Dienstag, 31. Juli 2012

Aufgaben-Challenge

Jetzt habe ich doch tatsächlich noch eine Challenge gefunden, die sehr interessant klingt. Silke Seitenakrobatin hat diese ins Leben gerufen, bei der ich mich noch knapp anmelden konnte. Die Regeln habe ich mir direkt von ihrem Blog geholt.

Zitat von Seitenakrobatin:

Zeitraum: 
Beginn der Challenge ist der 01.08.2012
Ende der Challenge ist der 31.07.2013

Aufgabe:
Jeden Monat werde ich euch 4 Aufgaben und eine Bonus-Aufgabe stellen, die nur für den aktuellen Monat erledigt werden dürfen. Die Bonus-Aufgabe ist für diejenigen die alle 4 Aufgaben mit Erfolg gemeistert haben und wird auch nur dann angerechnet.

Damit ihr wisst wie diese Aufgaben aussehen gebe ich euch ein Beispiel.
Lest ein Buch. . .
. . . das mehr als 300 Seiten hat!

Das ist nur ein Beispiel. Die Aufgaben werden immer mit dem Thema "Bücher" zu tun haben und sehen nicht nur wie das Beispiel aus. Es werden auch kleine Rätsel vorkommen, die im Rahmen des möglichen sind und für jeden der sich etwas mit Büchern auseinandergesetzt hat beantworten können, ohne großen Zeitaufwand.
Ob ihr die Aufgaben im Monat alle löst bleibt euch überlassen. Ihr müsst nämlich nicht zwingend alles lösen. Was ihr schafft und könnt reicht vollkommen aus. Es soll ja Spaß machen und nicht zur Pflicht werden.

Die Challenge wird in zwei Teams aufgeteilt, in Team A und Team B. Ihr sammelt für euch und für euer Team Punkte, die ihr mir bitte zukommen lasst.
Die Teamleiterinnen sind Marleen von Minis Buecherblog  und ich (Silke) von Seitenakrobatin

Die Punktevergabe sieht wie folgt aus:
  • 1 Punkt für eine erledigte Aufgabe
  • 5 Punkte wenn ihr alle 4 Aufgaben erledigt habt
  • 5 Punkte für die Bonus-Aufgabe* 
*Diese Punktevergabe der Bonus-Aufgabe kann sich manchmal ändern. Das werde ich aber bekannt geben, wenn es soweit ist.

Lesestatistik Monat Juli 2012


Im Juli haben mich wieder einige Bücher begeistert. Von den Flops mag ich nicht mehr reden, dafür aber von den Highlights. Da wären auf alle Fälle Julia Crouch mit Angsthauch oder Rainer Löffler mit Blutsommer, aber auch die beiden Bücher von Rick Mofina - Geschändet und Geächtet waren Spitze oder Ulrike Herwigs Mein Gott, Wanda. Das sind meine Leseempfehlungen.


Und hier kommt meine Leseliste:
  1. Julia Crouch - Angsthauch - 496 Seiten - Rezension 
  2. Rainer Löffler - Blutsommer - 496 Seiten - Rezension 
  3. Inge Kleinschmidt - Frauenschuh - 148 Seiten - Rezension
  4. Ulrike Herwig - Mein Gott, Wanda - 272 Seiten - Rezension
  5. James Dashner - In der Brandwüste - 492 Seiten - Rezension
  6. Rick Mofina - Geschändet - 464 Seiten - Rezension
  7. Joshua Corin - Tödliche Gebote - 332 Seiten - Rezension  
  8. Rudi Assauer - Wie ausgewechselt - 256 Seiten - Rezension
  9. James Patterson - Die 4. Frau - 384 Seiten - Rezension 
  10. Claudia Puhlfürst - Ungeheuer - 352 Seiten - Rezension
  11. Rick Mofina - Geächtet - 528 Seiten - Rezension
  12. Rita Falk - Hannes - 208 Seiten - Rezension
  13. Claudia Puhlfürst - Sensenmann -  448 Seiten - Rezension 
  14. James Patterson - Die 5. Plage -384 Seiten - Rezension
  15. Peter James - Du sollst nicht sterben - 400 Seiten - Rezension
  16. Ursula Poznanski - Fünf  384 Seiten - Rezension

Gelesene Bücher bisher: 106
gelesene Bücher im Juli: 16
gesamt 2012: 122

Gelesene Seiten bisher: 41.400
gelesene Seiten im Juli: 6.044
gesamt 2012: 47.444

durchschnittlich gelesene Seiten pro Buch bisher: 390 Seiten/106 Bücher
durchschnittlich gelesene Seiten pro Buch im Juli: 377 Seiten/16 Bücher
Gesamtdurchschnitt 2012: 386 Seiten pro Buch bei 122 Bücher
durchschnittlich gelesene Seiten pro Tag bisher: 227 Seiten/182 Tage
durchschnittlich gelesene Seiten pro Tag im Juli: 195 Seiten/31 Tage
Gesamtdurchschnitt 2012:  221 Seiten pro Tag bei 213 Tage

Mein SuB am 31.12.2011: 57 Bücher + 4 RE 
hinzugekommene Bücher seit 01.01.2012: 60 (bis Juni) +  10 (im Juli)
Mein SuB am 30.06.2012: 22 Bücher + 0 RE
neuer SuB-Bestand am 31.07.2012: 16 Bücher + 0 RE

Challenge-Statistik

Langzeit-Challlenges:

Mira-Verlags-Challenge: 21 von 15 Bücher 
Blanvalet-Challenge: 21 von 20 Bücher
2 von 12 Verlage-Challenge: bisher 21 Verlage mit 37 Bücher
100 Bücher-Challenge: aktueller Stand 122 Bücher
Seiten-Zähl-Challenge: 47.444 Seiten von 65.000 Seiten
Wälzer-Challenge: 15 Bücher
ABC-Challenge: 24 von 26 Buchstaben
Serien-Challenge: 11 begonnene Serien - 6 Serien im Endstand
12 nochmal gelesen:  7 von 12 Bücher

Kurzzeit-Challenge

Ein Sommer in Deutschland-Challenge: 38 Bücher


Montag, 30. Juli 2012

# 122 # Rezension zu "Fünf" von Ursula Poznanski


Ursula Poznanski

Fünf

Erschienen am: 16.02.2012
Verlag: Wunderlich
Ausgabeart: Gebundene Ausgabe
Kategorien: Belletristik / Krimi & Thriller
Seiten: 384
Preis € (D) 9,95 | € (A) 10,30 | SFR 14,90
ISBN: 978-3-805-25031-2

Klappentext: Eine Frau liegt tot auf einer Kuhweide. Ermordet. Auf ihren Fußsohlen: eintätowierte Koordinaten. An der bezeichneten Stelle wartet ein grausiger Fund: eine Hand, in Plastikfolie eingeschweißt, und ein Rätsel, dessen Lösung zu einer Box mit einem weiteren abgetrennten Körperteil führt. In einer besonders perfiden Form des Geocachings, der modernen Schnitzeljagd per GPS, jagt ein Mörder das Salzburger Ermittlerduo Beatrice Kaspary und Florin Wenninger von einem Leichenteil zum nächsten. Jeder Zeuge, den sie vernehmen, wird kurz darauf getötet, und die Morde geschehen immer schneller. Den Ermittlern läuft die Zeit davon, sie ahnen, dass erst die letzte Station ihrer Rätselreise das entscheidende Puzzleteil zutage fördern wird ...

