Sonntag, 13. November 2011

J.T. Ellison - Poesie des Todes

Taylor Jackson ist 35 Jahre, blond, attraktiv und eine erfolgreiche Polizistin in Nashville. Zu Recht ist sie gerade erst zum Lieutenant der Mordkommission befördert worden, denn ihre Ermittlungsarbeit ist einfach genial. Doch als sie zu einem Tatort gerufen wird, bei der eine junge Frau, brünett mit braunen Augen und abgetrennten Händen tot aufgefunden wird, ist allen Beteiligten schnell klar, dass das Opfer auf das Konto des Southern Stranglers geht. Von daher ist es kaum verwunderlich, dass sich das FBI des Falls annimmt. John Baldwin, der zuständige FBI-Agent wird immer häufiger und in immer kürzeren Abständen zu den verschiedensten Tatorten quer durch die Südstaaten der USA gerufen, bei denen dieser Serienmörder seine Handschrift hinterlassen hat.
Doch auch Taylor ist nicht untätig. Durch ganz andere Fälle, die sie bearbeitet, kreuzen sich die Wege von Taylor und John, die nicht nur beruflich ein Dream-Team zu sein scheinen, auf mysteriöse Art und Weise.

„Poesie des Todes“ ist der Debütroman von J.T. Ellison. Ein Werk, das man nicht so schnell wieder aus den Händen liegt. Ellison ist tatsächlich ein richtiger Pageturner gelungen. Von Beginn an lässt sie die Spannung aus dem Buch nicht entweichen, sie zieht sich durch bis zur letzten Seite.
Das Buch wird von zwei Handlungssträngen begleitet. Zum einen handelt es sich um die Suche nach dem Serienmörder und zum anderen um einen Vergewaltigungstäter. Obwohl relativ viele Tote und Opfer in diesem Buch vorkommen, finde ich den Plot trotzdem nicht überladen. Geschickt versteht es die Autorin, die Handlungen voneinander zu trennen ohne dass dabei ein Chaos entsteht.
Ihre Figuren hat sie klar und deutlich dargestellt. Die Protagonisten Taylor und John wirken sehr sympathisch, man fiebert bei ihren Ermittlungen mit, genauso wie es das Privatleben der beiden betrifft.
Ellison schafft es ebenso gut, den Leser auf der Suche nach dem Mörder und dem Vergewaltiger immer wieder auf verschiedene Fährten zu führen. Wenn man glaubt, dass man die Täter entlarvt haben könnte, wird man schnell eines besseren belehrt. Die überraschende aber wiederum auch vorhersehbare Wende wird zum Ende der Handlung deutlich und die Enthüllung des Mörders und seines Motivs ist recht dramatisch.

Fazit: Schade, dass ich solange gewartet habe, das Buch zu lesen. Dafür schiebe ich aber gleich den Folgeband von J.T. Ellison „Der Schneewittchenmörder“ hinterher. Diesen Thriller kann ich nur wärmstens empfehlen.

Meine Bewertung:
Seitenanzahl: 405

Deutsche Erstveröffentlichung: Dezember 2010

Kommentare:

  1. Das hört sich schon sehr gut an,steht schon länger auf meiner Wunschliste.Werde es dann auch bald lesen.

    L.G Manuela

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  2. Oh.. klingt wirklich toll.. Allerdings hört es sich an, wie ein Mischung aus Tess Gerritsen und Karin Slaughter.. Trotzdem wird es möglicherweise bald in meiner SuB Liste auftauchen. Immerhin kommt jetzt meine persönliche "Lese Jahreszeit"

    Viele Grüße
    Diana

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