Montag, 31. Oktober 2011

Gewinnspiel - Auslosung



Die Gewinnspiel-Woche ist zu Ende 

und ausgelost ist das Buch auch.

Gewonnen hat dieses Mal



***** TROMMELWIRBEL *****





Na, wer wird es sein???





Gewonnen hat







Leseengels Bücherblog





Herzlichen Glückwünsch!

Lese,- Challenge- und SuB-Statistik für Monat Oktober 2011

Im Oktober habe ich es auf 15 gelesene Bücher mit gesamt 6.280 Buchseiten gebracht.
(Das sind durchschnittlich 419 Seiten pro Buch oder 202 gelesene Seiten pro Tag)

1. Sebastian Fitzek - Der Augenjäger - 428 Seiten Rezension
2. Peter James - Stirb schön - 381 Seiten  Rezension
3. Tess Gerritsen - Roter Engel - 352 Seiten Rezension
4. Silke Porath - Nicht ohne meinen Mops - 276 Seiten Rezension
5. Reto Stuber - Erfolgreiches Social Media Marketing - 492 Seiten Rezension
6. Joy Fielding - Zähl nicht die Stunden - 448 Seiten Rezension
7. Mark Welte - In die Füße atmen - 285 Seiten Rezension
8. Dietrich Faber - Toter geht´s nicht - 288 Seiten Rezension
9. John Grisham - Der Partner - 448 Seiten Rezension
10. Peter James - Ein guter Sohn - 589 Seiten Rezension
11. Sabine Thiesler - Hexenkind - 575 Seiten Rezension
12. Cody McFadyen - Das Böse in uns - 445 Seiten Rezension
13. Sandra Brown - Betrogen - 511 Seiten Rezension
14. Jeffery Deaver - Der Kochenjäger - 512 Seiten Rezension
15. Morton Rhue - Ghetto Kidz 250 Seiten Rezension


zusammen:  6.280 Seiten

Bezugsquellen:

Rezensionsexemplare gelesen: 5
Bücher vom SuB gelesen:10

Seit dem 05.06.2011 (an diesem Tag ging mein Blog online) habe ich 70 Bücher mit gesamt 26.743 Seiten gelesen, das wären 382 Seiten pro Buch oder 179 Seiten pro Tag. 

SuB-Statistik:

am 05.06.2011 - 104 Bücher
am 30.06.2011 -   95 Bücher
am 31.07.2011 -   78 Bücher
am 31.08.2011 -   68 Bücher 
am 30.09.2011 -   60 Bücher
am 31.10.2011 -   68 Bücher

Challenge-Statistik

Deutschsprachige Autoren: 20 von 20 Autoren mit 28 Bücher
Buchsalat: 8 von 8 Bücher
Thriller-Challenge: 11 von 12 Autoren mit 15 Bücher
Debüt 2011/2012: 7 von 25 Debütromane

SuB-Abbau Oktober 2011 - Mein persönliches Ziel

Ich hab´s geschafft, mein persönliches Ziel - 10 Bücher aus meinem SuB auch im Oktober zu lesen, ist geschafft. Dank einiger Urlaubstage und zweier Feiertage war ich dieses Mal richtig fleißig.(Ich weiß, Eigenlob stinkt). Aber nachdem im Oktober 22 neue Bücher bei mir Einzug gehalten haben, kam ich etwas ins Schwitzen. Ich wollte ja meinen SuB abbauen und nicht noch vergrößern. So ist mein SuB von 60 Bücher auf  74 Bücher plus 2 gewonnene Bücher und 2 Rezensionsexemplare gestiegen.


Diese Bücher waren meine Vorgabe gewesen. Und soeben habe ich das letzte Buch zugeklappt.



1. Sandra Brown - Betrogen Rezension
2. Jeffrey Deaver - Der Knochenjäger Rezension
3. Joy Fielding - Zähl nicht die Stunden Rezension
4. John Grisham - Der Partner Rezension
5. Peter James - Stirb schön Rezension
6. Rhue Morton - Ghetto Kidz Rezension
7. Sabine Thiesler- Das Hexenkind Rezension
8. Tess Gerritsen - Roter Engel Rezension
9. Peter James - Ein guter Sohn Rezension
10. Cody McFadyen - Das Böse in uns Rezension

Cody McFadyen - Das Böse in uns

Inhaltsangabe: Auf einem Flug freundet sich Lisa mit ihrem Sitznachbarn an. Der Mann lädt sie zu einem Drink ein. Nach ein paar Schluck wird Lisa schwindelig. Da lehnt sich der Mann zu ihr hinüber und flüstert: »Ich werde dich töten, Lisa.« Nach der Landung findet die Besatzung Lisas Leiche; vom Täter fehlt jede Spur. Die FBI-Agentin Smoky Barrett hat nur einen Hinweis: Ein silbernes Kreuz mit einem Totenkopf und der Zahl 143 im Körper der Toten. Was bedeutet das Zeichen? Ein Rätsel, bis im Internet brutale Videos von Morden auftauchen. Der Killer hat bereits öfters zugeschlagen. Und die Filme verraten noch etwas anderes: Jedes der Opfer hatte ein Geheimnis, das seine Seele schwarz färbte. Mit seinen Taten will der Mörder die Seelen erlösen. Und eine Seele bedeutet ihm viel: die von Smoky Barrett. Denn auch Smoky hat ein Geheimnis, das sie in den Wahnsinn treiben wird …


Meine Bewertung dazu: Ich hatte echte Befürchtungen, dass mich wieder ein blutrünstiger Thriller erwartet. Konnte man sich in den letzten beiden Bänden kaum vor Toten, Blutlachen und sonstigem retten, bot sich jetzt ein eher langweiliges dahinplätscherndes Buch. „Das Böse in uns“ ist das 3.Buch um die FBI-Agentin Smoky Barrett.

Smoky Barrett ermittelt dieses Mal außerhalb ihres Zuständigkeitsbereiches, was scheinbar ohne Probleme möglich ist, wenn man zu der Frau des designierten US-Präsidenten, die um den Tod ihres einzigen Kindes trauert, gerufen wird.

Wie immer, stellt sich bei den ersten Ermitlungen der FBI-Agentin zu der/m Toten heraus, dass es sich um einen Serienmörder handelt. Die Ermittlungsarbeit gestaltet sich dieses Mal etwas zäh und so wirkt das ganze Buch auf mich. Zäh, langatmig und langweilig.

Der Schreibstil von Cody McFadyen ist zwar flüssig, aber bei Weitem nicht mehr so mitreißend wie bei seinen Vorgängerbüchern.
Ich weiß, dass es viele Fans von Cody McFadyen gibt, aber ich zähl definitiv nicht dazu und für mich war es jetzt auch endgültig das letzte Buch von ihm.