Meine Meinung: Normalerweise befinden sich auf einer Kuhweide Kühe. Nicht so auf der Weide nahe Salzburg, dort findet man auch eine tote Frau. Auf den ersten Blick scheint es so, als sei es ein Unfall, denn die Tote wird genau vor einer Felswand gefunden. Doch auf dem zweiten Blick scheint alles anders zu sein, denn ihre Arme wurden mit Kabelbinder hinter dem Rücken gefesselt. Auf ihren nackten Fußsohlen finden die Beamten eine eigenartige Tätowierung, die erst einmal Rätsel aufgibt. Doch schnell kommen die Ermittler Beatrice Kaspary und Florin Wenninger hinter das Geheimnis der ominösen Zahlen- und Buchstabenreihe.

Die österreichische Schriftstellerin Ursula Poznanski hat sich nach einer Fülle von Kinder- und Jugendbüchern einem neuen Genre gewidmet und gleich mit ihrem Thriller „Fünf“ ein solides Werk vorgelegt. Die Idee, Leichen und Leichenteile über das System Geocaching nach umfangreichen zu lösenden Rätseln zu suchen, ist recht interessant, doch fand ich die Handlung etwas zu gekünstelt und zu sehr konstruiert. Ihre Szenen hat die Autorin sehr anschaulich demonstriert und mit einer Priese Brutalität gespickt, wobei diese mitunter zu gespielt dargestellt worden sind. Leider empfand ich beim Lesen oftmals Langeweile, weil sich viele Szenen einfach zu sehr in die Länge zogen.
Die Anzahl ihrer Protagonisten hielten sich ebenfalls in Grenzen, was zum einen ein einfaches Eintauchen in den Plot ermöglichte, aber zum anderen die Anzahl der Verdächtigen sehr überschaubar machte.
Auf jedem Fall steckt in Ursula Poznanski eine Menge Potential um bei den Großen der Thrillerszene mitspielen zu können.

Die Autorin: Ursula Poznanski
Geboren am 30. Oktober 1968 in Wien. Nach Beendigung des Gymnasiums Studium der: Japanologie, Publizistik, Rechtswissenschaften, Theaterwissenschaften.
Seit 1996 Medizinjournalistin, seit 2003 veröffentlichte Buchautorin.





Meine Bewertung:

Sonntag, 29. Juli 2012

# 121 # Rezension zu "Du sollst nicht sterben von Peter James - Band 6 der DSI-Roy-Grace-Serie

Peter James

Du sollst nicht sterben

Erschienen am: 05.12.2011
Verlag: Scherz
Ausgabeart: Gebundene Ausgabe
Kategorien: Belletristik / Krimi & Thriller
Seiten: 400
Preis € (D) 17,95
ISBN: 978-3-502-10198-1

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Klappentext: Das Metropol Hotel in Brighton: Nach einem ausgelassenen Silvesterfest wird eine junge Frau brutal vergewaltigt, als sie auf ihr Zimmer geht. Eine Woche später wird eine andere Frau angegriffen. Der Täter stiehlt beiden Opfern die teuren Designer-Schuhe. Das erinnert Roy Grace sehr an einen nie gelösten Fall aus dem Jahr 1997, als der, den sie damals den »Schuh-Dieb« nannten, fünf Frauen vergewaltigte und eine sechste tötete. Danach verschwand er spurlos. Ist der »Schuh-Dieb« wieder da? In seinem sechsten Fall muss Detective Superintendent Roy Grace weit in die Vergangenheit gehen, um eine neuerliche Serie von Vergewaltigungen aufzuklären.

Meine Meinung: Hat es Detective Superintendent Roy Grace mit einem Deja vu zu tun? Das Profil des mutmaßlichen Vergewaltigers scheint identisch zu sein mit einigen Fällen, die sich vor Jahren ereigneten. Damals wie heute hat ein Perversling seine Opfer zusätzlich mit diversen Designerschuhen traktiert. Die Handschrift des Verbrechers muss die Gleiche sein. Nichtsdestotrotz wird Roy Grace mit weiteren Opfern konfrontiert ohne dass irgendwelche Ermittlungserfolge zu verzeichnen sind. Noch nie geriet der Detective bei einem Fall so aus dem Konzept. Die Zeit rennt ihm davon und der Schuh-Dieb, wie die Presse ihn nennt, wohl auch.

Zum sechsten Mal ermittelt Detective Superintendent Roy Grace in einem Fall, der ihn nicht nur Kopfzerbrechen bereitet sondern auch schlaflose Nächte. Obendrein bereitet sich Grace auf seine bevorstehende Hochzeit und der Geburt seines ersten Kindes vor.
Beides unter einen Hut zu bringen, fällt ihm äußerst schwer, zumal ihm seine Lebensgefährtin mächtig zusetzt, was seinen Job angeht.
Peter James beschreibt in seinem neuesten Thriller ziemlich detailgetreu die Prozeduren, die die Frauen während ihrer Vergewaltigungen durchleben müssen und lässt dadurch den Leser nicht verschont. Dabei kommt er auch nicht umhin, sich mit dem Geschehenen vor vielen Jahren zu beschäftigen und schweift durch Rückblenden immer wieder in die Vergangenheit zu den alten Fällen des Detectives zurück. Für mein Dafürhalten fand ich viele Szenen relativ langatmig beschrieben, weshalb ich mit dem Buch auch nur schlecht voran kam. Auch die Gedankengänge des Vergewaltigers wirkten auf mich etwas gekünstelt, sodass ich die Glaubwürdigkeit dadurch in Frage stellen musste. Die Story an sich fand ich nicht schlecht, hätte sich aber wahrscheinlich auf die Hälfte der Seitenzahl reduzieren können.
Für mich war es von den 6 Bänden der Serie um Detective Superintendent Roy Grace eindeutig das schwächste Werk und hoffe auf kommende und bessere Folgen.

Der Autor: Peter James
Peter James ist Schriftsteller und Filmproduzent. Er war lange Jahre
in den USA als Drehbuchautor und Filmproduzent tätig. Seit er wieder in England lebt, hat er sich vorrangig dem Schreiben gewidmet. Seine Thriller-Serie mit Detective Superintendent Roy Grace ist mittlerweile in 33 Sprachen übersetzt worden. Der Autor lebt im Londoner Stadtteil Notting Hill und seinem Landhaus in Sussex.



Meine Bewertung:
 

Donnerstag, 26. Juli 2012

# 120 # Rezension zu "Die 5. Plage" von James Patterson - Band 5 der Club der Ermittlerinnen

James Patterson

Die 5. Plage

Erschienen am: 09.06.2008
Verlag: Blanvalet
Ausgabeart: Taschenbuch
Kategorien: Belletristik / Krimi & Thriller
Seiten: 384
Preis € (D) 7,95 | € (A) 8,20 | SFR 11,90
ISBN: 978-3-442-37037-5

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Klappentext: Der »Women’s Murder Club« hat ein neues Mitglied: Yuki Castellano hat noch vor kurzem Lieutenant Lindsay Boxer brillant vor Gericht verteidigt. Jetzt ist die Rechtsanwältin selbst auf Lindsays Hilfe angewiesen. Ihre Mutter ist das jüngste Opfer in einer Reihe mysteriöser Todesfälle im San Francisco Hospital. Versucht der eiskalte Dr. Garza eigene Fehldiagnosen zu kaschieren? Oder hinterlässt ein perfider Serienmörder seine blutige Spur im Krankenhaus? Gier oder Wahnsinn – wer verbreitet das tödliche Chaos?

