Sonntag, 8. September 2013

# 34 # Neues im Bücherregal

Hier kommt mein neuester Nachschub. Und wieder ist ein Krimi, ein Thriller und ein historischer Roman. So gefällt mir die Mischung.

(127) Klappentext: Die Spurensucherin Name: Hannah Jakob Beruf: Kriminalpsychologin beim BKA Spezialgebiet: wird eingesetzt, um vermisste Frauen und Kinder zu finden Besonderes Kennzeichen: nie allein unterwegs, an ihrer Seite stets ihr Hund Kotti, ein Windhundmischling Sie wird eingeschaltet, wenn die örtliche Polizei nicht mehr weiterweiß. Seit ihre Schwester vor mehr als zwanzig Jahren verschwand, hat Hannah Jakob ein bestimmtes Thema, das sie nun, nach einem Psychologiestudium zu ihrer Berufung gemacht hat: Sie reist durch die Republik, um vermisste Frauen wiederzufinden. Ihr Einsatz in Hamburg mutet unspektakulär an: Die Bibliothekarin Caroline Meisner ist verschwunden. Die junge Frau lebte zurückgezogen in einer geschmackvollen Wohnung, ohne Geldsorgen. Hannah Jakob steht vor einem Rätsel, doch dann, nach zwei Wochen taucht Caroline Meisner unvermittelt wieder auf. Sie redet sich damit heraus, sie habe wegen persönlicher Probleme eine Auszeit gebraucht. Hannah Jakob jedoch glaubt ihr nicht. Am nächsten Morgen wird die Bibliothekarin tot aufgefunden


(128) Klappentext: Als Pfarrer Josef Fraas am Weserufer in Rinteln angespült wird, ahnt noch niemand, warum er sterben musste. Dass sein Körper nicht mehr ganz vollständig ist, gibt Kommissar Wolf Hetzer ein weiteres Rätsel auf. Doch noch bevor Hetzer sich auf diesen Fall konzentrieren kann, verschwindet der stadtbekannte Politiker BennoKuhlmann spurlos. Ein mysteriöser Täter spinnt seine Fäden unerkannt im Hintergrund. Und während ihn die Ermittler vom Weserbergland bis weit ins Schaumburger Land verfolgen, hat Hetzer das Gefühl, den Schatten des Mörders immer dichter zu spüren. Ein spannendes Duell beginnt, dessen Ausgang niemand vorhersehen kann, denn die Gegner sind einander ebenbürtig

(129) Klappentext: Und ich sah ein weißes Pferd, und des Reiters Name hieß Tod. Ende des 9. Jahrhunderts haben die dänischen Eroberer alle fünf englischen Königreiche unterjocht. Das gesamte Land der Angelsachsen ist in der Gewalt der Invasoren – mit Ausnahme eines kleinen Sumpfgebietes. Hier hält sich König Alfred von Wessex mit wenigen Getreuen versteckt. Uhtred, Krieger in Alfreds Diensten, kennt die Übermacht des dänischen Heeres genau. Dennoch will Alfred eine letzte, entscheidende Schlacht führen. Der fromme König setzt dabei auf Gottes Hilfe, Uhtred hingegen vertraut lieber seinem kampferprobten Schwert. Über eines aber sind sich die beiden ungleichen Verbündeten vollkommen einig: Eine Niederlage wäre der Untergang Englands.


Samstag, 7. September 2013

# 128 # Heike Denzau: Marschfeuer

Heike Denzau
Marschfeuer

Erschienen am: 08.03.2012
Verlag: Emons
Ausgabeart: Taschenbuch
Kategorien: Belletristik/Krimi/Thriller
Seiten: 237
Preis: € 9,90
ISBN: 978-3-897-05919-1

Klappentext: Ein Brandstifter treibt sein Unwesen in der Wewelsflether Kleingartenkolonie. Als in einer der abgebrannten Hütten eine Leiche entdeckt wird, sind Oberkommissarin Lyn Harms und ihre Kollegen von der Kripo Itzehoe gefordert. Wer tötete den Bewohner der Gartenhütte? Und was hat das spurlose Verschwinden des Werftbesitzers Jacobsen damit zu tun? In den Fokus der Polizei gerät eine Gruppe Jugendlicher. Doch die Clique schweigt eisern.


Meine Meinung: Seit einigen Wochen hat die Feuerwehr in Wewelsfleth mehr zu tun als ihnen lieb ist. Ein Brandstifter hat es auf die Gartenlauben in der Kleingartenkolonie abgesehen. Doch dieses Mal ist es anders. Dieses Mal gibt es ein Menschenleben zu beklagen. Die Hütte des Russlanddeutschen Waldemar Pankratz ist bis auf den Grund niedergebrannt und mit der Hütte er selbst.
Zeitgleich wird der Werftbesitzer Hinrich Jacobsen vermisst, der eigentlich gar keinen Anlass zum Verschwinden hat.
Oberkommissarin Lyn Harms und ihr Partner Hendrik Wolff sehen sich einer schwierigen Aufgabe gegenüber, denn die wenigen Anhaltspunkte, die sie von Bekannten und Zeugen erhalten, sind genauso wenig aufschlussreich. Es beginnt die Suche nach der Nadel im Heuhaufen.

