Endlich konnte und durfte ich wieder mit Lesen beginnen. Zwar muss ich mich erst wieder richtig daran gewöhnen, aber wenn die Bücher spannend und interessant sind, sollte es kein Problem sein.
5 Bücher von deutschen Autoren habe ich im Juni gelesen, darunter Krimis und Thriller und einen historischen Roman. Alle waren auf ihre Weise gut, sodass ich mich auf einen Favoriten nicht festlegen möchte, auch wenn Sven Koch mit Totenmond die volle Bewertungspunktzahl erhalten hat.
Und das waren die Bücher, die ich gelesen habe:
1. Sven Koch - Totenmond - 400 Seiten - 5 Bewertungspunkte
2. Michael Hübner - Todespakt - 314 Seiten - 4 Bewertungspunkte
3. Inge Löhnig - Deiner Seele Grab - 496 Seiten - 4 Bewertungspunkte
4. Sven Koch - Dünentod - 432 Seiten - 4 Bewertungspunkte
5. Oliver Pötzsch - Die Burg der Könige - 944 Seiten - 3 Bewertungspunkte
gelesene seiten gesamt: 2.586 Seiten
Hier findet ihr alles rund um mein Bücherregal. Bücher, die ich gerade lese, die ich empfehlen kann, die ich gerade gekauft oder ersteigert habe. Jedes Buch bekommt von mir eine persönliche Bewertung.
Freitag, 4. Juli 2014
Montag, 30. Juni 2014
# 6 # Oliver Pötzsch - Die Burg der Könige
Oliver Pötzsch
Die Burg
der Könige
Erschienen am: 27.09.2013
Verlag: List/Ullstein
Ausgabeart: Hardcover
Kategorien: Belletristik/Historischer Roman
Seiten: 944
Preis: € 19,99
ISBN: 978-3-471-35083-6
Zur Leseprobe
Online
bestellbar hier: Amazon
Klappentext: 1524. Die deutschen Lande werden von den Bauernkriegen zerrissen. Dem
Adel droht der Verlust der Macht, dem Volk Hunger und Tod. Die Herrschaft
Kaiser Karls V. ist in Gefahr. Da stoßen Agnes, die Herrin der mächtigen Burg
Trifels, und Mathis, der Sohn des Burgschmieds, auf ein Geheimnis, das über die
Zukunft der Krone entscheiden wird.
Meine
Meinung: Die etwas
jungenhafte Agnes, Tochter des Burgvogts Philipp von Erfenstein, ist mit ihren
16 Jahren nicht die Dame, die sich ihr Vater wünscht. Zudem streunt sie nicht
nur mit ihrem Falken Parcival in den Wäldern herum, sondern genießt auch zu
gern die Gesellschaft des Waffenschmiedesohns Mathis. Mathis hingegen ist zwar
auch Agnes zugeneigt, doch viel lieber experimentiert er mit den neuen
Feuerwaffen herum, die sie beide in eine schwierige Situation bringen, als sie
von dem benachbarten Burgherrn angegriffen werden.
Den
Burgvogt Erfenstein hingegen plagen ganz andere Probleme. Die finanziell
angespannte Lage macht es für ihn unumgänglich, seine geliebte Agnes mit einem
Mann zu verheiraten, der nicht nur Geld und Ansehen besitzt. Nur so sieht er
die Möglichkeit die Burg Trifels zu retten um die sich einige Legenden rangen.
Während
Agnes hinter die Geheimnisse gelangen will, gerät ihre Umgebung in große
Aufruhr. Bauern werden aufständisch und richten sich gegen ihre Herren.
Mit seiner
Saga um die Henkerstochter Magdalena hat mich Oliver Pötzsch bereits seit
langen in seinen Bann gezogen. Jetzt hat er sich mit „Die Burg der Könige“ in
eine ganz andere Zeit, die voller Aufruhr des deutschen Reiches war, begeben.
Seine Geschichte wirkt für meinen Geschmack etwas zu konstruiert und wenig
glaubhaft. Mit viel Fantasie schmückt er eine Story um die Tochter des Vogts
der Burg Trifels aus, die zwar einiges vom Leben der damaligen Zeit erzählt,
aber bei Weitem nicht tief genug dringt. Sicherlich ist die Geschichte hin und
wieder auch spannend erzählt, aber meines Erachtens hat der Autor mit seinen
Recherchen nur an der Oberfläche gekratzt. Die Ereignisse z.B. um den
sagenumwobenen Barbarossa kommen in der Handlung etwas verwirrend an, zumal ich
andere Kenntnisse um dessen Existenz und Historie habe.
Etwas
kitschig empfand ich die Träume von Agnes, die durch bestimmte äußere Einflüsse
hervor gerufen worden sind und immer wieder Teil der Handlung waren.
Die auf
mehreren Strängen aufgebaute Geschichte verläuft spannungsmäßig für
Meindafürhalten wie eine Sinuskurve. Teilweise musste ich mich sogar zum
Weiterlesen zwingen was den Inhalt betraf, wobei ich seinen Schreibstil nach
wie vor liebe.
Insgesamt bin ich von dem Buch hin und her gerissen,
denn auch in seinen Figuren ist dieses Mal nur wenig Leben eingehaucht. Selbst
brenzliche Situationen wurden harmlos und naiv dargestellt und mit dem Alltag
völlig verdrängt. Aber im Großen und Ganzen wurde ich von „Die Burg der Könige“
ganz gut unterhalten.
Der
Autor: Oliver
Pötzsch
Oliver
Pötzsch, Jahrgang 1970, arbeitet seit Jahren als Filmautor für den Bayerischen
Rundfunk, vor allem für die Kultsendung "quer". Er ist selbst ein
Nachfahre der Kuisls, die 300 Jahre lang die berühmteste Henker-Dynastie
Bayerns waren.
Weitere Bücher, die ich von Oliver Pötzsch gelesen habe:
Band 1 –
Die Henkerstochter
Band 4 –
Der Hexer und die Henkerstochter
An dieser Stelle
möchte ich mich beim
für die
Bereitstellung des
Rezensionsexemplares
bedanken.