Meine Meinung: Eins vorab: Dieses Mal konnte mich James Patterson mit seinem 5. Fall, den der Club der Ermittlerinnen mit aufzuklären versuchte, überzeugen.
Wie immer lässt auch dieses Mal der Autor Lieutenant Lindsay Boxer wieder in mehreren Fällen ermitteln, wobei jeder Fall für sich betrachtet, ein abgeschlossener ist. Zum einen hat sie eine Serie von Morden an jungen Edelprostituierten aufzuklären, deren Mörder die Leichen stets in hochwertigen Autos drapiert und zum anderen die unzähligen mysteriösen Todesfälle im San Francisco Hospital, deren Opfer zwischen 5 und 83 Jahren sind. Unter den Todesfällen befindet sich auch Yuki Castellanos Mutter, die nach einem Herzanfall und einer hervorragenden Genesung plötzlich verstarb. Lindsay, die ebenfalls sehr betroffen von den Todesumständen ist, verspricht ihrer Freundin Yuki, inzwischen 4. Mitglied im Club der Ermittlerinnen, zu helfen. Doch was sie aufzudecken hat, ist ein undurchsichtiger Sumpf von Bürokratie, Verschwörungen und gemeinschaftlichen Verbrechen.

Einmal mehr sind sich die Frauen des Clubs einig, sich der Sache mit den mysteriösen Todesfällen anzunehmen, jede für sich auf ihre Art. Claire Washburn, die Pathologin des Quartetts stellt als Erste Ungereimtheiten an einem Leichnam fest und involviert Lindsay, die nun handfeste Beweise, einer nicht ordnungsgemäßen Behandlung von Ärzten im Hospital, vortragen kann. Cindy, die Journalistin verfolgt tagtäglich den Prozess, des wegen der Todesfälle angeklagten Hospitals und kommt auch hier auf neue Erkenntnisse. Nur Yuki scheint nach dem Tod ihrer Mutter etwas aus der Spur geraten zu sein.

Zu meiner Überraschung hat sich James Patterson in seinem 5. Thriller, der über den Club der Ermittlerinnen handelt, gegenüber seinen Vorgängerfolgen erheblich steigern können. Sein Erzählstil ist dieses Mal temporeich und spannend. Nach wie vor finde ich auch die Einteilung des Buches in die kleinen Kapitel sehr leserfreundlich.
Ich hoffe, dass James Patterson dieses Stil in seinen kommenden Folgen beibehalten kann und freue mich schon auf die nächste Fortsetzung.

Der Autor: James Patterson
James Patterson, geboren 1949, war Kreativdirektor bei einer großen amerikanischen Werbeagentur. Seine Thriller um den Kriminalpsychologen Alex Cross machten ihn zu einem der erfolgreichsten Bestsellerautoren der Welt. Inzwischen erreicht auch jeder Roman seiner packenden Thrillerserie um Detective Lindsay Boxer und den „Women´s Murder Club“ regelmäßig die Spitzenplätze der internationalen Bestsellerlisten. James Patterson lebt mit seiner Familie in Palm Beach und Westchester, N.Y.

Meine Bewertung

                      

Dienstag, 24. Juli 2012

# 119 # Rezension zu "Sensenmann" von Claudia Puhlfürst - Band 2 der Lara Birkenfeld-Reihe


Claudia Puhlfürst

Sensenmann

Erschienen am: 21.06.2011
Verlag: Blanvalet
Ausgabeart: Taschenbuch
Kategorien: Belletristik / Krimi & Thriller
Seiten: 448
Preis € (D) 8,99 | € (A) 9,30 | SFR 13,50
ISBN: 978-3-442-37355-0

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Klappentext: Er hat Schreckliches erlebt. Und vieles vergessen. Doch dann sieht Matthias Hase einen Fernsehbericht über grausame Funde in einem Kinderheim auf Jersey. Und seine Erinnerung kehrt zurück: die brutalen Erzieher, ihre perfiden Spielchen, die Misshandlungen, die Strafen. Und er will Rache … Die junge Journalistin Lara Birkenfeld recherchiert den Fall einer mysteriösen »Plattenbauleiche«, von dem ihre berufliche Zukunft abhängt und der ihr einfach keine Ruhe lässt. Denn dass gerade jetzt ihre Halluzinationen wieder auftreten, verheißt nichts Gutes, gar nichts Gutes.

Meine Meinung: Alles beginnt ziemlich harmlos, als Matthias Hase einen Bericht im Fernsehen über misshandelte und getötete Kinder in einem Heim auf der Kanalinsel Jersey verfolgt. Plötzlich stiegen in ihm vage Erinnerungen auf, die ebenfalls sein Martyrium vor fast 30 Jahren zurück riefen. Als kleiner Junge kam Matthias in das Kinderheim „Ernst Thälmann“, das von Erziehern geführt worden ist, die Brutalität und abartige Vergehen an ihren sogenannten Zöglingen“ liebten.
In diesem Moment schwor sich Matthias Rache.
Nur kurze Zeit später hat es die Leipziger Polizei mit der ersten Leiche zu tun, die auf das Konto von Matthias gehen sollte. Der in einer Badewanne in einem Abrisshaus gefundene Leichnam wurde ertränkt, obwohl schon seit ewigen Zeiten das Wasser dort abgestellt worden ist. Da die Polizei mit ihren Ermittlungen nur schwer voran kommt, nimmt sich die Journalistin Lara Birkenfeld der Sache an und recherchiert auf eigene Faust. Nicht zuletzt zum Unmut ihres schlimmsten Konkurrenten Tom Fränkel.

Claudia Puhlfürst hat sich in ihrem zweiten Thriller „Sensenmann“ einem ziemlich heiklen Thema gewidmet, das bis zum heutigen Tag nicht wirklich aufgearbeitet zu sein scheint. Immer wieder berichten Opfer von Misshandlungen bis hin zu Vergewaltigungen, die selbst einmal in Kinderheimen lebten oder unter der Obhut der Kirche standen.
Umso gespannter war ich, wie sich die Autorin diesem Thema widmen und dieses verarbeiten würde.
Die junge und sympathische Journalistin Lara Birkenfeld hat man bereits im ersten Band „Ungeheuer“ kennen gelernt, die auf ihrem Ressort der Berichterstattung aus Gerichtsverhandlungen und sonstigen Verbrechen, sehr zum Leidwesen ihres Kollegen Tom Fränkel, gute Erfolge erzielt. Immer wieder versucht er, Lara durch gezielte Mobbing-Attacken bei ihrem Chef anzuschwärzen bzw. zu erniedrigen. Doch Lara lässt sich nicht klein kriegen und recherchiert in eigener Regie obwohl ihr das Ressort durch ihren Chef bereits weg genommen worden ist.
Durch ihre Visionen erkennt Lara Birkenfeld schnell Zusammenhänge in dem Mordfall und bindet ihren Freund und Psychologen Mark Grünthal aus Berlin mit ein.
Durch einen besonderen Umstand wird ihm eine Patientin über Lara vermittelt, die obendrein eine Verbindung zu dem Mordfall zu haben scheint.
Diese Verbindung scheint wenig glaubhaft und fühlt sich wie ein purer Zufall an. Auch die weiteren Tötungsdelikte, die in der Folge beschrieben werden, wirken eher abrupt und übertrieben dargestellt.
Obwohl nur wenig Ermittlungsarbeit erkennbar ist (und diese auch nur durch die Journalistin) weiß man plötzlich, bedingt durch Laras Visionen, wer sich hinter den vielen Morden verbirgt.
Etwas eigenartig fand ich, dass der Psychologe Mark Grünthal über seine Patientin erzählte und verhältnismäßig viel über deren Psyche preis gab. Von Patienten- und Arztgeheimnis kann hier wohl nicht die Rede sein, was dem Ganzen Unglaubwürdigkeit verlieh.
Ihren Plot hat die Autorin auf verschiedenen Handlungssträngen aufgebaut, sodass die Spannung auf einem guten Niveau gehalten werden konnte.
Claudia Puhlfürst hat sich gegenüber ihrem ersten Band enorm gesteigert, doch der dritte Band „Sündenkreis“, den ich auch schon gelesen habe, ist um Längen besser.