Heike Denzau hat mit ihrem „Marschfeuer“ den zweiten Fall mit ihren Kommissaren Gwendolyn Harms und Hendrik Wolff präsentiert, die inzwischen nicht nur dienstlich ein Paar sind, sondern auch privat. Während sich Lyn Harms noch immer mit ihren privaten Beziehungen als geschiedene Ehefrau und den Sorgen um ihre Kinder herum schlägt, ist sie nicht in der Lage ihre Liebe zu den 9 Jahre jüngeren Hendrik offen zu gestehen. Das macht die Ermittlungsarbeit zu dem Mord- und Vermisstenfall nicht einfacher. Denn es sieht so aus, als wäre der Bekanntenkreis ihrer ältesten Tochter Charlotte unmittelbar darin involviert. Die fortlaufenden Ermittlungen gestalten sich langatmig, da an die jugendliche Clique nicht wirklich heran zu kommen ist. Indessen bemühen sich die Beamten der Kripo Itzehoe weitere Zeugen zu befragen um Erfolge vorweisen zu können. Erst als die nächste Leiche auftaucht, kommt Schwung in die Aufklärung der Fälle und die Ereignisse überstürzen sich regelrecht.
Hier hat die Autorin wahrlich nicht mit überraschenden Wendungen und Spannung gespart. Nach und nach setzen sich die Puzzle zusammen, wobei die Ursache des Tötungsdeliktes nicht wirklich nachzuvollziehen ist.
Im Großen und Ganzen muss ich jedoch sagen, dass mich auch dieser Krimi wieder sehr gut unterhalten hat und ich mich schon auf die nächste Folge freue.

Die Autorin: Heike Denzau
Heike Denzau wurde 1963 in Itzehoe geboren. Sie lebt mit Ehemann und zwei Töchtern in dem kleinen Störort Wewelsfleth in Schleswig-Holstein. Mehrere Kurzgeschichten wurden in Anthologien veröffentlicht. Beim NordMordAward 2011 belegte sie mit einem Kurzkrimi den 3. Platz.





Meine Bewertung:
 
Reihenfolge:


Quellen:
Cover: Emons Verlag
Klappentext: Emons Verlag
Autorenporträt: Emons Verlag
Foto: privat Heike Denzau

Freitag, 6. September 2013

# 127 # Karin Slaughter: Harter Schnitt


Karin Slaughter
Harter Schnitt

Erschienen am: 26.08.2013
Verlag: Blanvalet
Ausgabeart: Gebundene Ausgabe
Kategorien: Belletristik/Krimi/Thriller
Seiten: 512
Preis: € 19,99
ISBN: 978-3-764-50415-1

Zur Leseprobe:
Online kaufen: beim Verlag/bei Amazon

Klappentext: Nach der Geburt ihrer Tochter Emma ist Faith Mitchell vom GBI zurück im Polizeidienst, und ihr Ermittlerinstinkt ist noch immer zuverlässig: Als sie eines Tages ihre Mutter nicht erreichen kann, die sich um Emma kümmern sollte, rast sie von der Arbeit nach Hause und findet ihre Tochter in einen Schuppen gesperrt, eine frische Blutspur an der Haustür, eine Leiche in der Kammer und zwei bewaffnete Männer im Schlafzimmer vor. Von ihrer Mutter – keine Spur …

Meine Meinung: Trennungsschmerz von ihrer Tochter Emma, Hunger und eine fehlende Reaktion ihrer Mutter lassen Special Agent Faith Mitchell, die gerade von einem Computerkurs zurück gekehrt ist, zum Haus ihrer Mutter fahren. Noch während sie das Haus betritt, spürt sie, dass etwas nicht stimmt. Im versperrten Schuppen, eingeklemmt zwischen Schränken sieht sie Emma liegen. Eine Blutspur weist zum Haus. Bevor sie sich nach drinnen begibt, setzt Faith noch einen Notruf ab und bewaffnet sich, um im Haus nachzusehen. Die Leiche eines Hispanos in der Wäschekammer ignorierend, begibt sie sich ins Schlafzimmer ihrer Mutter. Dort sieht sie, wie ein Asiate einen weiteren Hispano mit der Pistole bedroht und schreitet ein, nicht ohne ein weiteres Opfer zurück zu lassen. Mit dem Eintreffen der Polizei flüchtet der letzte Täter und bedroht dabei die Nachbarskinder mit einer Schusswaffe. Ohne groß zu Überlegen nimmt Faith die Verfolgung auf und bringt ihn zur Strecke. Während seines Todeskampfes versucht Faith vergeblich von ihm zu erfahren, wo sich ihre Mutter befindet.
Bevor sich Amanda Wagner, Deputy Director des GBI und Special Agent Will Trent, der Aufklärung des Falles annehmen können, müssen sie noch einen verbitterten Kompetenzkampf mit dem zuständigen Polizeidepartement liefern. Schließlich wird Faith bezichtigt, den Tot der beiden Opfer absichtlich herbei geführt zu haben.