Meine Bewertung:
Seitenanzahl: 445

Jeffery Deaver - Der Knochenjäger

Lincoln Rhyme, Detective der New Yorker Polizei, ist seit einem Unfall querschnittsgelähmt. Seine Lähmung zieht sich bis zum Hals. Für sein Leben sieht er keine Perspektive mehr und will ihm deshalb ein Ende setzen. Doch er benötigt dafür Hilfe. Obwohl er alles akribisch geplant hat, kommt ihm etwas dazwischen. Ausgerechnet sein ehemaliger Kollege Lon Sellito bittet ihm bei der Klärung eines etwas mysteriösen Falls um seine Hilfe und Rat.
Er erzählt ihm, dass eine junge Polizistin einen Leichnam gefunden hat. Das ungewöhnliche daran war, dass dieser senkrecht begraben wurde und nur eine Hand aus dem Boden ragte. Der Ringfinger war bis auf den Knochen frei und an ihm hing ein Ring. Der Täter hatte sich dabei keine Mühe gemacht, Spuren zu verwischen. Es sah sogar so aus, als wären Spuren absichtlich gelegt worden.
Es beginnt eine Jagd nach dem Täter, der zwischenzeitlich zum Serienmörder geworden ist. Lincolm Rhyme scheint dabei ein gutes Gespür für den Täter zu haben und kommt ihm dabei ziemlich nahe.

Schon schwierig ein Buch zu lesen, wenn man den Film bereits gesehen hat. Deshalb war ich sehr neugierig darauf, wie das Buch sich lesen würde. Und jetzt farge ich mich, was war eher da - das Buch oder der Film. Nein im Ernst, das Buch war einfach Klasse - und der Film entspricht 1:1 dem Buch.
Jeffery Deaver hat tatsächlich sehr detailliert die Untersuchungen der Morde und die Analyse der Spuren beschrieben. Ich fand es schon fast wie eine wissenschaftliche Abhandlung. Aber das hat der Spannung keinen Abbruch getan.
Jeffery Deaver hat seine Geschichte aus der Sicht der verschiedenen Protagonisten erzählt, sodass man sich gut in die einzelnen Figuren hinein versetzen konnte.
Etwas unglaubwürdig fand zwar ich die Herrichtung eines Labors im Wohn-/Schlafzimmer des ehemaligen Ermittlers Lincolm Rhyme und dass sich dort die gesamte Ermittlungsarbeit abspielte. Ich war eher der Meinung, dass dies das Ergebnis der Hollywoodverfilmung war.

Fazit: „Der Knochenjäger“ lies sich zügig lesen und ich freue mich schon auf das nächste Werk von Jeffery Deaver.

Meine Bewertung:
Seitenanzahl: 512

Freitag, 28. Oktober 2011

Wer noch bei meinem Gewinnspiel mit machen möchte ....

Noch ist Gelegenheit bei meinem Gewinnspiel mitzumachen. Zu gewinnen gibt es dieses Buch. Die Bedingungen für das Gewinnspiel könnt ihr hier nachlesen. Die Auslosung erfolgt dann am Montag zu Halloween.


Montag, 24. Oktober 2011

SuB-Zuwachs - ich hab´s schon wieder getan

Ja, ich hab´s schon wieder getan. Noch vor 3 Wochen war ich so stolz auf meinem SuB-Abbau gewesen,  und nun?
Ich war schon wieder dem Kaufrausch verfallen.

Und Schuld daran ist vor allem medimops. Man kann auch nicht nur 1 Buch kaufen, das wäre ja raus geschmissenes Geld. Also sind es 7 geworden für wenig Geld, gerade so viel, dass ich Portofrei davon gekommen bin.

Und so wanderten Peter James - Nicht tot genug, Arno Strobel - Das Wesen, Petra Busch - Schweig still, mein Kind, Erica Spindler - Mörder ohne Gnade, Blume des Satans und Der Engelmörder sowie Totenmesse von James Patterson in den Einkaufswagen.
Mein wirst du bleiben von Petra Busch habe ich als Rezensionsexemplar erhalten und Die Wonne, die du liebst - ein Märchen für Erwachsene von Jürgen Kummer habe ich gewonnen. Und so ist mein SuB im Oktober um 18 Bücher gewachsen.

Die Sucht nach den Challenges reißt nicht ab - die ABC-Challenge 2012


Und schon wieder habe ich, zu meiner vollsten Begeisterung, eine Challenge entdeckt. 
Sie ist zwar nicht neu, aber da ich erst seit Mitte diesen Jahres blogge, ist es für mich das erste Mal bei einer 
ABC-Challenge mit zu machen.
Die Challenge organisiert Angii´s Buchlounge und ist hier zu finden.

Regeln:
  • Es zählt der 1.Buchstabe des Buchtitels - beginnt er mit einem Artikel, fällt dieser weg
  • jedes Buch muss rezensiert werden
  • Dauer der Challenge: 01.01.2012 bis 31.12.2012
Und hier sind dann die Buchtitel:

Achte Opfer - von Andreas Franz - Rezension
Back to Black von Alexander Schuller/Nicole von Bredow - Rezension
Countdown von Rick Mofina - Rezension
Dein Wille geschehe von Michael Robotham Rezension
Entsetzen von Karin Slaughter - Rezension
Flieh, wenn du kannst von Joy Fielding Rezension
Guttenbergs Fall von Roland Preuß/Tanjev Schultz Rezension
Hänschen klein von Andreas Winkelmann Rezension
Im Schatten der Götter von Sidney Sheldon - Rezension
Jund, blond, tot von Andreas Franz - Rezension
Königsweg von Johann König Rezension
Laienspiel von Volker Klüpfel/Michael Kobr Rezension
Meister von Tess Gerritsen Rezension
Nathalie küsst von David Foenkinos Rezension
Opfertod von Hanna Winter Rezension
Professor von John Katzenbach - Rezension
Q - 50/50 Killer von Sreve Mosby - Rezension
Resturlaub von Tommy Jaud - Rezension
Schafkopf von Andreas Föhr - Rezension
Tote Stille von Erica Spindler - Rezension
Unter aller Sau von Christian Limmer - Rezension
Verborgene Haus von Maria Ernestam - Rezension
Watch me - Blutige Spur von Brenda Novak Rezension
X - 1.Mord von James Patterson Rezension
Y
Z - Zorn - Tod und Regen von Stephan Ludwig Rezension


SuB - Losverfahren Nr. 8


Über Mareike bin ich auf diese recht interessante Challenge oder Aktion gestoßen.  Jeder, der sich bis Samstag, den 29.10.11 bei  El Tragalibros - Der Bücherwurm anmeldet und seinen SUB-Stand mitteilt bekommt per Los ein Buch aus seinem SUB zugeteilt, dass in den nächsten Wochen gelesen werden muss.
Da ich einen großen Vorsatz habe, meinen SuB abzubauen, ist das genau die richtige Motivation für mich. Und da muss ich natürlich mitmachen. Anmelden  kann man sich hier.
Das Schöne an dieser Aktion besteht darin, dass man selbst als Losefee für einen anderen Teilnehmer fungiert.





