallen ist, dass sich der Autor in den Beschreibungen seiner Tatorte enorm gesteigert hat.
    Auch der Schreibstil des Autors ist wesentlich flüssiger und in sich fließender geworden, wobei das spannende und fesselnde Schreiben er ja ohnehin beherrscht.

    Fazit: Chris Carter hat mit „Der Knochenbrecher“ wieder einen soliden und spannenden Thriller präsentiert, der zwar ein paar kleine Schwächen beinhaltet, aber für Thrillerfans sehr zu empfehlen ist. Für Leser, die die ersten beiden Folgen nicht kennen, ist es kein Problem unbeschwert in den 3. Band der Serie einzusteigen.

    Der Autor: Chris Carter

    Chris Carter, geboren 1965, studierte in Michigan forensische Psychologie und beriet viele Jahre die Staatsanwaltschaft. Dann zog er nach Los Angeles, dem Schauplatz seiner Thriller-Serie um Detective Robert Hunter.





    Meine Bewertung:

    An dieser Stelle möchte ich mich beim
    Ullstein Verlag

    für die Bereitstellung des
    Rezensionsexemplares bedanken.

    Samstag, 19. Mai 2012

    Kurzzeit-Challenge "Ein Sommer in Deutschland"

    Linda, die Büchertante hat eine Challenge ins Leben gerufen, die wieder einmal meinen Geschmack trifft. Eine Challenge über einen überschaubaren Zeitraum von 4 Monaten. Sie hat bereits am 01.Mai 2012 begonnen und dauert noch bis zum 31.August 2012 an. Ein Einstieg ist jederzeit möglich. Auch ich bin jetzt dabei. Worum es dabei geht, habe ich von Lindas Blog kopiert.

    Linda schreibt:

    Worum geht es?
    Die ersten Knospen sprießen, das Wetter wird langsam wärmer und so langsam zieht es uns hinaus in die Natur - der Sommer naht! Und weil es zuhause immer noch am schönsten ist, rufe ich hiermit die Ein Sommer in Deutschland - Challenge ins Leben! Natürlich geht es um Bücher, was denn sonst?
    Gelesen werden sollen Bücher, die entweder von einem deutschen Autor geschrieben sind, oder deren Hauptschauplatz irgendwo in Deutschland liegt, dabei ist es egal, ob der Handlungsort erfunden oder real ist, Hauptsache er ist geographisch hier angesiedelt.

    Was ist das Ziel?
    Das Ziel ist eigentlich ganz einfach: im Zeitraum der Challenge, möglichst viele Bücher, die den Kriterien entsprechen lesen. Dabei ist keine Anzahl vorgeschrieben! Schließlich wollen wir uns einen entspannten Sommer machen ;o) Eigentlich geht es mir darum, deutsche Autoren unters Volk zu bringen, vielleicht das ein oder andere Eckchen aus der Heimat näher kennenzulernen und das dann mit der Blogger-Gemeinschaft zu teilen.

    Wann findet die Challenge statt?
    Wie schon angedeutet, es handelt sich um eine Sommer-Challenge! Gestartet werden darf ab dem 1. Mai und das Ende fällt auf den 31. August 2012. Das ist jetzt zwar etwas kurzfristig, aber es wird keinen Bewerbungsschluss geben, das heißt, Ihr könnt jederzeit einsteigen!

    Wer darf teilnehmen?
    Natürlich würde ich mich freuen, wenn sich der ein oder andere für dieses Thema begeistern kann und mitmachen möchte. Wo und wie Ihr auf Euch aufmerksam macht, das ist nicht relevant - teilnehmen darf also jeder, der irgendwo seine Meinung zu Büchern kund tut (Blogger, Videoblogger, in Buchcommunities, etc.)