Während Amanda Wagner ihr Team in Bewegung setzt um die verschwundene Evelyn Mitchell, ehemalige Leiterin des Drogendezernates von Atlanta und beste Freundin von Amanda, zu finden sowie den notwendigen Beistand ihrer Tochter Faith gegenüber zu geben, wird in einer Art  Brainstorming der Tathergang rekonstruiert. Schnell erschließt sich Will Trent, dass die gesamte Tat, die im Haus Mitchell ablief, mit Evelyn und ihrer Vergangenheit zu tun haben muss.
Indessen überhäufen sich die Ereignisse. Die Todesfälle von Polizisten, die im Team von Evelyn ermittelt haben und nicht nur als korrupt, sondern auch für weitere Verbrechen verurteilt worden sind, häufen sich und liefern zusätzlichen Zündstoff für die These, dass Evelyn in der Sache mit drinnen hängt. Dass sich während der ganzen Ermittlungsarbeit Will auch noch der Verdacht erschließt, dass auch Amanda involviert ist, steht fast außer Frage. Denn Amanda ermittelt innerhalb des Falls ihren eigenen Fall.
Auch Roz Levy, die Nachbarin, ist kein unbeschriebenes Blatt. Und Amanda ist ihre Vergangenheit wohl bekannt, wobei sie hier verbrecherische Delikte der Nachbarin unter den Teppich gekehrt und geduldet hat. Will Trent wird Zeuge, wie zwischen den Frauen dreckige Wäsche gewaschen wird und entzieht sich jeden Kommentars.
Die Ermittlungen im Entführungsfall, die sich schließlich in eine ganz andere Richtung entwickeln, wirken ziemlich konstruiert und sind von ausgedehnten und ausufernden, langatmigen Szenen begleitet. Die Dialoge sind wenig aussagekräftig und langweilen eher als das sie Spannung erzeugen. Die zum Schluss hin eingearbeiteten Wendungen wirken ebenso hart und sind ohne erkennbares Muster zusammengefügt.
Leider habe ich in diesem Buch die einstige Lockerheit, mit der die Autorin schrieb, vermisst. Ihre Schreibweise wirkt nur noch steif und künstlich. Selbst mit dem Gefühls- und Liebeschaos zwischen Will Trent, Sara Linton sowie den Eifersuchtsszenen mit Angie Trent konnte sie nicht wirklich punkten. Ihre Figuren sind farblos und ohne erkennbare Charakterzüge dargestellt. Viele der Protagonisten kann ich nur in die Rubrik „unsympathisch“ einordnen, wobei mir Figuren für die Rubrik „sympathisch“ so gut wie nicht einfallen. Inwieweit dies mit ihrer neuen Schreibweise zu tun hat, lässt sich kaum beurteilen, da der Autorin fast alle guten Eigenschaften, einen spannenden Thriller zu schreiben, scheinbar abhanden gekommen sind.
Zumindest ist „Harter Schnitt“ eine kleine Steigerung zum letzten Thriller „Letzte Worte“, doch an ihre einstigen spannenden Bücher der Jeffrey Tolliver Reihe reicht Karin Slaughter bei Weitem nicht heran. Schade.

Die Autorin: Karin Slaughter
Karin Slaughter, Jahrgang 1971, stammt aus Atlanta, Georgia. 2003 erschien ihr Debütroman Belladonna, der sie sofort an die Spitze der internationalen Bestsellerlisten und auf den Thriller-Olymp katapultierte. Ihre Grant County-Romane um Rechtsmedizinerin Sara Linton und Polizeichef Jeffrey Tolliver sind inzwischen in 30 Sprachen übersetzt und weltweit mehr als 20 Millionen mal verkauft worden.



Meine Bewertung:

Quellen:
Cover: Verlag Blanvalet
Klappentext: Verlag Blanvalet
Autorenporträt: Verlag Blanvalet
Foto: © Alison Rosa 


An dieser Stelle möchte ich mich
recht herzlich beim
Verlag: Blanvalet
 
 
für die Bereitstellung dieses
Rezensionsexemplars bedanken.


Mittwoch, 4. September 2013

# 126 # Mechthild Lanfermann: Wer ohne Liebe ist



Mechthild Lanfermann
Wer ohne Liebe ist

Erschienen am: 08.07.2013
Verlag: btb
Ausgabeart: Taschenbuch
Kategorien: Belletristik / Krimi & Thriller
Seiten: 480
Preis € (D) 9,99
ISBN: 978-3-442-74377-3

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Klappentext: In Berlin Zehlendorf wird ein Mann ermordet in seiner Wohnung gefunden. Seltsame Codes im Internet bringen die Radioreporterin Emma Vonderwehr auf eine brisante Spur: Der allseits beliebte Grundschullehrer verkehrte in rechten Kreisen. In seinem brandenburgischen Heimatort findet Emma heraus, dass der Schlüssel zu dem Mord in der DDR-Vergangenheit des Opfers liegt. Weitere Menschen sterben und auch Emma steht auf der Liste der Täter. Die junge Journalistin muss sich entscheiden: Macht sie ihre Entdeckungen öffentlich um Schlimmeres zu verhindern oder verhält sie sich loyal zu ihrem Partner Kommissar Edgar Blume, der auf den Fall angesetzt ist?

Meine Meinung: Dass es nicht immer ein Wochenende für Kommissare der Mordkommission geben kann, spürt Edgar Blume am frühen Samstagmorgen am eigenen Leib, als er zu einem Tatort nach Berlin-Zehlendorf gerufen wird. Der Mord an dem sympathischen Grundschullehrer, Lukas Brinkmann, ruft ihn auf den Plan. Auch Emma Vonderwehr, die junge, freie Journalistin vom Radiosender BerlinDirekt wurde zum Tatort beordert. Sie soll erste Eindrücke sammeln und der Hörerschaft von Berlin präsentieren.
Nach nur wenigen Stunden steht fest, dass sich hinter dem Mord die rechtsradikale Szene verbirgt, eventuell sogar die Drogenmafia. Emma spürt, dass es hier um eine heiße Story geht.