Quellen:
Cover:
Ullstein Verlag
Klappentext:
Ullstein Verlag
Kurzbiografie:
Ullstein Verlag
Foto: © Gerald von Foris
Freitag, 20. Juni 2014
# 5 # Sven Koch - Dünentod
Sven Koch
Dünentod
Erschienen
am: 02.05.2014
Verlag: Knaur Taschenbuch Verlag
Ausgabeart: Taschenbuch
Kategorien: Belletristik / Krimi & Thriller
Verlag: Knaur Taschenbuch Verlag
Ausgabeart: Taschenbuch
Kategorien: Belletristik / Krimi & Thriller
Seiten: 432
Preis
€ (D) 8,99 |
€
ISBN: 978-3-426-51441-2
Zur Leseprobe Bei
Amazon kaufen
Klappentext: Der zweite Fall für das
ostfriesische Ermittlerduo Tjark Wolf und Femke Folkmer:
Ein Mann ohne Fingerabdrücke, ein Raum voller Leichen – die Polizei jagt einem Phantom nach, einem Wahnsinnigen, der ein Arsenal von Waffen und Sprengstoff an sich gebracht hat und ein Massaker plant. Bevor die Polizei den Gesuchten fassen kann, entführt er eine voll besetzte Nordseefähre, um sie in die Luft zu jagen. Ermittler Tjark Wolf schafft es in letzter Sekunde, an Bord zu gelangen. Ein perfides Spiel beginnt: Der Attentäter gibt Tjark eine Stunde Zeit, dann will er die Fähre in die Luft jagen…
Ein Mann ohne Fingerabdrücke, ein Raum voller Leichen – die Polizei jagt einem Phantom nach, einem Wahnsinnigen, der ein Arsenal von Waffen und Sprengstoff an sich gebracht hat und ein Massaker plant. Bevor die Polizei den Gesuchten fassen kann, entführt er eine voll besetzte Nordseefähre, um sie in die Luft zu jagen. Ermittler Tjark Wolf schafft es in letzter Sekunde, an Bord zu gelangen. Ein perfides Spiel beginnt: Der Attentäter gibt Tjark eine Stunde Zeit, dann will er die Fähre in die Luft jagen…
…
Meine
Meinung: Ceylan,
die junge türkische Polizistin, wird während eines Stadtfestes Opfer einer
hinterhältigen Messerattacke und muss um ihr Leben kämpfen. Der Täter konnte
unerkannt fliehen. Für ihre Kollegin Femke steht fest, dass in dieser Sache nur
einer helfen kann - Tjark Wolf. Doch dieser ist suspendiert und hat sich für
mehr als ein Jahr beurlauben lassen. Sein Aufenthaltsort ist unbekannt.
Femke
bedient sich einer kleinen List um so Tjark zurück in die Heimat zu lotsen.
Inzwischen
hat Sven Koch mit seinen Protagonisten Tjark Wolf und Femke Folkmers eine neue
Krimiserie ins Leben gerufen, deren Tatort die Umgebung um Wilhelmshaven ist.
Während er seine 2. Folge mit einer Messerstecherei beginnt, deren Tat zu
Beginn der Handlung erst einmal nicht nachvollziehbar und zuordenbar ist, wird
im Verlauf schnell klar, worauf hinaus der Autor zielt. Ganz zufällig stoßen
die Ermittler Femke und Fred im Zusammenhang mit der Messerstecherei auf ein
Problem, das von ganz anderer Bedeutung wird. Eine Nummer, die für alle viel zu
groß zu sein scheint – außer für Tjark Wolf, der wieder einmal mit völlig
illegalen Mitteln einer Spur nachgeht.
Seine 2.
Folge der Nordsee-Reihe beginnt Sven Koch meines Erachtens etwas verhalten und etwas
zu langatmig. Seine Handlung baut er auf mehreren Strängen auf, wobei sich die
eine von der anderen vom Spannungsaufbau unterscheidet wie Tag und Nacht. Wer
etwas Durchhaltvermögen aufweisen kann, wird nach etwa 1/3 der Handlung doch
noch mit einem spannenden Plot belohnt.
Wie immer
geht es auch in diesem Krimi nicht nur um Drogen, illegaler Waffenhandel, Geld,
Mord sondern auch um einen missverstandenen und gemobbten Menschen, der, wie
nicht anders zu erwarten, durchdreht und einen Amoklauf startet.
Die
Ermittlungsarbeiten gestalten sich rasant und spannend, sodass man als Leser
voll mitgerissen wird. Etwas Würze wird dem Ganzen noch verliehen, in dem der
Autor, seine Ermittler jede Menge Alltagsprobleme bewältigen lässt.
Im Großen
und Ganzen finde ich „Dünentod“, abgesehen von den anfänglichen Längen, sehr
gut gelungen und lesenswert.
Sven Koch,
geboren 1969, arbeitet als Redakteur bei einer Tageszeitung. Auch als Fotograf
und Rockmusiker hat er sich einen Namen gemacht. Sven Koch lebt mit seiner
Familie in Detmold.
Meine Bewertung:
Weitere Bücher, die ich von Sven Koch gelesen und rezensiert habe:
Quellen:
Klappentext:
Knaur Taschenbuch Verlag
Cover: Knaur
Taschenbuch Verlag
Autorenporträt:
Knaur Taschenbuch Verlag
Foto: © ©
Bernhard Preuß
Mittwoch, 18. Juni 2014
# 2 # Neues im Bücherregal
Ein paar neue Bücher sind wieder eingetroffen.
(4) Klappentext: Der zweite Fall für das ostfriesische Ermittlerduo Tjark Wolf und Femke Folkmer:
Ein Mann ohne Fingerabdrücke, ein Raum voller Leichen – die Polizei jagt einem Phantom nach, einem Wahnsinnigen, der ein Arsenal von Waffen und Sprengstoff an sich gebracht hat und ein Massaker plant. Bevor die Polizei den Gesuchten fassen kann, entführt er eine voll besetzte Nordseefähre, um sie in die Luft zu jagen. Ermittler Tjark Wolf schafft es in letzter Sekunde, an Bord zu gelangen. Ein perfides Spiel beginnt: Der Attentäter gibt Tjark eine Stunde Zeit, dann will er die Fähre in die Luft jagen…
(5) Klappentext: 1524. Die deutschen Lande werden von den Bauernkriegen zerrissen. Dem Adel droht der Verlust der Macht, dem Volk Hunger und Tod. Die Herrschaft Kaiser Karls V. ist in Gefahr. Da stoßen Agnes, die Herrin der mächtigen Burg Trifels, und Mathis, der Sohn des Burgschmieds, auf ein Geheimnis, das über die Zukunft der Krone entscheiden wird.