    Weitere Infos
    Wenn Ihr mitmachen möchtet, dann hinterlasst bitte einen Kommentar unter diesem Beitrag und ich trage Euch dann in die Teilnehmerliste ein, samt Eures Blogs bzw. dem Link zu Eurer Plattform :o) Ich selber werde auf meiner Challenge-Seite natürlich eine Liste führen, was ich gelesen habe. Super wäre es, wenn Ihr Euren Fortschritt auch so oder so ähnlich dokumentiert, dass man neue interessante Bücher ganz einfach entdecken kann. Vielleicht wäre es auch nicht schlecht, den Handlungsort mit anzugeben, aber das ist alles Euch überlassen! Das Logo dürft Ihr gerne für Werbung usw. verwenden. Ich würde mich freuen, wenn Ihr fleissig die Werbetrommel rührt, denn umso mehr Leute mitmachen, umso mehr gibts zu entdecken :o)

    Regelübersicht

    • Bücher von deutschen Autoren oder mit Handlungsort in Deutschland
    • Genre ist egal
    • Handlungsort darf real oder fiktiv sein, muss aber in Deutschland liegen
    • Zeitraum: 1. Mai bis 31. August
    • kein vorgegebenes Ziel
    • Rezensionen sind KEINE Pflicht
    • Jeder kann teilnehmen
    • möglichst den Fortschritt dokumentieren
    Was es am Ende noch zu sagen gibt

    Ich bin gespannt, ob und wie das Ganze bei Euch ankommt :o) Jedenfalls würde ich mich sehr über rege Beteiligung freuen, denn das Thema liegt mir auch ein Stück weit am Herzen! Sollte noch irgendetwas unklar sein, dann zögert nicht, mir zu schreiben, das ist schließlich meine erste Challenge, da kann trotz Vorbereitung schon mal was schief gehen *grins*
    Ein letztes Schmankerl habe ich mir noch bis zum Schluss aufgehoben! Am Ende der Ein Sommer in Deutschland - Challenge werde ich unter allen Teilnehmern einen 20 Euro Gutschein von Amazon verlosen, damit Ihr ein wenig Startkapital für die neu entdeckten Bücher bzw. Autoren habt ;o)
    Und hier gehts zur Anmeldung: 

    Freitag, 18. Mai 2012

    # 78 # Rezension zu "Das Syndikat der Spinne" von Andreas Franz - Band 5 der Julia Durant-Reihe


    Andreas Franz

    Das Syndikat der Spinne

    Erschienen am: 01.09.2002
    Verlag: Knaur Taschenbuch Verlag
    Ausgabeart: Taschenbuch
    Kategorien: Belletristik / Krimi & Thriller
    Seiten: 640
    Preis € (D) 9,99 | € (A) 10,30 | SFR 14,90
    ISBN: 978-3-426-61904-9

    Klappentext: An einem heißen Juniwochenende werden in einer Frankfurter Wohnung die unbekleideten Leichen von Andreas Wiesner und der Edelprostituierten Irina gefunden. Offenbar hatte Wiesner erst sein Geliebte und dann sich selbst durch Kopfschuss umgebracht. Doch Kommissarin Julia Durant zweifelt an dieser Version des Tathergangs. Sie nimmt die Ermittlungen auf und gerät bald in den Dschungel des organisierten Verbrechens.

    Meine Meinung: Andreas Franz hat sich in seiner 5. Folge der Julia Durant-Reihe mit einem sehr brisanten Thema auseinander gesetzt, dem Organisierten Verbrechen. Organisiertes Verbrechen ist nicht nur mal ein kleiner Diebstahl, sondern hier hat man es mit Menschenhandel, Waffenhandel, Organhandel, Drogenhandel, Prostitution, Geldwäsche und vielem mehr zu tun, selbst vor einem Mord schreckt man nicht zurück.
    Wie sich diese mafiosen Strukturen in den oberen Ebenen der Wirtschaft und Politik ausgeweitet haben, schildert der Autor auf sehr erschreckende Art und Weise.
    Scheint die Handlung von "Das Syndikat der Spinne" noch ziemlich harmlos mit einem Verdacht auf einem erweiterten Selbstmord zu beginnen, wird man schnell eines Besseren belehrt. Julia Durant, Hauptkommissarin der Frankfurter Mordkommission stößt bei ihren Ermittlungen schnell auf weitere Verbrechen, die eindeutig der organisierten Kriminalität zuzuschreiben sind. Zusammen mit ihren Kollegen beginnt sie den Kampf gegen diese Organisation aufzunehmen. Obwohl nur ein kleiner Kreis von Kollegen sich mit den Ausmaßen der Verbrechen beschäftigt und Berger ihr Chef den Kommissaren immer wieder den Rücken frei hält, begeben auch sie sich in höchste Gefahr. Kaum zu glauben, dass ihre Aktionen trotzdem von Erfolg gekrönt sind, auch wenn es nur ein minimaler Erfolg ist.
    Beim Lesen der Story fragt man sich wirklich, wie viel davon ist Wahrheit, wie viel davon ist erfunden. Doch Andreas Franz war ja dafür bekannt, dass er seine Storys auf wahre Begebenheiten aufgebaut hat. Sein Insiderwissen hat er sich durch umfangreiche Recherchen und in Zusammenarbeit mit der Polizei angeeignet.