Fazit: Ein spannender, zwar etwas unausgereifter, aber dennoch sehr lesenwerter Thriller.

Die Autorin: Claudia Puhlfürst
Claudia Puhlfürst, Jahrgang 1963, stammt aus Zwickau, wo sie nach wie vor lebt. Ihr Spezialgebiet ist die Humanethologie (menschliches Verhalten), insbesondere die nonverbale Kommunikation. Wenn sie nicht gerade schreibt, arbeitet sie als Schulberaterin für den Duden Schulbuchverlag. Zudem ist sie Organisatorin der Ostdeutschen Krimitage, Mitglied im Syndikat und bei den Mörderischen Schwestern, dem deutschen Ableger der amerikanischen Sisters in Crime.


Meine Bewertung:

Montag, 23. Juli 2012

Die Debüt-Challenge geht weiter

Kleinbrina ist unersättlich. Gott sei Dank. Denn sie hat sich wieder zu einer Challenge entschlossen, die nicht ganz unbekannt ist.
Es geht nämlich weiter mit der Debüt-Challenge. Dieses Mal vom 01.08.2012 bis zum 31.07.2013. Ich bin auch wieder mit dabei und freue mich schon riesig darauf. 

Und hier kommen die Regeln, die ich mir direkt von Kleinbrinas Blog geholt habe.

Während der nächsten 12 Monate sind einige Aktionen geplant, an der ihr hoffentlich viel Spaß haben werdet. Nur so viel: Zwischendurch gibt es immer mal wieder Debütromane zu gewinnen. :)
Das Ziel der Challenge hat sich jedoch ein bisschen geändert:
Anstatt 25 Bücher sind es in diesem Jahr nur 20 Bücher, die gelesen und rezensiert werden sollen
Ansonsten bleiben die Regeln gleich:
- Bücher, die vor dem 1. August 2012 gelesen werden, zählen nicht, es sei denn, sie werden im Juli 2012 gelesen und im August rezensiert.
- Es zählen nur Autoren, die 2012/2013 ihr Debüt in Deutschland feiern
- Zu jedem Debütroman muss eine Rezension geschrieben werden
- Es wäre schön, wenn es alle drei Monate einen kurzen Zwischenstand geben könnte (Blogeintrag ist nicht nötig, eine Email oder ein Kommentar reicht vollkommen aus)
Die Challenge startet am 1. August 2012 und endet am 31. Juli 2013. Anmelden kann man sich bis zum 1. September 2012.
Jeder, der die Challenge am 31.07.2013 bestanden hat, hat die Chance auf (weitere) Buchgewinne.

Wer mitmachen will, kann sich noch bis zum 31.07.2012 bei der Debüt-Challenge 2012/2013 anmelden.

Hier kommen meine Debüts von 2012/2013:

  1. Christiane Fux - Das letzte Geleit - 304 Seiten - Rezension
  2. Mechthild Lanfermann - Wer im Trüben fischt - 320 Seiten - Rezension
  3. Katharina Peters - Hafenmord - 316 Seiten - Rezension
  4. Katharina Höftmann - Die letzte Sünde - 288 Seiten - Rezension
  5. Stefanie Ross - Fatale Bilanz - 344 Seiten - Rezension  
  6. Stephan Ludwig - Zorn - Tod und Regen - 368 Seiten - Rezension
  7. Nicole Speyer - Die Hexe von Nassau - 640 Seiten - Rezension  
  8. Oliver Geyer - Sommerhaus, jetzt! - 288 Seiten - Rezension
  9. Richard Hagen - Ihr unschuldiges Herz - 448 Seiten - Rezension  
  10. Kerstin Apel - Der Kreuzworträtselmord - 160 Seiten - Rezension
  11. Nika Lubitsch - Der 7. Tag - 192 Seiten - Rezension 

Sonntag, 22. Juli 2012

# 118 # Rezension zu "Hannes" von Rita Falk


Rita Falk

Hannes

Erschienen am: 19.03.2012
Verlag: dtv
Ausgabeart: Klappenbroschur
Kategorien: Belletristik
Seiten: 208
Preis € (D) 17,90| € (A) 18,40 | SFR 25,90
ISBN: 978-3-423-28001-3

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Klappentext: Niemand weiß, ob Hannes nach dem schweren Unfall je wieder aus dem Koma erwachen wird. Doch einer glaubt ganz fest daran: sein bester Freund Uli. Und der versucht auf seine Art, Hannes zurück ins Leben zu holen ... Die traurig-schöne Geschichte vom Einbruch einer Tragödie in das Leben junger Menschen. Berührender kann man wohl kaum von Krankheit, Verlust und Tod und von der Großartigkeit, Kraft und Schönheit des Lebens erzählen.

Meine Meinung: Nach einem schweren Motorradunfall liegt Hannes im Koma. Sein Freund Uli besucht ihn täglich und liest ihm viel aus der Zeitung vor, vor allem aus dem Sportteil. Manchmal kommen auch Hannes Eltern und sitzen eigentlich nur herum. Sie können nicht miteinander reden. Hannes Mutter weint viel und Uli weiß nicht, was er tun soll.
Uli beginnt seine täglichen Eindrücke aufzuschreiben. Wie ein Tagebuch, doch es sind Briefe – alle an Hannes gerichtet.
Uli begleitet seinen Freund Hannes fast ein ganzes Jahr, fast täglich besucht er ihn, obwohl er nichts von dem mit bekommt, was um ihn herum passiert - bis eines Tages etwas Schicksalhaftes passiert.

Rita Falk hat in ihrem Buch aufgezeigt, wie Angehörige und Freunde mit einem schweren Schicksalsschlag umgehen. Man lernt zwei dicke Freunde kennen, die sich von Kindheit an kannten und immer für einander da waren. Selbst als Hannes im Koma lag, ließ Uli seinen Freund Hannes nicht im Stich. Er ließ ihn weiterhin an seinem Leben teilhaben, in dem er alles niederschrieb, was ihn bewegte. Völlig unverblümt wurde die Geschichte in Tagebuchform verfasst ohne sich in irgendeiner Weise für all die Gefühlsregungen zu schade zu sein. Rita Falk schafft es, einen in ihren Sog der Gefühle mit hinein zu ziehen obwohl der Schreibstil etwas ruppig und gekünstelt ist. Trotzdem faszinierte mich das Buch von der ersten Seite an und ich konnte es einfach nicht weg legen.