(6) Klappentext: Die junge Wiener Privatdetektivin Elena Gerink hat den Ruf, bisher noch jede vermisste Person gefunden zu haben. Doch die Suche nach dem verschwundenen weltbekannten Maler Salvatore Del Vecchio gestaltet sich schwieriger als gedacht. Als überraschend ein letztes Gemälde von ihm auftaucht, weist ihr das den Weg in die drückende Schwüle der Toskana. In Florenz trifft Elena auf ihren Ex-Mann Peter Gerink, der als Spezialist des Bundeskriminalamts nach einer in Italien verschwundenen Österreicherin sucht. Schon bald erkennen sie, dass die Ereignisse zusammenhängen – auf eine derart perfide und blutige Art und Weise, dass Elena und Peter dem Fall auch gemeinsam kaum gewachsen scheinen ...
(4) Klappentext: Der zweite Fall für das ostfriesische Ermittlerduo Tjark Wolf und Femke Folkmer:
Ein Mann ohne Fingerabdrücke, ein Raum voller Leichen – die Polizei jagt einem Phantom nach, einem Wahnsinnigen, der ein Arsenal von Waffen und Sprengstoff an sich gebracht hat und ein Massaker plant. Bevor die Polizei den Gesuchten fassen kann, entführt er eine voll besetzte Nordseefähre, um sie in die Luft zu jagen. Ermittler Tjark Wolf schafft es in letzter Sekunde, an Bord zu gelangen. Ein perfides Spiel beginnt: Der Attentäter gibt Tjark eine Stunde Zeit, dann will er die Fähre in die Luft jagen…
(5) Klappentext: 1524. Die deutschen Lande werden von den Bauernkriegen zerrissen. Dem Adel droht der Verlust der Macht, dem Volk Hunger und Tod. Die Herrschaft Kaiser Karls V. ist in Gefahr. Da stoßen Agnes, die Herrin der mächtigen Burg Trifels, und Mathis, der Sohn des Burgschmieds, auf ein Geheimnis, das über die Zukunft der Krone entscheiden wird.
(6) Klappentext: Die junge Wiener Privatdetektivin Elena Gerink hat den Ruf, bisher noch jede vermisste Person gefunden zu haben. Doch die Suche nach dem verschwundenen weltbekannten Maler Salvatore Del Vecchio gestaltet sich schwieriger als gedacht. Als überraschend ein letztes Gemälde von ihm auftaucht, weist ihr das den Weg in die drückende Schwüle der Toskana. In Florenz trifft Elena auf ihren Ex-Mann Peter Gerink, der als Spezialist des Bundeskriminalamts nach einer in Italien verschwundenen Österreicherin sucht. Schon bald erkennen sie, dass die Ereignisse zusammenhängen – auf eine derart perfide und blutige Art und Weise, dass Elena und Peter dem Fall auch gemeinsam kaum gewachsen scheinen ...
Montag, 16. Juni 2014
# 4 # Inge Löhnig - Deiner Seele Grab
Inge
Löhnig
Deiner Seele Grab
(Band 6 der
Kommissar Dühnfort Serie)
Erschienen am: 10.03.2014
Verlag: Ullstein
Ausgabeart: Taschenbuch
Kategorien: Belletristik/Krimi/Thriller
Seiten: 496
Preis: € 9,99
ISBN: 978-3-548-61124-2
Zur Leseprobe
Online
bestellbar hier: Amazon
Klappentext: »Der Dämon in dir wird siegen.
Deine dunkle Seite. Das Böse. Das Teuflische. Alle Demütigungen, Verletzungen,
Ungerechtigkeiten, die du erleiden musstest, formen dich. Zu dem, was du sein
wirst. Sie machen dich dazu.« Wer ist der Samariter, der in München alte
Menschen von ihren Leiden erlöst? Ein verblendeter Erlöser, der glaubt, Gutes
zu tun? Oder ein eiskalter Killer? Was hat es mit der geheimnisvollen Elena auf
sich, die nur ein Ziel kennt: Rache! Sind der Samariter und sie ein Team?
Plötzlich ist sie verschwunden. Als Kommissar Konstantin Dühnfort schließlich
begreift, worum es wirklich geht, ist es beinahe zu spät …
Meine
Meinung: Eine alte
Dame 88jährig, geistig noch hoch fit, nur körperlich etwas lädiert, mag es ihre
rumänische Putzfrau Elena herum zu kommandieren. Elena lässt es sich gefallen,
denn sie hat einen ganz anderen Plan, den sie noch am Abend umsetzen will. Doch
dann kommt ihr das reale Leben dazwischen, es wird hektisch, sie überstürzt
alles und muss umdisponieren.
Inge
Löhnig ist das Synonym für spannende Kriminalliteratur. Ihre Bücher sind
konstant auf hohem Niveau geschrieben. Als eingefleischter Serienjunkie und
bekennender Fan der Autorin war der 6. Band der Kommissar-Dühnfort-Reihe
natürlich Pflichtlektüre. Die Freude darauf ebenso groß. Umso gespannter war
ich ebenfalls, ob sie das hohe Niveau auch in ihrem 6. Band halten konnte.
Wie immer
hat Inge Löhnig ihre Handlung auf mehreren Strängen aufgebaut, die voll mit
Nebenhandlungen und vielen aufgegriffenen und angerissenen Themen waren. Meiner
Meinung nach viel zu überladen. Während der Hauptstrang zunächst lange vor sich
hin plätscherte, wechselten die Nebenstränge in einem atemberaubenden Tempo. Die
Frage, worauf hinaus die Autorin wirklich zielte, stellte sich dann ab ca. der
Hälfte des Buches, Gott sei Dank, nicht mehr. Denn endlich begann die Handlung
interessanter und vor allem auch spannender zu werden.
Kommissar
Dühnfort hat dieses Mal gleich mehrere Probleme zu bewältigen. Zum einen muss
er sich mit einem internen Ermittlungsverfahren gegen ihn selbst herum plagen,
dass ihm ein nachtragender Kollege aus der Situation heraus anzuhängen versucht
und dann ist auch noch der Serienmord des Samariters, der schon mehreren
älteren Menschen von ihren Leiden erlösen zu haben glaubt. Doch Kommissar
Dühnfort und sein Team merken, dass die Puzzle in diesem ominösen Fall nicht
wirklich zusammen passen. Welches Motiv der Mörder hat, findet Dühnfort,
nachdem er tiefer in den Familienchroniken der Verstorbenen gräbt.