    Fazit: Andreas Franz hat mit "Das Syndikat der Spinne" einen spannungsreichen Krimi präsentiert, der absolut unter die Haut geht.

    Meine Bewertung:


    Donnerstag, 17. Mai 2012

    # 77 # Rezension zu "Die Gesichtslosen" von Stephanie Fey


    Stephanie Fey

    Die Gesichtslosen

    Erschienen am: 09.11.2011
    Verlag: Heyne
    Ausgabeart: Taschenbuch
    Kategorien: Belletristik / Krimi & Thriller
    Seiten: 368
    Preis € (D) 8,99 | € (A) 9,30 | SFR 13,50
    ISBN: 978-3-453-43586-5

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    Klappentext: Wenn Tote nicht mehr zu erkennen sind, wenn ihr Mörder sie entstellt hat oder nur noch Skelettteile übrig sind, wird Carina Kyreleis gerufen. Die junge Rechtsmedizinerin versteht es wie kaum eine Zweite, den Toten Glanz einzuhauchen und ihnen ihre Gesichter zurückzugeben. Nachdem sie zwei Jahre als Knochen- und Mumienexpertin in Mexiko-Stadt gearbeitet hat, kehrt sie nach Deutschland zurück, um am Münchner Institut für Rechtsmedizin einen Neuanfang zu wagen. Kaum angekommen, steht sie vor ihrem ersten Fall. Ein Killer, der seinen Opfern die Gesichtshaut abzieht, um für immer ihr Antlitz zu bewahren.

    Meine Meinung: Sie ist auf ihrem Gebiet eine Koryphäe. Carina Kyreleis, die während ihres zweijährigen Aufenthaltes in Mexiko von sich Reden gemacht hat, arbeitet nun am Rechtsmedizinischen Institut in München. Ihr Vater Matte Kyreleis, Leiter der Münchner Mordkommission, hat es geschafft, seine Tochter Carina in die Rechtsmedizin zu holen. Gleich am ersten Arbeitstag wird Carina mit einer unbekannten Mädchenleiche konfrontiert, deren Gesicht nicht mehr vorhanden ist. Ihre Aufgabe ist es, dem übrig gebliebenen Schädel ein Gesicht zu geben und „Leben“ einzuhauchen. In mühsamer Arbeit und mit recht konventionellen Mitteln beginnt sie mit der Wiederherstellung des Gesichtes. Allem zum Trotz begeistert sie ihre Kollegen und auch ihren Vater mit dem Resultat.
    Doch Carina genügt dies nicht. Sie will auch wissen, wer der Mörder des Mädchens ist und begibt sich zusammen mit ihrem Vater auf eine gefährliche Jagd.