Sonntag, 23. Oktober 2011

Neues Gewinnspiel - noch bis Halloween

Es ist Zeit für das nächste  Gewinnspiel

Ich habe mal wieder krampfhaft nach einem Anlass gesucht, 
um mein nächstes Buch, 
das ich gesponsert bekommen habe,
verlosen zu können.

Und was soll ich sagen, 
ich habe einen Anlass gefunden *freu*.

Heute habe ich meine 66. Rezension auf diesem Blog
veröffentlicht.

Also wieder mal Grund zum Feiern. 
Tja und der
 EPIDU-Verlag  sponsert den Gewinn. 



An dieser Stelle einen besonderen Dank auch an
Cao Hung Nagyen. 


Zur Leseprobe bitte hier klicken: 

Wenn du Lust auf dieses Buch hast und es gewinnen möchtest, 
dann hinterlasse mir als Leser meines Blogs  
(einzige Bedingung, dass Du Leser meines Blogs bist)  
einfach einen Kommentar hinter diesem Post. 
(Bitte auch an eine Verlinkung denken, damit ich im Fall des Gewinns eine Benachrichtigung hinterlassen kann).


Die Auslosung erfolgt passend zum Buch an Halloween, 
dem 31. Oktober 2011.


Sandra Brown - Betrogen



Melina und Gillian Lloyd sind eineiige Zwillinge und natürlich liegt es nahe, dass sie des Öfteren mal die Rollen tauschen. Obwohl sie sich charakterlich unterscheiden mögen, denn Melina liebt ihr Singledasein über alles, ist Gillian dagegen diejenige, die sich eine intakte Familie mit Mann und Kinder wünscht.
Nach einem gemeinsamen Treffen verabreden die Schwestern mal wieder einen Rollentausch. Gillian übernimmt einen Auftrag von Melina, der ihr jedoch zum mörderischen Verhängnis wird.

Sandra Brown hat mit ihrem Buch „Betrogen“ ein allzu beliebtes Thema der „Eineiigen Zwillinge“ aufgegriffen. So ist es auch kaum verwunderlich, dass der Leser mit einigen Klischees konfrontiert wird. Die Geschichte als solches finde ich zwar nicht schlecht umgesetzt, aber der Verlauf ist vorhersehbar. Die Spannung ist relativ flach gehalten, der Plot mit vielen Längen durchzogen. Teilweise fand ich es sogar richtig langweilig.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig. Ihre Charaktere hat sie teilweise oberflächlich, aber manchmal auch wieder viel zu detailliert dargestellt. Meines Erachtens ist das Buch mit viel zu vielen Figuren überladen, bei dem ich gerade zu Beginn des Plots meine Schwierigkeiten hatte.
Aufgrund der vielen guten Kritiken hatte ich wahrscheinlich die Messlatte für diesen Thriller viel zu hoch angesetzt, sodass ich durchweg enttäuscht war.

Meine Bewertung:
Seitenanzahl: 511

Morton Rhue - Ghetto Kidz



Inhaltsangabe Amazon: Kalon ist ein 12-jähriger Junge, der schon früh seine Eltern verlor und seinen Vater nie kennengelernt hatte. Er lebt mit seiner Großmutter und seiner Schwester Nia im Großstadtghetto. Der ständige Krieg um Drogen- und Waffenhandel zwischen den Gangs Douglass Disciples und Gentry Gangstas hat das Leben von Kalons Mutter gekostet. Deshalb versucht er sich herauszuhalten, bis seine Großmutter krank wird und Nia schwanger. Er braucht Geld, daher bietet ihm der Disciple-Anführer Marcus an, ein Bandenmitglied zu werden, denn er weiß die Intelligenz Kalons zu schätzen. Kalon wird ein Vertrauter von Marcus, bis dieser von einem Mitglied der eigenen Bande erschossen wird. Die anderen Disciples wollen ihn als Gangleader, aber dann hört der Streit zwischen den Gangs nie auf. Kalon und der Anführer der Gangstas Rance vereinigen die zwei Banden zu einem: Gangsta Disciple. Kalon arbeitet sich hoch zum zweitstärksten Mann und erschießt Rance statt wie von Rance erwartet, William, den Bruder von Kalons Freundin. Mit 18 Jahren, inzwischen Vater eines Sohnes, wird Kalon verhaftet und verbringt wahrscheinlich den Rest seines Lebens im Gefängnis.

Morton Rhue erzählt in seinem Jugendbuch „Ghetto Kidz“, wie sich bereits Kinder und Jugendliche gegen die Brutalität, die auf den Straßen der Ghettos herrschen zur Wehr setzen oder sich den Gangs ergeben müssen, um am Leben zu bleiben.
Es scheint völlig normal zu sein, dass jeder Junge bzw. Jugendliche, der etwas auf sich hält, eine Waffe besitzt, die zudem jederzeit zum mörderischen Einsatz kommen könnte. Sich dem zu entziehen, bedeutet früher oder später den sicheren Tod bzw. den sozialen Untergang.
Ein Buch, das mit Sicherheit Diskussionen aufwirft, aber dafür ist Morton Rhue ja bekannt.
Mit seinen Büchern „Boot Camp“ und „Die Welle“ hat sich der amerikanische Schriftsteller bereits auf dem deutschen Markt etabliert.
Persönlich fand ich dieses Buch, was den erzählerischen Stil betrifft, nicht so gut gelungen, wie seine bisherigen Werke. Irgendwie hat das Tüpfelchen auf dem i gefehlt.

Meine Bewertung:
Seitenanzahl: 250


Samstag, 22. Oktober 2011

Sabine Thiesler - Das Hexenkind

Sarah ist hoffnungslos verliebt in Franky, den sie während eines Kurzurlaubs an der Ostsee kennen gelernt und ihrer besten Freundin ausgespannt hat. Kurz entschlossen zieht Sarah zu Franky in seine Wohnung in Berlin und die beiden verbringen zunächst eine glückliche Zeit miteinander. Als Sarah noch während ihrer Studienzeit schwanger wird und ihre Tochter Elsa zur Welt bringt, wird alles anders. Elsa schreit den lieben langen Tag und auch nachts. Es ist nur Ruhe, wenn sie erschöpft vom Schreien einschläft, aber meistens nur für kurze Zeit. Sowohl Franky als auch Sarah sind von Elsa genervt, als eines Tages Franky total ausrastet und Sarah schlägt. Sie flüchtet mit Elsa in die Nachbarwohnung zu Romano und lebt mit ihm zusammen. Doch Franky verkraftet den Verlust von Sarah nicht und stellt ihr nach. Schließlich entscheiden sich Romano und Sarah nach Italien in Romanos Heimat zurück zu kehren. Dort scheint Sarah, nachdem sie ihr zweites Kind bekommen hat, ein neues Leben zu beginnen. Bis eines Tages ein Unglück nach dem anderen geschieht.