Dühnfort
ist eine Figur, die man entweder lieben muss oder nicht. Für mich hat Dühnfort leider
noch immer nichts von seinem unsympathischen Wesen abgelegt, im Gegenteil, ich
finde ihn noch spießiger, arroganter und selbstverliebter geworden. Obwohl er
ermittlungstechnisch eine wahre Koryphäe ist, ist er im realen Leben der
langweiligste Ermittler, den ich in der Kriminalliteratur je kennen gelernt
habe. Umso erstaunlicher ist es, wie sich Gina, seine Lebensgefährtin, die das
krasse Gegenteil von ihm ist, in ihn verlieben konnte.
Die Alltagsprobleme
um ihn und seine Kollegen nehmen viel Raum in der Handlung ein und wirken
teilweise sehr aufgesetzt. Doch immer wieder findet man durch die
Ermittlungsarbeit den Bezug zu den älteren und pflegebedürftigen, aber auch
alleingelassen Menschen. Der Pflegenotstand ist die Botschaft, den die Autorin,
mit ihrem Samariter und dem angeblichen Motiv der Morde, zu vermitteln
versucht. Der springende Punkt in ihrer Geschichte ist, dass sie aus den
verschiedenen Perspektiven ihrer Protagonisten die Probleme, Geheimnisse und
Rätsel um sie herum auf erschreckender Weise schildert.
Ihre
Figuren hat Inge Löhnig wieder stark gezeichnet. Jede Einzelne hat ihren
unverwechselbaren Charakter und wirkt sehr authentisch. Die Interessen der
Figuren sind klar nachvollziehbar und wie aus dem Leben gegriffen.
Während
der Ablauf der Handlung, trotz der vielen Handlungsstränge sehr geradlinig und
mit viel Liebe zum Detail verläuft, ist schon früh zu erahnen, wer sich hinter
dem Samariter verbirgt. Trotzdem kann man sich der Sache nicht sicher sein,
denn die Autorin legt noch genügend falsche Fährten, auf die der Leser ohne
Probleme herein fallen kann.
Obwohl ich
diese Folge mit den verschiedensten Themen sehr überladen fand, die von
Familien- und Erbstreitigkeiten, nicht geliebten und verstoßenen Kindern, von Einwanderern,
Prostitution, Rache, Gier, und immer wieder vom und über das Geld bis hin zu
pflegebedürftigen Menschen reichten, bin ich von Inge Löhnig mit „Deiner Seele
Grab“ sehr gut unterhalten worden.
Inge
Löhnig studierte an der renommierten Münchner Akademie U5 Grafik-Design. Nach
einer Karriere als Art-Directorin in verschiedenen Werbeagenturen machte sie
sich mit einem Designstudio selbstständig. Heute lebt sie als Autorin mit ihrer
Familie und einem betagten Kater in der Nähe von München. Homepage der Autorin:
Reihenfolge:
Kommissar Dühnfort Serie
- Band 1 – Der Sünde Sold
- Band 2 – In weißer Stille
- Band 3 – So unselig schön
- Band 4 – Schuld währt ewig
- Band 5 – Verflucht seist du
- Band 6 - Deiner Seele Grab
Meine Bewertung:
Quellen:
Cover: Ullstein
Verlag
Klappentext:
Ullstein Verlag
Autorenporträt:
Ullstein Verlag
Foto: © Marek
Vogel
Donnerstag, 12. Juni 2014
# 3 # Michael Hübner - Todespakt
Michael Hübner
Todespakt
Erschienen
am: 15.12.2013
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
Ausgabeart: Taschenbuch
Kategorien: Belletristik / Krimi/Thriller
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
Ausgabeart: Taschenbuch
Kategorien: Belletristik / Krimi/Thriller
Seiten: 314
Preis
€ (D) 9,99 |
€ (A) 10,30
ISBN: 978-1-493-49080
Klappentext: »Ich habe den Tod gesehen!«
Dies sind die letzten Worte eines mittelalterlich gekleideten Mannes, der während einer historischen Stadtführung aus einer Kapelle stürmt und tot zusammenbricht. Herkunft und Identität des Toten bleiben schleierhaft. Als noch mysteriöser stellt sich die Todesursache heraus: Der Unbekannte starb an der Pest. Während Gesundheitsamt und Polizei über die seltsamen Umstände rätseln, werden weitere grausam hingerichtete Leichen an historischen Plätzen gefunden. Der einzige Hinweis ist die Beschreibung einiger Zeugen, die eine seltsame Gestalt gesehen haben wollen. Mit Hilfe eines pensionierten Geschichtsprofessors entschlüsselt Kommissar Chris Bertram die versteckten Botschaften hinter den Morden - und kommt einem beispiellosen Kreuzzug auf die Spur, der gerade erst begonnen hat ...
Dies sind die letzten Worte eines mittelalterlich gekleideten Mannes, der während einer historischen Stadtführung aus einer Kapelle stürmt und tot zusammenbricht. Herkunft und Identität des Toten bleiben schleierhaft. Als noch mysteriöser stellt sich die Todesursache heraus: Der Unbekannte starb an der Pest. Während Gesundheitsamt und Polizei über die seltsamen Umstände rätseln, werden weitere grausam hingerichtete Leichen an historischen Plätzen gefunden. Der einzige Hinweis ist die Beschreibung einiger Zeugen, die eine seltsame Gestalt gesehen haben wollen. Mit Hilfe eines pensionierten Geschichtsprofessors entschlüsselt Kommissar Chris Bertram die versteckten Botschaften hinter den Morden - und kommt einem beispiellosen Kreuzzug auf die Spur, der gerade erst begonnen hat ...
Meine
Meinung: Die
Koblenzer Kommissare Chris Bertram und Roland Koch haben alle Hände voll zu
tun. Die jüngste Mordserie scheint nicht abzureißen. Täglich wird ihnen ein
neues Opfer präsentiert ohne dass ein erfolgreicher Ermittlungsansatz zu
verzeichnen ist. Obendrein scheint ihnen auch noch ein ehrgeiziger Journalist
dazwischen zu funken, der glaubt, den Mörder aus der Reserve locken zu können.