    Stephanie Fey hat mit ihrem Debütroman „Die Gesichtslosen“ einen spannenden Thriller präsentiert, der es alle Male mit den Großen der Schreibereien aufnehmen kann. Ihre Story hat sie in zwei Handlungssträngen verarbeitet, die sich abwechselnd dem Leser präsentieren. Während der eine Handlungsstrang in der Gegenwart mit der verstümmelten Mädchenleiche und weiterer Verbrechen spielt, handelt der zweite Handlungsstrang in der Vergangenheit und gräbt die Geschehnisse rund um das Attentat auf dem damaligen Vorstandschef der Deutschen Bank, Alfred Herrhausen, in den 80er Jahren und ff. aus. Beide Handlungsstränge vereinen sich im Verlauf der Handlung, da offensichtlich die Protagonisten mit den Verbrechen sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart zu tun haben. Obwohl die Handlung meines Dafürhaltens etwas zu überladen ist, da viele Informationen auf den Leser einströmen und viele Gedankengänge und Ermittlungsarbeiten nur angerissen sind, ist das Buch überaus spannend.
    Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und fesselnd. Ihr Buch ist in kleine, angenehme Kapitel untergliedert, das einen nur so durch die Seiten fliegen lässt. Ihre Figuren hat sie charakterlich gut dargestellt. Es ist einfach, von ihnen eine gewisse Vorstellung zu erlangen, da sie sehr detailliert beschrieben worden sind.

    Fazit: Stephanie Fey macht Lust auf mehr und so freue ich mich schon auf den Fortsetzungsthriller „Die Verstummten“, der leider erst im Februar 2013 erscheint.

    Meine Bewertung:


    Die Autorin: Stephanie Fey  

    Stephanie Fey, geboren 1967, arbeitete viele Jahre als Illustratorin und Malerin, bevor sie Schriftstellerin wurde. Sie ist verheiratet, hat drei Kinder und lebt mit ihrer Familie am Starnberger See.



    Mittwoch, 16. Mai 2012

    # 11 # Neues im Bücherregal

    Es hat sich wieder einiges in meinem Bücherregal getan. Es ist ein Zuwachs von 4 Bücher zu verzeichnen, wobei zwei schon gelesen und rezensiert worden sind. Und hier sind meine neuen Lieblinge:

    Klappentext. Ein Menschenleben bedeutet ihnen nichts...
    Wegen eines Autounfalls, bei dem ein Pfleger getötet wurde, gerät ein Altenheim ins Visier der Koblenzer Polizei. Kommissar Sven Becker, der die Ermittlungen leitet, stößt auf ein weiteres brisantes Detail: Die Blutprobe einer verstorbenen Heimbewohnerin enthält rätselhafte, HIV-resistente Zellen. Noch bevor der Heimdirektor dafür zur Rechenschaft gezogen werden kann, ist er verschwunden. Und Becker bekommt es mit skrupellosen Gegnern zu tun, denen ein Menschenleben nicht das Geringste bedeutet …
     
    Klappentext: Glück kann man nicht kaufen, aber finden …
    Von 100 Befragten werden 99 auf die Frage, wie es geht, antworten: »Es könnte besser sein.« Und auf die Frage, was ihnen zum Glück fehle, sofort Antworten haben. Doch macht mehr Geld, ein Vollrausch oder die Familie wirklich glücklich?

    Christoph Koch hat sich auf die Suche begeben: Bei Psychologen und Hirnforschern. In Indien und im Altersheim. Beim Sport und (zweimal!) vor dem Traualtar. Statt zum Supermarkt zu gehen, ist er gehüpft. Er hat Psychopharmaka geschluckt und für sein Experiment sogar im Lotto gewonnen. Am Ende kommt er zu einem erstaunlichen Ergebnis.
    Jeder sucht sein Glück. Christoph Koch sucht es an ganz besonderen Orten …

    Klappentext: Wenn es Nacht wird in Los Angeles gibt es einen Mann, der keinen Schlaf findet. Von Alpträumen geplagt, ist er auf der Suche nach seinem nächsten Opfer. Er ist ein kaltblütiger Killer. Nur einer kann ihn aufhalten: Robert Hunter – Polizist, Profiler, Held des LAPD. Er weiß, wo ersuchen muss. Die Jagd hat längst begonnen. Schlaf schön, L.A.!