Mechthild Lanfermann hat mit ihrem zweiten Fall um die Journalistin Emma Vonderwehr wieder einen spannenden und fesselnden Krimi präsentiert. Nach einem atemberaubenden Prolog, in dem man fast die Luft anhalten muss, lässt sie es im Verlauf der Handlung zwar etwas ruhiger angehen um dann aber mit einem erhöhten Spannungsdruck dem Ende entgegen zu gehen. Die Autorin hat sich, wie schon in ihrem Vorgängerroman, wieder einem sehr heiklen Thema gewidmet. Sehr ausführlich schildert sie, wie die rechtsradikale Szene in der dörflichen Umgebung Brandenburgs Fuß fassen will und mit welchen Methoden sie um die Jugend buhlt. Arbeitslosigkeit und Perspektivlosigkeit treiben die Jugendlichen in die Fänge der Rechten Szene.
Nicht nur Edgar Blume sondern auch Emma Vonderwehr vermuten dort den Grund, warum Lukas Brinkmann so bestialisch sterben musste. Denn der bei den Kindern sehr beliebte Lehrer war aktives Mitglied einer neonazistischen Partei. Obwohl er mit dieser rechtsradikalen Gesinnung unterrichten durfte, ging die Lehrerschaft Lukas so gut wie aus dem Weg. Nur Gesine Lorenz, eine Lehrerkollegin, hielt offensichtlich zu ihm, mehr noch. Denn bei ihr wird nicht nur die Zuneigung zu Lukas sondern auch zu dessen Szene vermutet. Als dann schließlich noch der Handel mit Drogen ins Gespräch kommt, erschließt sich einem schnell die Verbindung zu einem früheren Todesfall, der mehr als 6 Monate zurück liegt.
Mechthild Lanfermann hat die anfänglichen Recherchen der Journalistin Emma und ihrer Kollegin Bente sehr ausgiebig geschildert, wobei die eigentlichen Ermittlungen der Kripo mehr ins Hinterrücken geraten. Ausgedehnte Befragungen von Lehrern, Nachbarn und Freunden lassen einem zwar fast ermüden, doch das änderte sich spätestens im letzten Drittel des Buches. Ab diesem Zeitpunkt ging es sehr rasant zu und die Ereignisse überschlugen sich regelrecht.
Die Autorin hat ihre Geschichte auf mehreren Handlungssträngen aufgebaut, wodurch sich die Spannung auch kontinuierlich auf einem Niveau hielt. Etwas enttäuschend fand ich nur, dass der Bezug zum Prolog erst fast zum Ende des Buches wieder aufgenommen, eigentlich eher nur angerissen, worden ist. Hingegen muss man der Autorin zugute halten, dass sie ohne blutige Szenen und ohne Serienmorde auskommen konnte. Obwohl sich im Verlauf der Handlung noch einige gewalttätige Szenen ereigneten, wurden diese nicht unnötig ausgeschmückt. Mechthild Lanfermann hat sich auf das Wesentliche konzentriert und die Botschaft vermittelt, dass der Umgang und die Mitgliedschaft in der rechtsradikalen Szene keine Zukunft hat.

Die Autorin: Mechthild Lanfermann
Mechthild Lanfermann ist 1969 in Niedersachsen geboren. Sie studierte Theater, Film- und Fernsehwissenschaften und später Journalistik an verschiedenen deutschen Hochschulen und an der Sorbonne in Paris. Nach dem Studium arbeitete sie als Reporterin und Redakteurin beim WDR, bei Radio Bremen, beim RBB und bei Deutschlandradio Kultur. Als Dozentin an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover lehrt sie seit kurzem Hörfunk. „Wer im Trüben fischt“ ist ihr erster Roman. Mechthild Lanfermann lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Berlin.


Meine Bewertung:


Quellen:
Klappentext: btb Verlag
Cover: btb Verlag
Autorenporträt: btb Verlag
Foto: Anja Müller



An dieser Stelle möchte ich mich
recht herzlich beim
Verlag: btb
für die Bereitstellung dieses
Rezensionsexemplars bedanken.


Dienstag, 3. September 2013

# 33 # Neues im Bücherregal

Ein Krimi, ein Thriller, ein historischer Roman - das sind meine neuesten Errungenschaften, die unbedingt zu mir wollten.

(124) Klappentext: Nach der Geburt ihrer Tochter Emma ist Faith Mitchell vom GBI zurück im Polizeidienst, und ihr Ermittlerinstinkt ist noch immer zuverlässig: Als sie eines Tages ihre Mutter nicht erreichen kann, die sich um Emma kümmern sollte, rast sie von der Arbeit nach Hause und findet ihre Tochter in einen Schuppen gesperrt, eine frische Blutspur an der Haustür, eine Leiche in der Kammer und zwei bewaffnete Männer im Schlafzimmer vor. Von ihrer Mutter – keine Spur …



(125) Klappentext: In Berlin Zehlendorf wird ein Mann ermordet in seiner Wohnung gefunden. Seltsame Codes im Internet bringen die Radioreporterin Emma Vonderwehr auf eine brisante Spur: Der allseits beliebte Grundschullehrer verkehrte in rechten Kreisen. In seinem brandenburgischen Heimatort findet Emma heraus, dass der Schlüssel zu dem Mord in der DDR-Vergangenheit des Opfers liegt. Weitere Menschen sterben und auch Emma steht auf der Liste der Täter. Die junge Journalistin muss sich entscheiden: Macht sie ihre Entdeckungen öffentlich um Schlimmeres zu verhindern oder verhält sie sich loyal zu ihrem Partner Kommissar Edgar Blume, der auf den Fall angesetzt ist?
 
(126) Klappentext: Welches Geheimnis hütet die Burg in der Eifel? Jerusalem, 1148. Drei Männer teilen nach erfolgreichem Kreuzzug ihre Beute. Im Angesicht eines magischen Kruzifixes schließen sie einen Pakt: sich und die Ihren auf ewig zu schützen. Zweihundert Jahre später: Wegen einer drohenden Fehde wird Elisabeth von Küneburg in die Obhut von Freunden geschickt. Sie genießt das Leben dort – doch dann bricht die Pest aus. Ihr Onkel Dietrich nutzt die Wirren, um die elterliche Burg einzunehmen. Er setzt alles daran, seinen Sohn, den düsteren Albrecht, so schnell wie möglich mit ihr zu vermählen. Gelingt es den Nachkommen der Bruderschaft, sie zu retten?