Sabine Thiesler beginnt ihre Geschichte mit dem Mord an Sarah und lässt den Leser Einblicke in die Vergangenheit von Sarah und ihrem Umfeld durch gezielte Rückblicke gewähren. So ist es auch nicht ganz verwunderlich, dass man im Verlauf von über 20 Jahren von einem schrecklichen Ereignis in das nächste hinein katapultiert wird. Sarah scheint mal die liebenswerte Partnerin und Mutter zu sein, aber oft genug auch eine sexsüchtige und egoistische Hexe, die allen Männern den Kopf verdreht und dabei weder an Mann noch an ihre Kinder denkt.

Die Aufklärung des Mordes in dem verschlafenen Dörfchen in der Toskana lässt ebenfalls viel zu wünschen übrig. Durch zwei unkompetente Polizisten, die nicht in der Lage sind, den Mörder zu ergreifen, folgen natürlich weitere Morde. 

Spannend und fesselnd erzählt die Autorin den Lebensweg von Sarah mit allen Höhen und Tiefen. Auch wenn sie um bestimmte Klischees keinen Bogen machen konnte, finde ich die Handlung trotzdem harmonisch und in sich abgeschlossen. Ihre Figuren hat sie alle sehr glaubwürdig dargestellt, besonders die Charaktere der unausstehlichen Mutter und Schwiegermutter sind ihr hervorragend gelungen.

Obwohl ich mir das Buch zeitmäßig einteilen wollte, konnte ich es nicht beiseite legen. Durch ihren flüssigen und leicht verständlichen Schreibstil, den kurzen Kapiteln, fliesen die Seiten nur so durch die Finger. Ihre Einlagen der italienischen Sprache haben mir sehr gut gefallen und haben das Ganze immer wieder etwas aufgelockert, zumal ich Italien und ihre Sprache eh über alles liebe.

Fazit: Da ich leider im Vorfeld einige schlechte Kritiken über dieses Buch gelesen hatte, hatte ich schon die größten Befürchtungen und habe es immer wieder hinaus geschoben, das Buch zu lesen. Doch ich muss sagen, mir hat es sehr gut gefallen und hoffe, dass das nächste Buch von ihr ähnlich spannend ist.

Meine Bewertung:
Seitenanzahl: 575

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Peter James - Ein guter Sohn

Inhalt: Michael Tennent ist Psychiater in London. Zu seinen Patienten gehört auch Gloria Lamark, eine in die Jahre gekommene Filmdiva, die sich in eine Scheinwelt zurück gezogen hat. Ihr einziger, abgöttisch geliebter Sohn Thomas liest ihr jeden Wunsch von den Lippen ab. Als Gloria eines Morgens tot in ihrem Bett gefunden wird, brennen bei Thomas die Sicherungen durch. Er beschließt, allen, die sich jemals respektlos über seine Mutter geäußert haben, eine Lektion zu erteilen – allen voran Dr. Tennent.
Peter James, nicht nur bekannt als Schauspieler, Drehbuchautor und Filmproduzent präsentiert sich seit einigen Jahren mit Psycho- und Horrorthrillern auf dem deutschen Markt. Sein Buch „Ein guter Sohn“ ist erstmals 1998 erschienen und hat durchschlagende Verkaufszahlen geliefert.

Meine Meinung: Spannungsmäßig finde ich die Geschichte etwas durchwachsen. So beginnt sie relativ interessant und dramatisch, verstrickt sich aber dann im Verlauf der Handlung in einigen Längen.

Die Figuren dagegen sind wie immer exzellent dargestellt. Man kann sich in die Charaktere voll hinein versetzen. So wirkt beispielsweise der psychopathische und hoch intelligente Sohn Thomas absolut authentisch. Thomas begeht einen Mord nach dem anderen und lässt seine Rache all diejenigen spüren, die seiner Mutter nicht den notwendigen Respekt erwiesen haben. Ziemlich blutrünstig beschreibt der Autor die Mordszenen, die eher etwas für Hartgesottene sind.
Peter James hat einen flüssigen und spannenden Schreibstil. Seine Geschichte hat er in kleine Kapitel gegliedert, sodass es einem nicht leicht fällt, das Buch  aus der Hand zu legen. 

Meine Bewertung:
Seitenanzahl: 589

Dienstag, 18. Oktober 2011

Reto Stuber - Erfolgreiches Social Media Marketing


Vielen Dank an Bloggdeinbuch und dem DATA BECKER Verlag, die es mir ermöglicht haben, dieses fantastische Werk lesen und rezensieren zu dürfen.



Verlag: DATA BECKER,
500 Seiten
ISBN: 9783815830635  
Kaufpreis: 29,95 EUR
zu kaufen: hier

Inhalt: Unternehmen kommen heute nicht mehr um soziale Medien herum! Mehr Verkäufe, zufriedenere Kunden, viele Kontaktanfragen, tolle Partnerschaften und neue Mitarbeiter lassen sich bei Facebook & Co realisieren.
Dieses umfassende Profi-Handbuch präsentiert fast 500 Seiten praxiserprobtes Know-how für erfolgreiches Social Media Marketing.

Meine Meinung:
Wer sich mit sozialen Netzwerken über das private Pensum hinaus beschäftigen muss, ist mit diesem Praxisleitfaden gut bedient. Aber auch Einsteiger mit wenig Erfahrung finden sich schnell zurecht. Vom Vorteil ist natürlich, wenn man sich bereits mit einigen Fachbegriffen auskennt, aber nicht zwingend notwendig, da jeder Schritt und Begriff detailliert beschrieben ist. Vorkenntnisse ersparen natürlich Zeit.
Das Buch ist sehr gut strukturiert und mit Systematik aufgebaut. Die vielen Illustrationen und Fallbeispiele lassen dem Nutzer und Leser die einzelnen Schritte praktisch nachvollziehen.

Reto Stuber hat hier eine „Bedienungsanleitung“ vorgelegt, bei der man beispielsweise ohne Probleme eine Facebookseite aufbauen kann und erklärt dabei jeden einzelnen Schritt. Anhand der illustrierten Masken hat der Nutzer die entsprechenden Vergleiche mit der Praxis. Nicht zu vergessen ist, dass der Autor die vielen Erklärungen und Erläuterungen auch mit passenden Internetseiten/Links, die im Buch zu finden sind, „verknüpft“ hat.
Zudem weist Stuber  in seinem Buch auf die Gefahren hin, die im sozialen Netzwerk lauern und zeigt auch anhand von Beispielen, welche bekannten und etablierten Firmen bereits diesen Gefahren ausgesetzt waren und wie sie zu verhindern sind.