Fazit: „Hannes“ ist ein Buch, das man keinem Vergleich unterziehen kann, da es einfach einzigartig ist. Eine tief bewegende Geschichte, die vom Alltag gezeichnet ist.

Der Autorin: Rita Falk
Sie wurde durch ihre in dem erfundenen Ort Niederkaltenkirchen spielenden „Provinzkrimis“ um den Dorfpolizisten Franz Eberhofer bekannt. Bis zu ihrem Durchbruch als Bestsellerautorin war die Bürokauffrau arbeitslos. Nach drei, von der Erzählweise her stark dialektal und umgangssprachlich geprägten Provinzkrimi-Bänden legte sie 2012 mit "Hannes" ihren ersten Roman vor. Rita Falk lebt mit ihrem Mann, einem Polizisten, und drei Kindern in Landshut.

Meine Bewertung

Samstag, 21. Juli 2012

# 117 # Rezension zu "Geächtet" von Rick Mofina


Rick Mofina

Geächtet

Erschienen am: 11.04.2011
Verlag: Mira Taschenbuch Verlag
Ausgabeart: Taschenbuch
Kategorien: Belletristik / Krimi & Thriller
Seiten: 528
Preis € (D) 8,95 | € (A) 9,20 | SFR 13,5 0
ISBN: 978-3-89941-847-7

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Klappentext: Eine Bombenexplosion in einem Café in Rio …
Zehn Menschen sterben, darunter zwei Journalisten. Waren sie unschuldige Opfer – oder Ziel des Anschlags, weil sie zu viel wussten? Der Reporter Jack Gannon recherchiert den Fall.
Ein Autounfall in Wyoming …
Eine Frau klettert aus dem brennenden Wrack. Sie meint zu sehen, wie jemand ihr Kind aus den Flammen zieht. Doch dann wird sie ohnmächtig – und ihr Sohn verschwindet spurlos.
Eine Karibikkreuzfahrt mit grausigem Ende …
Verzweifelt fahnden die Ärzte nach dem Grund für die Todesqualen eines Passagiers und fördern Unglaubliches zutage: Jemand missbraucht ein Virus aus dem Genlabor – als tödliche Waffe gegen die Menschheit. Und während eine Mutter ihr Kind und Jack Gannon die Wahrheit sucht, beginnt ein gnadenloser Wettlauf gegen die Zeit …

Meine Meinung: Rick Mofinas dritter Thriller „Geächtet“ knüpft fast nahtlos an den Ereignissen seines zweiten Thrillers „Geschändet“ an. Man hat den furchtlosen und von nichts zurück schreckenden Journalisten Jack Gannon kennen gelernt, der nach einer Intrige seines Chefs seinen Job als Journalist beim Buffalo Sentinal verloren hatte. Lediglich Melody Lyon vom WPA in New York hat an seinen Fähigkeiten geglaubt und ihn nach einer Top-Story, bei dem er auch sein Leben aufs Spiel setzte, fest eingestellt.
Jetzt hat sich Jack Gannon unter seinen Kollegen, von denen sich einige mit dem Pulitzer-Preis schmücken, zu bewähren. Und ausgerechnet Lyon schickt Gannon nach Brasilien, in die Verbrecher-Metropole von Rio de Janeiro um den dort ansässigen Kollegen bei der Aufklärung eines Bomben-Attentates, bei dem zwei Journalisten des WPA ums Leben gekommen sind, zu unterstützen. Obwohl Jack nicht mal der hiesigen Sprache mächtig ist, kämpft er sich durch, findet sogar einige Beweisstücke und traut sich in die abwegigsten Drogengebiete von Rio. Seine Hinweise, Indizien und Gespräche führen ihn schließlich durch die halbe Welt. Kaum an einem Ziel angekommen, wartet schon der nächste Flieger. Immer mehr spürt Jack, dass er einer brandheißen Story auf der Spur ist, muss aber auch mehr als einmal um sein Leben bangen.

Rick Mofina ist einer von den Schriftstellern, die absolut mitreißend, spannend und fesselnd erzählen und schreiben können. Hat man erst einmal mit seinem Werk begonnen, fällt es schwer, dieses wieder aus der Hand zu legen.
Auch „Geächtet“ ist auf mehreren Handlungssträngen aufgebaut, die so verschieden sind, dass man nicht glauben mag, dass diese jemals zusammen führen könnten. Obwohl jeder einzelne Handlungsstrang unterschiedlich spannend ist, fesseln die einzelnen Storys, die ganz allmählich zu einer Einheit verschmelzen.
Hat man sich eben noch in Wyoming befunden, um dort „Zeuge“ eines Autounfalls mit tödlicher Folge zu werden, befindet man sich im nächsten Moment in Rio de Janeiro, um dort ein Bomben-Attentat mitzuerleben. Aber auch in China nimmt man teil, wie ein kleiner Junge entführt wird, fragt sich, was in Libyen und Marokko passiert und warum es Jack Gannon nach England oder auf die Bahamas verschlägt.
In dem Journalisten Jack Gannon steckt nicht nur das Gespür für eine gute Story, sondern er ist auch ein erstklassiger Ermittler, der mitunter dem FBI eine Länge voraus ist. Für seine Story setzt er sogar sein Leben aufs Spiel und das nicht nur einmal.
Rick Mofina beschreibt hier sehr anschaulich, wie hart das Geschäft eines Top-Journalisten ist und dass nur der Schnellste mit seiner Story punktet und überlebt. Wegen des Konkurrenzkampfes setzt auch Gannon so manches Mal alles auf eine Karte und das mit fatalen Folgen.

Fazit: „Geächtet“ ist ein spannender und mitreißender, auf mehreren Handlungssträngen aufgebauter Thriller, bei dem es an Tempo nicht mangelt und absolut empfehlenswert ist.

Der Autor: Rick Mofina
Vom Todestrakt in Texas bis nach Afrika und in den Mittleren Osten – seine Reportagen führten den erfolgreichen Journalisten Rick Mofina um die ganze Welt. Viele dieser Eindrücke verarbeitet er in seinen erfolgreichen Thrillern, von denen "Der Countdown" nun als erster auf Deutsch erschienen ist. Derzeit lebt der Autor mit seiner Frau und zwei Kindern in Ottawa.

Meine Bewertung:

Freitag, 20. Juli 2012

Danke an Sylvia für den Gewinn

Einige von Euch haben eventuell die Challenge von Sylvia mit verfolgt oder ganz und gar mitgemacht. Es ging um die Deutschsprachige Autoren-Challenge, die am 30.06.2012 nach einem Jahr endete.
Sylvia hat einige Preise verlost und ich durfte mir sogar ein Buch aussuchen, das heute meinen Briefkasten gefüllt hat.


Liebe Sylvia, auf diesem Weg möchte ich mich noch einmal ganz herzlich für den Gewinn bedanken und dass du dir so viele Mühe mit der Challenge, der Verlosung und den Gewinnen gemacht hast.