Montag, 2. September 2013

# 125 # Karin Slaughter: Letzte Worte


Karin Slaughter
Letzte Worte

Erschienen am: 29.10.2012
Verlag: Blanvalet
Ausgabeart: Gebundene Ausgabe
Kategorien: Belletristik/Krimi/Thriller
Seiten: 512
Preis: € 19,99
ISBN: 978-3-764-50414-4

Klappentext: Ein totes Mädchen am See. Ein gefälschter Abschiedsbrief. Der vermeintliche Mörder ist schnell gefasst. Er gesteht – und bringt sich dann in seiner Zelle um. Zuvor jedoch schreibt er mit seinem Blut an die Zellenwand: »Ich war’s nicht.« Als Sara Linton davon erfährt, ist sie außer sich. Die Polizistin Lena Adams muss den geistig behinderten Jungen zu dem falschen Geständnis und in den Selbstmord getrieben haben. Sara Linton will Lena ein für alle Mal aus dem Verkehr ziehen und bittet den GBI-Ermittler Will Trent um Hilfe.

Meine Meinung: Die junge Studentin Allison Spooner ist deprimiert. Für sie scheint es keine lebenswerten Momente mehr zu geben. Schon oft hat sie darüber nachgedacht wie es wäre, wenn sie ihr Leben beenden würde. Nur ein Schritt und sie könnte sich in das eiskalte Wasser des Lake Grant stürzen. Doch sie hadert bis ihr die Entscheidung abgenommen wird, in dem sie von hinten brutal gepackt und in den See geschubst wird. Erst jetzt weiß Allison, dass sie leben will – doch es ist zu spät. Nur kurze Zeit später wird die Leiche des jungen Mädchens heraus gezogen und Lena Adams, die Polizistin sieht sofort, dass es kein Suizid gewesen sein kann. Ein tiefer Schnitt im Nacken weißt darauf hin, dass hier jemand nachgeholfen hat dem Mädchen das Leben auszulöschen. Schnell findet sich ein Verdächtiger, der auf seiner Flucht gleich drei Verletzte hinterlässt, wobei Brad Stevens, der junge Polizist mit seinem Bauchschnitt am schwersten verletzt ist. Nach seiner Festnahme und einem offensichtlich getürkten Geständnis nimmt sich der mutmaßliche Täter, der auch noch geistig behindert ist, in seiner Zelle das Leben, nicht ohne den Hinweis, dass er den Mord an dem Mädchen nicht begangen habe.

Sarah Linton ist 4 Jahre nach dem Tod ihres Mannes Jeffrey Tolliver zurück in ihre Heimatstadt gekehrt um mit ihren Eltern und Schwester Thanksgiving zu feiern. Doch ausgerechnet hier, wo sie mit keinem etwas zu tun haben will, weil sie alles an Jeffrey erinnert, wird sie von Frank Wallace, dem dienstältesten Polizisten des County, zu einem Insassen gebeten. Weil sich dieser nicht beruhigen will und Sara ihn als Aärtin schon seit seiner Kindheit behandelt habe, soll sie ihn zur Vernunft bringen. Doch als die Tür zu seiner Zelle geöffnet wird finden sie ihn nur noch tot vor. Mithilfe einer Kugelschreibermine hat er sich die Pulsadern aufgeschlitzt. Sofort klingeln bei Sara die Alarmglocken und sie ist sich sicher, dass dies auf die Kappe, ihrer Meinung nach, unfähigen und ehemaligen Partnerin von Jeffrey, Lena Adams, geht. Sara spürt, dass sie sie nun endlich kriegen und somit aus dem Verkehr ziehen kann.
Die Untersuchungen des Suizids wie auch die Ermittlungsarbeit an dem Mord übernimmt der GBI-Ermittler Will Trent. Sara lässt es sich dabei nicht nehmen, Will über Lenas Vergangenheit zu unterrichten und hofft, dass er die richtigen Schritte gegen Lena einleitet.

Karin Slaughter hat mit ihrem Thriller „Letzte Worte“ die Geschichte mit und um Sara Linton fortgesetzt. Als ich die ersten Seiten dieses Buches las, dachte ich schon, es würde sich um ein Sachbuch handeln, denn die vielen trockenen Erläuterungen und Erklärungen von Berufsbezeichnungen, Rangordnungen, Schauplätzen etc. ließen dies vermuten. Es folgten langatmige Szenen mit nichtssagenden Dialogen. Irgendwann schien sich die Autorin daran erinnert zu haben, dass es ja auch noch eine Geschichte geben soll und sie sollte spannend sein. Darauf wartete ich leider vergeblich.
Zwar nahm dann die Story ab dem zweiten Drittel des Buches etwas an Fahrt zu, doch diese war geprägt von der Willkür und den Hasstiraden Sara Lintons gegenüber Lena Adams. Sympathie gegenüber Sara war grundsätzlich nicht vorhanden, eher hatte ich schon Mitleid mit Lena, die in jeder Hinsicht eine helfende und stützende Hand benötigte.
Auch mit Will Trent konnte ich dieses Mal nicht richtig warm werden. Bis jetzt ist es mir unverständlich, wie er es mit seinem Handykap soweit bringen und seine Umgebung mit seiner Legasthenie ständig täuschen konnte.
Auch wenn er den ruhigen und besonnenen Ermittler darstellt, passt er nicht wirklich zu Sara, die so langsam in ihn etwas anderes sieht, als nur den Ermittler.
Während die Handlung so dahin tümpelte und sämtliche Verfehlungen, Korruptionen usw. der Polizisten bekannt worden, konnte mich die Story nicht wirklich begeistern.
Die Autorin hat bei Weitem schon besseres geliefert, als diesen Thriller. Mit diesem konnte sie so gar nicht bei mir punkten.