Da ich ein echter Neuling auf dem Gebiet der Social Media bin, war es für mich wichtig gewesen, ein kompaktes Werk zu finden, das unnötige und zeitraubende Internetrecherchen zu vielen, in diesem Buch angesprochenen Themen, verhindert.

Fast 500 Seiten, die es echt in sich haben und nicht eine davon ist unnütz. Ein großes Kompliment an den Autor, der es geschafft hat, einen Laien wie mich, trotz der vielen Fachbegriffe zu überzeugen und mich mit seinem Werk so zu fesseln, dass ich es kaum aus den Händen legen konnte.

Fazit: Eine echte Kaufempfehlung – sehr empfehlenswert sowohl für Einsteiger als auch für Profis, die sich in den sozialen Netzwerken bewegen.


Meine Bewertung:
Seitenanzahl: 492

Noch eine neue Challenge *freu* - Die Wälzer-Challenge

Die Wälzer-Challenge startet bald

Zum 01.01.12 startet bei Alexandra von Der Bücherwahnsinn eine neue Challenge. Die Challenge besteht darin, Bücher mit mindestens 510 Seiten zu lesen. Auch dieser Herausforderung stelle ich mich gerne. Es werden sich bestimmt Bücher finden, die diese Seitenanzahl mindestens vorweisen.
Ich freue mich darauf.

Anmeldung:
* Anmelden könnt ihr euch ab sofort bis zum 31.12.11 hier
* Start der Challenge ist am 01.01.2012, Ende ist am 31.12.2012
* Das Genre ist egal: Man kann alles quer Beet lesen :-)
* Eine Mindestanzahl an Büchern gibt es ebenfalls nicht.
Ich als Challengefreak bin auf alle Fälle dabei. Und ihr?



Meine Bücherliste:

1. Karin Slaughter - Entsetzen - Rezension - 528 Seiten
2. John Katzenbach - Der Professor - Rezension - 560 Seiten
3. Erica Spindler - Der Engelmörder - Rezension - 512 Seiten
4. Michael Robotham - Dein Wille geschehe - Rezension - 592 Seiten
5. Andreas Franz - Jung, blond, tot - Rezension - 512 Seiten
6. Carlos Ruiz Zafon - Im Schatten des Windes - Rezension - 562 Seiten
7. Andreas Franz - Das achte Opfer - Rezension - 512 Seiten
8. Peter James - Und morgen bist du tot - Rezension - 527 Seiten
9. Andreas Franz - Letale Dosis - Rezension - 528 Seiten
10. Andreas Franz - Der Jäger - Rezension - 592 Seiten - gesamt 5.425 Seiten - Stand 30.04.2012
11. Lisa Jackson - Desire - Rezension - 560 Seiten
12. Andreas Franz - Das Syndikat der Spinne - Rezension - 640 Seiten
13. Andreas Franz - Kaltes Blut - Rezension - 560 Seiten - gesamt  7.185 Seiten - Stand 31.05.2012
14. Jürgen Kummer - Die Wonne, die du liebst - Rezension - 732 Seiten
15. Rick Mofina - Geächtet - Rezension - 528 Seiten - gesamt 8.445 Seiten - Stand 31.07.2012
16. Lisa Jackson - Danger - Rezension - 560 Seiten
17. Sabine Thiesler - Die Totengräberin - Rezension - 528 Seiten
18. Nele Neuhaus - Schneewittchen muss sterben - Rezension - 537 Seiten - gesamt 10.070 Seiten - Stand 31.08.2012
19. Marian Keyes - Rachel im Wunderland - Rezension - 592 Seiten
20. Nele Neuhaus - Wer Wind sät - Rezension - 560 Seiten - gesamt 11.222 Seiten - Stand: 30.09.2012
21. Iny Lorentz - Die Wanderhure - Rezension - 624 Seiten - gesamt 11.846 Seiten - Stand: 31.10.2012
22. Sabine Ebert - Das Geheimnis der Hebamme - Rezension - 672 Seiten
23. Iny Lorentz - Die Kastellanin - Rezension - 608 Seiten
24. Sabine Ebert - Die Spur der Hebamme - Rezension - 672 Seiten
25. Sabine Ebert - Die Entscheidung der Hebamme - Rezension - 672 Seiten
26. Sabine Ebert - Der Fluch der Hebamme - Rezension - 720 Seiten
27. Sabine Weigand - Die Tore des Himmels - Rezension - 608 Seiten
28. Brigitte Riebe - Die Pestmagd - Rezension - 544 Seiten
29. Sabine Ebert - Der Traum der Hebamme - Rezension - 720 Seiten
30. Andreas Franz - Teuflisches Versprechen - Rezension - 640 Seiten - gesamt 16.982 Seiten - Stand zum 31.12.2012




Montag, 17. Oktober 2011

Gewinnspiel - Auslosung


Die Gewinnspiel-Woche ist zu Ende 

und ausgelost ist das Buch auch.

Gewonnen hat dieses Mal



***** TROMMELWIRBEL *****





Na, wer wird es sein???





Es ist












Joshi_82




Herzlichen Glückwunsch.


Sonntag, 16. Oktober 2011

Eine neue Challenge

Ich - als bekennender Challenge-Fan habe soeben bei Kleinbrinas Bücherblog eine Callenge entdeckt, die genau nach meinem Geschmack ist.

Sie hat zusammen mit Bettina die MIRA-Verlag-Challenge ins Leben gerufen.


Ziel der Challenge ist, vom 01. November 2011 bis 31.10.2012 mindestens 15 Bücher aus dem Verlag zu lesen und zu rezensieren.

Also ich bin dabei und wer noch mit machen möchte, kann sich noch bis zum 31.12.2011 hier anmelden.


Zu gewinnen gibt es auch noch etwas, aber schaut selbst bei Kleinbrina vorbei.