    Klappentext: Wenn Tote nicht mehr zu erkennen sind, wenn ihr Mörder sie entstellt hat oder nur noch Skelettteile übrig sind, wird Carina Kyreleis gerufen. Die junge Rechtsmedizinerin versteht es wie kaum eine Zweite, den Toten Glanz einzuhauchen und ihnen ihre Gesichter zurückzugeben. Nachdem sie zwei Jahre als Knochen- und Mumienexpertin in Mexiko-Stadt gearbeitet hat, kehrt sie nach Deutschland zurück, um am Münchner Institut für Rechtsmedizin einen Neuanfang zu wagen. Kaum angekommen, steht sie vor ihrem ersten Fall. Ein Killer, der seinen Opfern die Gesichtshaut abzieht, um für immer ihr Antlitz zu bewahren.

    Dienstag, 15. Mai 2012

    # 76 # Rezension zu "Sternhagelglücklich" von Christoph Koch



    Sternhagelglücklich
    Wie ich versuchte, der zufriedenste Mensch der Welt zu werden

    Erschienen am: 23.04.2012
    Verlag: Blanvalet
    Ausgabeart: Klappenbroschur
    Kategorien: Sachbuch/Dokumentation
    Seiten: 288
    Preis € (D) 14,99 | € (A) 15,50 | SFR 21,90
    ISBN: 978-3-7645-0417-5

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    Klappentext: Glück kann man nicht kaufen, aber finden …
    Von 100 Befragten werden 99 auf die Frage, wie es geht, antworten: »Es könnte besser sein.« Und auf die Frage, was ihnen zum Glück fehle, sofort Antworten haben. Doch macht mehr Geld, ein Vollrausch oder die Familie wirklich glücklich?

    Christoph Koch hat sich auf die Suche begeben: Bei Psychologen und Hirnforschern. In Indien und im Altersheim. Beim Sport und (zweimal!) vor dem Traualtar. Statt zum Supermarkt zu gehen, ist er gehüpft. Er hat Psychopharmaka geschluckt und für sein Experiment sogar im Lotto gewonnen. Am Ende kommt er zu einem erstaunlichen Ergebnis.

    Jeder sucht sein Glück. Christoph Koch sucht es an ganz besonderen Orten …

    Meine Meinung: Christoph Koch, der bereits durch seinen Selbstversuch, sich eine zeitlang von jeglichen Kommunikationsmitteln wie Telefon, Handy und Internet zu befreien, bekannt geworden ist, konfrontiert uns erneut mit seinen Erlebnissen, die er zum Thema Glück erfahren durfte. In „Sternhagelglücklich“ erleben wir, was ihn auf die „Probefahrt ins Glück“ widerfahren ist. Ein Jahr lang hat er Rezepte ausprobiert, Ratschläge befolgt und mit Menschen gesprochen, die behaupten, Wege zum Glück zu kennen.
    Christoph Koch hat nicht nur einfach nieder geschrieben, was ihm in den Sinn gekommen ist, sondern er hat auch umfangreiche Recherchen vorgenommen. In seinen Fußnoten erklärt er jeden Begriff aus seinem Werk, den es zu erläutern gilt. Und nicht selten genug fühlt man sich ertappt von seinen Erfahrungen und Beweggründen, wie z.B. verschiedene Dinge des Materialismus das Leben und dessen Handlungen dominieren.
    Auf jeden Fall interessant sind alle seine Hinweise zu verschiedenen Studien, die wissenschaftlich untersetzt sind. Gekonnt hat er diese in seinen Arbeiten eingebaut ohne dass er sich davon zu sehr leiten ließ. Zu keinem Zeitpunkt verspürt man den Eindruck, seiner Recherchen und Analysen überdrüssig zu werden. Im Gegenteil, immer wieder verblüfft er mit neuen Erkenntnissen und zieht nicht selten Parallelen zu sich selbst.
    Erkenntnis Nr. 1 – Heiraten macht glücklich. Dass Christoph Koch diesen Weg gleich zweimal ging, wie es u.a. der Klappentext verrät, grenzt schon an Selbstironie. Und macht der Ring am Finger tatsächlich glücklich?
    So hat mich der Autor mit seinem Werk Seite für Seite in den Bann gezogen. Oftmals musste ich über seine Ausführungen schmunzeln oder gar lachen. Warum? Ganz einfach, weil viele Gedanken und Erkenntnisse, die er uns mitteilen will, auch von mir sein könnten. Und mit Sicherheit wird es vielen Lesern wie mir gehen. Beim Lesen glaubt man nicht nur in sich hinein hören zu können, sondern das Buch regt auch zum Nachdenken an.
    Erkenntnis Nr. 2 – Sport macht glücklich.
    So trumpft Christoph Koch Monat für Monat mit neuen Erfahrungen auf und beleuchtet alles von allen Seiten. Nicht zuletzt untermauert er seine Erkenntnisse jeweils mit zehn kleinen Glücksmomenten, auf die ich mich nach jedem Kapitel besonders gefreut habe. Selbst seine Aphorismen kamen nicht nur als nette Beilage an, sondern stellten einen tieferen Hintergrund dar.
    Natürlich gab es auch Erfahrungen des Autors, bei denen ich mich anfangs fragte, ob sie zu dem Thema passen. Doch Koch hat mich in jeder Hinsicht überzeugen können.