Die Autorin: Karin Slaughter
Karin Slaughter, Jahrgang 1971, stammt aus Atlanta, Georgia. 2003 erschien ihr Debütroman Belladonna, der sie sofort an die Spitze der internationalen Bestsellerlisten und auf den Thriller-Olymp katapultierte. Ihre Grant County-Romane um Rechtsmedizinerin Sara Linton und Polizeichef Jeffrey Tolliver sind inzwischen in 30 Sprachen übersetzt und weltweit mehr als 20 Millionen mal verkauft worden.



Meine Bewertung:

Quellen:
Cover: Verlag Blanvalet
Klappentext: Verlag Blanvalet
Autorenporträt: Verlag Blanvalet
Foto: © Alison Rosa

Sonntag, 1. September 2013

# 8 # Lesestatistik Monat August 2013

Der Monat August fing sehr gut an, fast ausschließlich 5 Sterne Bücher habe ich gelesen, doch zum Ende hin, war meine Auswahl nicht mehr ganz so gut. Mein absolutes Highlight war aber das Buch von Ken Follett "Die Säulen der Erde", das ich regelrecht verschlungen habe. Aber auch die übrigen historischen Romane haben mich restlos begeistert. Ansonsten fand ich noch "Dünengrab", "Pechsträhne" und natürlich auch "Zorn" sehr, sehr spannend.

Und hier ist meine Leseliste:
  1. Ken Follett - Die Säulen der Erde - 1.296 Seiten - 5 Bewertungspunkte
  2. Oliver Pötzsch - Der Henker und die Henkerstochter - 624 Seiten - 5 Bewertungspunkte 
  3. Sven Koch - Dünengrab - 416 Seiten - 5 Bewertungspunkte
  4. Bernard Cornwell - Das letzte Königreich - 480 Seiten - 5 Bewertungspunkte
  5. Ursula Neeb - Die Hurenkönigin und der Venusorden - 352 Seiten - 5 Bewertungspunkte
  6. Erica Spindler - Die Angst im Nacken - 464 Seiten - 4 Bewertungspunkt 
  7. Christian Gude - Kammerspiel - 245 Seiten - 4 Bewertungspunkte
  8. Deana Zinßmeister - Das Hexenmal - 510 Seiten - 5 Bewertungspunkte
  9. Deana Zinßmeister - Der Hexenturm - 448 Seiten - 5 Bewertungspunkte
  10. Zoë Beck -  Das zerbrochene Fenster - 368 Seiten - 5 Bewertungspunkte
  11. Stephan Ludwig - Zorn - Wo kein Licht - 416 Seiten - 5 Bewertungspunkte 
  12. Deana Zinßmeister - Der Hexenschwur - 416 Seiten - 5 Bewertungspunkte 
  13. Herbert Gibert - Pechsträhne - 374 Seiten - 5 Bewertungspunkte 
  14. Bernd Franzinger - Pilzsaison - 441 Seiten - 3 Bewertungspunkte 
  15. Bernd Franzinger - Goldrausch -  339 Seiten - 3 Bewertungspunkte 
  16. Volker Klüpfel/Michael Kobr - Schutzpatron - 432 Seiten - 1 Bewertungspunkt 
  17. Heike Denzau - Die Tote am Deich - 239 Seiten - 4 Bewertungspunkte 
Und hier kommt noch etwas für meine Statistik:

Bücher/Seiten:

Anzahl der gelesenen Bücher in 2013 gesamt = (bisher 107) + 17 Bücher gesamt 124 Bücher  
Anzahl der gelesenen Seiten in 2013 gesamt = (bisher 47.119) +  7.860 Seiten gesamt  54.979 Seiten

gelesene Bücher bis 200 Seiten: (7)
gelesene Bücher über 200 Seiten: (8) + 1
gelesene Bücher über 300 Seiten: (26) + 4
gelesene Bücher über 400 Seiten: (38) + 8
gelesene Bücher über 500 Seiten: (15) + 1
gelesene Bücher über 600 Seiten: (5) + 1
gelesene Bücher über 700 Seiten: (5
gelesene Bücher über 900 Seiten: (1)
gelesene Bücher ab 1.000 Seiten: (2) + 1

Anzahl der bisher gelesenen Genres:
Historische Romane: 39 + 7
Dystopie: 1
Krimis: 24 + 6
Thriller: 36 + 3
Sachbücher: 1
Jugendromane: 1
Sonstige Romane: 5  

Challenges:
Deutschsprachige Autoren-Challenge 2013:  102 Bücher von 62 Autoren
Blanvalet Challenge 2013: 13 Bücher + 0 Bücher
Krimi/Thriller Cover Challenge 2013: 22 Bücher + 2 Bücher 
Die Wälzer-Challenge: 18 Bücher mit 12.987 Seiten +  2 Bücher mit 1.920 Seiten gesamt  20 Bücher mit 14.907 Seiten
Challenge Zukunft vs. Vergangenheit: 34 historische Romane mit 18.221 Seiten + 7 Bücher mit 4.126 Seiten = gesamt 41 Bücher mit 22.347 Seiten

Samstag, 31. August 2013

# 124 # Heike Denzau: Die Tote am Deich

Heike Denzau
Die Tote am Deich

Erschienen am: 12.04.2011
Verlag: Emons
Ausgabeart: Taschenbuch
Kategorien: Belletristik/Krimi/Thriller
Seiten: 239
Preis: € 9,90
ISBN: 978-3-897-05826-2

Klappentext: Die vierzehnjährige Nele Johannson aus Marne liegt tot am Elbstrand. Ein brisanter Fall für Oberkommissarin Lyn Harms von der Kripo Itzehoe in Schleswig-Holstein, denn das Mädchen war über elf Jahre lang verschwunden, entführt als Zweijährige beim Marner Rosenmontagsumzug. Die fieberhafte Suche nach dem Täter, die Lyn Harms und ihre Kollegen zu ländlichen Schlachthäusern und einsamen Marschhöfen führt, wird zu einem Wettlauf gegen die Zeit, denn da gibt es noch das Mädchen Anna ....