Und hier gibt es dann meine Lese- und Rezensionsliste: 

1. Erica Spindler - Im Schatten des Mörders Rezension
2. Erica Spindler - Der Albtraum Rezension
3. J.T. Ellison - Poesie des Todes Rezension
4. J.T. Ellison - Der Schneewittchenmörder Rezension
5. Erica Spindler - Blume des Satans Rezension
6. Joshua Corin - Herr, erbarme dich! Rezension
7. Antoinette van Heughten - Mutterliebst Rezension
8. Brenda Novak - Watch me - Blutige Spur Rezension
9. Erica Spindler - Tote Stille - Rezension
10. Erica Spindler - Der Engelmörder Rezension
11. Rick Mofina - Der Countdown Rezension
12. Brenda Novak - Trust Me - Blutiges Grauen Rezension
13. Brenda Novak - Totgeschwiegen Rezension
14. Paul Johnston - White Devil: Tödliche Liste Rezension
15. Erica Spindler - Mörder ohne Gnade Rezension
16. J.T. Ellsion - Judasmord Rezension
17. Andrea Kane - Ewig bist du mein Rezension
18. Heather Graham - Rabentot Rezension
19. Rick Mofina - Geschändet Rezension
20. Joshua Corin - Tödliche Gebote Rezension
21. Rick Mofina - Geächtet Rezension
22. Brenda Novak - Stop me - Blutige Botschaft Rezension
23. Brenda Novak - Totgeglaubt Rezension 
24. Brenda Novak - Totgesagt Rezension

John Grisham - Der Partner

Patrick Lanigan  ist Rechtsanwalt mit hervorragenden Zukunftsaussichten, was seine Karriere betrifft. Doch er entschließt sich, seinen Arbeitgeber um schlappe 90 Millionen Dollar zu erleichtern, seinen Tod vorzutäuschen und unterzutauchen. Nachdem er 4 Jahre lang auf der Flucht war, sich einigen Schönheits-OPs unterzogen, fast 50 Kilo abgenommen hat, um sein Äußeres zu verändern, will er die Sache beenden. Gezielt lässt er seinen Feind ihm auf die Spur kommen. Obwohl er weiß, dass ihm Folter und Qualen nicht erspart bleiben werden, entschließt er sich zu diesem waghalsigen Schritt. Dennoch glaubt er, alles durchdacht und bis ins Detail geplant zu haben, als er schließlich eines Besseren belehrt wird.

John Grisham hat mit diesem Roman erneut ein spannendes und unterhaltsames Werk präsentiert. Der Leser spürt in dieser Geschichte abermals, dass der Autor vom Fach ist und seine Erfahrungen als Anwalt mit einfließen lassen hat.
Seine Figuren sind sehr bildhaft und charakterlich stark dargestellt. Meint man eben noch, dem unsympathischen Patrick gegenüber zu stehen, der seinen Arbeitgeber bestohlen, seine Familie zurück gelassen hat, ist er im nächsten Moment der sympathische Held. 

Der Schreibstil des Autors ist flüssig und temporeich. Zu keiner Zeit verspürt man Langeweile beim Lesen. Zudem lassen überraschende Wendungen den Leser das Geschehen aufmerksam verfolgen.
Auch wenn „Der Partner“ schon einige Jahre alt ist, hat das verarbeitete Thema und das Buch an sich nicht an Aktualität und Spannung verloren.

Meine Bewertung:
Seitenanzahl: 448

Samstag, 15. Oktober 2011

SuB-Zuwachs

Drei Monate habe ich es durchgehalten und mir kein Buch gekauft. Ich habe versucht meinen SuB abzubauen und mich jedes Mal daran erfreut, wenn der Stapel geringer wurde.

Doch das ist jetzt Geschichte.

Diese Woche haben 9 Bücher bei mir Einzug gehalten. Davon habe ich eins - JOE SPEEDBOAT - bei Claudia´s Challenge - die Sommer-SuB-Abbau-Challenge - gewonnen.

Die HÄNGEPARTIE von Gaby Hauptmann habe ich geschenkt bekommen.

TOTER GEHT´S NICHT  von Dietrich Faber ist ein Rezensionsexemplar und auch schon gelesen.

Ein Buch habe ich tatsächlich neu gekauft - IM SCHATTEN DES MÖRDERS von Erica Spindler. Die restlichen Bücher von Erica Spindler - TOTE STILLE, STOßGEBET und DER ALBTRAUM sowie der 1. Band von Volker Klüpfel/Michael Kobr  MILCHGELD und DER FEDERMANN von Max Bentow habe ich über Medimops erworben.

Ich brauchte einfach mal wieder etwas Neueres zum Lesen. Und somit ist mein SuB wieder um staatliche 8 Bücher + 1 Reziexemplar auf 68 Bücher angewachsen. Mein Ziel - meinen SuB bis März 2012 auf unter 10 Bücher zu katapultieren ist nun wieder in weite Ferne gerückt. Aber ich bleibe dran meinen SuB abzubauen und werde ich euch ständig damit nerven.

Freitag, 14. Oktober 2011

Dietrich Faber - Toter geht´s nicht

Henning Bröhmann ist Kriminialhauptkommissar in Bad Salzhausen und lebt zusammen mit seiner Familie, das sind seine Frau Franziska, seine 14 jährige Tochter Melina, sein 5 jähriger Sohn Laurin und sein Hund „Berlosconi“ in einer kleinen gemütlichen Doppelhaushälfte.
Und ausgerechnet jetzt, wo es gilt den Mord an dem Sensenmann aufzuklären dreht Franziska durch und verlässt ihn. Angeblich braucht sie eine Auszeit von Mann, Familie, Beruf und Haushalt. Zudem steigt auch noch Hennings bester Mann im Team aus und dem völlig überforderten „Chef der Mordkommission“ und Vater wächst alles über dem Kopf.
Doch Henning scheint nach und nach seiner Rolle gerecht zu werden. Seine unkonventionelle Art die Ermittlungen zu führen, die ihn eher zufällig als logisch an sein Ziel bringen, als auch seine Fähigkeiten als Vater, die genauso ungewöhnlich dargestellt werden.

Dietrich Faber hat mit seinem Debütroman „Toter geht´s nicht“ einen völlig anderen Krimi präsentiert. Denn die Ermittlungen um den Kriminalfall, in dem ein Mann als Tod – dem Sensenmann – verkleidet, während des Faschingsumzuges erschlagen wird, werden mehr beiläufig erzählt. Mit viel Ironie und eine Portion Witz nimmt sich der Protagonist Henning Bröhmann selber auf die Schippe und erzählt seine Geschichte in der ICH-Perspektive. Henning wird als teilweise trotteliger Kommissar, zurückhaltender und bequemer Ehemann und sich den Kindern überlassender Vater dargestellt. Doch ausgerechnet diese Art macht ihn richtig sympathisch. Aber auch Melina, die zu Beginn der Handlung völlig verzogen und respektlos ihrem Vater gegenüber tritt wird im Verlauf der Handlung liebenswerter. 

Der Autor ist mit relativ wenigen Figuren ausgekommen, die aber sehr lebendig und authentisch dargestellt sind. Der Einblick in das chaotische Leben der Familie Bröhmann und dem nach chaotischerem  Ermittlungsteam verleitet einen immer wieder zum Schmunzeln. Sein Schreibstil ist einfach, leicht verständlich, flüssig und spritzig, sodass die 24 Kapitel des Buches schnell gelesen sind. Obwohl zwischendurch eine kleine Spannungsflaute eingetreten ist, reist das Ende mit seinem nicht vermuteten Ausgang alles wieder heraus.