Michael
Hübner hat sich in seinem neuesten Thriller mit dem Mittelalter auseinander
gesetzt und dieses Thema gut recherchiert in seinem Plot verarbeitet. Ein
gewagtes Thema, wie ich finde, denn dass sein erstes Opfer an der Pest stirbt,
ist nicht nur ungewöhnlich sondern es zupft auch ein wenig an der
Authentizität. Doch der Autor erklärt sein Vorgehen recht logisch und nimmt
damit seinem Leser den letzten Zweifel an der Echtheit seiner Handlung. Dass es
nicht bei einem Opfer bleibt, verrät zwar schon der Klappentext, doch die
Umstände, wie sie sterben, sind recht ungewöhnlich und mysteriös. Aber gerade
hier ist der Autor vom Weg der Normalität abgewichen und hat mit seinen
mittelalterlichen Foltermethoden, die Gott sei Dank nur angerissen und nicht so
sehr ausgeschmückt worden sind, Spannung in seine Handlung gebracht. Viel mehr fand
ich die Hintergrundinformationen als die eigentliche Mordserie interessant,
denn diese hat er durch einen Professor, der als polizeilicher Berater mit ins
Spiel kommt, gut eingesetzt.
Während
der ganzen Ermittlungsarbeit kommt auch nicht das private Umfeld der Ermittler
zu kurz. Der Autor lässt in einem ausgewogenen Maß Einblicke in das Privatleben
seiner Protagonisten zu, dass dem ganzen wiederum eine gewisse Lebensnähe
verleiht.
Die
Messlatte, die Michael Hübner mit seinem Debüt „Stigma“ angesetzt hat, liegt
natürlich sehr hoch. Unweigerlich stellt man auch Vergleiche damit an. Mit
Todespakt ist der Aufbau der Handlung allerdings nicht zu vergleichen. Und
trotzdem ist es ein typischer Thriller, in dem viel Spannung erzeugt wird und
der mit Hintergrundinformationen über das Mittelalter gut gespickt ist. Die
Charaktere in seiner Handlung können unterschiedlicher nicht sein. Einige fand
ich recht sympathisch, andere hingegen wirkten sehr aufgesetzt und weniger
glaubhaft. Gerade wenn es um die Motive der jeweiligen Taten ging, fand ich
vieles recht übertrieben und langatmig dargestellt.
Aber
nichtsdestotrotz ist „Todespakt“ ein aufregender und spannender Thriller, wenn
man von den wenigen Längen absieht, den man in einem Zug (anders geht es auch
nicht) lesen kann/muss.
Michael
Hübner, Jahrgang 1968, arbeitete als Keramiker, Logistiker und freiberuflicher
Webdesigner, bevor er das Schreiben für sich entdeckte. Sein erster Thriller,
»Stigma«, war ein großer Lesererfolg und wurde in zahlreichen Foren und Blogs
gelobt. Hübners zweite Leidenschaft gilt der Fotografie und dem digitalen
Bearbeiten von Bildern. Er lebt mit seiner Frau und drei Töchtern in der Nähe
von Koblenz.
Meine
Bewertung:
Quellen:
Cover: CreateSpace
Independent Publishing Platform
Klappentext:
CreateSpace
Independent Publishing Platform
Foto: © Michael
Hübner
Montag, 9. Juni 2014
# 2 # Sven Koch: Totenmond
Sven Koch
Totenmond
Erschienen
am: 01.11.2013
Verlag: Knaur Taschenbuch Verlag
Ausgabeart: Taschenbuch
Kategorien: Belletristik / Krimi & Thriller
Verlag: Knaur Taschenbuch Verlag
Ausgabeart: Taschenbuch
Kategorien: Belletristik / Krimi & Thriller
Seiten: 400
Preis
€ (D) 8,99 |
€
ISBN: 978-3-426-50856-5
Klappentext: Ein Serienmörder spielt ein
perfides Spiel mit Polizeipsychologin Alexandra von Stietencron und sendet ihr
Songtexte als Hinweise auf seine Morde. Die Polizei ermittelt auf Hochtouren.
Dann gerät die Tochter von Alex’ neuem Freund plötzlich in die Fänge der Bestie
– und der Killer stellt Alex vor die Wahl: Ihr Leben – oder das des Mädchens.
Meine
Meinung: Noch
immer muss sich Dr. Alexandra von Stietencron auf´s Neue beweisen, obwohl sie
maßgeblich an der Aufklärung der Fälle des Purpurdrachen und der brennenden
Hexen beteiligt war. Ein Dorn im Auge scheint Alex auch der neuen Vorgesetzten
zu sein, die durch ihre angriffslustige und hinterhältige Art Alex mehr oder
weniger an der Aufgabe ihrer Tätigkeit als Fallanalytikerin zwingen will. Doch
Alex weiß was sie will und kniet sich erst recht in den neuen Fall hinein. Die
Tote, die in der abgelegenen Industriebrache gefunden worden ist, war gerade
einmal 21 Jahre alt und von ihrem Peiniger auf übelste Art und Weise
misshandelt und gefoltert worden. Schnell stellt sich heraus, dass es bereits
vor einiger Zeit einen ungelösten Mordfall gab, der genau die gleiche
Handschrift trägt.
Während
Alex mit den Ermittlungen zu den beiden Mordfällen beschäftigt ist, stellt sie
fest, dass es noch einen weiteren Mord gegeben haben muss, aber auch, dass ein
Neuer bereits vorbereitet wird und ihr die Zeit davon rennt.
Mit seiner
dritten Krimifolge um die Fallanalytikerin Dr. Alexandra von Stietencron zeigt
Sven Koch einmal mehr, dass er seine Leserschaft mit einem neuen Fall
begeistern kann. Inzwischen hat sich Alex auch in ihrem neuen zu Hause in
Lemfeld eingelebt und glaubt in ihrem Team angekommen zu sein. Kleine
Rückschläge nimmt sie gelassen hin, allerdings bereitet ihr die neue
Vorgesetzte Probleme.
Veronika
Martens, die neue Dezernatsleiterin, scheint nicht nur mit Alex Katz und Maus
spielen zu wollen, sondern mit dem gesamten Team. Eine massive
Vertrauensstörung zwischen ihr, den mitgebrachten Kollegen vom LKA Düsseldorf
und der Lemfelder Polizeibehörde beherrschen anfangs die Ermittlungen. Während
Martens glaubt die Ermittlungen zweigleisig fahren zu können ohne die Lemfelder
Kollegen mit einzubeziehen, zieht Alex an einem ganz anderen Strang. Denn sie
ist der Meinung, dass Mertens Ermittlungen in die falsche Richtung führen und
geht andere, eigenmächtige Wege.
