Freitag, 15. Juli 2011

Sebastian Fitzek - Splitter

Meine persönliche Rezension:

Marc befindet sich inmitten eines realen Albtraumes. Er glaubt, bei seinem vor 6 Wochen selbstverschuldeten Autounfall, seine Frau und sein ungeborenes Kind getötet zu haben. Völlig verzweifelt denkt er, mit Hilfe eines Experimentes, das die psychiatrische Privatklinik unter Leitung des Professors Bleibtreu anbietet, seine schlimmsten Erinnerungen auslöschen zu können. Marc erfüllt die besten Voraussetzungen als Proband für dieses Experiment, zögert aber, trotz der bereits durchgeführten Eingangsuntersuchungen, das Anmeldeformular zu unterzeichnen.
Doch mit dem Verlassen der Klinik beginnt für Marc ein Wettlauf mit seinem Gedächtnis. Alles ist auf einmal anders, seine Identität ist ihm genommen. In seiner Wohnung lebt scheinbar seine verstorbene Frau, die ihn aber nicht erkennt. Jagd er vielleicht irgendwelchen Hirngespinsten hinterher oder ist es doch Wirklichkeit?
Eine Patientin, Emma, aus der selben Privatklinik scheint ihm die Augen öffnen zu wollen und erzählt ihm, was sie in der Klinik über ihn erfahren hat und dass er sich in tödliche Gefahr befindet.
Marc sucht Hilfe bei seinem Bruder Benny, der aber selbst Hilfe benötigt und versucht seinem potentiellen Killer zu entkommen. Es beginnt ein irrsinniger Kampf mit Verfolgern und Mördern, den alle 3 ausgesetzt werden.

Splitter ist der 5. Psychothriller von Sebastian Fitzek. Auch mit diesem Buch hat der Autor es wieder geschafft, mich voll in seinen Bann zu ziehen. Selbst die ganzen Verwirrungen und der ständige Wechsel zwischen den Handlungssträngen schmälern den Lesegenuss keineswegs. Der Leser wird einfach dazu animiert, mit zu denken und in die Handlung mit einzusteigen.
Sein Schreibstil ist wie immer sehr flüssig, die Kapitel angenehm kurz gehalten. Die Protagonisten wirken sehr realistisch und sind charakterlich sehr gut dargestellt, so dass man schnell Sympathien und Antipathien entwickeln kann.
Ganz genial und geschickt finde ich von Fitzek, dass er in seinem Plot immer wieder auf bereits erschienene oder noch erscheinende Bücher, wie „Der Augensammler“ oder  „Der Seelenbrecher“ anspielt. Welcher Leser, der noch nicht alle Fitzek´s kennt, würde da nicht reagieren? Witzig finde ich auch den Einbau von realen E-Mail Adressen oder Telefonnummern. Schon mal angerufen? Ihr werdet euch wundern, was zu hören ist.
Alles in allem muss ich zugeben, dass Sebastian Fitzek wieder einen guten Thriller präsentiert hat. Aber trotzdem lässt er mich am Schluss des Buches wieder mit einigen Fragen zurück.

Fazit: Fitzek´s Bücher werden auch künftig mein Bücherregal bereichern.

Meine Bewertung:
Seitenanzahl: 376

Kommentare:

  1. Ich fand Splitter eins seiner besten Büchern. Wobei mir sein Erstling "Die Therapie" noch immer am besten gefällt.
    Aber du hast Recht... Aber das mit den Telefonnummern und E-Mails. Hast du etwas angerufen??? Wo kommt man da na raus...

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  2. http://lesezimmerchen.blogspot.com/2011/07/sommer-sub-abbau-es-geht-los.html
    Es geht los :)

    lg

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