Fazit: Der erste Fall von Kommissar Bröhmann ist ein recht amüsanter und unterhaltsamer Krimi der „Anderen Art“, mit wenig Blutvergießen und Brutalität. Auf jedem Fall würde ich gern wissen, wie es um ihn und seiner Familie weitergeht. Und sicherlich gibt es bestimmt bald wieder einen Fall im hessischen Vogelsberg aufzuklären.

Meine Bewertung: 
Seitenanzahl: 288

Mittwoch, 12. Oktober 2011

Mark Welte - In die Füße atmen

Als Lina den Sprung auf die berühmte Otto-Falkenberg-Schauspielschule schafft, ergattert auch Jan dort einen Platz. Allerdings ist dafür ein kleiner Betrug notwendig. Jan und Lina träumen von ganz verschiedenen Dingen: Er von ihr - und sie von der Schauspielschule.



Die Leseprobe fand ich so vielversprechend, dass ich mir mit dem Buch ein paar heitere Stunden vorstellen konnte. Doch leider bin ich vom Gegenteil überzeugt worden. Einzig und allein die Episoden mit Jans Zwillingsbruder Henrik haben mich etwas erheitern können. Ansonsten fand ich den Plot leider viel zu fad und langatmig.

Erzählt wird die Geschichte von Jan und seiner unglücklichen Liebe zu Lina, in die er seit der 8. Klasse verliebt ist. Doch seine Schüchternheit hat es ihm nie erlaubt, es Lina in irgendeiner Form mitzuteilen bzw. spüren zu lassen. Henrik, sein Zwillingsbruder ist da ganz anders. Er ist der coole Typ, der die Mädchen nur so aufreisen kann. Und nur Henrik ist es zu verdanken, dass Jan inzwischen Schüler der Otto-Falkenberg-Schauspielschule in München und somit wieder ganz nahe bei Lina ist. Jan hatte es nicht einmal geschafft, die Bewerbung für die Schule abzuschicken, geschweige denn, eine Aufnahmeprüfung zu absolvieren. Hätte Henrik die Sache nicht in die Hand genommen und für ihn die Prüfung bestanden, so wäre Jan jetzt nicht in München.

Mark Welte hat versucht die Geschichte heiter zu verpacken, das ihm meiner Ansicht nach, leider nicht gelungen ist. Sein Schreibstil ist zwar flüssig und gut verständlich aber viel zu langatmig. Die ganzen detaillierten Ausschweifungen zu verschiedenen Schauspielübungen fand ich ziemlich nervig.
Der Plot wird aus der Sicht von Jan in der Ich-Perspektive erzählt. Die Figuren und Charaktere wirken eher langweilig als interessant.

Fazit: Es war ein mühsamer Kampf, sich durch die Seiten zu quälen, was mir echt schwer gefallen ist. Ich kann nur sagen, Schuster bleib bei deinen Leisten. Übersetzt: Als Gagschreiber bei Ladykracher und lass Andere, die es wirklich können, Romane schreiben.

Meine Bewertung:
Seitenanzahl: 285

Ein Dankeschön an Verlag: Kiepenheuer & Witsch für die Bereitstellung
des Rezensionsexemplares

Dienstag, 11. Oktober 2011

Joy Fielding - Zähl nicht die Stunden

Inhalt: Mattie Hart hat vieles, wovon andere träumen: Erfolg im Beruf, einen attraktiven Mann und eine Tochter, die sie über alles liebt. Eines Tages muss sie sich jedoch eingestehen, dass ihr Leben eine Lüge ist - denn ihr Mann Jake betrügt sie seit vielen Jahren. Mattie ist entschlossen einen Neubeginn zu wagen, als das Schicksal auf grausame Weise zuschlägt. Und die junge Frau erkennt, dass sie jetzt erst wirklich kämpfen muss: um Jake, um ihr Glück, um ihr Leben...

Meine Meinung: Mattie, Mitte 30, attraktiv und erfolgreich, hasst ihren Mann und sähe ihn lieber tot als lebendig. Jake, Mattie´s Ehemann, gutaussehend und karrieregeil, betrügt seine Frau regelmäßig. Kim, die 15 jährige aufsässige Tochter versucht gerade ihren Weg zu finden.
Was verbindet die drei miteinander, außer dass sie eine Familie sind? Sie wachsen, bedingt durch eine schwere und unheilbare Krankheit, die gerade bei Mattie diagnostiziert wurde, allmählich und auf beschwerlichem Weg zusammen.
Man glaubt, Mattie und Jake sind ein Traumpaar. Doch es ist genau das Gegenteil. Geheiratet haben sie nur, weil Mattie mit Kim schwanger war. Von Liebe war keine Spur. Doch die Krankheit von Mattie änderte alles. Auf einmal ist Jake für Mattie da. Zum ersten Mal, nach einer fast 16 jährigen Ehe scheinen sie auch miteinander zu reden, auf die Bedürfnisse des Anderen einzugehen. Allmählich lernt Jake Mattie kennen und so kommt es, dass Jake in Paris, der Stadt der Liebe, feststellt, dass er Mattie tatsächlich liebt.   
Das Buch von Joy Fielding „Zähl nicht die Stunden“ ist so ergreifend, emotional, flüssig und fesselnd geschrieben, dass kein Auge trocken bleibt. Erst glaubte ich an einem Fehlkauf, da ich eher auf einen Thriller als auf eine derartige, mehr oder weniger Liebesgeschichte eingestellt war. Anfangs zog sich die Geschichte auch ewig hin, bevor sie, so ab dem zweiten Drittel des Buches, regelrecht an Dynamik zunahm. Ihre Protagonisten hat die Autorin überzeugend und klar dargestellt, sodass man sich voll in deren Charaktere hinein versetzen kann. So kam es auch vor, dass der anfänglich so unsympathische Jake, dank der gelungenen Charakterdarstellung der Autorin, zum Ende des Plots hin doch noch sympathisch wurde.
Fazit: Wer die ersten 200 Seiten überstanden hat, wird schließlich mit reichlich Herz-Schmerz und traurigen Szenen „belohnt“. Meine Empfehlung: Wer nahe am Wasser gebaut ist, sollte sich reichlich mit Taschentüchern eindecken.
Meine Bewertung:
Seitenanzahl: 448

Sonntag, 9. Oktober 2011

Gewinnspiel - gewinnt ein tolles Buch


Es ist mal wieder Zeit für ein Gewinnspiel

Nachdem ich einige „Anlässe“ hab vorbei rauschen lassen, werde ich die kommenden 4 Wochen dazu nutzen, diese spontan auszuwählen und euch die Möglichkeit geben, jede Woche ein Buch gewinnen zu lassen.