    Fazit: Alles in allem kann ich dieses Werk nur wärmstens zum Lesen empfehlen, denn ich glaube, dass sich jeder Leser in dem Buch von Christoph Koch „Sternhagelglücklich“ irgendwo wieder finden wird. Und das macht das Ganze so spannend. Und wer nicht genug von Christoph Koch bekommt, kann es ja auch mal mit „Ich bin dann mal offline“ versuchen.

    Meine Bewertung:

    An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich
    für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars
    bei



    und dem

    Verlag: Blanvalet
    bedanken.

    Montag, 14. Mai 2012

    # 75 # Rezension zu "Sterbestunde" von Michael Hübner


    Michael Hübner

    Sterbestunde

    Erscheint am: 15.05.2012
    Verlag: Goldmann
    Ausgabeart: Taschenbuch
    Kategorien: Belletristik / Krimi & Thriller
    Seiten: 448
    Preis € (D) 8,99 | € (A) 9,30 | SFR 13,50
    ISBN: 978-3-442-47418-9

    Zur Leseprobe         Bei Amazon bestellen

    Klappentext. Ein Menschenleben bedeutet ihnen nichts...
    Wegen eines Autounfalls, bei dem ein Pfleger getötet wurde, gerät ein Altenheim ins Visier der Koblenzer Polizei. Kommissar Sven Becker, der die Ermittlungen leitet, stößt auf ein weiteres brisantes Detail: Die Blutprobe einer verstorbenen Heimbewohnerin enthält rätselhafte, HIV-resistente Zellen. Noch bevor der Heimdirektor dafür zur Rechenschaft gezogen werden kann, ist er verschwunden. Und Becker bekommt es mit skrupellosen Gegnern zu tun, denen ein Menschenleben nicht das Geringste bedeutet …