Sven Koch
hat es auch wieder in seinem neuesten Werk um die Lemfelder Polizeibehörde
geschafft, verschiedene Fährten zu legen. So manche Figuren kommen hier ins
Spiel, in denen man den Verdächtigen vermutet. Das Thema, das er hier
verarbeitet hat, ist gut recherchiert und man bekommt als Leser ausgezeichnete
Hintergrundinformationen. Der Plot wirkt dadurch lebendig und authentisch. Mit
seinen Einblicken in die Privatsphäre von Alex erhält die Handlung noch mehr
Tiefe, auch wenn sie zeitweise zu langatmig wurde und eher in die Richtung
eines Liebesromanes abzudriften schien.
Inzwischen
ist mir auch Alex nicht mehr ganz so unsympathisch, wie noch zu Beginn der
Serie. Ihre bisherige aufgesetzte, zickige und mitunter selbstverliebte Art hat
sich doch in einen reiferen Charakter verwandelt.
Mit seinem
dritten Fall um die Fallanalytikerin Dr. Alexandra von Stietencron „Totenmond“
hat mich Sven Koch wieder in seine Fänge ziehen können. Der Krimi lässt sich
leicht und flüssig lesen und ist auf jedem Fall empfehlenswert.
Sven Koch,
geboren 1969, arbeitet als Redakteur bei einer Tageszeitung. Auch als Fotograf
und Rockmusiker hat er sich einen Namen gemacht. Sven Koch lebt mit seiner
Familie in Detmold.
Meine Bewertung:
Quellen:
Klappentext:
Knaur Taschenbuch Verlag
Cover: Knaur
Taschenbuch Verlag
Autorenporträt:
Knaur Taschenbuch Verlag
Foto: © Bernhard Preuß
Weitere
Bücher, die ich bereits von Sven Koch gelesen und bewertet habe:
Sonntag, 8. Juni 2014
Neues im Bücherregal 2014
Nachdem ich mich mehrere Monate nicht um meine Bücher kümmern konnte, hoffe ich, dass ich nun wieder durchstarten kann. Sicherlich werde ich nicht mehr so viel lesen können, wie bisher, aber hin und wieder mal ein Buch - das muss drin sein -.
Mein Bücherregal habe ich erst einmal mit 3 Serien-Krimis aufgestockt, deren Vorgänger ich bereits gelesen habe.
»Ich habe den Tod gesehen!«
Dies sind die letzten Worte eines mittelalterlich gekleideten Mannes, der während einer historischen Stadtführung aus einer Kapelle stürmt und tot zusammenbricht. Herkunft und Identität des Toten bleiben schleierhaft. Als noch mysteriöser stellt sich die Todesursache heraus: Der Unbekannte starb an der Pest. Während Gesundheitsamt und Polizei über die seltsamen Umstände rätseln, werden weitere grausam hingerichtete Leichen an historischen Plätzen gefunden. Der einzige Hinweis ist die Beschreibung einiger Zeugen, die eine seltsame Gestalt gesehen haben wollen. Mit Hilfe eines pensionierten Geschichtsprofessors entschlüsselt Kommissar Chris Bertram die versteckten Botschaften hinter den Morden - und kommt einem beispiellosen Kreuzzug auf die Spur, der gerade erst begonnen hat ...
»Der Dämon in dir wird siegen. Deine dunkle Seite. Das Böse. Das Teuflische. Alle Demütigungen, Verletzungen, Ungerechtigkeiten, die du erleiden musstest, formen dich. Zu dem, was du sein wirst. Sie machen dich dazu.« Wer ist der Samariter, der in München alte Menschen von ihren Leiden erlöst? Ein verblendeter Erlöser, der glaubt, Gutes zu tun? Oder ein eiskalter Killer? Was hat es mit der geheimnisvollen Elena auf sich, die nur ein Ziel kennt: Rache! Sind der Samariter und sie ein Team? Plötzlich ist sie verschwunden. Als Kommissar Konstantin Dühnfort schließlich begreift, worum es wirklich geht, ist es beinahe zu spät …
Ein Serienmörder spielt ein perfides Spiel mit Polizeipsychologin Alexandra von Stietencron und sendet ihr Songtexte als Hinweise auf seine Morde. Die Polizei ermittelt auf Hochtouren. Dann gerät die Tochter von Alex’ neuem Freund plötzlich in die Fänge der Bestie – und der Killer stellt Alex vor die Wahl: Ihr Leben – oder das des Mädchens.
Mein Bücherregal habe ich erst einmal mit 3 Serien-Krimis aufgestockt, deren Vorgänger ich bereits gelesen habe.
»Ich habe den Tod gesehen!«
Dies sind die letzten Worte eines mittelalterlich gekleideten Mannes, der während einer historischen Stadtführung aus einer Kapelle stürmt und tot zusammenbricht. Herkunft und Identität des Toten bleiben schleierhaft. Als noch mysteriöser stellt sich die Todesursache heraus: Der Unbekannte starb an der Pest. Während Gesundheitsamt und Polizei über die seltsamen Umstände rätseln, werden weitere grausam hingerichtete Leichen an historischen Plätzen gefunden. Der einzige Hinweis ist die Beschreibung einiger Zeugen, die eine seltsame Gestalt gesehen haben wollen. Mit Hilfe eines pensionierten Geschichtsprofessors entschlüsselt Kommissar Chris Bertram die versteckten Botschaften hinter den Morden - und kommt einem beispiellosen Kreuzzug auf die Spur, der gerade erst begonnen hat ...
»Der Dämon in dir wird siegen. Deine dunkle Seite. Das Böse. Das Teuflische. Alle Demütigungen, Verletzungen, Ungerechtigkeiten, die du erleiden musstest, formen dich. Zu dem, was du sein wirst. Sie machen dich dazu.« Wer ist der Samariter, der in München alte Menschen von ihren Leiden erlöst? Ein verblendeter Erlöser, der glaubt, Gutes zu tun? Oder ein eiskalter Killer? Was hat es mit der geheimnisvollen Elena auf sich, die nur ein Ziel kennt: Rache! Sind der Samariter und sie ein Team? Plötzlich ist sie verschwunden. Als Kommissar Konstantin Dühnfort schließlich begreift, worum es wirklich geht, ist es beinahe zu spät …
Ein Serienmörder spielt ein perfides Spiel mit Polizeipsychologin Alexandra von Stietencron und sendet ihr Songtexte als Hinweise auf seine Morde. Die Polizei ermittelt auf Hochtouren. Dann gerät die Tochter von Alex’ neuem Freund plötzlich in die Fänge der Bestie – und der Killer stellt Alex vor die Wahl: Ihr Leben – oder das des Mädchens.