Sabine

Donnerstag, 19. Juli 2012

# 116 # Rezension zu "Ungeheuer" von Claudia Puhlfürst - Band 1 der Lara Birkenfeld-Reihe


Claudia Puhlfürst

Ungeheuer

Erschienen am: 08.03.2010
Verlag: Blanvalet
Ausgabeart: Taschenbuch
Kategorien: Belletristik / Krimi & Thriller
Seiten: 352
Preis € (D) 8,95 | € (A) 9,30 | SFR 13,50
ISBN: 978-3-442-37354-9

Klappentext: Er taucht in ihren schlimmsten Albträumen auf – und manchmal ist es sicherer, nicht zu erwachen …
Immer wieder quälen grausame Albträume die Journalistin Lara Birkenfeld. Bruchstückhafte Szenen, in denen sie von einem perversen Täter nachts durch den Wald gehetzt wird. Dann stößt sie in der Redaktion auf einen Fall, der ihre diffusen Ahnungen in ein völlig neues Licht rückt. Und es bleibt nicht der einzige Mord dieser Art – die Opfer sind alle weiblich, jung, blond. Gemeinsam mit dem Psychologen Mark Grünthal nimmt Lara die Spur des Serienmörders auf. Und ihre erschreckenden Visionen werden beinahe Realität …

Meine Meinung: Lara Birkenfeld ist festangestellte Journalistin bei der „Tagespresse“ und hauptsächlich für die Berichterstattung von Kriminalfällen, die vor Gericht verhandelt werden, zuständig. Während Lara sich mit einem Artikel herum schlägt, der von einem auf unnatürlicher Weise gestorbenen Kleinkind handelt, wird in einem Waldstück in der Nähe von Neustrelitz eine vermisste Frau tot aufgefunden. Ihre Leiche weist unvorstellbare Verstümmelungen auf, denn ihr wurden mehrere Organe und Körperteile entnommen. Wenig später stellt sich heraus, dass Lara im Vorfeld eine Art Vision hatte, die von dem Tod der Frau handelte. Doch das sollte für Lara nicht die Letzte gewesen sein. Das Ungeheuer treibt in den Wäldern weiter sein Unwesen, denen junge, blonde Frauen zum Opfer fallen und Lara weiß es schon vorher.

Claudia Puhlfürst hat sich in ihrem Buch „Ungeheuer“ mit einem Serientäter beschäftigt, der alles andere als harmlos ist. Dieser Psychopath hat eine Wahnvorstellung, in dem er sein eigenes Kunstwerk aus Körperorganen erschaffen will. Doch um an die einzelnen Körperteile und – organe zu gelangen, muss er töten. Dabei hat er sich auf eine Spezi konzentriert -  auf junge blonde Frauen.
Wenn man jetzt vermutet, dass Polizei oder sonstige Kriminalämter die Ermittlungen aufnehmen, dann hat man sich getäuscht. Denn hier kommt die Journalistin Lara Birkenfeld ins Spiel, die anhand ihrer Visionen versucht, an den Täter zu gelangen. Unterstützung erhält sie dabei von ihrem Freund und Psychologen Mark Grünthal, den sie vor einigen Jahren auf einem Kongress kennen gelernt hat. Er ist es auch, der Lara mit Informationen versorgt, an die kein normal sterblicher Bürger heran kommt.
Dass dann die privaten Ermittlungen von Lara erst einmal nicht erfolgversprechend sind, wirkt auch etwas gelangweilt auf den Leser. Claudia Puhlfürst umschreibt oftmals ihre Handlungen, die dann zu einer Art Langatmigkeit führen. Dass sie es auch besser kann, hat sie in ihrem neuesten Thriller „Sündenkreis“ wesentlich mehr unter Beweis gestellt und so hat man einen direkten Vergleich zu ihrem letzten Thriller, der um einiges besser abschneidet.
Auch „Ungeheuer“ hat sie auf mehreren Handlungssträngen aufgebaut und erzählt abwechselnd aus Sicht des Mörders und aus Sicht von Lara. Der Spannungsbogen ist leider sehr flach gehalten, sodass ich mich regelrecht durch das Buch quälen musste.

Fazit: Ein ruhiger und spannungsmäßig durchwachsener Thriller, der auf mehreren Handlungssträngen aufbaut und von verschiedenen Schauplätzen handelt.

Die Autorin: Claudia Puhlfürst
Claudia Puhlfürst, Jahrgang 1963, stammt aus Zwickau, wo sie nach wie vor lebt. Ihr Spezialgebiet ist die Humanethologie (menschliches Verhalten), insbesondere die nonverbale Kommunikation. Wenn sie nicht gerade schreibt, arbeitet sie als Schulberaterin für den Duden Schulbuchverlag. Zudem ist sie Organisatorin der Ostdeutschen Krimitage, Mitglied im Syndikat und bei den Mörderischen Schwestern, dem deutschen Ableger der amerikanischen Sisters in Crime.

Meine Bewertung:


Dienstag, 17. Juli 2012

# 115 # Rezension zu "Die 4. Frau" von James Patterson - Band 4 der Club der Ermittlerinnen

James Patterson

Die 4. Frau

Erschienen am: 09.10.2007
Verlag: Blanvalet
Ausgabeart: Taschenbuch
Kategorien: Belletristik / Krimi & Thriller
Seiten: 384
Preis € (D) 7,95 | € (A) 8,20 | SFR 11,90
ISBN: 978-3-442-36756-6


Klappentext: Lieutenant Lindsay Boxer steht unter Anklage: Selbst von zwei Kugeln getroffen, hat sie in Notwehr eine jugendliche Mörderin erschossen. Auf der Flucht vor der Hetzkampagne der Presse zieht Lindsay Boxer sich ins idyllische Half Moon Bay zurück. Als dort ein Mord geschieht und alles auf einen Serientäter deutet, setzt sich ein Alptraum nahtlos fort, der Lindsay seit ihrem allerersten Mordfall nie mehr losgelassen hat …

Meine Meinung: Mit der „4. Frau“ glaubt man, dass der „Club der Ermittlerinnen“ wieder in Aktion tritt und möglicherweise nach dem Mord an der Staatsanwältin sich die neue Verbündete der noch verbliebenen 3 Freundinnen findet. Doch es kam nicht ganz so.
Lieutenant Lindsay Boxer ist gleich in zwei verschiedenen Fällen involviert. Zum einen muss sie sich für den Tod eines jungen Mädchens nach einer Schießerei vor Gericht verantworten, bei dem auch der Bruder schwer verletzt worden ist und seitdem querschnittsgelähmt im Rollstuhl sitzt und zum anderen bekommt sie es mit einem Fall zu tun, der mehr als 10 Jahre zurück liegt und seither ungelöst im Archiv schlummert.
Während Lindsay vom Dienst beurlaubt wurde, bereitet sie sich gemeinsam mit ihrer Anwältin, der jungen Halb-Asiatin Yuki, auf ihre Verhandlung vor. Da das Medieninteresse an dem Fall so hoch ist, nimmt Lindsay eine Auszeit und fährt zu ihrer Schwester nach Half Moon Bay, um Abstand vom Fall und dem Medienrummel zu gewinnen. Dort wird sie mit einer Serie von Mordfällen konfrontiert, die genau die Handschrift des Mörders trägt, der vor 10 Jahren schon einmal zugeschlagen hat. Lindsay, die ihre Hilfe dem dortigen Polizeichef anbietet, ist alles andere als begeistert und so beginnt sie mit ihren eigenen Ermittlungen, die sie nicht nur in die Fänge des mutmaßlichen Mörders sondern auch zum Erfolg führt.