    Meine Meinung: Michael Hübner hat mit seinem Debütroman „Stigma“ die Messlatte ziemlich hoch gelegt, denn sein Erstlingswerk war ein absolutes Meisterwerk. Umso höher war meine Erwartungshaltung, was den neuen Thriller „Sterbestunde“ betraf.
    Was soll ich sagen? Michael Hübner hat auch mit seinem zweiten Werk voll überzeugt. Sein Thriller hat mich von Beginn an in einen Sog gezogen, der nie abzureißen drohte. Und so war es mir wirklich erst mit der letzten gelesenen Seite und dem Zuklappen des Buches möglich gewesen, dieses aus der Hand zu legen.
    Aber was hat mich so begeistert?
    Seine Story hat Hübner nicht nur genial erzählt, sie ist auch hochgradig spannend. Der Autor beginnt seine Geschichte mit einem Rückblick und erzählt, was vor zwei Jahren in einer Scheune eines abgelegenen Bauernhofes passiert ist. Seinerzeit hat Sven Becker, Kommissar bei der Mordkommission in Koblenz, den stark verwesten Leichnam des damals verdächtigen Kindermörders Edmund Heibel, an der Decke baumelnd vorgefunden. Das alles wäre nicht so schlimm, wäre er einst seinem Instinkt gefolgt und hätte seine Ermittlungen in die richtige Richtung gelenkt. Nun scheint ihn die Geschichte in der Gegenwart wieder einzuholen. Was ganz unverblümt mit einem Autounfall und Fahrerflucht begann, endet schließlich in einem Desaster mit einigen Toten. Und alle Toten scheinen etwas mit dem ersten vermeintlichen Unfallopfer gemein zu haben. Denn der junge Zivildienstleistende Erik Jensen arbeitete, genau wie seine folgenden Opfer, im Senioren- und Pflegeheimheim Waldesruh. Und dort scheinen nicht nur Sven Becker und sein Partner Dennis Bergmann hinter das rätselhafte Geheimnis des Heimes gelangen zu wollen sondern auch der unbeliebte Journalist Walter Koschny.
    Die Ermittlungen zu den ungewöhnlichen Todesfällen der Heimangestellten und der Patientin hinterlassen nicht nur bei Sven Kopfschmerzen, der zudem durch seine angespannte und in der Krise steckende Ehe, unausgeglichen und gereizt wirkt. Als schließlich ein weiterer Zwischenfall mit Todesfolge geschieht, sieht Becker nur noch Rot und dreht völlig durch.

    Michael Hübner hat es verstanden, seinen spannungsgeladenen Plot auf höchstem Niveau zu halten. Ohne Pausen wird der Leser von einem Schauplatz zum nächsten katapultiert. Während der gesamten Zeit spürte ich nicht einen Moment der Langenweile aufkommen. Das Wort „Längen“ scheint der Autor nicht zu kennen. Überzeugend hat er seine Protagonisten dargestellt, in die man sich aufgrund seiner ausgezeichneten charakterlichen Beschreibung sehr gut hinein versetzen kann. Was mich allerdings total überrascht hat, war, dass es Hübner sogar schafft, bei der Aufklärung der ganzen Verbrechensfälle humoristische Einlagen zu präsentieren ohne dass die Ernsthaftigkeit der Handlung dabei verloren geht.
    Bei der Aufklärung der Mordfälle lässt Hübner nichts unversucht um den Leser zu verwirren. Obwohl die Hintergründe der Taten sich dann allmählich zu einem klaren Bild formten und die Machenschaften zwischen Politik, Wirtschaft und Staatsgewalt immer offensichtlicher wurden, blieb die Spannung nicht auf der Strecke.
    Was ich irgendwie zu Beginn der Handlung erahnt habe, dass sich die Feindschaft zwischen dem Ermittler Sven Becker und dem Journalisten Walter Koschny noch zu einer Freundschaft ändern würde, hat mir in der Darstellung sehr gut gefallen. Auch die kleinen eingebauten Klischees, wie bröckelnde Polizistenbeziehung oder die Trinkereien fand ich nicht ganz so schlimm. Im Gegenteil, irgendwie gehören sie dazu um der Handlung Glaubwürdigkeit einhauchen zu können.

    Fazit: „Sterbestunde“ ist ein Thriller, wie er sein muss. Spannend, packend, fesselnd. Mit jeder Zeile, die Hübner zu Papier gebracht hat, steckt die Leidenschaft eines sprachlich begabten Schriftstellers dahinter, dessen Buch unbedingt auf die Bestsellerliste gehören sollte.

    Der Autor:  Michael Hübner
    Michael Hübner, Jahrgang 1968, arbeitete als Keramiker, Logistiker und freiberuflicher Webdesigner, bevor er das Schreiben für sich entdeckte. Sein erster Thriller, »Stigma«, war ein großer Lesererfolg und wurde in zahlreichen Foren und Blogs gelobt. Hübners zweite Leidenschaft gilt der Fotografie und dem digitalen Bearbeiten von Bildern. Er lebt mit seiner Frau und drei Töchtern in der Nähe von Koblenz.

    Weitere Informationen zum Autor und seinen Büchern unter:
    www.michaelhuebner.de


    Meine Bewertung:

    An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich
    beim Verlag: Goldmann

    für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares
    bedanken

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