Meine Meinung: Oberkommissarin Gwendolyn Harms ist neu bei der Kripo Itzehoe und wird gleich an ihrem ersten Tag mit einem Mord konfrontiert. Ein Mädchen, so alt wie ihre Tochter Sophie, wurde am Elbstrand bei Hollerwettern aus dem Wasser gezogen. Der Bauer Heinrich Kelting fand das fast 14jährige Mädchen, das erhebliche Stichwunden aufwies. Nach einem DNA-Abgleich stellt sich heraus, dass es sich bei der Toten um die seit mehr als 11 Jahren vermisste Nele Johannson aus Marne handelt.
Lyn und Hendrik Wolff beginnen mit den Ermittlungen, die so gar nicht voran kommen wollen, bis sie auf eine heiße Spur stoßen.

Spannend und fesselnd erzählt Heike Denzau ihre Story. „Die Tote am Deich“ ist ein mitreißender Debütroman der Autorin.
Mit ihren Protagonisten hat sie eine gute Wahl getroffen. Gwendolyn, ist gerade frisch von ihrem Mann getrennt und von Bamberg zurück in ihre alte Heimat gezogen, was ihre beiden Töchter Sophie und Charlotte nicht besonders glücklich macht. So unterschiedlich wie die beiden Mädchen sind, sind auch Lyn (Gwendolyn) und ihr Partner Hendrik Wolff. Hendrik, der Lyn ständig umgarnt, scheint ohnehin der Charmeur zu sein.
In ihrer Dienststelle behauptet sich Lyn vom ersten Tag an und wird somit von allen respektiert. Die Ermittlungsmethoden von Lyn und Hendrik sind alles andere als gesetzlich. Immer wieder schweifen so vom Weg der Legalität ab um an ihr Ziel zu gelangen.
Heike Denzau hat viel Wert darauf gelegt, das Privatleben ihre Protagonisten näher zu beleuchten, was dem Ganzen eine interessante Note gibt.
Der Krimi hebt sich ein wenig ab, er wirkt frisch und teilweise auch amüsant ohne dass die Ernsthaftigkeit des Falls verloren geht.
Die Autorin hat es verstanden, dass dem Leser fast jeder Protagonist als Verdächtiger vorkommt und somit zum Rätseln und Mitermitteln anregt. Die verschiedenen Handlungsstränge haben zudem eine gewisse Spannung aufgebaut, die sich auch bis zum Ende hielt. In dem man auch hinter die Gedanken und Handlungen des Täters schauen konnte, wurde das Ganze schön abgerundet. Auch wenn sich zum Ende hin die Ereignisse regelrecht überschlagen haben, fand ich es dennoch nicht übertrieben.

Die Autorin: Heike Denzau
Heike Denzau wurde 1963 in Itzehoe geboren. Sie lebt mit Ehemann und zwei Töchtern in dem kleinen Störort Wewelsfleth in Schleswig-Holstein. Mehrere Kurzgeschichten wurden in Anthologien veröffentlicht. Beim NordMordAward 2011 belegte sie mit einem Kurzkrimi den 3. Platz.





Meine Bewertung:
Quellen:
Cover: Emons Verlag
Klappentext: Emons Verlag
Autorenporträt: Emons Verlag
Foto: privat Heike Denzau

Freitag, 30. August 2013

# 123 # Volker Klüpfel/Michael Kobr: Schutzpatron


Volker Klüpfel/Michael Kobr
Schutzpatron

Erschienen am: 17.09.2012
Verlag: Piper
Ausgabeart: Taschenbuch
Kategorien: Belletristik / Krimi & Thriller
Seiten: 432
Preis € (D) 9,99 | € (A) 10,30 | SFR 14,90
ISBN: 978-3-492-227483-8

Klappentext: Endlich kehrt der prachtvolle Burgschatz mit der Reliquie von St. Magnus, dem Schutzpatron des Allgäus, nach Altusried zurück. Vor Jahrzehnten wurde unter der Burgruine Kalden der sagenhafte Schatz gefunden und ging auf weltweite Ausstellungsreise. Nun muss Kluftinger an einer Arbeitsgruppe teilnehmen, die eigens für die Sicherung der Kostbarkeiten gegründet wurde. Priml! abei hat er doch ganz andere Probleme: Er hat den Mord an einer alten Frau aufzuklären, der zunächst als natürlicher Tod eingestuft wurde. Oder hat das eine gar mit dem anderen zu tun? Kluftingers Nachforschungen werden dadurch erheblich erschwert, dass sein Auto gestohlen wird, was er aus Scham allerdings allen verschweigt – den Kollegen und sogar seiner Frau Erika. Das bringt ihn mehr als einmal in Bedrängnis. Vor allem natürlich, wenn Dr. Langhammer mit von der Partie ist ...

Meine Meinung: Als hätte Kriminalhauptkommissar Kluftinger nicht schon genug mit seiner Ermordeten zu tun, drückt ihn Polizeipräsident Lodenbacher auch noch eine Sonderaufgabe auf. Und zu Hause gibt es auch Probleme. Neuerdings macht ihm seine Erika kleine Eifersuchtsszenen und Markus, sein Sohn, will auch noch diese Japanerin Yumiko heiraten.