Inzwischen haben doch schon einige Besucher meinen Blog kennen gelernt und irgend ein Besucher war derjenige, der heute den 5.555  Klick 
verursucht hat. *freu*

Also Grund zum Feiern. 
Aus diesem Anlass gibt es ein Buch zu gewinnen, das mir freundlicherweise der EPIDU-Verlag gesponsert hat. 



An dieser Stelle einen besonderen Dank auch an
Cao Hung Nagyen.


 
Wenn du Lust auf dieses Buch hast und es gewinnen möchtest, dann hinterlasse mir als Leser meines Blogs (einzige Bedingung, dass Du Leser meines Blogs bist) einfach einen Kommentar hinter diesem Post.

Die Auslosung erfolgt am kommenden Sonntag, dem 16. Oktober 2011.

Silke Porath - Nicht ohne meinen Mops

Tanja ist eigentlich ausgebildete Arzthelferin, arbeitet jedoch in einem kleinen Zeitungskiosk in Stuttgart und hat soeben ihre Traumwohnung gefunden. Eine Wohnung, die sie leider nicht in die Lage versetzt, bezahlen zu können. Also bleibt ihr nichts anderes übrig, zwei Zimmer unterzuvermieten. Obwohl die Wohnung nicht ganz perfekt ist, findet sie nach einem kleinen Anlauf, zwei, nein drei, passende Mitbewohner. Rolf, sein Mops Earl und Chris. Zusammen richten sie ihre Wohnung ein und alles scheint perfekt zu sein, bis eines Tages ihr Nachbar in Tanjas Leben tritt. Von da an läuft bei Tanja alles nur noch schief, was schief laufen kann.

Mit „Nicht ohne meinen Mops“ hat die Autorin Silke Porath versucht einen humorvollen Roman zu präsentieren. Ihr Schreibstil ist leicht und flüssig und lässt sich gut lesen. Obwohl ich den Klappentext etwas irreführend finde, insbesondere was den Rachefeldzug der drei Bewohner gegenüber Tanjas Exfreund und dessen Lebensgefährtin betrifft, hat sich die Handlung doch nicht als solches entpuppt. Mit etwas Ironie und eine Portion Witz hat die Autorin das Alltagsleben der drei Bewohner dargestellt und es mehr oder weniger auf die Schippe genommen. Das Ende, wie soll es anders sein, wird zu einem Happy End für alle Beteiligten. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann …..

Fazit: Eine lustige Lektüre für zwischendurch, allerdings mit wenig Tiefe.

Meine Bewertung:
Seitenanzahl: 276

An dieser Stelle möchte ich mich beim GMEINER-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares bedanken.


Freitag, 7. Oktober 2011

Tess Gerritsen - Roter Engel

Dr. Toby Harper arbeitet schon seit Jahren als Bereitschaftsärztin im Nachtdienst. Den Wechsel zum Springer Hospital in Boston hat sie bis dato nie bereut. Nacht für Nacht arbeitet Toby am Limit und ausgerechnet zu ihrem Geburtstag verliert sie zwei Patienten. Eine Patientin stirbt ihr regelrecht unter den Händen weg, der andere Patient hat sich auf Nimmerwiedersehen einfach so verdrückt, obwohl er fixiert gewesen sein muss. Die Angehörigen, insbesondere der Sohn des Verschwundenen und auch die Verwaltung nehmen sie unter Beschuss und üben enormen Druck auf sie aus. Sie versucht den Patienten auf eigene Faust zu finden, als sie plötzlich einen ähnlich gelagerten Fall in der Notaufnahme zugewiesen bekommt. Der Patient zeigt die gleichen verwirrten Symptome, wie der verschwundene Patient. Als der Patient stirbt fordert Dr. Haper eine Obduktion, die aber aufgrund des fortgeschrittenen Alters des verstorbenen Patienten nicht für nötig erachtet wird. Toby erhofft sich jedoch mit der Obduktion Erkenntnisse über eine mögliche Krankheit ihres verschwundenen Patienten zu erlangen. Schließlich erreicht sie über den Pathologen Dr. Daniel Dvorak, dass der Patient obduziert wird. Das Ergebnis ist erschreckend, denn der Patient litt an der Creuzfeldt-Jakob-Krankheit. Toby versucht der Sache auf den Grund zu gehen, als sie in ein riesiges Wespennest zu stechen scheint. Plötzlich ist auch sie in Gefahr und Dinge werden ihr angelastet, die sie nie geglaubt hätte zu träumen.

Tess Gerritsen hat mit ihrem Thriller „Roter Engel“ ein sehr bizarres Thema verarbeitet. Altersforschung, Jungbrunnen, Gentechnik – Medizin und Forschung, mit denen viel Geld zu verdienen ist.
Die Handlung wird zunächst in zwei verschiedenen Strängen erzählt, wobei sich die eine Handlung auf den toten bzw. den verschwundenen Patienten bezieht, die Andere um das Leben der Prostituierten Molly. Wie die beiden Stränge mit einander verknüpft sind, bringt die Autorin auf spannende Art zum Ausdruck. Ungeachtet dessen lässt die kompetente Schriftstellerin, in Bezug auf medizinisches Fachwissen, den Leser ebenfalls Einblick in viele medizinische Fachbegriffe und dem Alltagsleben in Krankenhäusern, Pathologie und Notaufnahme nehmen.

Tess Gerritsen hat es wieder einmal geschafft, mich mit ihrem Medizin-Thriller so zu fesseln, dass ich das Buch in kürzester Zeit gelesen habe. Durch ihren flüssigen Schreibstil sind die Seiten nur so durch die Finger gerutscht. Die vielen Hintergrundinformationen, die sie zu verschiedenen Krankheiten und Symptomen lieferte, führten keineswegs zu Langeweile oder Langatmigkeit. 
Jedenfalls hat mich Tess Gerritsen mit ihrem „Roten Engel“ wieder voll überzeugt.

Meine Bewertung:
Seitenanzahl: 352

Freitags-Füller - Hab mal wieder Lust darauf

1. Stürmisch – je mehr – desto mehr liebe ich es.
2.  ist mein Rezept gegen Erkältung scheine ich relativ robust zu sein.
3.  Apple ist um eine Koryphäe ärmer.
4. An meinen Füßen befinden sich am liebsten gestrickte Socken.
5.  Man sagt, es soll ein harter Winter werden.
6.  Manche Bücher erwarte ich schon sehnsüchtig.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf alles, was nicht geplant ist, morgen habe ich einen Abstecher zum Weimarer Zwiebelmarkt geplant und Sonntag möchte ich keinen Regen.
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