Mittwoch, 12. Februar 2014
# 1 # Moni & Simon Reinsch: Tief im Hochwald
Moni & Simon Reinsch
Tief im Hochwald
Erschienen am: 01.03.2011
Verlag: Emons
Ausgabeart: Broschur
Kategorien: Belletristik/Krimi/Thriller
Seiten: 352
Preis: € 10,90
ISBN: 978-3-95451-101-3
Zur Leseprobe:
Online bestellen: beim Verlag/bei Amazon
Klappentext: Tief im Hochwald gibt es nicht
nur den malerischen Ruwer-Hunsrück-Radweg und den abwechslungsreichen
Saar-Hunsrück-Steig, sondern auch einen gerissenen Serienmörder, dessen Taten
das verschlafene Dorf Hellersberg erschüttern. Zwischen den Verbrechen scheint
es nur eine Verbindung zu geben: Alle Morde hängen mit der Trendsportart
Geocaching zusammen. Die ermittelnde Trierer Kommissarin Vanessa
Müller-Laskowski stößt auf der Suche nach dem Motiv auf solch hartnäckiges
Schweigen der Dorfbewohner, dass in ihr ei schrecklicher Verdacht zu
keimen beginnt ...
Meine
Meinung:
Moni
Reinsch, geboren 1968 in Trier, hat mehrere Jahre im Hochwald gearbeitet und
die Region und ihre Menschen bestens kennengelernt. Zurzeit studiert sie
Psychologie in Trier.
Simon
Reinsch, geboren 1993, lebt in Trier und studiert im Hunsrück Medieninformatik.
Quellen:
Cover: Emons
Verlag
Klappentext:
Emons Verlag
Autorenporträt:
Emons Verlag
Foto:
privat Moni & Simon Reinsch
Herzlichen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars geht an den Emons Verlag
sowie an die Autoren Moni & Simon Reinsch
Vielen Dank auch für die tolle Leserunde.
Sonntag, 6. Oktober 2013
# 9 # Lesestatistik Monat September 2013
In den letzten Tagen bin ich nicht mehr zum Lesen gekommen, sodass mein Resultat im September etwas bescheidener ausfällt. Meine Highlights waren die 3 historischen Romane, die ich von Petra Schier und Bernard Cornwell gelesen habe.
Meine Leseliste:
Anzahl der gelesenen Bücher in 2013 gesamt = (bisher 124) + 12 Bücher gesamt 136 Bücher
Anzahl der gelesenen Seiten in 2013 gesamt = (bisher 54.979) + 4.883 Seiten gesamt 59.862 Seiten
gelesene Bücher bis 200 Seiten: (7)
gelesene Bücher über 200 Seiten: (9) + 3
gelesene Bücher über 300 Seiten: (30) + 3
gelesene Bücher über 400 Seiten: (46) + 2
gelesene Bücher über 500 Seiten: (16) + 4
gelesene Bücher über 600 Seiten: (6)
gelesene Bücher über 700 Seiten: (5)
gelesene Bücher über 900 Seiten: (1)
gelesene Bücher ab 1.000 Seiten: (3)
Anzahl der bisher gelesenen Genres:
Historische Romane: 46 + 3
Dystopie: 1
Krimis: 30 + 6
Thriller: 39 + 3
Sachbücher: 1
Jugendromane: 1
Sonstige Romane: 5
Challenges:
Deutschsprachige Autoren-Challenge 2013: 111 Bücher von 67 Autoren
Blanvalet Challenge 2013: 13 Bücher + 2 Bücher
Krimi/Thriller Cover Challenge 2013: 24 Bücher + 2 Bücher
Die Wälzer-Challenge: 20 Bücher mit 14.907 Seiten + 1 Buch mit 576 Seiten gesamt 21 Bücher mit 15.483 Seiten
Challenge Zukunft vs. Vergangenheit: 41 historische Romane mit 22.347 Seiten + 3 Bücher mit 1.568 Seiten = gesamt 44 Bücher mit 23.915 Seiten
Meine Leseliste:
- Karin Slaughter - Letzte Worte - 512 Seiten - 3 Bewertungspunkte
- Mechthild Lanfermann - Wer ohne Liebe - 480 Seiten - 5 Bewertungspunkte
- Karin Slaughter - Harter Schnitt - 512 Seiten - 3 Bewertungspunkte
- Heike Denzau - Marschfeuer - 237 Seiten - 4 Bewertungspunkte
- Petra Schier - Die Eifelgräfin - 576 Seiten - 5 Bewertungspunkte
- Nane Lenard - SchattenHaut - 352 Seiten - 4 Bewertungspunkte
- Katharina Peters - Herztod - 288 Seiten - 3 Bewertungspunkte
- Bernard Cornwell - Der weiße Reiter - 512 Seiten - 5 Bewertungspunkte
- Bernd Franzinger - Ohnmacht - 377 Seiten - 3 Bewertungspunkte
- Claudia Vilshöfer - Schrei in der Dunkelheit - 320 Seiten - 2 Bewertungspunkte
- Mechthild Borrmann - Wenn das Herz im Kopf schlägt - 237 Seiten - 3 Bewertungspunkte
- Bernard Cornwell - Die Herren des Nordens - 480 Seiten - 5 Bewertungspunkte
Anzahl der gelesenen Bücher in 2013 gesamt = (bisher 124) + 12 Bücher gesamt 136 Bücher
Anzahl der gelesenen Seiten in 2013 gesamt = (bisher 54.979) + 4.883 Seiten gesamt 59.862 Seiten
gelesene Bücher bis 200 Seiten: (7)
gelesene Bücher über 200 Seiten: (9) + 3
gelesene Bücher über 300 Seiten: (30) + 3
gelesene Bücher über 400 Seiten: (46) + 2
gelesene Bücher über 500 Seiten: (16) + 4
gelesene Bücher über 600 Seiten: (6)
gelesene Bücher über 700 Seiten: (5)
gelesene Bücher über 900 Seiten: (1)
gelesene Bücher ab 1.000 Seiten: (3)
Anzahl der bisher gelesenen Genres:
Historische Romane: 46 + 3
Dystopie: 1
Krimis: 30 + 6
Thriller: 39 + 3
Sachbücher: 1
Jugendromane: 1
Sonstige Romane: 5
Challenges:
Deutschsprachige Autoren-Challenge 2013: 111 Bücher von 67 Autoren
Blanvalet Challenge 2013: 13 Bücher + 2 Bücher
Krimi/Thriller Cover Challenge 2013: 24 Bücher + 2 Bücher
Die Wälzer-Challenge: 20 Bücher mit 14.907 Seiten + 1 Buch mit 576 Seiten gesamt 21 Bücher mit 15.483 Seiten
Challenge Zukunft vs. Vergangenheit: 41 historische Romane mit 22.347 Seiten + 3 Bücher mit 1.568 Seiten = gesamt 44 Bücher mit 23.915 Seiten
Dienstag, 1. Oktober 2013
# 9 # Zwischenstand Krimi/Thriller Cover Challenge September 2013
Es sieht so aus, dass für mich die Krimi/Thriller Cover-Challenge bald endet, die Monika vom Lesenden Katzenpersonal ins Leben gerufen hat. Denn es gibt nur noch eine drei von den 30 Vorgaben zu erfüllen, die ich hoffentlich auch noch "covermäßig" finde.