Auch im sechsten Fall mit Kommissar Kluftinger geht es – nach seinen Verhältnissen gesehen – wieder heiß her. Zwei Fälle auf einmal sind zu lösen und sein Team hat alle Hände voll zu tun.
Das Autorenduo hat seine Geschichte auf zwei Handlungssträngen aufgebaut. Während Kluftinger versucht den Mordfall aufzuklären, erfährt der Leser, was sich Monate und Wochen vor einem großen Clou abgespielt hat. Die Handlung selbst zog sich seitenweise hin, in dem Alltäglichkeiten in großem Stil ausgeschmückt worden sind. Nebenbei kann der Leser noch einen Sprachkurs auf bayerisch belegen.
Wie schon bei den Vorgängerbüchern habe ich gehofft, dass doch noch etwas Tiefe und vielleicht auch etwas Spannung, denn es handelt sich ja um einen Krimi, aufkommen würde, doch diese blieb aus.
Meine Enttäuschung hielt sich dieses Mal in Grenzen, da ich ja bereits von den flachen Inhalten der letzten Bücher Kenntnis hatte.

Die Autoren: Volker Klüpfel und Michael Kobr
Volker Klüpfel, geboren 1971 in Kempten, aufgewachsen in Altusried, studierte Politologie und Geschichte. Er ist heute Redakteur in der Kultur-/ Journal-Redaktion der Augsburger Allgemeinen und wohnt in Augsburg.

Michael Kobr, geboren 1973 in Kempten, studierte Romanistik und Germanistik, arbeitet heute als Lehrer und wohnt mit seiner Frau und seinen Töchtern im Allgäu.

Meine Bewertung:

Quellen:
Cover: Piper Verlag
Klappentext: Piper Verlag
Kurzbiografie: Piper Verlag
Foto: © Peter von Felbert

Donnerstag, 29. August 2013

# 8 # Zwischenstand Krimi/Thriller Cover Challenge - Monat August 2013

Es wird immer schwieriger, die Vorgaben der Krimi/Thriller Cover-Challenge, die Monika vom  Lesenden Katzenpersonal ins Leben gerufen hat, zu erfüllen. Und es macht auch nach 8 Monaten noch immer Spaß und ich bleib weiterhin dran. Ziel ist es, aus 30 vorgegebenen Buchcovern, mindestens 15 Bücher zu lesen, auf der sich eine der Vorgaben befindet, zu lesen.

Hier sind meine erledigten Vorgaben:

Januar
Nr. 09.… auf dem ein Tier abgebildet ist
Richard Hagen - Ihr unschuldiges Herz
Nr. 25.… auf dem nichts außer Schrift abgebildet wurde 
Michael Robotham - Amnesie

Februar
Nr. 01.… auf dem ein Kreuz zu sehen ist  
Edna Schuchardt - Friesenfeuer 
Nr. 02.… auf dem Wald oder Bäume zu sehen sind  
Andreas Franz - Tödliches Lachen
Nr. 16.… auf dem eine Blume zu sehen ist  
Karin Slaughter - Tote Augen 
Nr. 17.… auf dem Wasser zu sehen ist  
Rachesommer - Andreas Gruber
Nr. 27.… auf dem Lichter zu sehen sind  
Janet Clark - Rachekind 
Nr. 28.… auf dem eine Treppe abgebildet wurde
Andreas Franz - Das Todeskreuz 

März
Nr. 15.… auf dem ein Fahrzeug zu sehen ist
Andreas Franz/Daniel Holbe - Tödlicher Absturz
Nr. 03.… auf dem ein Haus abgebildet ist   
Elisabeth Herrmann - Das Dorf der Mörder
Nr. 10.… auf dem eine weibliche Leiche abgebildet ist
Jan Seghers - Die Braut im Schnee

April
13.… auf dem ein Spielzeug eines Kindes abgebildet ist
Zoe Beck - Das alte Kind 
06.… auf dem Blut zu sehen ist
Nika Lubitsch - Der 7.Tag 
Nr. 30.… auf dem Verkehrswege zu sehen sind (Straßen, Gleise)
Elisabeth Herrmann - Schattengrund 

Mai
04.… auf dem ein Mordwerkzeug abgebildet ist
Andreas Gruber - Todesfrist 
22.… auf dem ein Einrichtungsgegenstand eines Zimmers zu sehen ist
Elisabeth Herrmann - Das Kindermädchen

Juni 
05.… auf dem eine Zahl im Titel steht
Claudia Puhlfürst - Das sechste Herz
26 ... auf dem Schuhe zu sehen sind
Christian Limmer - Saubär 
07.… das schwarz / weiß ist
Simon Beckett - Die Chemie des Todes 

Juli
18... auf dem Schnee zu sehen ist
Sabine Klewe - Die weißen Schatten der Nacht
29 ... auf dem mindestens eine Hand zu sehen ist
Julia Crouch - Hautnah
08 ... das eine goldene Schrift hat
Jilliane Hoffman - Mädchenfänger

August
24... auf dem mindestens ein Getränk abgebildet ist
Christian Gude - Kammerspiel
23... auf dem Geld abgebildet ist
Bernd Franzinger - Goldrausch

24 Vorgaben bereits erledigt. Ich hoffe, dass ich für die übrigen 6 Vorgaben auch noch geeignete Bücher finde.



11.… auf dem eine männliche Leiche abgebildet ist  
12.… auf dem sich jemand maskiert hat  
 
14.… auf dem ein Skelett oder Skelettteile zu sehen ist  


19... auf dem ein Herz abgebildet ist
20.… auf dem nackte Füße zu sehen sind  
21.… auf dem eine Uhr zu sehen ist  



 



 


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