James Patterson hat sich mit seinem 4. Fall um Lieutenant Lindsay Boxer dieses Mal mehr auf die Abwicklung des Prozesses um seine Protagonistin konzentriert. Sehr umfangreich und detailliert schildert er den Verlauf der Verhandlungen, sodass die Mordfälle, an denen Lindsay mitwirkt, etwas in den Hintergrund geraten.
Ich muss ehrlich gestehen, wäre ich nicht so besessen alle Bücher einer Serie lesen zu müssen, hätte ich wahrscheinlich dieses Buch abgebrochen. Viel zu unglaubwürdig sind die ganzen Geschehnisse dargestellt worden, die für Meindafürhalten auch viel zu oberflächlich beschrieben sind. Die Einfachheit, wie sich langjährig gesuchte Mörder schließlich durch Mithilfe einer sehr fragwürdigen und sehr jungen Person, gefangen nehmen lassen, grenzt schon an ein Märchen für Erwachsene.

Allein der einfache Schreibstil und das gute Vorankommen beim Lesen der Handlung, bedingt durch die angenehm kurz gehaltenen Kapitel, haben mich das Buch bis zum Ende lesen lassen.
Einen Spannungsbogen habe ich komplett vermisst. Zum Schluss hat mich eigentlich nur noch interessiert, wer denn die 4. Frau im Team der Ermittlerinnen wird.

Fazit: Ein einfacher und durchschnittlicher Krimi/Thriller, der etwas unspektakulär verläuft, aber gut zu lesen ist.

Der Autor: James Patterson
James Patterson sagt von sich selbst: "Ich bin schnell. Ich bin ein Ja-Nein-Typ, ich hasse Vielleichts." Und er ist tatsächlich so schnell, dass er an mehreren Romanen gleichzeitig arbeitet und pro Jahr mitunter fünf Titel auf Platz 1 der Bestsellerlisten landet. Begonnen hat seine Karriere, als er mit 27 Jahren den "Edgar Allan Poe Award" für seinen ersten Roman "Die Toten wissen gar nichts" bekam. Seitdem arbeitet er pausenlos an den Thrillern der "Alex-Cross"-Reihe oder schreibt über Detektiv Lindsay Boxer und den "Women's Murder Club". Hinzu kommen weitere Romane sowie Sach- und Kinderbücher. Patterson hat Englische Literatur studiert und war einige Jahre Chef einer Werbeagentur. Heute lebt er mit seiner Familie in Palm Beach City, Florida.

Meine Bewertung


Sonntag, 15. Juli 2012

# 114 # Rezension zu "Wie ausgewechselt" von Patrick Strasser - Eine Biografie über das Leben von Rudi Assauer


Patrick Strasser

Wie ausgewechselt
Rudi Assauer - Verblassende Erinnerungen an mein Leben
Erschienen am: 03.02.2012
Verlag: Riva
Ausgabeart: Gebundene Ausgabe
Kategorien: Biografie
Seiten: 256
Preis € (D) 19,99
ISBN: 978-3-86883-197-9

Zur Leseprobe   Beim Verlag/Amazon kaufen

Klappentext: »Es gibt künstliche Knie, neue Hüftgelenke, andere freuen sich des Lebens mit `nem Herzschrittmacher. Aber der Kopf. Die Birne. Schlimmer geht’s nicht.« (Rudi Assauer)
Rudi Assauer hat den Fußball in Deutschland über fünf Jahrzehnte geprägt wie kaum ein anderer – als Spieler, Aushilfstrainer, Manager und Arena-Bauherr. Im Saarland geboren, aufgewachsen im Ruhrpott, wurde er in der Bundeswehr-Auswahl entdeckt. Assauer war jüngstes Mitglied der ersten deutschen Mannschaft, die einen Europapokal gewann — Borussia Dortmund, 1966. Auf sechs Jahre BVB folgten sechs Jahre Werder Bremen. Dort wurde er 1976 nach dem Ende seiner aktiven Karriere über Nacht zum jüngsten Manager im Profigeschäft. 1981 erfolgte der abrupte Wechsel zum FC Schalke 04, bei dem er zwar zunächst nur fünf Jahre blieb, doch 1993 kehrte er zu Schalke zurück. Mit Assauer erlebten die Königsblauen die erfolgreichste Zeit seit den 1930er-Jahren, gewannen 1997 den UEFA-Cup und errangen zweimal den Pokalsieg, 2001 und 2002. Das tragischste Erlebnis des Vereins fiel aber ebenfalls in diese Ära: die »Meisterschaft der Herzen« 2001, als eine Minute zum Meistertitel fehlte. Sein Lebenswerk hat Rudi Assauer jedoch vollendet: Die Arena »AufSchalke« in Gelsenkirchen, das modernste Mehrzweckstadion Europas, wird immer mit seinem Namen verbunden sein. Nach seinem Ausstieg bei Schalke tourte Rudi Assauer zunächst noch mit Fußballkommentator Werner Hansch auf Veranstaltungsreise durch Deutschland. Doch es häuften sich Blackouts, und 2010 brachte eine ärztliche Untersuchung Klarheit: Rudi Assauer ist an Alzheimer erkrankt. Diese Autobiografie skizziert Rudi Assauers Lebensweg bis an die Spitze des deutschen Profifußballs. Sie erzählt von der Liebe und Leidenschaft für den Fußball und berichtet vom Schicksal, mit einer Krankheit leben zu müssen, die langsam jede Erinnerung auslöscht. Ein einzigartiges Buch über und gegen das Vergessen.

Rudi Assauer, geboren 1944 in Altenwald/Saar, aufgewachsen im Ruhrgebiet, hat den deutschen Fußball über 45 Jahre als Spieler und besonders als Manager intensiv geprägt. In seiner zweiten Amtszeit von 1993 bis 2006 führte er den FC Schalke 04 an die Spitze des europäischen Fußballs. 1997 gewann der Verein den UEFA-Cup, wurde 2001 und 2002 Pokalsieger und mit der Vier-Minuten-Meisterschaft 2001 »Meister der Herzen«. Für seinen Verein ließ Assauer 2001 das modernste Mehrzweckstadion Europas errichten, das auch nach seinem Rücktritt 2006 mit seinem Namen verbunden bleibt