Hier sind meine erledigten Vorgaben:
Januar
Nr. 09.… auf dem ein Tier abgebildet ist
Richard Hagen - Ihr unschuldiges Herz
Nr. 25.… auf dem nichts außer Schrift abgebildet wurde
Michael Robotham - Amnesie
Februar
Nr. 01.… auf dem ein Kreuz zu sehen ist
Edna Schuchardt - Friesenfeuer
Nr. 02.… auf dem Wald oder Bäume zu sehen sind
Andreas Franz - Tödliches Lachen
Nr. 16.… auf dem eine Blume zu sehen ist
Karin Slaughter - Tote Augen
Nr. 17.… auf dem Wasser zu sehen ist
Rachesommer - Andreas Gruber
Nr. 27.… auf dem Lichter zu sehen sind
Janet Clark - Rachekind
Nr. 28.… auf dem eine Treppe abgebildet wurde
Andreas Franz - Das Todeskreuz
März
Nr. 15.… auf dem ein Fahrzeug zu sehen ist
Andreas Franz/Daniel Holbe - Tödlicher Absturz
Nr. 03.… auf dem ein Haus abgebildet ist
Elisabeth Herrmann - Das Dorf der Mörder
Nr. 10.… auf dem eine weibliche Leiche abgebildet ist
Jan Seghers - Die Braut im Schnee
April
13.… auf dem ein Spielzeug eines Kindes abgebildet ist
Zoe Beck - Das alte Kind
06.… auf dem Blut zu sehen ist
Nika Lubitsch - Der 7.Tag
Nr. 30.… auf dem Verkehrswege zu sehen sind (Straßen, Gleise)
Elisabeth Herrmann - Schattengrund
Mai
04.… auf dem ein Mordwerkzeug abgebildet ist
Andreas Gruber - Todesfrist
22.… auf dem ein Einrichtungsgegenstand eines Zimmers zu sehen ist
Elisabeth Herrmann - Das Kindermädchen
19... auf dem ein Herz abgebildet ist
Astrid Seehaus - Loverboy
Juni
05.… auf dem eine Zahl im Titel steht
Claudia Puhlfürst - Das sechste Herz
26 ... auf dem Schuhe zu sehen sind
Christian Limmer - Saubär
07.… das schwarz / weiß ist
Simon Beckett - Die Chemie des Todes
Juli
18... auf dem Schnee zu sehen ist
Sabine Klewe - Die weißen Schatten der Nacht
29 ... auf dem mindestens eine Hand zu sehen ist
Julia Crouch - Hautnah
08 ... das eine goldene Schrift hat
Jilliane Hoffman - Mädchenfänger
August
24... auf dem mindestens ein Getränk abgebildet ist
Christian Gude - Kammerspiel
23... auf dem Geld abgebildet ist
Bernd Franzinger - Goldrausch
September
12.… auf dem sich jemand maskiert hat
Bernd Franzinger - Ohnmacht
20.… auf dem nackte Füße zu sehen sind
Mechthild Borrmann - Wenn das Herz im Kopf schlägt
27 Vorgaben sind bereits erledigt - 3 noch offen.
11.… auf dem eine männliche Leiche abgebildet ist
14.… auf dem ein Skelett oder Skelettteile zu sehen ist
21.… auf dem eine Uhr zu sehen ist
Hier sind meine erledigten Vorgaben:
Januar
Richard Hagen - Ihr unschuldiges Herz
Michael Robotham - Amnesie
Februar
Edna Schuchardt - Friesenfeuer
Andreas Franz - Tödliches Lachen
Karin Slaughter - Tote Augen
Rachesommer - Andreas Gruber
Janet Clark - Rachekind
Andreas Franz - Das Todeskreuz
März
Andreas Franz/Daniel Holbe - Tödlicher Absturz
Elisabeth Herrmann - Das Dorf der Mörder
Jan Seghers - Die Braut im Schnee
April
Zoe Beck - Das alte Kind
Nika Lubitsch - Der 7.Tag
Elisabeth Herrmann - Schattengrund
Mai
Andreas Gruber - Todesfrist
Elisabeth Herrmann - Das Kindermädchen
Astrid Seehaus - Loverboy
Juni
Claudia Puhlfürst - Das sechste Herz
Christian Limmer - Saubär
Simon Beckett - Die Chemie des Todes
Juli
Sabine Klewe - Die weißen Schatten der Nacht
Julia Crouch - Hautnah
Jilliane Hoffman - Mädchenfänger
August
Christian Gude - Kammerspiel
Bernd Franzinger - Goldrausch
September
Bernd Franzinger - Ohnmacht
Mechthild Borrmann - Wenn das Herz im Kopf schlägt
27 Vorgaben sind bereits erledigt - 3 noch offen.
11.… auf dem eine männliche Leiche abgebildet ist
14.… auf dem ein Skelett oder Skelettteile zu sehen ist
21.… auf dem eine Uhr zu sehen ist
Abonnieren
Posts (Atom)






