Meine Meinung: Rudi Assauer – genialer Fußballer, gestresster Manager, geliebter Macho, populäre Werbeikone, kranker Mann.
Patrick Strasser hat die Lebensgeschichte von Rudi Aussauer in seinem Buch „Wie ausgewechselt“ so gut es denn ging, dargestellt. Anfangs ohne Probleme, doch später mit einem gewissen Zweifel an der Wahrhaftigkeit, als er spürte, dass es Assauer immer schlechter ging und ihm die Erinnerungslücken von Assauer sehr eigenartig vorkamen.
Assauers Alzheimer-Krankheit kam nicht aus heiterem Himmel, obwohl er sich immer fragt, warum gerade er. Die Krankheit liegt in der Familie. Seine Mutter war davon betroffen, sein Bruder und jetzt er.
Allein in Deutschland müssen sich mehr als 1,2 Millionen Menschen damit herum plagen, deren Leben sich von einem auf dem nächsten Moment ändert, es völlig auf den Kopf gestellt wird, so auch Rudi Assauers Leben.
Patrick Strasser schildert in kurzen Zügen den Verlauf der Krankheit, wie sich die ersten Symptome einstellten, wie Assauer der Krankheit begegnet ist, wie seine Angehörigen und sein näheres Umfeld damit umgehen.
Der Absturz kam mit der Kündigung als Manager bei Schalke 04. Jobmüde hatte Assauer es bezeichnet und die Kündigung akzeptiert.
Eindeutig regiert der Fußball Assauers Leben, das der Autor dem Leser durch kurze Abschweifungen in seine Kindheit und Jugendzeit, darstellt. Sehr anschaulich wird über die Fußballkarriere von Assauer berichtet, von seinen Erfolgen, aber auch von seinen Misserfolgen. Im Großen und Ganzen handelt und dreht sich das Buch über das Thema Fußball, das durch eine gut gewählte Anzahl von Fotos aufgepeppt wird.
Ein echter Fußballfan wird seine Freude daran haben, wer aber glaubt zu hoffen, dass näher auf die Krankheit eingegangen wird bzw. wie Assauer dagegen ankämpft, wird enttäuscht sein. Lediglich zu Beginn des Buches wurde auf die Krankheit eingegangen und um den Kreis zu schließen, endet es mit wenigen Sätzen am Ende von Strassers Ausführungen.
Trotzdem ist es ein interessantes und lesenswertes Buch, denn auch Rudi Assauer ist und bleibt ein interessanter Mensch, auch wenn er sich, wenn wundert es, aus dem öffentlichen Leben zurück gezogen hat.

Fazit: Eine bewegende Biografie über eine bedeutende Persönlichkeit des Fußballs, die sehr nachdenklich und betroffen macht. Obwohl ich kein Fußballfan bin, war ich von diesem Buch sehr ergriffen.

Der Autor: Patrick Strasser
Patrick Strasser ist 1975 in München geboren. Seit 1998 arbeitet er als Redakteur bei der Münchner Abendzeitung. Sein Buch Hier ist Hoeneß! (2010), eine Biografie des legendären Managers und heutigen Präsidenten des FC Bayern München, wurde zum Bestseller.






Meine Bewertung:
 
An dieser Stelle möchte ich mich
recht herzlich beim
Verlag: Riva
für die Bereitstellung dieses
Rezensionsexemplars bedanken.

Samstag, 14. Juli 2012

# 113 # Rezension zu "Tödliche Gebote" von Joshua Corin


Joshua Corin

Tödliche Gebote

Erschienen am: 10.05.2012
Verlag: Mira Taschenbuch Verlag
Ausgabeart: Taschenbuch
Kategorien: Belletristik / Krimi & Thriller
Seiten: 332
Preis € (D) 8,99 | € (A) 9,30 | SFR 13,50
ISBN: 978-3-86278-317-5

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Klappentext: Die Gebote:
Vernichte Leben.
Vernichte alles,
was auf dieses Leben hinweist.

Meine Meinung: Eine junge Frau wird gefangen gehalten, bestialisch gefoltert und getötet. Ihre Leiche findet man in einer abgebrannten Villa. Die Eigentümer sind gerade im Urlaub. Ihre Reise haben sie bei einem Preisausschreiben gewonnen. Wenig später wird ein 3 Wochen altes Baby entführt. Die Zusammenhänge zwischen der Entführung und dem Mord an der jungen Frau sind schnell hergestellt, denn diese hat der Mörder und Entführer selbst geliefert.
Esme Stuart und ihr ehemaliger Mentor Tom Pieper, die sich mit dem Fall beschäftigt haben, kommen schnell auf die Spur des Täters.
Um jedoch hinter die Motive des jungen Mörders zu gelangen, decken sie noch Unglaubliches auf. Bis sie schließlich feststellen müssen, dass ein ganz Anderer der Drahtzieher dieser Verbrechen ist.

Der Autor, Joshua Corin, lässt Esme Stuart und Tom Pieper nach „Herr, erbarme dich!“ zum zweiten Mal in mehr als einem barbarischen Mord ermitteln. Wenn man glaubt, dass man in den ersten Kapiteln schon die schlimmsten und brutalsten Szenen dargeboten bekommen hat, wird man im Verlauf der Handlung mit weit aus brutaleren Ausführungen konfrontiert.
Während Esme und Tom relativ schnell auf den Mörder der jungen Frau und gleichzeitig Entführer des Babys stoßen, muss sich Esme noch mit ganz anderen Problemen auseinander setzen. Zum einen versucht sie, ihre zerrüttete Ehe mit Rafe zu retten und zum anderen, das Vertrauen ihrer Tochter wieder zu gewinnen. Nicht zuletzt taucht ein Altbekannter von Esme wieder auf, der ihr das Leben ebenfalls zur Hölle macht.
Hin und her gerissen von ihrer Arbeit als Profilerin aber auch vom Leben zusammen mit Rafe und ihrer kleinen Tochter, steht Esme so manches Mal an einer Kreuzung ohne zu wissen, für welchen Weg sie sich entscheiden soll.
Der Autor hat es wider Erwarten in seinem zweiten Thriller etwas ruhiger angehen lassen. Das heißt nicht, dass er mit brutalen Szenen gespart hat. Man muss schon ziemlich hart gesotten sein, um mit seinen Ausführungen klar kommen zu können. Wenn man bedenkt, dass gleich zu Beginn der Handlung, von einem jungen Teenager, der bereits schon mit 4 Jahren sein erstes Tier brutal misshandelt und getötet hat, die Rede ist, kann man sich ausmalen, was einem noch alles erwartet.
Joshua Corin hat in seiner zweiten Folge um die Profiler Esme Stuart und Tom Pieper sein Augenmerk mehr auf die einzelnen Protagonisten gelegt, auf deren Charakterzüge er wesentlich detaillierter eingegangen ist als noch in seinem ersten Band. Und so lernt man auch die Figuren besser kennen.
Wer allerdings den ersten Band nicht gelesen hat, wird sicherlich seine Schwierigkeiten bekommen, denn es wird des Öfteren Bezug auf die Morde des Galileo genommen.
Spannungsmäßig hat sich der Autor erheblich gesteigert. Er hält seinen Spannungsbogen auf hohem Niveau, sodass man schnell durch die Seiten fliegt. Sein Schreibstil ist relativ einfach gehalten, lässt sich aber fließend lesen.

Fazit: Ein spannender Thriller mit extrem vielen brutalen Szenen, die einem nicht ganz emotionslos lassen.

Der Autor: Joshua Corin
Joshua Corin ist in Warwick, Rhode Island, aufgewachsen und schreibt, seitdem er einen Stift halten kann. Nach Ausflügen in die Welt der Theaterstücke und Filmdrehbücher hat er sich nun auf Romane verlegt. Nebenbei arbeitet Corin weiter als Englisch- und Schauspiellehrer an einem College in Atlanta, Georgia, wo er gerade zum besten Dozenten des Campus gewählt worden ist.



Meine Bewertung:

An dieser Stelle möchte ich mich
recht herzlich beim


für die Bereitstellung dieses
Rezensionsexemplars bedanken
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